AT133636B - Elektrische Leuchtröhre. - Google Patents

Elektrische Leuchtröhre.

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  Elektrische Leuchtröhre. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Leuchtröhre, in der eine oder mehrere drahtförmige
Hilfselektroden aus Metall angeordnet sind. Solche Hilfselektroden dienen bekanntlich zur Herabsetzung der Zündspannung der Leuchtröhre. 



   Es wurde gefunden, dass die Hilfselektroden derartiger Leuchtröhren bei längerem Betrieb häufig stark zerstäuben. Die zerstäubten Materialteilehen setzen sich dabei auf der Röhrenwand ab, wodurch diese geschwärzt wird und ihre Durchlässigkeit für die von der Entladung erzeugten Strahlen grössten- teils verlieren kann. 



   Gemäss der Erfindung wird dieser Nachteil dadurch vermieden, dass die Hilfselektroden mindestens teilweise oberflächlich oxydiert werden. Es hat sich herausgestellt, dass hiedurch die Zerstäubung erheb- lich herabgesetzt wird. Die gebildete Oxydschicht hat dabei auf die Wirkung der Hilfselektroden keinen ungünstigen Einfluss. Ausgezeichnete Ergebnisse sind mit Hilfselektroden erreicht worden, die aus oxy- dierten Zirkoniumdrähten hergestellt waren. Diese zerstäuben am wenigsten. 



   In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt. 



   Fig. 1 stellt eine Leuchtröhre dar, in deren   Elektrodenkammern   2 die in bekannter Weise als
Wendeldraht ausgebildeten   Glühelektroden J   angeordnet sind. In der Röhre befinden sich überdies zwei in der Längsrichtung der Röhre verlaufende Hilfselektroden 4, die einerseits mit Hilfe des isolierenden   Porzellanröhrchens J   miteinander verbunden sind und anderseits durch die   Füsschen   6 herausgeführt sind. Diese Hilfselektroden bestehen aus Zirkonium-oder Aluminiumdrähten, die oberflächlich oxydiert sind ; dies kann auf elektrolytischem Wege geschehen. Die Oxydschicht ist also aus dem Grundmetall der Drähte gebildet, so dass diese Hilfselektroden sich von Drähten unterscheiden, auf die eine Schicht von stark elektronenemittierenden Oxyden aufgebracht ist. 



   Die Leuchtröhre enthält eine Gasfüllung, die z. B. aus einem oder mehreren Edelgasen unter geeignetem Druck, z. B. 8 mm, besteht. Die Füllung kann auch aus einem Dampf oder aus einem Gemisch von Dampf und Gas bestehen, weshalb hier unter Gasfüllung auch eine solche einen Dampf enthaltende
Füllung zu verstehen ist. 



   Jede Hilfselektrode kann über eine Impedanz mit einer der Glühelektroden 3 verbunden werden. 



  Es ist auch möglich, die beiden Hilfselektroden an eine besondere Stromquelle anzuschliessen, wie in einer weiteren Anmeldung der Anmelderin beschrieben ist. 



   Die Zündung der positiven Säulenentladung wird durch die bezeichneten Hilfselektroden erheblich erleichtert, so dass die Zündspannung der gasgefüllten Leuchtröhre recht niedrig ist. Eine Zerstäubung des Materials der Hilfselektroden findet fast nicht statt. 



   Die in Fig. 2 dargestellte Ausführungsform der Leuchtröhre besteht aus einem Rohr 7, zwei zylinderförmigen kalten Metallelektroden 8 und 9 und enthält eine Gasfüllung. An die Elektrode 8 ist ein dünner Metallstab 10, der bis nahe an die Elektrode 9 heranreicht und die Zündung der Röhre erleichtert, befestigt. 



  Auch diese Hilfselektrode 10 ist oberflächlich oxydiert.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Elektrische Leuchtröhre, in der sich eine oder mehrere drahtförmige metallene Hilfselektroden befinden, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere dieser Hilfselektroden mindestens teilweise oberflächlich oxydiert sind.
    2. Elektrische Leuchtröhre nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfselektroden aus einem mindestens teilweise oxydierten Zirkoniumdraht bestehen. EMI2.1
AT133636D 1931-08-20 1932-08-05 Elektrische Leuchtröhre. AT133636B (de)

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