AT133265B - Einrichtung zur Ausgabe von Fahrkarten. - Google Patents

Einrichtung zur Ausgabe von Fahrkarten.

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AT133265B
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Austria
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ticket
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drum
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Inventor
Viktor Ing Czerweny
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Viktor Ing Czerweny
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Description


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  Einriehtung zur Ausgabe von Fahrkarten. 
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 vermerkt. Dabei wird erfindungsgemäss die Einstellung des Fahrpreises nicht unabhängig von jener der
Ortsbezeichnung vorgenommen, sondern zwangsläufig durch die Differenz in der Einstellung der Bezeichnungen des Abfahrts-und Ankunftsortes bestimmt. 



   Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei welchem die Typenkörper für den Fahrkartenaufdruck auf Trommeln oder Scheiben angeordnet sind und durch Drehung derselben in die druckbereite Lage   überführt   werden. Im Sinne der Erfindung wird dabei die Trommel der Fahrpreistypen durch die Differenz der Drehungen der Trommeln der Ortsbezeichnungstypen gesteuert oder verstellt. Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch die Einrichtung nach Linie   II   der Fig. 2, während letztere einen Schnitt nach Linie 11-11 der Fig. 1 darstellt. Fig. 3 ist eine schematische   Aussenansicht   der Einrichtung. 



   Das mit den nötigen Vordrucken versehene   Fahrkartenband-auf welchem jedoch   die Ausgangsund Endstation sowie der Fahrpreis noch nicht vermerkt   sind-läuft   von der Papierrolle 21 ab und über die Druckplatte 20 zwischen die Walzen 24 und 25. Oberhalb der Druckplatte 20 befinden sich eine Anzahl Scheiben und Trommeln, welche den in der Ausgabevorrichtung vozunehmenden Aufdruck besorgen. Der Aufdruck wird durch   Emporheben   der Druckplatte 20 infolge Aufwärtsbewegung des   handbetätigten Hebels j ! 9   vorgenommen.

   Beim Abwärtsgang des Hebels   Jfss   wird durch Vermittlung des Hebels 22, des Sperrades 23 und des Übersetzungsgetriebes 44 das Walzenpaar 24, 25 angetrieben, so dass es die Fahrkarte gegen die   Ausgabeöffnung40 vorzieht,   wobei die Fahrkarte mittels eines   Messers26,   
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 gezogen und auf einer Rolle 31 aufgewickelt. 



   Der Aufdruck der Ortsbezeichnungen erfolgt durch die beiden Typenscheiben 3 und 4, die, un- abhängig voneinander drehbar, an ihrem Aussenumfang in gleicher Weise die Typenkörper   sämtlicher   Ortsbezeichnungen tragen, die als Abfahrts-oder Ankunftsstationen in Betracht kommen. Die aufzudruckende Ortsbezeichnung wird dabei durch Drehung der betreffenden Scheibe 3 bzw. 4 an die unterste Stelle derselben gebracht, so dass sie sich in Gegenüberstellung zur Druckplatte 20 befindet. Die Drehung der Scheiben, d. h. die Einstellung der aufzudruckenden Ortsbezeichnungen, geschieht mittels der Hebel 1 und 2, die von Hand aus längs eines Kreises   41,   der die Stationsbezeichnungen trägt, verstellt werden. 



   Soll eine Fahrkarte für eine bestimmte Strecke gedruckt und ausgegeben werden, so wird der Hebel 1 auf die auf dem Kreis 41 vermerkte Ausgangsstation und der Hebel 2 auf die Zielstation von Hand aus eingestellt, wodurch die Scheiben 3 und 4 derart gedreht werden, dass jene Typenkörper 17 und 18, welche der Stellung der Hebel 1 und 2 entsprechen, an die unterste Stelle der Scheiben 3 und 4 gelangen, so dass beim Emporheben der Druckplatte 20 die richtigen Bezeichnungen des   Abfahrts- und Ankunfts-   ortes auf die Fahrkarte gedruckt werden. 



   Zum gleichzeitigen Aufdruck des Fahrpreises auf die Fahrkarte dient die Trommel   14,   die auf der Welle 12 sitzt. Diese Welle 12 wird mittels einer Kegelräderübersetzung   9,   10 und 11 von der Scheibe 8 eines Differentialgetriebes 5,6, 7 angetrieben, welch letzteres von den Scheiben 3 und 4 so betätigt wird, dass die Scheibe 8 entsprechend der Differenz der Drehungen der beiden Scheiben. 3 und 4 gedreht wird. 

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  Infolgedessen wird die Drehung der Trommel 14, welche die Fahrpreistypen   trägt,. stets dem Winkel   entsprechen, welchen die Einstellhebel 1 und 2 miteinander   einschliessen.   Liegen z. B. letztere übereinander, so wird die Fahrstrecke und dementsprechend der Winkel zwischen den beiden Einstellhebeln Null sein, und die   Typentromme114   wird richtigerweise überhaupt nicht gedreht.   Schliessen   dagegen die Einstellhebel 1 und 2 einen bestimmten Winkel ein, welchem eine gewisse Fahrstrecke entspricht, so wird die Grösse der Drehung der Trommel 14 diesem Winkel entsprechen, und der der betreffenden Strecke entsprechende   Fahrpreistypenkörper   wird an die unterste Stelle der Trommel 14, zum   Abdmck   bereit, gelangen. 



   Im Zusammenhang mit der erfindungsgemässen Einrichtung können mancherlei Kontrolleinrichtungen vorgesehen werden. Im Ausführungsbeispiel der Zeichnung sitzt zu diesem Zweck eine Typentrommel13 neben der Trommel 14 auf der Welle 12 und druckt den Fahrpreis der ausgegebenen Fahrkarte auf einen Kontrollstreifen, welcher von der Papierrolle 27 abläuft, über die   Deckplatte   20 geführt ist und auf der Rolle 28 wieder aufgewickelt wird. 



    Von der Welle 12 wird auch eine Anzeigetrommel 15 (mittels eines Riemens 32) angetrieben, auf welcher der eingestellte Fahrpreis durch eine Öffnung des Gehäuses 45 nach aussen sichtbar wird, so   dass der Fahrpreis zum Zwecke des Einkassierens der Fahrpreissumme schon vor Ausgabe der Fahrkarte abgelesen werden kann. 



   Es können auch Einrichtungen vorgesehen werden, welche erforderlichenfalls Zuschläge zum
Fahrpreis auf die Fahrkarte bzw. auf den Kontrollstreifen drucken und gegebenenfalls nach aussen sichtbar anzeigen. Im Ausführungsbeispiel der Zeichnung dienen diesem Zweck die beiden Typen- trommeln   33,   34 und die Anzeigetrommel   35,   welche mittels des   Hebels 86   von Hand aus betätigt werden können. 



   Von der hier beschriebenen Ausführungsform kann in mannigfache Weise abgegangen werden, ohne dass der Rahmen der Erfindung überschritten wird. So könnten beispielweise die Typentrommeln oder   Typenscheiben   durch geradlinig verschiebbare Matrizen od. dgl. ersetzt werden, wobei wieder erfindungsgemäss die Differenz der Anordnung der Ortsbezeichnungsmatrizen die Einstellung der Fahrpreismatrize oder auch einer Trommel, die die Typenkörper der Fahrpreise trägt, bestimmen miisste. 



  Auch für die Art und Weise, wie die Differenz in der Einstellung der beiden aufzudruckenden Ortsbezeichnungen zur Einstellung des richtigen Fahrpreistypenkörpers ausgenutzt wird, gibt es zahlreiche Möglichkeiten. So könnte beispielsweise statt eines Differentialgetriebes od. dgl. eine Kupplung verwendet werden, welche den Mechanismus zur Einstellung des Fahrpreises erst dann einrückt bzw. in Bewegung setzt, wenn der Einstellweg für die Bezeichnung des Ankunftsortes jenen für die Bezeichnung des Abfahrtsortes erreicht bzw. überschreitet.

   Zur Steuerung der Einstellorgane oder der Einstellhebel könnten auch   Anschläge   vorgesehen sein, die in solchem Sinne wirken, dass der Einstellhebel für den   Ankunftsort   erst dann auch die Einstellung des Fahrpreises besorgt, wenn er über die Lage des Einstellhebels des Abfahrtsortes   hinausgedreht   wird. 



   Die erfindungsgemässe Einrichtung lässt sich ohne Schwierigkeit für verschiedenartige Strecken und Fahrtarife anwenden, wobei es in vielen Fällen genügen wird, den Markierungskreis 41 der Fig. 3 bei geänderter Strecke oder geändertem Tarif mit andern Stationsbezeichnungen zu versehen, die dann gegebenenfalls in anderer Weise auf dem Merkkreis 41 aufgeteilt sind. Die Einteilung dieses Kreises muss nicht mit der Länge der Fahrstrecke übereinstimmen, sondern es kann durch Verkürzung oder Verlängerung des Kreisbogens, der einer bestimmten Strecke entspricht, besonderen   Verhältnissen   (Bergstrecken) Rechnung getragen werden. 



   Das Ausführungsbeispiel der Zeichnung beschreibt eine   Ausgabeeinric1ltung,   bei welcher der Aufdruck aller Bezeichnungen auf die Fahrkarte gleichzeitig erfolgt. Es ist aber auch möglich, erfindunggemässe Ausgabeeinrichtungen zu bauen, bei denen ein Aufdruck oder mehrere derselben aufeinanderfolgend vorgenommen werden. So kann z. B. nur eine einzige Trommel für die Typenkörper der Ortsbezeichnungen angeordnet werden, mit welcher zuerst der Abfahrtsort aufgedruckt und sodann durch Drehung der Trommel unter gleichzeitigem Vorsehub der Fahrkarte der Aufdruck des   Anlunftsortes   bewerkstelligt wird, wobei die letztgenannte Drehung der Trommel zur Einstellung des Fahrpreises ausgenutzt wird ; passenderweise wird dann der Aufdruck des Fahrpreises gleichzeitig mit jenem des Ankunftsortes erfolgen. 



   In vielen Fällen wird es sich empfehlen, die Einstellvorrichtungen mit Feineinstellung zu versehen, um die Empfindlichkeit und Leichtigkeit der Verstellung zu steigern. Im allgemeinen wird die Einrichtung sowohl für die   Hinfahrt   als auch für die   Rückfahrt   auf derselben Strecke ohne besondere Adaptierung geeignet sein. Soll auf der Fahrkarte die   Abfahrtsstation   jeweils an erster Stelle und die   Ankunftsstation   an zweiter Stelle aufgedruckt sein, so kann dies durch eine geeignete   umschaltung   im Antrieb der Typenscheiben oder im Zählwerksantrieb erreicht werden. 



   Auch die zusätzlichen Einrichtungen, wie z. B. die Kontrolleinrichtung, die Zuschlagseinrichtung usw., können in mannigfache Weise ausgeführt und gegebenen Verhältnissen angepasst werden. So kann die Kontrolle beispielsweise durch Summierungszählwerke vorgenommen werden, u. zw. etwa in einfacher Weise dadurch, dass man den Zeiger oder Einstellhebel, mit welchem die verlangte Station ein- 

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 gestellt wird, nach Druck jeder Fahrkarte zum fixierten andern Zeiger zurückschnappen lässt. Infolgedessen wird das Druckzählwerk, sooft eine Fahrkarte ihren Aufdruck erhalten hat und ausgegeben worden ist, auf Null zurückschnellen und muss neu eingestellt werden, wogegen das   Kontrollzählweik   nur die Vorwärtsbewegung aufnimmt und automatisch die einkassierten Beträge summiert.

   Das   Zuschlagszählwerk   kann ebenso ausgebildet sein wie das Hauptzählwerk, es kann aber auch durch das Einschieben einer Zuschlagsmatrize ersetzt werden ; diese kann auch beim Einschieben ein eigenes Kontrollzählwerk oder das schon vorhandene   Fahipreiskontrollzählwerk fortschalten. Selbstverständlich   können noch weitere Einrichtungen vorgesehen werden, z. B. ein Zählwerk für die Fahrkarten- 
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 auch in die Druckplatte eingebaut werden. 



   Der Vorteil der Erfindung liegt vor allem darin, dass die Einrichtung auf dem Fahrzeug mitgenommen werden kann und Fahrkarten druckt und ausgibt, auf welchen der zu jeder Fahrstrecke gehörige Fahrpreis zwangsweise richtig angegeben ist. Ein weiterer Vorteil ist die leichte und bequeme Kontrolle der ausgegebenen Karten und der eingenommenen Geldbeträge. Eine Ersparnis liegt schliesslich darin, dass kein besonderer Vorrat an verschiedenartigsten Fahrkarten aufgespeichert werden muss und dass dennoch ein äusserst detaillierter Tarif Anwendung finden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Ausgabe von Fahrkarten, bei welcher die Fahrstrecke und der Fahrpreis   auf die Fahrkarte gedruckt werden, dadurch gekennzeichnet,   dass die Einstellung des aufzudruckenden Fahrpreises durch die Differenz in der Einstellung der beiden aufzudruckenden   Ortsbezeiehnungen     (Abfahrtsort   und Ankunftsort) bestimmt wird, so dass auch Fahrkarten für beliebige Zwischenstrecken gedruckt werden können.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Typenkörper der Ortsbezeichnungen unabhängig voneinander einstellbar sind und dass die Differenz der zu ihrer Einstellung erforderlichen Bewegungen mittels eines Differentialgetriebes od. dgl. in eine Bewegung zur Einstellung der Fahrpreistypenkörper umgesetzt wird.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Typenkörper auf einer oder mehreren Scheiben oder Trommeln angeordnet sind und durch Drehung derselben in die zum Abdtuck bestimmte Lage überführt werden.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, gekennzeichnet durch die Kombination mit einer Kontrolleinrichtung, welche den für eine ausgegebene Fahrkarte eingenommenen Geldbetrag registriert oder solche Beträge automatisch summiert.
    5. Einrichtung nach Anspruch 1 bzw. nach den Ansprüchen 2 bis 4, gekennzeichnet durch eine Anzeigevorrichtung, welche schon vor der Ausgabe der Karte den eingestellten Fahrpreis ausserhalb des Apparates sichtbar macht.
    6. Einrichtung nach Anspruch 1 bzw. nach den Ansprüchen 2 bis 5, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung, welche Fahrpreiszuschläge oder andere zusätzliche Daten auf die Fahrkarte aufzudrucken vermag.
AT133265D 1931-10-14 1931-10-14 Einrichtung zur Ausgabe von Fahrkarten. AT133265B (de)

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