AT133157B - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Schaumschlacke mittels Wasser. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Schaumschlacke mittels Wasser.

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AT133157B
AT133157B AT133157DA AT133157B AT 133157 B AT133157 B AT 133157B AT 133157D A AT133157D A AT 133157DA AT 133157 B AT133157 B AT 133157B
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slag
water
endless belt
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Ludwig Von Reiche
Julius Giersbach
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Ludwig Von Reiche
Julius Giersbach
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  Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Schaumschlacke mittels Wasser. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen hochporöser Schaumschlacke aus   glutnüssigen Schlacken   und eine Vorrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens. 



   Das neue Verfahren ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass die   glutflüssige   Schlacke über eine horizontal in der Stromrichtung und vertikal verstellbare Rinne auf eine teilweise in ein Wasserbad tauchende, bewegliche und in ihrer Eintauchtiefe regelbare Unterlage geleitet wird, um das Schwimmen der Schlacke während des Aufblähens zu begünstigen, wie auch die Berührungszeit mit dem Wasser zu regeln. Zugleich kann die bewegliche Unterlage an der Auflaufstelle der Schlacke eine Vertikalbewegung, z. B. eine Rüttelbewegung, erhalten, um die Schaumbildung namentlich bei schwererer Schlacke zu fördern. 



   Der Vorteil dieses neuen Verfahrens besteht vor allem darin, dass es möglich ist, Schlacken der verschiedensten Zusammensetzungen zu trockener, poröser Schaumschlacke umzuarbeiten und hiebei nur so viel Wasser, wie gerade eben zum   Schäumigmachen   (Aufblähen) benötigt wird, zu verwenden, so dass ein absolut trockene Schaumschlacke entsteht. Ausserdem 
 EMI1.1 
 ein geringer Höhenunterschied zwischen Schlackenahlallf und der Sohle des   Hüttenbodens   vorhanden ist. Man kann auch mit einer derart niedrig zu bauenden Einrichtung ganz nahe an den Hochofen heran und so die Abkühlung der Schlacke auf dem Zwischenwege auf ein Minimum herabsetzen.

   Da die   glntflüssigen   Schlacken, insbesondere die schwere Hochofenschlacke, an Fähigkeit zur Schaumbildung zugleich mit ihrer Temperatur abnimmt, ist durch das neue Verfahren ein bedeutender   Fortschri ! t   erreicht. 
 EMI1.2 
 fahrens dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 die Vorrichtung mit einem endlosen Bande schematisch im Aufriss.   Fig. : 2   eine Draufsicht zu Fig. 1. Der aus dem Hochofen   kommende glutflüssige   Schlackenstrom   (t   wird   über eine Einlaufrinne b   auf ein endloses Band c geleitet. Diese Rinne   b ist durch eine Zahnstange und ein   Zahnrad   bill   in horizontaler Richtung zu dem endlosen Bande und z. B. durch Exzenterwalzen   Ic   auch in vertikaler Richtung verstellbar. 



  Das schräg aufwärtsgehende endlose Band c taucht an seinem tieferen Ende mit der in vertikaler Richtung verschiebbaren   Umkehrwalze   in einen mit Wasser gefüllten Behälter   cl   ein. Die Höhe des Wasserstandes wird in bekannter Weise geregelt, z.   B.   durch einen Schwimmer e und ein schwenkbares   Überlaufrohr/'.   Der in das Wasser eintauchende Teil des endlosen Bandes kann durch Exzenterrollen y angehoben und gesenkt werden, so dass dieser Teil des Bandes eine Schüttelbewegung ausführt. Unter der Einlaufrinne sind verstellbare   Sperrleisten   h angebracht, welche ein Zurücktreten der schwimmenden   Schlackenstücke   verhindern.

   Durch eine besondere   Brausevorrichtung   i kann der ausser der Schaumungszone liegende Teil des endlosen Bandes von unten her berieselt und so abgekühlt werden. Der aus der Rinne b fliessende Schlacken strom gelangt in die Wasserzone, die vor der Rinne b und über dem endlosen Bande c steht. Die Schlacke, insbesondere auch eine infolge ihrer Zusammensetzung schwere Schlacke, schwimmt in dieser Wasserzone, wobei das endlose Band durch 

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   seine rüttelnde Auf-und Abbewegung das Schwimmen unterstützt, bzw. das Untertauchen verhindert, Während dieser Schwimmperiode findet das Aufblähen der Schlacke zu Schaum statt.

   Durch Verschieben der Einlaufrinne b oder durch Heben oder Senken des endlosen Bandes c in dem Wasserbad oder durch beide Vorgänge kann die Wasserzone, in welcher das Aufblähen der Schlacke erfolgt, in bezug auf Tiefe und Ausdehnung geändert werden, so dass der Schlackenstrom stets nur so lange und nur mit soviel Wasser in Berührung kommt, wie es entsprechend seiner Beschaffenheit nötig ist, um ein poröses und durchaus trockenes Enderzeugnis zu schaffen, das dann von dem aufwärtsgehenden endlosen Bande unter gleichzeitiger Bodenkühlung durch die unter Brausen i und Luftkühlung zu einem Vorratsbunker 1 oder zu einem fahrbaren Behälter gefördert wird. 



  Bei der als Beispiel dargestellten Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens wird ein endloses Band als bewegliche Unterlage benutzt. Man kann aber auch eine Transportrinne oder Drehrad oder auch einen Drehtisch verwenden, welche Elemente dann auch in dem Wasserbade hebbar und senkbar angeordnet sein müssen. 



  PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Schaumschlacke mittels Wasser, dadurch gekennzeichnet. dass die flüssige Schlacke über eine in horizontaler und vertikaler Richtung verstellbare Rinne auf eine teilweise in ein Wasserbad tauchende, bewegliche und in ihrer Eintauchtiefe regelbare Unterlage geleitet wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass als bewegliche Unterlage ein ansteigend geführtes endloses Band dient. welches mit dem tiefer gelegenen Ende in einen mit Wasser gefüllten Behälter taucht, wobei dieses eintauchende Ende durch vertikales Verschieben der Umkehrrolle nach Bedarf gehoben oder gesenkt werden kann. EMI2.1 Schlacke aufnehmende Teil des endlosen Bandes in rüttelnde Auf- und Abbewegllng. z. B. durch Exzenterwalze, zu versetzen ist.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlauf- EMI2.2 vertikal, z. B. durch Exzenterwellen, verschoben werden kann.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 2,3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das endlose Band zwecks Abkühlung ausserhalb der Aufblähungszone von unten her mit Wasser berieselt wird.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 2,3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass unter der Einlaufrinne verstellbare Sperrleisten vorgesehen sind, die ein Zurücktreten der aus der Einlauf- rinne in das Wasserbad laufenden Schlacke verhindern. EMI2.3
AT133157D 1931-09-12 1932-04-02 Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Schaumschlacke mittels Wasser. AT133157B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE965021C (de) * 1953-08-05 1957-05-29 Hermann Holtey Dipl Ing Verfahren und Vorrichtung zum Granulieren fluessiger Schlacken

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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