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Vorrichtung, um Isolationspapiere auf Drähte mit gleichmässiger Spannung aufzuwickeln.
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Unterschiede in der Kapazität der Adern hervorrufen. Derartige Kapazitätsunterschiede, die in Fernmeldekabeln starke Nebensprechstörungen hervorrufen, sind bekanntlich sehr störend und müssen
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jedoch viel Zeit und einen erheblichen Kostenaufwand.
Zwei der bekannten Vorrichtungen zum Bremsen der Papierbänder bestehen in einem mit Federkraft gegen den Aussenrand bzw. die Kernhiilse anliegenden Hebel (Fig. I bzw. Fig. 2). Beide Vorrichtungen sind unvollkommen, da sie der Fliehkraft unterliegen. Ausserdem haben sie den Nachteil, dass sie kompliziert und teuer sind und durch sie ein hoher Anlaufwiderstand entsteht und sie ferner einen unruhigen Lauf des Spinners verursachen.
Auch sind Vorrichtungen für das Aufwickeln der Isolationsbänder auf Drähte mit gleichmässiger Spannung bekannt, bei denen eine auf die Papierseheibe gelegte Gewichtsseheibe angeordnet ist. Diese Gewiehtsscheibe hat aber einen geringen Durchmesser gegenüber der Papierscheibe. Da sie auf dieser angeordnet ist, so dreht sie sich mit der gleichen Geschwindigkeit wie die Papierscheibe. Diese Einrichtung hat den Nachteil, dass die Papierbandscheibe nicht gleichmässig gebremst wird, weil das Zusatzgewirht schlecht ausgenutzt ist. Es ist bekannt, dass die Papierbandscheibe nur selten flach, sondern meistens wenn auch nur gering, so doch gewölbt ist.
Wird bei dieser Einrichtung die Papierbandscheibe beispielsweise mit der hohlen Seite nach unten und mit der gewölbten Seite nach oben aufgelegt, so wird die Papierbandscheibe nur von dem Spinnteller an ihrem äusseren Rand unten abgebremst. Wird aber die Papierbandscheibe umgekehrt, d. h. mit der hohlen Seite nach oben und der gewölbten Seite nach unten auf den Spinnteller aufgelegt, so wird der Spinnteller die Papierbandscheibe nur an der nach unten gewölbten Kuppe berühren und sie dort bremsen ; am Umfang wird die Papierbandscheibe überhaupt nicht gebremst.
Die Bremskraft ist in diesem Falle nahezu Null.
Diese Nachteile werden gemäss der Erfindung dadurch vermieden, dass der Durchmesser der Gewichtsscheibe gleich oder nahezu gleich dem Durchmesser der vollen Papierseheibe ist und dass die Gewichtsscheibe mit gleicher Drehzahl wie der die Papierbandscheibe aufnehmende Teller angetrieben wird. Der Antrieb kann beispielsweise durch den Teller selbst erfolgen.
Eine derartige Bremse hat den Vorteil, dass sie, völlig unabhängig von der Fliehkraft, nicht wie andere bekannte Bremsen nachgestellt zu werden braucht und nicht durch unsachgemässe Bedienung
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gültig ob die Papierscheibe nach oben oder unten durehgewölbt ist, die Bremsung stets am äusseren Rand der Papierscheibe, z. B., wenn die Papierscheibe nach oben durchgebogen ist, auf dem Spinnteller und, wenn sie nach unten durchgebogen ist, an der Gewichtsscheibe. Da mit abnehmendem Durchmesser der Papierscheibe die Bremsfläehe kleiner wird, wird auch die Bremsung, u. zw. trotz des erhöhten spezifischen Druckes, kleiner, die Spannung des Papierbandes bleibt also stets gleich.
Ein weiterer sehr wesentlicher Vorteil gegenüber den bekannten Vorrichtungen liegt darin, dass beim Betrieb eines mit einer Gewichtsscheibe als Bremse ansgeriisteten Spinners keine Wirbelwindbildung und damit keine Gesund-
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Bremsen erforderlichen Umlenkstift für das Papierband ganz fortzulassen und statt dessen die Gewichtsseheibe selbst als Umlenker zu benutzen. Dies ist möglich, wenn man am äusseren Rande der Gewichtsscheibe einen Ausschnitt anordnet, in dem das Papier umgelenkt wird. Ferner ist es besonders zweckmässig, den Spinnfinger mit der Fiihrungsöse im Gegensatz zu den bekannten Vorrichtungen möglichst nahe an die Spinnerachse heranzusetzen.
Durch alle diese Massnahmen wird ein vollkommen ruhiger Lauf des Spinners erzielt, zumal durch solche Vorkehrungen der Spinner eine verhältnismässig kleine gedrängte Bauform erhält und sich am äusseren Rande des Spinners keinerlei Aufbauten befinden, durch die im übrigen bei den bekannten Vorrichtungen auch häufig Verletzungen des Bedienenden hervorgerufen werden. Um die Gewichtsscheibe leicht abnehmen zu können, wird sie mit einem Schlitz, der etwas grösser als der Durchmesser des zu umspinnenden Drahtes ist, versehen ; um die Gewichtsscheibe
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auf dem Spinnteller angebrachte mitnehmerstift mitgenommen.
Die Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung gemäss der Erfindung. Darin ist 2 die Spinnerachse, 3 der Spinnteller, 4 die aus Papierband bestehende Papierscheibe und 5 der zur Bremsung dienende Gewichtsteller. Der Gewichtsteller ist, um ihn abnehmen zu können, mit einem Schlitz 6 versehen und wird durch mitnehmerstift 7 und 8 vom Spinnteller geführt. 9 ist ein am äusseren Rande der Gewichtsscheibe angebrachter Ausschnitt zum Umlenken des Papierbandes. 10 stellt den möglichst nahe an der Spinneraehse angebrachten Spinnfinger mit der Fiihrungsöse dar.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung, um Isolationspapiere auf Drähte mit gleichmässiger Spannung aufzuwickeln, bei der eine auf die Papierbandseheibe gelegte Gewiehtsseheibe angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der Gewichtsseheibe (5) gleich oder annähernd gleich dem Durchmesser der vollen Papierbandseheibe (4) ist und dass die Gewiehtsseheibe (5) mit gleicher Drehzahl wie der die Papierbandscheibe (4) aufnehmende Teller (3), z. B. durch den Teller selbst, angetrieben wird.
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