AT133053B - Vorrichtung, um Isolationspapiere auf Drähte mit gleichmäßiger Spannung aufzuwickeln. - Google Patents

Vorrichtung, um Isolationspapiere auf Drähte mit gleichmäßiger Spannung aufzuwickeln.

Info

Publication number
AT133053B
AT133053B AT133053DA AT133053B AT 133053 B AT133053 B AT 133053B AT 133053D A AT133053D A AT 133053DA AT 133053 B AT133053 B AT 133053B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
disc
paper
weight
winding insulation
insulation paper
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Walther Klang
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT133053B publication Critical patent/AT133053B/de

Links

Landscapes

  • Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Vorrichtung, um Isolationspapiere auf Drähte   mit   gleichmässiger Spannung aufzuwickeln.   
 EMI1.1 
 Unterschiede in der Kapazität der Adern hervorrufen.   Derartige Kapazitätsunterschiede,   die in Fernmeldekabeln   starke Nebensprechstörungen hervorrufen,   sind bekanntlich sehr störend und müssen 
 EMI1.2 
 jedoch viel Zeit und einen erheblichen Kostenaufwand. 



   Zwei der bekannten Vorrichtungen zum Bremsen der Papierbänder bestehen in einem mit Federkraft gegen den Aussenrand bzw. die   Kernhiilse anliegenden   Hebel   (Fig. I   bzw. Fig. 2). Beide Vorrichtungen sind unvollkommen, da sie der Fliehkraft   unterliegen. Ausserdem haben   sie den Nachteil, dass sie kompliziert und teuer sind und durch sie ein hoher Anlaufwiderstand entsteht und sie ferner einen unruhigen Lauf des Spinners verursachen. 



   Auch sind Vorrichtungen für das Aufwickeln der Isolationsbänder auf Drähte mit gleichmässiger Spannung bekannt, bei denen eine auf die   Papierseheibe gelegte Gewichtsseheibe angeordnet   ist. Diese   Gewiehtsscheibe   hat aber einen geringen Durchmesser gegenüber der   Papierscheibe.   Da sie auf dieser angeordnet ist, so dreht sie sich mit der gleichen Geschwindigkeit wie die Papierscheibe. Diese Einrichtung hat den Nachteil, dass die   Papierbandscheibe nicht gleichmässig gebremst   wird, weil das   Zusatzgewirht   schlecht ausgenutzt ist. Es ist bekannt, dass die Papierbandscheibe nur selten flach, sondern meistens wenn auch nur gering, so doch gewölbt ist.

   Wird bei dieser Einrichtung die Papierbandscheibe beispielsweise mit der hohlen Seite nach unten und mit der gewölbten Seite nach oben aufgelegt, so wird die Papierbandscheibe nur von dem Spinnteller an ihrem äusseren Rand unten abgebremst. Wird aber die Papierbandscheibe umgekehrt, d. h. mit der hohlen Seite nach oben und der gewölbten Seite nach unten auf den Spinnteller aufgelegt, so wird der Spinnteller die Papierbandscheibe nur an der nach unten gewölbten Kuppe berühren und sie dort bremsen ; am Umfang wird die Papierbandscheibe überhaupt nicht gebremst. 



  Die Bremskraft ist in diesem Falle nahezu Null. 



   Diese Nachteile werden gemäss der Erfindung dadurch vermieden, dass der Durchmesser der Gewichtsscheibe gleich oder nahezu gleich dem Durchmesser der vollen Papierseheibe ist und dass die   Gewichtsscheibe   mit gleicher Drehzahl wie der die Papierbandscheibe aufnehmende Teller angetrieben wird. Der Antrieb kann beispielsweise durch den Teller selbst erfolgen. 



   Eine derartige Bremse hat den Vorteil, dass sie, völlig unabhängig von der Fliehkraft, nicht wie andere bekannte Bremsen nachgestellt zu werden braucht und nicht durch unsachgemässe Bedienung 
 EMI1.3 
 gültig ob die Papierscheibe nach oben oder unten   durehgewölbt   ist, die Bremsung stets am äusseren Rand der Papierscheibe, z.   B.,   wenn die Papierscheibe nach oben durchgebogen ist, auf dem Spinnteller und, wenn sie nach unten durchgebogen ist, an der Gewichtsscheibe. Da mit abnehmendem Durchmesser der Papierscheibe die Bremsfläehe kleiner wird, wird auch die Bremsung, u. zw. trotz des erhöhten spezifischen Druckes, kleiner, die Spannung des Papierbandes bleibt also stets gleich.

   Ein weiterer sehr wesentlicher Vorteil gegenüber den bekannten Vorrichtungen liegt darin, dass beim Betrieb eines mit einer   Gewichtsscheibe   als Bremse   ansgeriisteten Spinners keine Wirbelwindbildung und   damit keine Gesund- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 Bremsen erforderlichen Umlenkstift für das Papierband ganz fortzulassen und statt dessen die Gewichtsseheibe selbst als Umlenker zu benutzen. Dies ist möglich, wenn man am äusseren Rande der Gewichtsscheibe einen Ausschnitt anordnet, in dem das Papier   umgelenkt   wird. Ferner ist es besonders zweckmässig, den Spinnfinger mit der   Fiihrungsöse   im Gegensatz zu den bekannten Vorrichtungen möglichst nahe an die Spinnerachse heranzusetzen.

   Durch alle diese   Massnahmen   wird ein vollkommen ruhiger Lauf des Spinners erzielt, zumal durch solche Vorkehrungen der Spinner eine verhältnismässig kleine   gedrängte   Bauform erhält und sich am äusseren Rande des Spinners keinerlei Aufbauten befinden, durch die im übrigen bei den bekannten Vorrichtungen auch häufig Verletzungen des Bedienenden hervorgerufen werden. Um die Gewichtsscheibe leicht abnehmen zu können, wird sie mit einem Schlitz, der   etwas grösser   als der Durchmesser des zu umspinnenden Drahtes ist, versehen ; um die Gewichtsscheibe 
 EMI2.2 
 auf dem Spinnteller angebrachte mitnehmerstift mitgenommen. 



   Die Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung gemäss der Erfindung. Darin ist 2 die Spinnerachse, 3 der Spinnteller, 4 die aus Papierband bestehende   Papierscheibe   und 5 der zur Bremsung dienende Gewichtsteller. Der   Gewichtsteller   ist, um ihn abnehmen zu können, mit einem Schlitz 6 versehen und wird durch mitnehmerstift 7 und 8 vom Spinnteller geführt. 9 ist ein am äusseren Rande der Gewichtsscheibe angebrachter Ausschnitt zum Umlenken des Papierbandes. 10 stellt den möglichst nahe an der Spinneraehse angebrachten Spinnfinger mit der   Fiihrungsöse   dar. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Vorrichtung, um Isolationspapiere auf Drähte mit gleichmässiger Spannung aufzuwickeln, bei der eine auf die Papierbandseheibe gelegte   Gewiehtsseheibe   angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der Gewichtsseheibe   (5)   gleich oder annähernd gleich dem Durchmesser der vollen Papierbandseheibe   (4)   ist und dass die Gewiehtsseheibe   (5)   mit gleicher Drehzahl wie der die Papierbandscheibe   (4)   aufnehmende Teller (3), z. B. durch den Teller selbst, angetrieben wird. 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. mit einem von ihrem Aussenrand zur zentralen Bohrung führenden Schlitz (6) versehen ist, der etwas breiter als der Durchmesser des zu umspinnenden Drahtes ist.
    3. Vorrichtung nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewichtsscheibe (5) am äusseren Rande einen Ausschnitt (9) hat, in dem das aufzuspinnende Papierband umgelenkt werden kann. EMI2.4 EMI2.5
AT133053D 1930-10-17 1931-10-17 Vorrichtung, um Isolationspapiere auf Drähte mit gleichmäßiger Spannung aufzuwickeln. AT133053B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE133053X 1930-10-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT133053B true AT133053B (de) 1933-04-25

Family

ID=29277741

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT133053D AT133053B (de) 1930-10-17 1931-10-17 Vorrichtung, um Isolationspapiere auf Drähte mit gleichmäßiger Spannung aufzuwickeln.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT133053B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2516792C2 (de) Haspelanordnung
AT133053B (de) Vorrichtung, um Isolationspapiere auf Drähte mit gleichmäßiger Spannung aufzuwickeln.
DE2429582C3 (de) Bandkassette
DE1515671A1 (de) Verbindungskabel zwischen einer Kommandostelle und einer fliegenden Rakete
DE1460338C3 (de) Wickelträger zum Naßbehandeln von Garnwickeln
CH479477A (de) Aufsteckspindel für Spulhülsen zu Textilmaschinen
DE499563C (de) Vorrichtung zur Drahtgebung und Verhinderung der Ballonbildung fuer Zwirnspindeln
DE450194C (de) Vorrichtung zum Umspinnen von Leitungsadern mit Papierbaendern
DE506027C (de) Zettelgatter
DE586865C (de) Fadenspannvorrichtung fuer Kunstseidefaeden
DE500045C (de) Selbsttaetige Spannungs-Regelvorrichtung, insbesondere fuer Drahtseilzuschlagmaschinen
DE397129C (de) Spulmaschine mit Fadenfuehler
DE545760C (de) Vorrichtung zum gleichzeitigen Bespinnen von Leitern fuer Fernmeldekabel mit zwei oder mehr Kordeln
DE463951C (de) Geraet zum Befestigen von Farbbaendern an Farbbandspulen fuer Schreibmaschinen
DE922778C (de) Spulenbremsvorrichtung fuer Fernmeldekabelverseilmaschinen
DE576784C (de) Maschine zur Herstellung drallarmer Drahtseile
DE1564959A1 (de) Vorrichtung zur Erzeugung eines konstanten Drahtzuges,insbesondere zum Wickeln von Ablenkspulen fuer Fernsehempfaenger
DE809515C (de) Spulmaschine zum Wickeln von Garnspulen mit konischen Enden
DE456410C (de) Kloeppel fuer Flechtmaschinen
DE922605C (de) Buerstenhalter mit spiralfederbelastetem Druckhebel fuer elektrische Maschinen
AT66016B (de) Fitzvorrichtung für Weifen.
DE389677C (de) Garnwinde
DE504901C (de) Regelbare Wirbelstrombremse, insbesondere fuer die Spulenspindeln von Spinn- und Zwirnmaschinen
AT54536B (de) Spindel für Spinnmaschinen.
DE432685C (de) Treiber fuer Flecht- und Kloeppelmaschinen