AT133041B - Einrichtung zum selbsttätigen Leeranfahren von Verdichtern, insbesondere Drehkolbenverdichtern. - Google Patents

Einrichtung zum selbsttätigen Leeranfahren von Verdichtern, insbesondere Drehkolbenverdichtern.

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AT133041B
AT133041B AT133041DA AT133041B AT 133041 B AT133041 B AT 133041B AT 133041D A AT133041D A AT 133041DA AT 133041 B AT133041 B AT 133041B
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Schweizerische Lokomotiv
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Einrichtung zum selbsttätigen Leeranfahren von verdichtern, insbesondere Drekholbenverdichtern.   
 EMI1.1 
 vorrichtungen arbeiten in der Weise, dass   während   der Anfahrzeit des Verdichters dessen   Saugstutzen   durch das Ventil abgeschlossen wird, das erst öffnet, wenn die normale Drehzahl der Maschine erreicht ist. Es sind bereits   ähnliche   Einrichtungen bekannt, bei denen das Anfahrventil durch eine Feder geöffnet 
 EMI1.2 
 Druck-und Saugseite der Maschine ein Druckunterschied besteht. Beim ersten Anfahren bleibt somit hier das Ventil noch offen, da diese Bedingung nicht erfiillt ist. 



   Die vorliegende Erfindung betrifft ein selbsttätig wirkendes Leeanfahrventil für Verdichter das beim Stillstand der Maschine und während der Anfahrzeit den Saugstutzen zufolge Federdruckes ab-   schliesst.   Das Ventil steht unter dem beim Anfahren erzeugten Unterdruck auf der Saugseite des Verdichters, welcher Unterdruck durch entsprechende Einregelung das Ventil während der Anfahrzeit noch in seiner geschlossenen Stellung belässt und es erst nach dem Anfahren entgegen der Federwirkung öffnet, in welcher Stellung es während des Betriebes durch den Überdruck auf der Druckseite des Verdichters gehalten wird. 



   Die Erfindung weist gegenüber den bekannten Bauarten den Vorteil auf, dass durch das beim ersten Anfahren der Maschine schon geschlossene und geschlossen bleibende Ventil die Gefahr einer Beschädigung des elektrischen Anlassers, der nur für den Leeranfahrstrom bemessen ist, vermieden wird. 



  Sollte ferner aus irgendeinem Grunde, z. B. zufolge Undichtwerden des Verdichters oder einer Leitung, die Erzeugung des Vakuums im Saugstutzen oder des Druckes im Druckstutzen unterbleiben, so trennt das Ventil selbsttätig die Druckseite von der Saugseite. 



   Die Fig. 1 stellt beispielsweise eine Ausführung der Leeranfahrvorrichtung dar. Mit 1 ist der Verdichter bezeichnet. Das Ventil 2 wird beim Stillstand der Maschine von der   Feder. ? geschlossen gehalten   und vom Kolben 4 gesteuert. Der Raum 5 über diesem Kolben steht durch die Leitung 6 mit dem an den Saugstutzen anschliessenden Raum 7 in Verbindung. Beim Anfahren wird in diesen beiden Räumen 7 und 5 ein Unterdruck erzeugt, der den Kolben beeinflussen und das Ventile öffnen würde. Die   Ventileröffnung   soll aber erst stattfinden, wenn die Maschine die volle Drehzahl erreicht hat. Eine entsprechende Verzögerung kann auf verschiedene Weise geschehen. Verbindet man z.

   B. den   Raum o durch   die Leitung 8 
 EMI1.3 
 unter dem Kolben 4 durch die Leitung 16 mit der Druckseite des Verdichters verbunden. so dass der Druck das Ventil während der Betriebszeit offen hält. In vielen Fällen ist es vorteilhaft, den Druck einer geeigneten Stelle 17 des   Verdiehtungsraumes   zu entnehmen, an der die gewünschte   Drnckhöhe zur Vrrfiigung   stellt. 

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 EMI2.1 
 zufolge des Unterdruckes in der Leitung 6 aus dem Raum 5 in den Behälter 18 gesaugt, so dass sich der Kolben 4 hebt und das Ventil 2 öffnet. Zum Offenhalten des Ventils dient in diesem Falle   Drucköl   aus dem Behälter   19,   der mit der Druckluftleitung 16 in Verbindung steht.

   Die beliebige Verzögerung der Ventilbewegung kann durch Drosselung des   Öldurchflusses   mittels eines Halmes 20 oder 26 erfolgen. 



   Die beschriebene Anfahrvorrichtung kann sehr einfach kombiniert werden mit einer in bekannter Weise auf der Saugseite des Verdichters eingebauten   Leistungsregelung,   die beim Erreichen eines bestimmten Druckes in der Druckleitung den Saugstutzen abschliesst und einen Leerlauf des Verdichters bewirkt. Die Fig. 3 zeigt beispielsweise eine Anordnung einer derartigen Ausführung. Die   Hilfssteue-   rung 21 verbindet die Leitungen 6, 8 und 22 miteinander, so dass der oben beschriebene   Anfahrzustand   erreicht ist.

   Steigt während des Betriebes der Druck im Druckstutzen 2. 3 und in der Leitung   24   zu stark an, so wird die Hilfssteuerung 21, die durch ein Gewicht   25   belastet ist, angehoben und es werden die Leitungen 6 und 8 abgeschlossen, während gleichzeitig die Leitung 24 mit der Leitung 22 und dem Raum 5 in Verbindung gesetzt wird. Der Druck   im Raum 2. 3 wirkt   jetzt auf die obere Seite des Kolbens 4. Demzufolge schliesst das Ventil 2 und bleibt so lange in der Leerlaufstellung, bis der Druck im Stutzen 2. 3 
 EMI2.2 
 das Ventil wieder nie während der Anfahrperinde. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   l. Einrichtung zum selbsttätigen Leeranfahren von Verdichtern, insbesondere Drehkolbenver-   dichtern, dadurch gekennzeichnet, dass das bei Stillstand des Verdichters den Sangstutzen zufolge Feder-   druckes geschlossen haltende Sauganfahrventil (2)   unter dem beim Anfahren erzeugten Unterdruck auf der Saugseite des Verdiehters steht,   welcher Unterdruck durch entsprechende Einregelung während   der 
 EMI2.3 
 der Druckseite des Verdichters gehalten wird.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil unmittelbar (Fig. 1 EMI2.4 in einem mit dem Saugstutzen des Verdichters in Verbindung stehenden Raum/7) herrscht.
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum Offenhalten des Ventils (2) der Enddruck des Verdichters oder ein Zwischendruck dient. der dem Verdiehtungsraum an geeigneter Stelle (11) entnommen wird und das Ventil unmittelbar (Fig. 1 und 3) oder unter Zwischenschaltung einer Flüssigkeit (Fig. 2) beeinflusst.
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie als eine in bekannter EMI2.5
AT133041D 1932-03-14 1932-03-14 Einrichtung zum selbsttätigen Leeranfahren von Verdichtern, insbesondere Drehkolbenverdichtern. AT133041B (de)

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