<Desc/Clms Page number 1>
Vorrichtung zur Übertragung von Bildern.
Die Erfindung betrifft Vorrichtungen zur Fernübertragung von Bildern nach Patent Nr. 124559.
Das Hauptpatent schützt ein Verfahren zur Übertragung von Bildern für die Zwecke der Fernphotographie, des Fernsehens, der Fernkinematographie, der Änderung des Bildcharakters durch zwischengeschaltete elektrische Mittel und ähnliche Zwecke, bei dem die Geschwindigkeit und damit die Feinheit der Abtastung für verschiedene Bildteile eine verschiedene ist und die Änderung der Abtastgeschwindigkeit während der Übertragung durch eine mit dem Bildinhalt wechselnde Eigenschaft der abgetasteten Bildteile geregelt wird. Die Bilder werden bei den Vorrichtungen gemäss der Erfindung an einem Sender zerlegt und an einem Empfänger wieder zusammengesetzt und die Änderung der Abtastgeschwindigkeit
EMI1.1
Bildteile geregelt.
Gemäss der Erfindung wird ein Abtaststrahl von konstanter Stärke, der ein Lichtstrahl oder ein
Kathodenstrahl sein kann, schnell über die dunkleren und langsam über die helleren Teile eines positiven Bildes hinweggeführt. Dadurch werden die helleren, in der Regel wichtigeren Teile des Bildes langsamer abgetastet und ihre Einzelheiten mit einem höheren Feinheitsgrad zerlegt und wieder zusammengesetzt als die dunkleren und daher minder wichtigen Bildteile. Ist, wie in den zu beschreibenden Ausführungsbeispielen der Vorrichtung angenommen werden soll, das Bild am Sender ein Negativ, so muss der Abtaststrahl die dunkleren Teile des Negativs langsamer, die helleren dagegen schneller durchlaufen.
Das Bild wird Zeile für Zeile abgetastet und wieder zusammengesetzt, d. h. der Abtaststrahl wandert über eine gegebene Zeile des Bildes mit einer Geschwindigkeit, die der verschiedenen Helligkeit der vom Abtaststrahl getroffenen Bildteile entspricht. Am Ende jeder abgetasteten Zeile wird der Strahl umgesteuert und schnell zum Anfang der Zeilen zurückgeführt, um die nächste Zeile abzutasten. Zur selben Zeit oder ungefähr zur selben Zeit und jedenfalls nicht später als nachdem die Einrichtung zum Zurückführen an den Zeilenanfang gearbeitet hat, wird eine Zeilenvorschubeinrichtung in Tätigkeit gesetzt, die das Bild um die Teilung zweier Zeilen weiterschiebt, so dass nun das Bild in der richtigen Lage zum Abtasten der nächsten Zeile ist.
Anstatt das Bild vorzuschieben, kann man auch den Abtaststrahl wandern lassen, d. h. man kann entweder einen beweglichen Bildträger unter einer Vorrichtung durchführen, die den Abtaststrahl stets an derselben Stelle über die Zeilen führt, oder man kann die Stellung des Abtaststrahls in bezug auf einen feststehenden Bildträger verändern.
Gemäss der Erfindung wird die Einrichtung, die den Lichtstrahl zum Zeilenanfang zurückführt, nachdem er eine Zeile abgetastet hat, so ausgebildet, dass sie den Abtaststrahl zum Anfang der nächsten Zeile zurückführt, sobald er am Ende der soeben von ihm abgetasteten Zeile eingetroffen ist.
Die Einrichtung zum Zeilenvorschub kann durch die Einrichtung zum Zurückführen des Abtaststrahls an den Zeilenanfang gesteuert werden. Zweckmässig sind die beiden Einrichtungen so miteinander verbunden, dass die Vorschubeinrichtung nicht später in Tätigkeit tritt als in dem Augenblick, in dem die Einrichtung zum Zurückführen ihre Tätigkeit beginnt.
Das Abtasten der Zeilen kann durch ein magnetisches oder ein elektrisches Feld bewirkt werden.
EMI1.2
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
Film an einer photoelektrischen Zelle vorbeigeführt. wie im Hauptpatent besehrieben.
Auf der Zeichnung sind zwei Anlagen gemäss der Erfindung als Ausführungsbeispiele schematisch dargestellt.
EMI2.2
EMI2.3
Bilder abtastet und auf einen Zwisehenspiegel am Empfänger wirft, von dem sie auf einen Schirm proji- ziert werden, Fig. 11, 12 und 13 zeigen Einzelheiten des Oszillographen am Empfänger, Fig. 14 zeigt eine
Einrichtung am Empfänger zum Regeln der ihm Übertragenen Energie, Fig. 15 ist ein Schema einer
Anlage, die der nach Fig. l ähnlich ist, bei der aber anstatt eines magnetischen Feldes die elektrischen
Felder Braunscher Röhren verwendet werden, und Fig.
16 ist eine perspektivische Darstellung der Einriehtungen in den Braunsehen Röhren, durch die der abtastende Kathodenstrahl ereelt wird.
In Fig. 1 und 1 a ist der Bildträger ein negativer Film 217, der am Sender an einer photoelektrischen
EMI2.4
jeder Zeile 2c ist links, ihr Ende rechts. Wenn der Abtaststrahl am Ende einer Zeile, also rechts, angekommen ist, wird er schnell zum Anfang der nächsten Zeile bewegt. Hiezu dient die Rückführungs- einrichtung, die noch beschrieben werden soll. Zur gleichen Zeit wird die nächste Zeile durch den Zeilenvorschub, der ebenfalls noch beschrieben werden soll, dem Lichtstrahl gegenübergestellt.
Ein Streifen 2 (l kann an den Enden der Zeilen 2c vorgesehen werden, zu einem Zweck, der ebenfalls noch beschrieben werden soll. Bei dem dargestellten : Negativfilm 2u ist der Streifen 2d heller als die hellsten Teile des Negativs. Bei einem Positiv ist er umgekehrt dunkler als die dunkelsten Teile des Positivs.
Die Einrichtung zum Zeilenvorsehub hat die Antriebswelle 3 und einen Motor 70. Eine Feld-
EMI2.5
bunden, die den Läufer weiterlaufen lässt, wenn die Antriebswelle. 3 angehalten wird. Als Beispiel ist in Fig. 7 eine Feder 56 als Verbindung zwischen Läufer und Antriebswelle 3 gezeichnet. Die Antriebswelle 3 hat, wie in Fig. 8 dargestellt ist, ausser den beiden Zahnrädern 2 zum Vorschub des Films à zwei
EMI2.6
Die Klinke 12 bildet, wie noch beschrieben werden wird, einen Teil der Einrichtung, die den Lichtstrahl zum Zeilenanfang zurückführt. Zum Auf-und Abwickeln des Films 2a sind die üblichen, nicht darge- stellten Einrichtungen vorgesehen.
Sie können durch den Motor 70 der Antriebswelle 3 angetrieben werden, doch muss ihre Verbindung mit dem Motor unabhängig von der nachgiebigen Verbindung durch die Feder 56 od. dgl. zwischen dem Läufer und der Antriebswelle 3 sein, weil sonst die Trägheit der Aufund Abwickeleinriehtung störend auf die Antriebswelle zurückwirken würde.
EMI2.7
ist an den einen Pol eines Kondensors 30 angeschlossen, dessen andrer Pol durch Leitung 119 mit dem Schleifring 103 auf der Antriebswelle 3 verbunden ist. Eine Verstärkerröhre 32 mit Gitterbatterie 33
<Desc/Clms Page number 3>
ist durch eine Leitung 104 mit der Zelle 8 verbunden. Der negative Pol der Gitterbatterie steht mit der Leitung 105 in Verbindung.
Die Leitung 104 von der Batterie 31 zur Verstärkerröhre 32 steht auch mit der Leitung 119 vom Kondensator 30 zum Schleifring 103 in Verbindung.
Die Verstärkerröhre. 32 ist mit einem Verstärker 113 verbunden, der eine Anodenbatterie 99 hat.
Von dem Verstärker 13 gehen Drähte 110, 111 zu einem Sendegerät 39 und von da zu einem Verstärker 28 am Empfänger.
EMI3.1
zum Ende der Zeile geht. wird der Kondensator 30 durch die Batterie 31 geladen. Die Stärke des Ladestroms für den Kondensator 30 und folglich auch die Geschwindigkeit. mit der die Spannung im Kondensator ansteigt, wird durch die Zelle S entsprechend der Stärke des der Zelle zugeführten Lichtes geregelt. Die Spannung'im Kondensator 30 ist gleich der Gitterspannung der Verstärkerröhre 32 und daher ist der Anodenstrom dieser Röhre proportional der Spannung im Kondensator 30. Der Anodenstrom der Röhre 32 wird in dem Verstärker 13 mit der Anodenbatterie 99 noch weiter verstärkt.
Der verstärkte Strom fliesst aus der Leitung durch die Leitungen H2 und 114, einen Regelwidcrstand. 34 und eine Leitung 114a zu der Oszillographenspule 6a, Die Spule 6a wird entsprechend den Schwankungen des verstärkten Stromes erregt. Der Strom selbst ist, wie erwähnt, der Spannung des Kondensators 30 proportional. Da die Oszillographenspule 6a den Spiegel 6 lenkt, so ist die Ablenkung des Spiegels und damit auch die Geschwindigkeit, mit der der Lichtstrahl über die abzutastende Zeile geht, ebenfalls proportional der Spannung des Kondensators 30. Der Strom, der die Oszillographenspule 6a durchlaufen hat, wird durch die an die Leitung 110 angeschlossenen Leitungen 115 und 116 dem System wieder zugeführt.
Der Oszillograph hat eine zweite Spule 6b, die von der Motorbatterie 38 durch Drähte 120 und 12SS, einen. Regelwiderstand 37 und eine Lpitung 121, die den Widerstand 37 mit einem Pol der Bat-
EMI3.2
in der Regel vorgesehenen Dauermagneten.
Der Winkel, den der Oszillographenspiegel 6 zum Abtasten der Zeilen 2c durchlaufen muss, entspricht offenbar der Länge der Zeilen und wird selbst durch die Empfindlichkeit des Oszillographen be-
EMI3.3
erregten Spule 6b durch den Widerstand 37 am Sender geregelt wird.
Die Einrichtung zum Zurückführen des Lichtstrahls zum Anfang der Zeilen 2e hat folgende Ausbildung : Die Leitung jfl' ist über ihren Anschluss 114 an den Widerstand. 34 hinaus verlängert. Die Ver- längerung ist mit dem Schleifring 113 auf der Antriebswelle 3 verbunden. Das Ende der Leitung 116 ist durch eine Leitung 116a mit einer Spule 12a verbunden, deren Kern 12f die Klinke 12 des Sperrads 11
EMI3.4
ist über einen Regelwiderstand 36 mit einem Pol der Motorbatterie 38 verbunden.
Die Klinkenspule 12a ist in Fig. 1 nur schematisch dargestellt. Ihre bauliche Ausführung zeigt Fig. Ï für die der Klinke 12 am Sender entsprechende Klinke 27 am Empfänger. Die Spulen 27 a, 27b und der Kern 37 e, Fig. 5. entsprechen der Klinkenspule 12a, der ständig erregten Spule 12b und dem Kern 12/'am Sender. Die Ausbildung nach Fig. o wird noch genau beschrieben werden.
Wenn die Klinke 12 mit den Zähnen des Sperrrads 11 in Eingriff steht, so bildet sie einen Teil
EMI3.5
verständlich leitend sein und wird zweckmässig als eine Stahlfeder ausgebildet, die am einen Ende fest eingespannt ist, während ihr Querschnitt von dem eingespannten Ende nach dem freien Ende hin erheb- lich abnimmt, wie für die Klinke 27 in Fig. 5 dargestellt ist.
Die Klinke 12 hat durch ihre Federung das Bestreben, in die Zähne des Sperrads 11 einzufallen, sofern sie nicht durch die Anziehung der Klinkenspule 12a ausgeworfen wird. Die Klinke kann auch als ein schwenkbar angeordnetes Stück ausgebildet sein und hat in diesem Falle eine Rückziehfeder od. dgl., die sie in das Sperrad 11 einzuwerfen sucht. Offenbar muss die Feder kraft der Klinke oder die Kraft, die die Klinke in das Sperrad 11 einzuwerfen sucht, so bestimmt werden, dass sie von der Anziehung der Klinkenspule genau in dem Augenblick überwunden wird. in dem der Lichtstrahl am Ende der jeweils abgetasteten Zeile 2 c eintrifft.
Während des Abtastens der Zeilen beeinflusst die Einstellscheibe 9 ihren Kontakt 106 nicht, der in dem beschriebenen, den Kondensator 30 kurzschliessenden Stromkreis liegt, wenn aber die Antriebswelle 3 von der Klinke 12 ausgelöst wird und sich um einen Zahn des Sperrads weiterdreht, so wird der Stromkreis von der Einstellseheibe 9 und dem Kontakt 106 kurze Zeit geschlossen. Solange der Kontakt besteht, ist der Kondensator kurzgeschlossen und entlädt sich durch die Leitungen 107, 105, den Kontakt 106, die Einstellscheibe 9, die Welle. 3, den Schleifring 103 und die Leitung 119.
Die Spannung des
EMI3.6
<Desc/Clms Page number 4>
wird, gibt sie das Sperrad 11 frei und der Motor. 10 dreht die Antriebswelle 3 um einen Winkel, der der Teilung der Zeilen 2e entspricht, bis die nächste Zeile in Abtaststellung steht. Sobald die Klinke 12 ausfällt, wird aber auch der durch die Klinke am Sperrad 11 geschlossene Stromkreis der Klinkenspule 12
EMI4.1
rad 11 ein und hält die Antriebswelle 3 an. Der Kontakt 106 ist schon unterbrochen, ehe die Klinke 12 das Sperrad 11 und damit die Antriebswelle anhält und der Stromkreis der Batterie 31 und des Kondensators 30 ist nun zum Wiederaufladen des Kondensators bereit.
Die Einrichtungen zum Zurückführen des Lichtstrahls und zum Zeilenvorsehub haben-nun ihre Tätigkeit beendet und die Vorrichtung ist zum Abtasten der nächsten Zeile 2e fertig.
Die Einrichtung zum Zurückführen des Lichtstrahls an das Zeilenende wird von der Klinke 12, dem Kontakt 9, 106 und ihren Zubehörteilen gebildet, die den Kondensator 30 am Ende jeder Zeile ent- laden. Die Einrichtung zum Zeilenvorschub besteht aus den beiden Zahnrädern 2 auf der Antriebswelle 3, dem Motor 10 und Zubehör. Die Einrichtung zum Zeilenvorschub wird von der Einrichtung zum Zurückführen gesteuert. Die Vorschubeinrichtung darf nicht später in Tätigkeit treten als in dem Augenblick, in dem die Rückführeinrichtung in Tätigkeit tritt. Die Tätigkeitszeiten der beiden Einrichtungen überdecken sich in der Regel etwas.
Zwar darf, wie erwähnt, die Vorschubeinrichtung nicht später als die Rückführeinrichtung in Tätigkeit treten, doch sind die Zeiten, die jede der Einrichtungen für ihre Tätigkeit braucht, nicht notwendigerweise gleich. Beispielsweise kann die Vorschubeinriehtung schneller arbeiten als die Rückführeinrichtung, so dass die nächste Zeile 2c dem Lichtstrahl bereits vorgeschaltet ist, ehe er an den Anfang der Zeilen zurückgelangt.
Die Schwankungen der Energie, die die beiden Einrichtungen steuert, im vorliegenden Fall die Stromstärke im Kondensator 30, sind in Fig. 2 als Ordinaten auf der Zeit t als Abszisse aufgezeichnet.
Die geraden Linien 45 zeigen den schroffen Abfall der Stromstärke beim Kurzschluss des Kondensators, während die gebrochenen Linien 46 die Änderung der Stromstärke während des Abtastens, entsprechend der grösseren oder geringeren Lichtdurchlässigkeit der vom Lichtstrahl getroffenen Bildteile, darstellen.
Die Kurve nach Fig. 2 gilt auch für den Empfänger. Der Spiegel 6 am Sender und der zugehörige Spiegel 19 am Empfänger kehren während der kurzen Zeiten, die durch die waagrechte Projektion der geraden Linien 45 dargestellt sind, in die Anfangslage zurück. Während dieser kurzen Zeit geht also der Lichtstrahl von dem Ende der abgetasteten Zeile 2c zum Anfang der nächsten, abzutastenden Zeile zurück, die ihm die Vorschubeinriehtung vorlegt. Der zurückgehende Lichtstrahl erscheint im Bild als ein Lichtfleck, der sehr schnell von dem Ende der abgetasteten Zeile zum Anfang der abzutastenden Zeile durch das Bild läuft.
Er darf während dieses schnellen Durchgangs offenbar nicht sichtbar werden, der Kondensator muss also so schnell wie möglich entladen werden, um recht steile Linien 45 zu erhalten und die mechanischen Teile der Anlage müssen so ausgebildet werden, dass sie dem schnellen Entladen des Kondensators augenblicklich folgen.
Der erwähnte Streifen 2d, der sich auf dem Film 2a in der Nähe der Zeilenende befindet, ist
EMI4.2
gestellt sind, wie es nötig ist, um die Antriebswelle 3 gerade dann auszulösen, wenn der Lichtstrahl am Ende einer Zeile eingetroffen ist. Die Breite des Streifens 2d ! richtet sich daher nach den Grenzen, inner-
EMI4.3
strahl beim Abtasten eines Negativs am Sender die Zeilen 2c um so schneller durchläuft, je stärker die Zelle 8 belichtet wird. Bei dem Negativ ist der Streifen 2d heller als der hellste Teil des Bildes.
Wenn die Rückkehr-und Vorsehubeinrichtung nicht genau in dem Augenblick in Tätigkeit treten, in dem der Lichtstrahl das Ende einer Zeile erreicht, so wird die Zelle durch den Streifen 2d sehr stark beleuchtet, der Spiegel 6 wird entsprechend schnell bewegt und die Spannung des Ladestroms für den Kondensator. 30
EMI4.4
ausgeworfen und gibt das Sperrad 11 zum Kurzschliessen des Kondensators frei.
Der Stromkreis der Klinkenspule 12 < t wird augenblicklich unterbrochen, die Klinke 12 wird ausgeworfen und ebenso augenblicklich dadurch die Klinkenspule 12a ab erregt. Nun kann es vorkommen, dass die Klinkenspule 12a die Klinke 12 nur so kurz anzieht, dass das Sperrad 11 nicht eine volle Zahnteilung durchlaufen kann und die Klinke 12 den soeben freigelassene Zahn wieder erfasst, anstatt den nächsten Zahn zu erfassen. Geschieht dies, so treten die Vorschub- und Rückführeinrichtung- nicht in Tätigkeit und die betreffende Zeile wird zweimal abgetastet. Um dies zu verhindern, erhält die Klinkenspule 12a einen Hilfskondensator IM, der die Klinkenspule noch kurze Zeit erregt hält, nachdem sie die Klinke 12 angezogen und dadurch ihren eigenen Stromkreis unterbrochen hat.
Der Hilfskondensator12 d hat beim Abtasten der Zeilen keinen Strom, weil der von den Leitungen 110 und 111 durch die Klinkenspule 12a fliessende Strom den Hilfskondensator 12d nicht durchläuft. Wird aber der Stromkreis der Klinkenspule 12a an der Klinke 12 unterbrochen, so fliesst der Laderüekstand in der Klinkenspule 12a durch die Leitungen 112a und 112 zur Leitung 111, erzeugt im Hilfskondensator 12d einen Ladestrom und hält die Klinkenspule 12a erregt, bis der von der Klinke 12 freigegebene Zahn des Sperrades 11 aus dem Bereich der zurückschwingenden Klinke gelangt ist.
<Desc/Clms Page number 5>
EMI5.1
und Sicherheitsvorriehtungen sind daher im allgemeinen entbehrlich.
Das Bild muss auf dem Schirm 63a am Empfänger richtig stehen, d. h., es darf immer nur ein Bild und es dürfen nicht Teile zweier Bilder auf dem Schirm erscheinen. Zur Berichtigung der Bildstellung können am Sender und am Empfänger Vorkehrungen getroffen werden. Am Sender wird eine Einrichtung vorgesehen, durch die die Klinke 12 länger aus dem Sperrad 11 ausgeworfen werden kann als bei ihrem normalen, selbsttätigen Arbeiten, um dadurch die Bilder richtig zu stellen. Die Einrichtung am Sender ist ein Handschalter 12e, der, wenn er geschlossen wird, die Klinkenspule 12a durch Leitung 117 mit der Leitung à verbindet. Der Schalter ist im normalen Betrieb offen und hat keine Einwirkung.
Wenn aber die Klinke 12 zur Bildeinstellung längere Zeit ausgerückt bleiben soll, so wird der Schalter 12e geschlossen und dadurch die Klinkenspule 12a dauernd in Verbindung mit dem Stromkreis gebracht,
EMI5.2
wird beliebig lange ausser Tätigkeit gehalten. d. h., die Welle 3 um mehr als eine Zahnteilung des Sperrrads 11 vorbewegt. Dies wird fortgesetzt, bis die Trennungslinien 2b der Bilder die richtige Stellung auf dem Schirm 63a haben.
Am Empfänger sind die Teile in ähnlicher Weise angeordnet wie am Sender, doch sind am Empfänger der Film 2a und die Einrichtung. durch die er vorgeschoben wird, natürlich fortgelassen.
Das Bild wird nur vom Spiegel 19 auf den Schirm 63a geworfen. Eine Leitung 123 geht zu der schon erwähnten Spule 21 a, die der Klinkenspule 12a am Sender entspricht. Die Antriebswelle 24 am Emp-
EMI5.3
Drehung versetzt. An Stelle der Feder kann, wie ebenfalls schon erwähnt, eine Einrichtung anderer Art, beispielsweise eine Gleitkupplung, vorgesehen sein, ähnlich wie für die Antriebswelle 3 am Sender.
Die Empfänger-Antriebswelle 24 trägt ein Sperrad 26, das mit der Klinke 27 zusammenarbeitet. Der Verstärker 28 des Empfängers ist durch eine Leitung 124 mit einem Schleifring 125 auf der Welle 24 verbunden. Ausserdem trägt die Empfänger-Antriebswelle 24 eine Nocke 20, die einen Zwisehenspiegel 5, 3 steuert. Dieser wirft das Licht, das er vom Oszillographen spiegel 19 crhält, auf den Schirm a.
Der Oszillograph, der den Spiegel 19 steuert, ist dem Oszillographen für den Senderspiegel 6 ganz ähnlich und hat, wie dieser, zwei Spulen 19a und 19b. Die Spule 19a wird durch eine Leitung 140, einen Regelwiderstand 40 und eine Leitung 141 mit der Leitung 123 und unmittelbar durch eine Leitung 129 mit der Leitung 124 verbunden. Die ständig erregte Spule 19 b ist in ähnlicher Weise wie die entsprechende Spule 6b am Sender mit der Batterie 44 des Motors 25 verbunden, u. zw. steht sie mit einem Pol der Batterie über eine Leitung 142 und einen Regelwiderstand 4,) und mit dem andern Pol direkt durch eine Leitung 1. 30 in Verbindung.
EMI5.4
127 und 128 und einen Regelwiderstand 41 verbunden.
Die Leitung 127 hat einen Anschluss 148 mit Regelwiderstand 42 für die ständig erregte Spule 27b der Empfänger-Klinkenspule 27a. Die Spule 27b entspricht der Spule 12b am Sender und ihrem Regelwiderstand 36.
Der Empfänger-Oszillograph enspiegel M empfängt sein Licht von einer Lichtquelle 19c durch einen optischen Kondensator 19d und projiziert es auf den Zwischenspiegel 53. Der Zwischenspiegel 5. 3 wird bei jedem Umlauf der Antriebswelle 24 einmal ausgeschwenkt und bewirkt dadurch den Vorschub der Zeilen 2c auf den Schirm 5. 3a. Die Nocke 20, Fig. 9, hat eine ständig ansteigende Fläche, die in einer Stufe 20a abfällt. Jeder Lage, in der die Welle 24 von dem Sperrad 26 und der Klinke 21 angehalten wird, entspricht eine bestimmte Winkelstellung des Zwisehenspiegels und damit eine bestimmte Lage der jeweils abgetasteten Zeile auf dem Schirm 53a.
Die Zeilen werden also. indem sich die Antriebswelle 24 unter der Einwirkung der Klinke 2/schrittweise dreht, auch schrittweise auf dem Schirm 5. 3a vorgeschoben. Ist die letzte Zeile abgetastet, so gelangt die Stufe 20a der Nocke zur Einwirkung auf den Zwischenspiegel 58, der Spiegel wird freigegeben und projiziert die nächste Zeile des folgenden Bildes.
Die Kraftübertragung zwischen Spiegel ? und Nocke 20 wird noch beschrieben werden.
Abgesehen von den baulichen Abweichungen zwischen Sender und Empfänger erfolgt das Vorschieben der Zeilen und das Zurückführen des Lichtstrahls an das Zeilenende auf den Schirm 5. 3a in ganz ähnlicher Weise wie die entsprechenden Arbeiten am Sender. Um grössere Bilder auf dem Schirm 53a
EMI5.5
Auch die Einrichtung zum Einstellen der Trennungslinien 2b auf dem Schirm 53a ist ähnlich ausgebildet wie am Sender. mit einem Handsehalter 27 p, der dem Schalter 12e am Sender entspricht.
EMI5.6
<Desc/Clms Page number 6>
Anstatt zum Einstellen der Trennungslinien 2b der Bilder die Klinke 12 am Sender, die Klinke 27 am Empfänger, oder beide Klinken, auszurücken, kann eine Bremse oder eine ähnliche Einrichtung vorgesehen sein, um die Antriebswelle 3 am Sender oder die Antriebswelle 24 am Empfänger zeitweilig anzuhalten.
Es kann vorkommen, dass die Vorsehubeinrichtung am Empfänger nicht gerade in dem Augenblick in Tätigkeit tritt, in dem der Lichtstrahl vom Zwisehenspiegel 53 am Ende einer Zeile ankommt. Geschieht dies, so wird die Vorsehubeinrichtung in Gang gesetzt, ehe der Lichtstrahl das Abtasten der Zeile beendet hat und zum Anfang der Zeile zurückkehrt. Die abgetastete Zeile ist dann gebrochen. Da aber der Zeilenabstand sehr gering ist (jedes Bild hat 30-150 Zeilen), so kann der Knick vernachlässigt werden. Zuweilen wird sogar die Vorschubeinrichtung absichtlich vor dem Ende der Zeile in Tätigkeit gesetzt. Dies ist eine Sicherheitsmassnahme, um zu erreichen, dass die Vorschubeinrichtung unter keinen Umständen in Tätigkeit tritt, nachdem eine Zeile abgetastet ist, sondern spätestens am Ende der abgetasteten Zeile.
In solchen Fällen kann man nun die Vorsehubteile am Empfänger, d. s. die Spule 21 a und den Zwisehenspiegel 53, auf grössere Empfindlichkeit einstellen als die entsprechenden Teile am Sender, d. s. die Klinkenspule 12a und die Klinke 12.
Es gibt noch einen weiteren Grund, warum der Knick in einer Zeile kaum bemerkbar wird : Die Zeitdauer des Vorschiebens der Zeilen ist im Vergleich zu der Dauer des Abtastens klein, aber nicht so klein, dass sie vernachlässigt werden kann. Wäre die Vorsehubdauer vernachlässigbar klein, so wurde der Knick als eine nahezu senkrechte Stufe in der Zeile erscheinen, so aber ist er geneigt und daher fast unmerklich.
Es ist erwünscht, die wichtigeren Teile der Bilder stärker zu beleuchten als die minder wichtigen, denn die wichtigeren müssen mit allen feinen Einzelheiten übertragen werden, während die minder wichtigen mehr oder weniger im Dunkeln und ohne Einzelheiten bleiben. Man kann dies bei der Aufnahme der Bilder dadurch berücksichtigen, dass man das Licht über die Szene oder den Gegenstand entsprechend verteilt. Eine ähnliche Wirkung lässt sich aber auch bei einem Bild, das bei gleichmässiger Beleuchtung aufgenommen ist, dadurch erreichen, dass beim Übertragen der Bilder die Liehtstärke für die einzelnen Teile des Bildes geändert wird. Zu diesem Zwecke kann man am Sender beispielsweise eine Maske 2r anbringen, Fig. 1 und 1a, die zwischen den Spiegel 6 und den Film 2a gestellt wird.
Die Maske 2fist im mittleren Teil am hellsten, so dass im Falle eines Bildnisses das Gesicht im stärksten Licht erscheint.
Von der Mitte nach den Seiten nimmt die Helligkeit der Maske allmählich ab und auf diese Weise wird der Hauptteil des Bildes wirkungsvoll vom dunkleren Hintergrund abgehoben.
Eine andere Möglichkeit, auf die beschriebene Weise kontrastreiche Bilder zu erzielen, besteht darin, dass man von einer normal beleuchteten Szene od. dgl. ein Originalnegativ aufnimmt, von dem
EMI6.1
sichtigen. Wenn beispielsweise stark beleuchtete Szenen oder Bilder mit vielen Einzelheiten aufgenommen werden, so müssen weniger Bilder in der Sekunde belichtet werden als bei Szenen oder Bildern, die weniger stark beleuchtet sind und weniger Einzelheiten enthalten. Bei Innenaufnahmen müssen die Teile der Bilder, die zahlreiche Einzelheiten haben, stärker belichtet werden als diejenigen mit weniger Einzelheiten.
Kann man dies bei der Aufnahme nicht berücksichtigen, so können die Bilder trotzdem durch das beschiebe Kopieren mit oder ohne Masken oder auch durch das Überspringen einzelner Bilder bei der Über- tragung angepasst werden.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird der Kondensator. 30 am Sender unter der Steuerung der Photozelle 8 geladen und durch die Kontaktvorriehtung 9, 106 entladen. Man kann aber auch den Kondensator durch photoelektrische Mittel entladen. Ein Beispiel zeigt Fig. 3. Der Oszillographenspiegel 6 und die Oszillographenspule 6a sind in der beschriebenen Weise angeordnet und die photoelektrische Zelle 8 steht dem Spiegel 6 gegenüber. Der Film oder sonstige Bildträger 2 a ist zwischen dem optischen Kondensator 5 und dem Oszillographenspiegel 6 angeordnet und Bilder der Bilder auf dem Film 2 a werden durch das Objektiv 71 b auf den Spiegel 6 geworfen. Zwischen der Zelle 8 und dem Spiegel 6 steht eine Blende 7.
Das Objektiv M b und der Spiegel 6 entwerfen ein Luftbild 21 der Bilder auf dem Film in der Ebene der Blende 7, die eine Öffnung von der Form der Bildpunkte, in der Regel ein Rechteck, aufweist. Das Abtasten erfolgt, indem der Spiegel 6 das Luftbild an der Öffnung der Blende/vorbeiführt. Die Zelle 8 lädt den Kondensator 30 in der beschriebenen Weise. Zum Ent-
EMI6.2
über der Hilfszelle 8 a so angeordnet, dass das Licht von dem Luftbild nur in dem Augenblick die Hilfszelle 8 a trifft. wenn der Liehtstrahl in der dem Ende einer Zeile entsprechenden Lage ist. Die Hilfs-
<Desc/Clms Page number 7>
EMI7.1
Am Ende jeder Zeile 2 c ist die Spannung des Kondensators 30 dieselbe, weil die Ablenkung des Spiegels 6 zum Abtasten jeder Zeile 2 c proportional der im Kondensator jeweils herrschenden Spannung ist. Normalerweise ist die Bildbreite konstant, daher haben auch alle Zeilen 2 c gleiche Länge und folglich muss die von dem Kondensator 30 am Ende jeder Zeile erreichte Spannung notwendig dieselbe sein.
Die beweglichen Teile der in Fig. 1 dargestellten Anlage, insbesondere die Oszillographenspiegel 6 und 19, der Zwischenspiegel 53 und die Klinken 12 und 27 an Sender und Empfänger, müssen so ausgebildet sein, dass sie sehr schnell arbeiten können und nicht durch Trägheitswirkungen und andere Einflüsse gestört werden. Daher werden die Klinken 12 und 27, Fig. 5, am freien Ende sehr dünn gemacht.
Wenn z. B. ein Bild, das 40 Zeilen hat, mit der Geschwindigkeit von 20 Zeilen in der Sekunde zu übertragen ist, so beträgt die durchschnittliche Zeit zum Abtasten einer Zeile 1/800 Sekunde. Wenn ferner die dunkelsten Teile des positiven Bildes am Empfängerschirm 53 a, entsprechend den hellsten Teilen des Negativs 2a am Sender, mit einer Geschwindigkeit abgetastet werden, die das Fünffache der durchschnittlichen Geschwindigkeit beträgt, so ist die kürzeste Zeit zum Abtasten einer Zeile 2 c gleich zozo Sekunde.
Wenn in den dunkelsten Teilen des Positivs auf dem Empfängerschirm 53 a. entsprechend den hellsten Teilen des Negativs am Sender, 2,5 Einzelheiten auf die Zeile dargestellt werden sollen, während die Anzahl der Einzelheiten für die hellsten Teile des Positivs auf dem Schirm 53 a, also die dunkelsten Teile des Negativs 2 a, 62, 5 ist und wenn ferner die hellsten Teile des positiven Bildes, also die dunkelsten Teile des Negativs 2 a, wie angenommen, mit einem Fünftel der Geschwindigkeit für die hellsten Teile des Negativs 2 a abgetastet werden, d. h. mit der durchschnittlichen Geschwindigkeit von 1/""Sekunde für die Zeile, so müssen die Oszillographen am Empfänger und am Sender imstande
EMI7.2
EMI7.3
EMI7.4
der Antriebswelle 3 am Sender.
Die Antriebswelle 24 am Empfänger hat aber nur ein Sperrad 26, das mit der der Klinke 12 am Sender entsprechenden Klinke 27 zusammenarbeitet, und eine Nocke 20.
Wie erwähnt, muss eine nachgiebige oder Gleitkupplung zwischen Antriebswelle und Motor vorgesehen sein, so dass die Antriebswelle 3 oder 24, wenn sie von ihrer Klinke 12 oder 27 angehalten wird, die Weiter- drehung des Motors 10 oder 25 nicht behindert. Die Feder 56, Fig. 7, die die Antriebswelle 24 am Empfänger mit der Welle 25 a des Motors 25 verbindet, wurde schon oben erwähnt. Zweckmässig hat der Motor für alle Drehzahlen konstantes Drehmoment am Sender und Empfänger und die beiden Motoren 10 und 25 sind zweckmässig Hauptschlussmotoren mit Regelvorrichtung. Eine solche Regelvorrichtung ist für den Widerstand 41 des Empfängermotors 25 dargestellt, kann aber ebensogut auch bei dem Widerstand 35 des Sendermotors 10 angebracht sein.
Das Drehmoment ist für alle Geschwindigkeiten gleich, wenn die Widerstände 35, 41 so gross sind, dass die im Läufer des zugehörigen Motors induzierte Spannung gegen die von den Feldwicklungen und den Widerständen 35, 41 aufgenommene Spannung klein ist.
Fig. 5 zeigt auch die Anordnung der Klinkenspule 27 a und der ständig erregten Spule 27 d mit dem gemeinsamen Kern 27 e. Wie erwähnt, entsprechen diese Spulen und der Kern am Empfänger den Spulen 12 a, 12 b und dem Kern 12 f am Sender. Der Kern ist das Joch eines Elektromagneten, der an einem Ständer auf der Grundplatte 50 befestigt ist. Zweckmässig ist die Befestigung an einem Ansatz des Lagers 55, Fig. 6. Die Klinke 27 (oder 12) ist der Anker des Kerns.
An Stelle einer Federklinke kann offenbar auch ein anderes Element, beispielsweise eine schwenkbare Klinke od. dgl., vorgesehen sein, die Federklinke ist aber ihrer Einfachheit wegen vorzuziehen.
<Desc/Clms Page number 8>
Wie erwähnt, müssen die beweglichen Teile sozusagen augenblicklich auf sehr kleine Änderungen ansprechen und dürfen nicht durch Trägheitskräfte gestört werden. Dies wird dadurch erreicht, dass die Klinken am eingespannten Ende dick und am freien Ende dünn sind, Fig. 5. Das dicke, feststehende Ende lässt sich leicht an dem Joch 27 c befestigen, während das dünne freie Ende die erforderliche hohe Sehwingungszahlhat. Der Zwisehenspiegel J5 wird, wie schon erwähnt, von der Nocke 20 auf der Weite 24 gesteuert. Der Spiegel ? ist an einer Stütze 52 durch eine kurze Feder 52 a befestigt. Die Nocke 20 arbeitet nicht unmittelbar auf den Spiegel, sondern über einen Anschlag 52b, der durch eine Feder 52d mit einem Träger 53 c verbunden ist.
Der Anschlag stützt sieh an einer Seite von hinten gegen den Zwischenspiegel 53 ab, während er an der andern Seite von der Nocke 20 erfasst wird. Die Noeke wird in der beschriebenen Weise Schritt für Schritt gedreht, wie die Antriebswelle von der Klinke 27 ab-
EMI8.1
bringt. Der Träger ? e des Anschlags 52 d ist senkrecht einstellbar, so dass das Hebelverhältnis zwischen der Noeke 20 und dem Zwischenspiegel 53 und damit auch der Winkel, um den der Spiegel bei jeder Teildrehung der Antriebswelle 24 geschwenkt wird. veränderlich ist.
Den Oszillographen am Empfänger zeigen Fig. 10-13. Der Oszillograph 6,6 a am Sender ist ganz ähnlich ausgebildet wie der am Empfänger. Der Empfängeroszillograph hat ein Eisenjoch 19 f
EMI8.2
so befestigt, dass ihr freies Ende dem freien Ende des Arms 19 e gegenübersteht. Die Feder 60 ist ähnlich ausgebildet wie die Feder, 27. Ihr freies Ende kann durch einen Halter 61 und einen Federpuffer 62 gedämpft werden. Am freien Ende des Armes 19 e, gegenüber der Feder 60, ist ein einstellbares Kontaktstück 19 9 angebracht, das beispielsweise eine Schraube sein kann. Sein Zweck wird noch erläutert werden. Das freie Ende der Feder 60 hat eine Schneide 60 a und einen Zahn 60 b.
Ein Anschlag'58 mit einem Einschnitt 60 c am freien Ende arbeitet mit dem Zahn 60 b zusammen und hat eine Schneide 60 cl.
Der Anschlag 58 sitzt an der Innenfläche eines Halters 63, der parallel zur Achse der Spulen 19 n. 19 b verschiebbar ist. Dazu dient eine Stange 64, und ein Handgriff 65 ist als Mutter auf ein Gewindestück der Stange 64 gesetzt. Eine Platte 59 ist an der Aussenfläche des Halters 6. 3 gegenüber dem Anschlag 58
EMI8.3
sind, Fig. 11. Die Gabelzinken erfassen den Spiegel 19, Fig. 12. Die Feder 60 und der Anschlag. ? sind in der Nähe ihrer Schneiden ausgespart, wie Fig. 12 zeigt, so dass der Spiegel 19 nur an beiden Seiten erfasst wird. Die Schneiden 60 a und 60 cl der Feder 60 und des Anschlags 58 stehen sehr dicht zusammen.
Der Spiegel 19 ruht auf den Schneiden und wird durch Schichten 57 eines federnden Klebmittels gehalten. das beispielsweise Gummi sein kann. so dass der Spiegel sich seitlich nicht verschiebt. Das Klebmittel dämpft auch den Spiegel, stört aber nicht den zwangsläufigen Eingriff zwischen Spiegel, Schneiden und Gabelzinken. Zweckmässig sind der Anschlag 58, die Feder 60 und der Kern 19 t gegeneinander isoliert.
EMI8.4
nur als Federn zum Halten des Spiegels 19 dienen und eine hohe Schwingungszahl besitzen.
Der Zahn 60 b an der Feder 60 und der Einschnitt 60 c im Anschlag 58 verhindern zu grosse Aus- sehläge der Feder 60, die den Spiegel 19 beschädigen könnten.
Der Zahn 60 b und der Einschnitt 60 c ermöglichen auch ein Prüfen der Magnetkraft des Jocharms 19 e. Die Anziehungskraft muss so geregelt werden, dass Zahn und Einschnitt ausser Eingriff bleiben.
Wird die Feder 60 nicht stark genug angezogen, so erfasst ihr Zahn 60 b die zugehörige Stufe am äusseren Ende des Ausschnitts 60 e, wird aber die Feder 60 zu stark angezogen, so legt sie sich auf den Arm 19 e auf. Man kann mit der Feder nicht dargestellte Signallampen od. dgl. verbinden, derart, dass ein Signal gegeben wird, wenn die Feder mit dem Arm 19 e oder dem Anschlag 58 in Berührung steht, auch kann man mit der Signalvorriehtung Einrichtungen verbinden, die selbsttätig die Erregung regeln, um die Feder 60 in die richtige Lage zu bringen.
Der Oszillograph am Sender kann so ausgebildet werden, dass seine Feder 60 den Kondensator. 30 an Stelle der Kontaktvorrichtung 9, 106 entlädt, wenn der Abtaststrahl am Ende einer Zeile 2 c angekommen ist. In diesem Fall ist es aber nötig, dass der Kondensator 30 vollständig entladen wird. ehe der Kontakt an der Feder 60 unterbrochen wird. Dazu dient das erwähnte Kontaktstüek 79 y, Fig. 13.
Es wird so eingestellt, dass die Feder 60 von dem Arm 19 e nicht sofort freigegeben wird. sondern etwas an dem Arm klebt".
Fig. 14 zeigt eine Anlage für drahtlose Bildübertragung, bei der die beschriebene Feder 60 am Empfänger zum Regeln von Änderungen der dem Empfänger übertragenen Energie benutzt wird. Hier ist jenseits des Sendegeräts 39, dessen Anordnung am Sender Fig. 1 zeigt, eine Antenne A an die Leitung 110 angeschlossen, während die Leitung 111 jenseits des Geräts geerdet ist, u. zw. bei Am Empfänger
EMI8.5
<Desc/Clms Page number 9>
und am Empfänger, ist aber durch den Luftraum zwischen Sender und Empfänger unterbrochen. Ein Kondensator 86 am Empfänger wird von einer Batterie 87 über einen Widerstand 88 ständig auf eine bestimmte Spannung aufgeladen. Die Kondensatorspannung dient als Anodenspannung für das Gerät 85.
Die Spannung der Batterie 81 ist so bemessen, dass sie derjenigen Anodenspannung, bei der das Verstärkungsverhältnis des Geräts 85 ein Höchstwert ist. gleich oder grösser ist. Die Kapazität des Kondensators ? wird so bestimmt, dass seine Spannung so gut wie unbeeinflusst von den Modulationen im Anodenstromkreis des Geräts 85 bleibt. Ein Widerstand 89 ist parallel zum Kondensator ? und in Serie mit dem Kontakt verbunden, den die Feder 60 und der Arm 19 e des Jochs 19 f, Fig. 10 lind 13, zusammen bilden. Wenn die Feder 60 den Kontakt schliesst, so wird der Widerstand 89 mit dem Kondensator 86 verbunden und der Kondensator durch den Widerstand entladen. Unter normalen Verhältnissen erreicht der Spiegel 19 am Empfänger das Ende einer Zeile 2 e, wenn der am Gerät eintreffende Strom seinen Höchstwert hat.
Wenn der Strom über diesen Höchstwert hinaus gesteigert wird, während das Verstärkungsverhältnis des Geräts 85 dasselbe ist wie das normale und unveränderliche Verstärkungsverhältnis des Verstärkers 28, so trifft der Abtaststrahl am Ende einer Zeile vorzeitig ein und der Kontakt 60 wird zu früh geschlossen. Die Zeile, die mit zn hoher Geschwindigkeit abgetastet ist, lässt sich nicht mehr verbessern, aber wenigstens wird für die nächste Zeile die richtige Geschwindigkeit wieder gewonnen, weil der Kontakt 60 zu lange geschlossen geblieben ist, weshalb der Kondensator 86 durch den Widerstand 89 stärker entladen worden ist als beim normalen Verlauf. Die Spannung des Kondensators 86 sinkt unter ihren Normalwert und das Verstärkungsverhältnis des Geräts 85 verringert sich in entsprechendem Masse.
Ist dagegen infolge von Schwunderscheinungen die dem Empfänger übertragene Energie zu schwach, so ist die Abtastgeschwindigkeit zu gering und der Abtaststrahl kommt überhaupt nicht am Zeilenende an, so dass der Kontakt der Feder 60 auch nicht geschlossen wird. Der Kondensator 86 wird infolgedessen auch nicht entladen, sondern seine Spannung steigt unter dem Einfluss der Batterie 87, wodurch das Verstärkungsverhältnis vergrössert und der Abtaststrahl zum Abtasten der nächsten Zeile beschleunigt wird.
Bei der Anlage nach Fig. 15 und 16 sind Sender und Empfänger zwar in ähnlicher Weise angeordnet wie in Fig. 1, der Oszillograph 6, 6 a und die Zahnräder 2, 2 am Sender und der Oszillograph 19, 19 a und der Spiegel 53 am Empfänger sind aber durch Braunsche Röhren M und 78 ersetzt. Solehe Röhren haben den Vorzug, dass sie ohne bewegliche Teile und daher auch ohne Trägheitswirkungen sind.
Jede Braunsche Röhre hat zwei Paare von Ablenkungsplatten, die bei der Senderröhre mit 70,70 und 12, 72 bezeichnet sind, vgl. Fig. 16. Die Platten 10 stehen senkrecht und lenken den Kathodenstrahl waagrecht ab, wodurch sie die Abtastbewegung hervorrufen. Der Zeilenvorschub dagegen wird von den beiden waagrechten Platten 72 bewirkt, die den Motor 10 der Fig. 1 mit seiner Antriebswelle und sonstigem Zubehör ersetzen. Eine der senkrechten Abtastplatte 70 ist mit der Leitung 112, die andere mit der Leitung 116 verbunden. Eine der waagrechten oder Zeilenvorschubplatten 62 ist mit der Leitung 111, die andere mit der Leitung 117 a verbunden. Die Leitungen 112 und 116 verbinden die senkrechten Platten 70 mit den Leitungen 110 und 111, während die Leitungen IM a und 117 die beiden waagreehten Platten 12 mit einem System verbinden, das noch beschrieben werden soll.
Dieses System hat einen Kondensator 3', der zum Vorschub der Zeilen geladen wird.
Der Bildträger 2 d'ist hier ein feststehendes Bild, bewegt sich also während des Abtastens nicht.
Ein Film für bewegliche Bilder nach Art von 2 a, Fig. 1, wird zum Abtasten Schritt für Schritt und nicht dauernd bewegt, d. h. er wird zum Abtasten jedes Bildes angehalten. Man könnte einen Film auch dauernd voruberführen, müsste aber dann einen optischen Ausgleich vorsehen, um die Bilder während des Abtastens anzuhalten, derart, dass jedes Bild stillsteht, bis es abgetastet ist, während der Film sich dauernd weiterbewegt. Derartige optische Ausgleichvorriehtungen sind in der Kinematographie bekannt.
Der Kondensator 30 ist mit seiner Batterie 31 und der Verstärkerröhre 32 in derselben Weise verbunden wie für die Ausführungsform nach Fig. 1 beschrieben. Der Kondensator 30 wird, ebenso wie dort, auf eine Spannung geladen, die am Ende jeder Zeile die gleiche ist. Anstatt der Kontaktvorrichtung 9, 106 ist aber hier eine Glimmlampe oder ein Relais entsprechender Art 9'in der Leitung 119 vorgesehen. Die Glimmlampe oder das Relais 9'sehliesst den Kondensator 30 durch die Leitungen 119, 101 und 105 kurz, ähnlich wie der mechanische Kontakt 9, 106, wenn die Kondensatorspannung einen Wert erreicht hat, der dem Eintreffen des Abtaststrahls am Ende einer Zeile entspricht. Eine Glimmlampe als Relais hat die Eigenschaft, dass sie Strom durchfliessen lässt, wenn sie einer gewissen Spannung unterworfen wird und den Strom anhält, wenn die Spannung auf einen bestimmten Wert gesunken ist.
Die Spannung in der Glimmlampe 9'und dem Kondensator 30 ist am Anfang einer Zeile so bemessen, dass kein Strom durch die Glimmlampe fliesst, der Kondensator 30 also auch nicht kurzgeschlossen, sondern im Gegenteil von seiner Batterie 31 und der Zelle 8 in der beschriebenen Weise aufgeladen wird. Am Ende einer Zeile erreicht aber die Spannung denjenigen für das Ende jeder Zeile konstanten Wert, bei dem die Glimmlampe 9 leitend wird und den Kondensator 30 kurzschliesst und entlädt. Dadurch wird
EMI9.1
<Desc/Clms Page number 10>
Offenbar kann der Kathodenstrahl auf die Zelle 8 nicht so einwirken wie der Lichtstrahl nach Fig. 1, sondern der Kathodenstrahl muss erst sozusagen in Licht übersetzt werden. Dies geschieht dutch
EMI10.1
einer Anodenbatterie 12" einer Elektronenröhre 12'zum Laden des Kondensators. j' und einem Trans- formator, dessen Primärspule 7. 3 ? an die Leitungen 112 und 116 angeschlossen ist. Seine Sekundärspule ist 7-3 b.
Der Ohmsche Widerstand der Primärspule 73 a ist gross im Vergleich zu ihrem induktiven Widerstand, so dass der Strom in der Primärspule 7. 3 ft proportional dem Spannungsunterschied der
EMI10.2
ist mit der Anode und mit dem entsprechenden Ende der Sekundärspule 73 b verbunden, ihr anderer Pol stellt mit dem Kondensator 3' in Verbindung. Der Eondensator. 3' ist durch eine Leitung. 3" mit der Kathode der Röhre 12'verbunden. Da die Verhältnisse beim Übergang des Abtaststrahls vom Ende
EMI10.3
der Glimmlampe 74 kurzgeschlossen, wie der Kondensator 30 durch die Glimmlampe 9'.
Beim Eorz- schluss des Kondensators 3' durch die Glimmlampe 74 kehrt der Kathodenstrahl in die Stellung zuriick. in der er zum Abtasten der ersten Zeile des nächsten Bildes bereit stellt. Die Spannung des Eonden-
EMI10.4
eine Anode und eine Kathode und am vorderen Ende einen Fluoreszenzsehirm 71 a oder 78 a.
Dif'Braunsche Röhre 7'8 am Empfänger hat die Plattenpaare 79 und 80, die den Plattenpaaren 70 und 72 der Röhre am Sender entsprechen. Die Empfängeröhre 78 steht mit einer Apparatur in Verbindung, die ebenfalls derjenigen am Sender ganz ähnlich ist und in genau derselben Weise arbeitet. Sie hat einen
EMI10.5
Anfang der nächsten Zeile aufgeladen.
Bei der beschriebenen Arbeitsweise der Vorrichtungen nach Fig. 1 und 15, 16 wird der Konden- sator 30 während des Abtastens aufgeladen und am Ende jeder abgetasteten Zeile entladen. Umgekehrt
EMI10.6
am Empfänger ist eine Lichtquelle 199 vorgesehen. Eine Verlängerung der Antriebswelle 24 trägt Zahnräder 200, die einen Film 201 an dem Schlitz suc, 3 einer Blende 20 : 3 vorbeiführen. Das Licht der Lichtquelle 199 wird vom Spiegel 19 durch den Schlitz 202 auf den Film 201 geworfen und der Film dadurch belichtet.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.