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Hebe) fi 17 befestigt, der bei 18 drehbar ist und am anderen Ende einen Anker 19 trägt, welcher dem Elektromagneten 10 gegenübersteht. Letzterer kann also bei Erregung unter Vermittlung des Hebels 17 die bewegliche Rasterblende 13 unter Spannung der Feder 15 seitlich verschieben.
Wenn angenommen wird, dass die als Blenden wirkenden Linien der Rasterteile 11 und 13 normal, d. h., wenn der Elektromagnet entsprechend erregt ist, so stehen, dass sie halb geöffnet sind, so wird hierbei die normale Menge des Lichtes von der Lichtquelle 3 aus hindurchgehen. Ist aber dann der Filmstreifen im Vergleich zu dieser Lichtmenge zu lichtdurchlässig, so wird der Widerstand der Selenzelle 7 kleiner und der Elektromagnet 10 stärker, so dass die zwischen den Linien verbleibenden Zwischenräume verkleinert werden und die Lichtmenge entsprechend verringert wird. Der Bildschirm empfängt also trotz des lichtdurchlässigeren Bildbandes nur die richtige mittlere Lichtmenge.
Anstelle des einfachen Elektromagneten kann man auch einen polarisierten verwenden, wie in Fig. 1 angedeutet, wodurch der Raster unter der Wirkung der Feder und des Magneten
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genauer und die ganze Vorrichtung auf die von der Selenzelle hervorgerufenen Stromschwankungen empfindlicher wird. Um eine noch grössere Empfindlichkeit hervorzurufen, kann man auch einen nach Fig. 3 ausgebildeten Magneten verwenden. In dieser Figur ist zwischen den Polen eines konstanten Magneten 22 eine von dem durch die Selenzelle gehenden Strom durchflossene Spule 23 drehbar gelagert. Auf der Achse der letzteren sitzt ein Hebel 74, dessen freies Ende durch cm gelenkiges Glied mit dem Raster verbunden ist.
Wie schon eingangs erwähnt, kann die Regelung aber auch durch Verstärken oder Schwächen der Lichtquelle selbst in Übereinstimmung mit derLichtdurchlässigkeit des Filmstreifens erfolgen.
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tung des Bildschirmes 6 der Widerstand der Selenzelle 7 ab, so veranlasst der Durchgang eines stärkeren Stromes durch die Spule 21 eine entsprechende Entinagnetisierung des Generators 20.
]) er von letzterem gelieferte Strom wird also schwächer und ebenso die Lichtquelle 3. Überlegungen zeigen indessen, dass mit den vorstehend beschriebenen Vorrichtungen ein völliger Ausgleich der Helligkeitaschwankuugen der Bilder auf dem Schirm nicht erreicht werden kann, dass vielmehr in Wirklichkeit nur die Möglichkeit besteht, diese Helligkeitsschwankungen auf dem Bildschirm
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normalen Werte annähern wird.
Diese Schwierigkeiten werden durch die in den Fig. 4, 5, 6 dargestellte Yorrichnll1g wr- micellen.
In Fig. 4 ist wieder der Kondensator mit 2, die Lichtquelle mit J. das Objektiv mit. 4 und das Hitdhttnd mit J bezeichne ! :. 7 ist die in einem Hohlspiegel liegende Selenzelle, welche im Stromkreise einer Batterie 9 liegt und auf einen polarisierten Elektromagneten 10 einwirkt und zwar nut der Wicklung H. Zwischen Kondensor und Lichtband ist eine geeignete Blende, z.
B. der zweiteilige Linien-Raster 11, 12 befestigt, von welchem der Teil 11 feststeht und Teil 12 verschiebbar ist und zwar unter dem Einfluss des Elektromagneten 10, der auf das eine Ende des Blendenteils einwirkt, während dieser auf der andern Seite der Wirkung einer Feder 15 unterliegt.
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EiserkerndesElektromagneten10einergrösserenEntmagnetisierungunterliegtalsesinnormalem Zustande der Fall ist Der Elektromagnet wird also seine Kraft teilweise verlieren, so dass die gespannte Feder 15 den Blendenteil 12 etwas verschieben kann in dem Sinne, dass die Lichtdurchlässigkeit der Blende 11, 12 verkleinert wird.
Sobald nun aber diese Verstellung der Blende beginnt, wird die durch das Bild. band hindurchgehende Lichtmenge stufenweise verringert und demzufolge muss auf die Selenzelle 7 auch in demselben Sinne immer weniger Licht einwirken. Die Selenzelle 7 wird also naturgemäss ihren Widerstand in demselben Tempo erhöhen und dadurch in entsprechendem Sinne ihren entmagnetisierenden Einfluss auf den polarisierten Eisenkern des permanenten Magneten verlieren, mit anderen Worten, das Bestreben haben, den Blendenteil 12 nicht mehr soweit zu verstellen als dies kurz vorher der Fall war, wo noch die normale Lichtmenge durch den helleren Bildteil auf den Schirm geworfen wurde und wo die Selenzelle infolge verringerten Widerstandes eine grössere Stromdurchlässigkeit besass und die Blende 12 selbst noch keinerlei Verstellung erfahren harte.
Würde die Selenzelle diesem Bestreben folgen können, wie es bei der Ausführungsform nach Fig. 1 der Fall ist, so würde naturgemäss ein vollständiges Aufheben des Lichtüberschusses gegenüber dem normalen Wert unmöglich sein. Um dies zu erreichen, kommt die Selenzelle zur Anwendung die ja ebenfalls hinsichtlich ihres Widerstandes beeinflusst wurde, als durch die erste Erregung der Selenzelle 7 der Blendenteil 12 zur Verkleinerung der Lichtdurchlässigkeit verstellt wurde.
Da traf gleichzeitige ebenfalls eine verringerte Lichtmenge auf Selenzelle b, ihr Widerstand wurde gegen den Mittelwert erhöht und demzufolge wurde auch durch Wicklung eine gleiehzeitige
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in dem Mae, wie die Selenzelte nach ihrer ersten Einwirkung mit der dann eintretenden Ver- ringerung der Lichtmenge auf dem Bildschirm ihren Widerstand wieder erhöhte, auch die Selen- zelle b durch Wi@klung d auf den Blendenteil12 in Cbereinstimmung mit der Verringerung der Lichtdurchlässigkeit der Blende einwirkte.
Die so resultierenden Einflüsse der Selenzelle 7 und b auf den Eisenkern des polarisierten Elektromagneten 10 wirken also in der Weise. dass sie stets
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getrennt angeordnet sein können und dass dann jeder Blendenteil der Einwirkung einea besonderen Elektromagneten unterliegt.
Bei der in der Zeichnung gewählten Ausführungsform stehen die Linien der Teile 11a, 12a derart zueinander, dass, wenn bei einer Bewegung des Teiles 12 beispiels-
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Prisma e, Spiegel. f und Linse ! 1 eine entsprechend grössere Menge auf die Selenzelle 7 zur Einwirkung kommen, der Widerstand derselben verringert sich und der Magnet 10 wird abgeschwächt, mit anderen Worten die Blende 11, 12 wird verkleinert, es gelangt weniger Licht durch das Bildband 5
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auch eine entsprechende Verstellung der Blende Ila, lea gleichzeitig stattgefunden hat, jedoch in dem Sinne,
dass die Lichtdurchlässigkeit für das auf die Selenzelle fallende und vom Spiegel f reflektierte Licht vergrössert wurde, während sie durch den Rasterteil 11, 12 für das von der Lichtquelle kommende Licht verkleinert wurde. Die Lichtdurchlässigkeit des Blendenteiles 11a, 12" ist also gegenüber dem normalen Zustand grösser, während sie beim Blendenteil 11, 12 kleiner ist.
Entsprechend dieser Vergrösserung der Lichtdurch ässigkeit wird aber jetzt das nach der Umstellung der Blende 11, 12 über Prisma e und 8piegel f gegangene Licht an der Blende zu weniger abgeblendet als bei der Mittellage der letzteren, so dass auf die Selenzelle, trotzdem die Blende 11, 12 verkleinert wurde, jetzt doch nicht weniger Licht auftrifft und demzufolge auch keine Veranlassung vorliegt, den durch den helleren Teil des Bildbandes hervorgebrachten zeitweisen Widerstand zu ändern, mit anderen Werten, die Blende 11, 12 bleibt in soleht'r Stellung, welche der jeweiligen Lichtdurchlässigkeit des Bildbandes genau entspricht.
Auch hier kann natürlich an Stelle des polarisierten Elektromagneten 10 eine Erregermaschine zur Anwendung kommen. ohne das Wesen der Erfindung zu verändern. Jedoch muss natürlich der Raster, der das von der
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zur Anwendung.
Des weiteren besteht die Möglichkeit, die Selenzelle 7 nicht nur vor sondern auch hinter dem Bildschirm im Brennpunkt eines so gross gestalteten Hohlspiegels anzuordnen, dass er das ganze auf dem Bildschirm befindliche Licht auf der Selenzelle sammelt. Wenn weiter in den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen immer nur von Selenzellen die Rede war, so ist dies für die Abgrenzung der Erfindung nicht massgeblich, vielmehr kann anstelle der Selenzelle auch eine Thermozelle oder irgend eine andere entsprechend empfindliche auf Licht reagierende Einrichtung zur Anwendung kommen.
In den Fällen. wo die Blende in Gestalt eines zweiteiligen Linienrasters zur Anwendung kommt, empfiehlt es sich, den beweglichen Teil 12 mit seinem Rahmen an zwei gelenkigen Hebeln h
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