AT132785B - Kühlschrank. - Google Patents
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Description
<Desc/Clms Page number 1>
Kühlschrank.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Kühlschrank, bei dem über dem Kühlraum ein gegen aussen mittels einer Glocke mit doppelter luftleerer Wandung isolierter Raum zur Aufnahme eines Trockeneisblockes (aus fester Kohlensäure) angeordnet ist.
Die Glocke ist so tief in der oberen Kiihlschrankwand versenkt, dass sie mit dem untern Rand oben in den Kühlraum hineinragt, so dass die am untern Teil der Glocke auf deren Wandung übertragene Kälte im Kühlraum nutzbringend zur Geltung kommt.
In den Zeichnungen sind drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dar- gestellt. Fig. 1 ist ein lotrechter Schnitt des ersten Ausführungsbeispiels, Fig. 2 und 3 sind zwei um 900 zueinander verdrehte Schnitte durch den obersten Teil des Kühlschrankes nach der andern Ausführungsform, Fig. 4 ist ein waagrechter Schnitt nach Linie If-IF der Fig. 2, Fig. 5 zeigt die dritte Ausführungsform in einem lotrechten Schnitt.
Gemäss Fig. 1 besitzt der Kühlschrank 1 in seiner obern Wand eine Durchbrechung 2 mit einem unten einwärts vorspringenden Rand 3. Die Durchbrechung 2 ist nach innen durch einen Isolier-und Dichtungseinsatz 4 abgeschlossen, der oben eine Abschlusshaube 5 trägt. Der Einsatz 4-ist unten mit einem abwärts in den Kühlraum vorstehenden, unten einwärtsgebogenen, seitwärts durchbrochenen Ring 6 versehen. Dessen einwärts gebogener Rand trägt auf einer elastischen Zwischenlage eine Glocke 7 mit doppelter luftleerer Wandung, vorzugsweise aus Glas. Der Hohlraum der Glocke dient zur Aufnahme eines Trockeneishlockes 8.
Dieser ruht auf der Platte 9. die auf einer Tiefkühlkammer 10 angeordnet ist, die ihrerseits auf Trägern 11 ruht. Die Tiefkühlkammer 10 dient vorzugsweise zur Aufnahme von Gefässen mit zu gefrierenden Stoffen (Wasser, Creme, Sahne). Die obere Wand der Tiefkühlkammer 10 und die Platte 9 sind mit je einer Öffnung 12 versehen, die mittels eines Schiebers geschlossen und geöffnet werden kann. Der Schieber 13 ist bei 14 drehbar gelagert und kann mittels eines nach vorn vorstehenden Griffes 15 betätigt werden.
Die beim Verdampfen des Kohlensäureblockes frei werdenden Gase strömen abwärts.
Dabei wird der untere Rand der Glocke am stärksten abgekühlt. Da der untere'Glockenrand nicht in der Isolation der oberen Wand des Kühlschrankes liegt, geht die Kühlwirkung des Glockenrandes nicht in der Isolation verloren, sondern wird zur Kühlung des Kühlraumes nutzbringend verwendet.
Will man Eis erzeugen, so wird das betreffende Gefäss in die Tiefkiihlkammer gebracht und der Schieber 13 geöffnet.
Bei dieser Ausführungsform besteht keine besondere Abdichtung für das Abströmen der Kohlensäuregase aus dem Innern der Glocke nach dem Kühlraum. Das Abströmen der Kohlensäuregase aus dem Innern der Glocke in den Kühlraum kann daher nicht geregelt werden.
Die in Fig. 2-4 dargestellte Ausführungsform ermöglicht eine solche Regelung. Gleiche Bezugszeichen bezeichnen gleiche Teile wie im ersten Ausführungsbeispiel. Die Tiefkühl- kammer 10 ist durch einen nach oben ragenden Rand 16 an der obern Wand des Kühlraumes angeschlossen, welcher auf der Seite der Schranktür mit einem Lufteinströmstutzen 17
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versehen ist, der mittels eines an letzterem angeschraubten Regelschiebers 18-geschlossen und mehr oder weniger geöffnet werden kann. An der hintern Seite der Tiefkühlkammer befindet sich ein lotrechter Kanal 19, der unten durch einen bei, 90 drehbar gelagerten Schieber 21 geschlossen und geöffnet werden kann.
Zur Betätigung des Schiebers dient eine an diesem bei 22 angelenkte Stange 23. die. am vordern Endteil durch einen bei 24 gelagerten Hebel 25 geführt ist. Sind die beiden Schieber 18 und 21 offen, so wird aus dem Kühlraum Luft durch den Stutzen 17 in den Raum innerhalb des Randes 16 einströmen und die kalten Kohlensäuregase strömen nach unten durch den Kanal 19 in den Kühlraum des Schrankes. Sind die beiden Öffnungen 17 und 19 geschlossen. so können keine Kohlensäuregase in den Kühlraum entweichen. Die Platte 9, die vorzugsweise aus wärmesehlechtleitendem Material, z. B. Holz, gebildet ist, wird je nach der gewünschten Temperatur in der Tiefkühlkammer mehr oder weniger dick gewählt.
Bei der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform ist zur Regelung der Kälteleistung des Kühlschrankes die Glasglocke 7 der Höhe nach verstellbar. Zu diesem Zweck ist sie in einem Ring 26 eingeklemmt, der an den untern Enden eines Bügels 27 festsitzt. In dessen Scheitel ist eine Schraube 28 lose drehbar, die im Scheitel der Haube 5 ihre Mutter hat und am obern Ende mit einem Drehknopf 29 versehen ist. Mit 30 sind zwei bügelförmig Blattfedern bezeichnet, die am Bügel 27 befestigt sind und mit ihren Enden auf der Glocke 7 aufliegen.
Durch Drehen der Schraube 28 kann die Glocke 7 in der Höhenrichtung verschoben und dadurch der Durchgangsquerschnitt für den Austritt der Kohlensäuregase aus der Glocke in den Kühlraum geregelt werden.
Eine andere Regelung der Kältewirkung des Kohlensäureeisblockes auf den Kühlraum kann auch dadurch erreicht werden, dass die den Eisblock tragende Platte 9 z. B. von unten mit Hilfe nicht gezeichneter Schrauben oder Stangen in der Höhe verstellbar gemacht wird. Dadurch kann der Eisblock innerhalb der Glocke höher oder tiefer eingestellt bzw. der Wärmeaustausch zwischen Eisblock und Kühlraum geregelt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kühlschrank, bei dem über dem Kühlraum ein gegen aussen mit einer Glocke mit doppelter, luftleerer Wandung isolierter Raum zur Aufnahme eines Trockeneisblockes angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Glocke (7) so tief in die obere Kühlschrankwand versenkt ist, dass sie mit dem untern Rand (oben) in den Kühlraum hineinragt und die am untern Teil der Glocke auf deren Wandung übertragene Kälte im Kühlraum nutzbringend zur Geltung kommt.
Claims (1)
- 2. Kühlschrank nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass ein in die obere Wand des Kühlschrankes (1) versenkter, die Glocke (7) an ihrem Umfang umschliessender Isolier-und Dichtungseinsatz (4) einen nach unten in den Kühlraum vorstehenden, seitwärts durchbrochenen Ring (6) trägt, der unten einen einwärts umgebogenen Rand besitzt, auf dem die Glocke (7) ruht.3. Kühlschrank nach den Ansprüchen 1 und 2 mit Tiefkühlkammer, dadurch gekennzeichnet, dass die Tiefkühlkammer (10) einen nach oben vorstehenden, den Glockentragring umgebenden Kragen (16) besitzt, wobei zur Bildung einer die Verdampfungsgase in den Kühlraum fördernden Zirkulation im Kragen und an der Tiefkühlkammer in verschiedener Höhe liegende abschliessbare Durchgangswege für Gase (17, 19) vorhanden sind.4. Kühlschrank nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Regelung des Wärmeaustausches zwischen dem Eisblock und dem Kühlraum der eine der den Raum zur Aufnahme des Eisblockes begrenzenden Teile der Höhe nach verstellbar ist.5. Kühlschrank nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet. dass die Glasglocke mittels eines sie umfassenden Ringes und eines diesen tragenden Bügels mit einer im Scheitel des letztern angreifenden Schraube verbunden ist, die im Scheitel einer die Glasglocke überdeckenden Haube angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
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Country Status (1)
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|---|---|
| AT (1) | AT132785B (de) |
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1930
- 1930-09-12 AT AT132785D patent/AT132785B/de active
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