AT131692B - Elektrischer Raumheizkörper. - Google Patents

Elektrischer Raumheizkörper.

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AT131692B
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Friedrich Dipl Ing Wagner
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  ElektrischerRaumheizkörper. 
 EMI1.1 
 besitzt. 



   Die Erfindung besteht in einer besonderen Bauart dieser Heizkörper. Erfindungsgemäss wird der 
 EMI1.2 
 Wärmeleiter darstellt. Wie praktische Versuche gezeigt haben, ist die Speicherfähigkeit bei dem Heizkörper gemäss der Erfindung sehr hoch. Man kann daher in vielen Fällen, insbesondere für die Heizung von Kirchen, die Stunden mit billigem Strompreis ausnutzen, da. wie schon gesagt. nach erfolgter Aufheizung die Wärmeabgabe eine verhältnismässig lange Zeit anhält. 



   Ein   Ausführungsbeispiel   des Erfindungsgegenstandes ist in Fig. 1 im Querschnitt und in Fig.   2   im Längsschnitt dargestellt. Fig. 3 veranschaulicht die Temperaturcharakteristik   des Raumheizkörpers   gemäss der Erfindung. 



     Hienach   besteht der Heizkörper aus einem durch den elektrischen Strom erhitzten Heizdraht. 



  Heizband od. dgl., welcher in   ein wärmespei herndes Material. 3, wie   z. B. Schamotte, eingebettet ist. das seinerseits wieder von einem gutleitenden Mantel 1 umschlossen wird. 
 EMI1.3 
 samen Wege der Strahlung statt durch Leitung, wie solche bei direkter   Berührung   zwischen Einsatz und Mantel 1 eintritt, erzwungen wird. Die Länge dieses im vorliegenden Beispiel als Schamottezylinder   ausgebildeten Speichers. 3 kann beliebig gewählt   werden. In bisher für andere Produkte eingerichteten Schamottewerken hat sich durch Versuche ergeben, dass die vorliegende Zylinderform noch in einer Länge von etwa 150 mm als Massenartikel hergestellt werdne kann, ohne sich beim Brennen zu verziehen.

   Da die Länge des fertigen Heizkörpers in der Regel grösser ist als 150)   MM, werden von   diesen Stücken so viel aneinandergereiht, als zur   Gesamtlänge   erforderlich sind. Die Wirkungsweise dieser Ausführung ist folgende : 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Beim   Einschalten   des elektrischen Stromes wird der Heizdraht 4 erhitzt und gibt seine Wärme   zunächst   an den ihn umhüllenden   Speicher. j ab,   von welchem die   Wärme   an den   3'Iantel1   und damit in den zu erwärmenden   Raum   oder an den zu erhitzenden Gegenstand weitergeleitet wird. 
 EMI2.1 
 nur etwa eine Stunde beansprucht. 



   Hieraus ergeben sieh folgende Vorteile : Durch die oben beschriebene Arbeitsweise ist es möglich. auch bei starken Spannungssehwankungen   ein gleichmässiges   Ansteigen der Temperatur   am. Mantel 7   zu erzielen. da der zwischengeschaltete Körper 3 ähnliche einem Schwungrad regulierend wirkt. 



   In gleicher Weise wie bei den   vorerwähnten   unabsichtlichen Spannungsschwankungen wirkt die Konstruktion während eines bestimmten Zeitraumes, der von den Abmessungen begrenzt wird. bei vollständiger   Stromunterbrechung.   d. h. die Temperatur fällt nicht sofort schnell ab. sondern sehr langsam. 



   Hiedurch wird es möglich, eine Heizungsregulierung lediglich dadurch zu erzielen. dass nur in gewissen Zeiträumen eine Stromzuführung erfolgt, d. h. es werden alle andern Reguliervorriehtungen und   unter Umständen   lange Schaltleitungen zu dem oder den Heizkörpern überflüssig und die Anlagekosten derartiger Heizanlagen wesentlich herabgesetzt. 



   In bestimmten Grenzen ist eine Fortsetzung der Wärmeabgabe nach aussen auch dann   noch während   eines durch die Abmessungen genau festzulegenden Zeitraumes hindurch möglich, so dass also während 
 EMI2.2 
 in dieser Zeit nicht   möglich   oder erwünscht ist. 



   Dieser Fall ist u. a. bei der Beheizung von Kirchen, die z. B. an   Werktagen nur morgens kurze   Zeit benutzt werden, von besonderer Bedeutung, weil die Vorheizung vor Beginn des Gottesdienstes (mit billigem Strom) erfolgen kann und die nach Unterbrechung der   Stromzuführung   ausstrahlende Wärme noch völlig genügt, um (z. B. bei   Fussschemelheizung)   bei den Besuchern ein gleichmässiges Wärmegefühl aufrechtzuerhalten. 



   Als weiterer Vorzug dieses zusammengesetzten Heizaggregates ist hervorzuheben, dass das beim Betrieb mit Wechselstrom des öfteren eintretende sehr störende Summen der Heizkörper   unterdrückt wird.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Rohrförmiger elektrischer Raumheizkörper mit einem als Wärmespeicher dienenden Teil. der in seinem Inneren einen Kanal zur Aufnahme des Heizelementes enthält und aussen unter Zwischenschaltung eines schlechten Wärmeleiters von einer gut leitenden geschlossenen Metallhülse umgeben ist. dadurch gekennzeichnet, dass der als Wärmespeicher dienende Teil aus Schamotte od. dgl. besteht und die Form eines zylindrischen Körpers mit Rippen hat, die ihn gegen die Metallhülle abstützen.
AT131692D 1930-12-01 1930-12-01 Elektrischer Raumheizkörper. AT131692B (de)

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