AT131665B - Seilbahn mit Brems- oder Fangseil. - Google Patents

Seilbahn mit Brems- oder Fangseil.

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AT131665B
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Pohlig Seilbahn Und Foerderanl
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Seilbahn mit   Brems-oder Ftmgseil.   
 EMI1.1 
 Stillstand bringen. Die Brems- oder Fangseile solcher Bahnen sind bisher als endlose, in der Bergstation   um   eine Antriebsscheibe und in der Talstation   dureh Gewicht gespannte   Seile ausgeführt. Sie werden entweder als während des Regelbetriebes ruhende oder   mitlaufende   Seile auf der Antriebsscheibe oder   vor ihr abgebremst gehalten   oder aber erst nach dem   -\klemmen   gebremst. 



   Jede dieser   Ausführungsarten   weist eigenartige   Nachteile auf.   von denen nur auf die verschieden   langen   Bremswege, die durch die infolge der jeweiligen Oberflächenbeschaffenheit des Seiles (trocken. nass, fett, vereist usw.) veränderlichen Reibungswerte hervorgerufen werden, und auf   den Umstand, dass   sich zwei im Regelbetriebe im gleichen Sinne bewegte Wagen, bei Zugseilriss jedoch entgegengesetzt (beide Wagen talwärts) laufend, am gleichen Seile abfangen, hingewiesen wird. 



   Vorliegend wird die Bauart einer Seilbahn für   Pendelverkehr,   besonders für Standseilbahnen geeignet. in ihren wesentlichen Teilen als Ausführungsbeispiel beschrieben. 



   Für jeden Wagen   J'oder mehrere   Wagen eines Fahrstranges ist ein eigenes, ruhendes, im Bremsfalle bewegbares, unabhängiges Brems- oder Fangseil 2 entlang der   Fahrstrecke vorhanden, welches   somit gesondert für jeden Fahrstrang von der Bergstation in die Talstation reicht und von der Brens- 
 EMI1.2 
 die   Bremsmasehine.   



   Die gleiche   Bremswirkung   kann statt durch die Bremsmaschine beispielsweise durch Einrichtungen. wie gesteuerte Gewichte, Luft- oder Flüssigkeitsbremszylinder oder entsprechende Federpuffer. erzielt werden. 



   Die Wirkungsweise der   Anordnung,   wie sie in   der Zeichnung dargestellt ist,   ist folgende : Der im Regelbetrieb am Zugseil hängende Wagen ist   durch irgendwelche Ursachen plötzlich vom Zugseil   frei geworden und wird unter   Einwirkung   der Schwerkraft talwärts fahren bzw. wird bei vorangegangener normaler Bergfahrt zuerst seine lebendige   Kraft   durch weitere Bergfahrt aufzehren und dann die Fallbewegung talwärts antreten. Im Augenblicke des Freiwerdens vom Zugseile klemmt sich der Wagen mittels 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
   anwachsen.   



   Bei noch   anfänglicher Bergfahrt wird   zuerst das Bremsseil mit Hilfe des Spanngewichtes 4 in der Pfeilrichtung so lange hochgezogen und auf die Bremstrommel gewickelt, bis derWagen ausgelaufen ist. Bei Einsetzen der Talbewegung von Seil und Wagen beginnt die   Trommelbremsung   wie vorhin beschrieben. 
 EMI2.2 
 keit der Wagen beider Fahrstränge bei   Notbremsungen gelegen, wobei hervorzuheben ist. dass das Ab-   bremsen des Wagens nicht an dem den Witterungs- und sonstigen Einflüssen ausgesetzten Brems- oder Fangseil selbst, sondern die Bremsung vermittels dieses Seiles durch regelbare Maschinen in   geschützter   Lage erfolgt.

   Weiters ist die Beweglichkeit des Brems- oder Fangseiles bergwärts vorteihaft, weil der bei Riss vom Zugseil freie Wagen beim Bergauflaufen nicht das Bremsseil vor sich herschiebt und schlapp 
 EMI2.3 
 laufen muss, um das   Sehlappseil   einzuholen, sondern das   Gewicht-   oder eine gleichwirkende Einrichtung das Bremsseil 2 sofort einholt und das Abbremsen des Wagens gleich bei Beginn   der Talwärtsbeweguns :   erfolgt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI2.4 
 im Bremsfalle bewegbares. vom andern Fahrstrange unabhängiges Brems- oder Fangseil (2) entlang der Fahrstrecke vorhanden ist. 
 EMI2.5 


Claims (1)

  1. richtungen.
    3. Seilbahn nach den Ansprüchen l und 2. dadurch gekennzeichnet, dass das eine Ende des Brem'-- EMI2.6 im normalen Betriebe nur nach der Seite des Spanngewiehtes (4) drehbar ist und erst im Bremsfalle nach Lösen eines Anschlages (7') nach der andern Seite drehbar wird. EMI2.7
AT131665D 1931-07-23 1931-07-23 Seilbahn mit Brems- oder Fangseil. AT131665B (de)

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