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Die Erfindung betrifft Geräte zum Aussenden gerichteten Lichtes, vorzugsweise für Signal- zweeke. Zur Erhöhung der Betriebssicherheit hat man diese Geräte mit einer Ersatzlichtquelle ausgestattet, die beim Versagen der normalerweise benutzten Lichtquelle meist selbsttätig eingeschaltet wurde.
Dabei hat man, um nach dem Einschalten der Ersatzlichtquelle den gleichen Strahlengang zu erhalten wie zuvor, die Lichtquelle im allemeinen selbst beweglich angeordnet. Es ist aber z. B. auch vorgeschlagen worden, die Lichtquellen fest anzubringen und bewegliche Spiegelflächen vorzusehen, die bei Bedarf in den Strahlengang geschaltet werden sollten.
Handelt es sich um Geräte zum Aussenden intermittierenden Lichtes, das häufig zur Ausschaltens ; der Wirkung schädlicher Lichtquellen, z. B. des Tageslichtes, bei der Signalübertragung angewendet wird, insbesondere um solche Geräte dieser Art, bei denen die Unterbrechungen des Lichtstromes durch eine rotierende Scheibe hervorgerufen werden, die in den Strahlengang hineinragt, so erhält man gemäss der Erfindung eine besonders einfache und zweckmässige Anordnung, wenn man die eine Seite der Unterbrecherscheibe mindestens in dem in den Strahlengang reichenden Teil spiegeln ausbildet und die Unterbreeherseheibe geneigt zum Strahlengang anordnet,
so dass die von der stetig leuchtenden Lichtquelle ausgesendeten Lichtstrahlen die Scheibenebene schräg durchsetzen und die auf die spiegelnde Fläche der Scheibe auftreffenden Strahlen der Ersatzlichtquelle in die Richtung der Strahlen der erst-
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Auf diese Weise erspart man jede zusätzliche Einrichtung, durch die mindestens ausserhalb des Gerätes der gleiche Strahlengang beim Betreiben jeder der beiden Lichtquellen hergestellt werden muss.
Ausserdem tritt beim Betreiben keiner der Lichtquellen ein nennenswerter Liehtverlust auf.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer der Erfindung entsprechend ausgebildeten Einrichtung schematisch dargestellt, u. zw. in Fig. 1 in einem Aufriss und in Fig. 2 in einem Grundriss.
Die gezeichnete Einrichtung enthält eine elektrische GlÜhlampe a, deren Glühfaden al im Brenn- punkt einer Sammellinse b angeordnet ist, so dass von dieser Linse ein parallelstrahliges Lichtbüschel 11 ausgeht. In dieses Büsehel ragt eine gezahnte Unterbreeherseheibe c hinein, deren Ebene unter 45 gegen das Büschel 11 geneigt ist und die um eine horizontale Achse B drehbar ist. Durch diese Scheibe wird der von der Lampe a, ausgehende und die Linse b durchsetzende Lichtstrom in einen intermittierenden umgewandelt. Die Zähne der Scheibe c, die mit cl bezeichnet sind, sind auf der von der Lampe a abgewandten Seite mit einem spiegelnden Belag versehen.
Auf dieser Seite der Scheibe c ist eine zweite Glüh- lampe d angeordnet, deren Glühfaden dl im Brennpunkt einer Sammellinse e liegt. Die Achse dieser Sammellinse schneidet diejenige des Büschel . senkrecht und liegt horizontal, so dass ein von der Lampe ausgehendes Lichtbüschel durch die Reflexion an dem spiegelnden Belag der Scheibe c die gleiche Richtung erhält wie das Büschel t und ebenso wie dieses unterbrochen wird.
Wiewohl für gewöhnlich die Glüh- lampe a eingeschaltet ist, so kann aber gegebenenfalls die Lampe d ohne weiteres als Ersatz für die Lampe a dienen, wobei die Einschaltung des Stromes für die Lampe il an Stelle derjenigen für die Lampe auf bekannte Weise von Hand oder automatisch erfolgen kann.
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