AT130902B - Spannrollenanordnung zum Anbau an Elektromotoren. - Google Patents

Spannrollenanordnung zum Anbau an Elektromotoren.

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AT130902B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Spannrollenanordnung zum Anbau an Elektromotoren. 



   Bei hohen Übersetzungsverhältnissen zwischen treibender und angetriebener Welle und durch den oft sehr geringen Aehsenabstand, der nur eine geringe   Umschlingung   der kleineren Riemscheibe durch den Riemen zulässt, kann die verlangte Leistung trotz grösster Riemenspannung nicht voll übertragen werden. 



  Mit Hilfe einer richtig bemessenen Spannrolle wird sowohl die Umschlingung der kleinen Riemscheibe vergössert und ermöglicht, eine grössere Leistung sicher zu übertragen, als auch der Riemen infolge der geringeren Riemenspannung geschont. Die Ausführungsarten der Spannrollenanordnungen sind von verschiedenen Umständen abhängig und je nach Grösse und Raumbedarf sehr verschieden. Beim elektrischen Einzelantrieb, ganz besonders beim Webstuhlantrieb, war das Bestreben von jeher dahin gerichtet, die Spannrolle am Motor anzubauen und dadurch einen möglichst einfachen und gedrängten Gesamtaufbau des Antriebes zu erzielen. 



   Bei dieser allgemein gebräuchlichen Anordnung wird die Befestigung der Spannrolle mit denselben Teilen (Schrauben und   Gewindelöohern)   vorgenommen, die zur Befestigung des Lagerschildes am Motorgehäuse vorhanden sind. Ein Nachteil dieser Ausführung ist, dass man an einer derartigen Spannrolle nur schwer eine Federung anbringen kann ; die Spannung des Riemens kann nur durch Verstellen der starren Spannrollenanordnungen geändert werden. Man hat auch versucht, die Federung durch ein Gewicht zu ersetzen ; dabei treten jedoch infolge Belastungsstössen, wie dies gerade bei Webstuhlantrieben der Fall ist, Schwingungen der Spannrolle   (Hüpfen)   auf, so dass ein einwandfreier Betrieb ausgeschlossen ist.

   Diese Nachteile werden behoben durch die   Anwendung   federnder Spannrollen, welche durch Federdruck oder Federzug den Riemen selbsttätig auf einer bestimmten Spannung halten. Derartige Spannrollen werden mit besonderen Befestigungen am Motorgehäuse angebracht. Die Befestigungen sind so bemessen, dass ein Verstellen der Spannrolle je nach Lage des Riemens in gewissem Masse möglich ist. Nachteilig ist, dass diese Art Spannrollen nur an solchen Motoren angebracht werden kann, welche bereits entweder Vorrichtungen zur Befestigung besitzen oder an denen sie   nachträglich   angebracht werden können. 



   Dadurch, dass zur Befestigung der Spannrolle ein an Stelle des Lagerdeckel befestigter Konstruktionsteil benutzt wird, ist es möglich, die Spannrolle nach der Erfindung nachträglich an normale Motoren anzubauen. Die Erfindung bietet also gegenüber den bekannten Anordnungen den Vorteil, dass die Motoren nicht von vornherein für den Anbau einer Spannrolle besonders konstruiert werden müssen und dass nicht umständliche Nacharbeiten beim Anbau der Spannrolle nötig sind. Die nachstehend beschriebene Spannrollenanordnung wird lediglich durch Auswechseln des Lagerdeckel gegen den entsprechenden Konstruktionsteil an den Motor angebaut. 



   In der Fig. 1 ist die Erfindung in der Draufsicht dargestellt. Der am Motorlagerschildl befestigte Kugellagerdeckel wird durch den Konstruktionsteil 2 mit dem Anschlag 3 und dem Zapfen 4 ersetzt. An den Anschlag 3 legt sich die Nase   5   des Abstützarmes 6 an, an dessen oberen Ende 7 die Zugfeder 8 angreift. Um den Zapfen 4 schwingt der die Spannrolle 9 tragende Arm 10, in dessen kugelig ausgebildeter Pfanne 11 eine entsprechend geformte Verstellmutter 12 sitzt. Durch Verdrehen des Konstruktionsteiles 2 und durch Veränderung der wirksamen Windungszahl der Zugfeder 8 durch die Verstellmutter 12 wird die gewünschte Riemenspannung eingestellt. Die Fig. 2 zeigt die Neuerung in der Seitenansicht. 

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     - Bei der   Neuerung ist-die Feder als Zugfeder ausgebildet, da bei einer Druckfeder das Einstellen einer grösseren Federkraft eine Vergrösserung der wirksamen Windungszahl erfordert. Die Druckfeder benötigt daher einen grösseren Raum als die Zugfeder. Ausserdem neigt eine Spannrolle mit Druckfeder bei schnellen Belastungsänderungen, wie dies beispielsweise bei einem Webstuhlantrieb der Fall ist, leicht zu Schwingungen. Die Zugfeder vermeidet diese Nachteile der Druckfeder, indem die grössere Federkraft durch Verringern der wirksamen Windungszahl erreicht wird und indem durch geringes Auseinanderziehen 
 EMI2.1 
 und vermeidet Schwingungen der Spannrolle auch bei starken, schnell aufeinanderfolgenden Belastung- änderungen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Spannrollenanordnung zum Anbau an Elektromotoren, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannrollenarm auf einem Bolzen eines an Stelle des   Kugellager- Verschlussdeckels   am Motor befestigten Kon-   struktionsteiles   gelagert ist.

Claims (1)

  1. 2. Spannrollenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Konstruktionsteil (2) ein Abstützarm (7) starr befestigt ist, welcher über eine gespannte Feder (8) mit dem Spannrollenarm (10) in Verbindung steht.
    3. Spannrollenanordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (8), welche den schwenkbar auf dem Konstruktionsteil (2) befestigten Spannrollenarm (10) mit dem Abstützarm (7) verbindet, als Zugfeder ausgebildet ist und durch eine Mutter einstellbar ist. EMI2.2
AT130902D 1928-12-20 1929-12-18 Spannrollenanordnung zum Anbau an Elektromotoren. AT130902B (de)

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EP3226388A2 (de) 2016-03-30 2017-10-04 Valeo Equipements Electriques Moteur Perfektionierter vorderflansch einer elektrisch umlaufenden maschine, und elektrisch umlaufende maschine, die einen solchen flansch umfasst
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