DE736407C - Anordnung zur Erzielung einer gleichbleibenden Riemenspannkraft fuer riemengetriebene Maschinen - Google Patents

Anordnung zur Erzielung einer gleichbleibenden Riemenspannkraft fuer riemengetriebene Maschinen

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DE736407C
DE736407C DEP77087D DEP0077087D DE736407C DE 736407 C DE736407 C DE 736407C DE P77087 D DEP77087 D DE P77087D DE P0077087 D DEP0077087 D DE P0077087D DE 736407 C DE736407 C DE 736407C
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DE
Germany
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belt
machine
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constant
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Expired
Application number
DEP77087D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Wolfgang Kehse
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Julius Pintsch AG
Original Assignee
Julius Pintsch AG
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K5/00Casings; Enclosures; Supports
    • H02K5/26Means for adjusting casings relative to their supports

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

  • Anordnung zur Erzielung einer gleichbleibenden Riemenspannkraft für riemengetriebene Maschinen Die Erfindung betrifft eine Riemenspannvorrichtung, insbesondere für Fahrzeugbeleuchtungsmaschinen. Der Riemenantrieb von Zugbeleuchtunggmaschinen stellt ungewöhnlich hohe Anforderungen an die Güte der übertragung.- Die Kraftübertragungsfähigkeit muß trotz weitgehender Wartungslosigkeit unter allen Witterungsbedingungen gewährleistet sein. Dies bedingt die Aufrechterhaltung des zur Kraftübertragung erforderlichen Riemenzuges, unabhängig von der im Betri&b auftretenden Verlängerung des Riemens. . Andererseits darf die Vorspannung im Interesse der Lebensdauer des Riemens bei keiner Riemenlänge zu groß werden.
  • Wird die Verwendung endloser Riemen angestrebt, dann muß der Bereich, in dem gleichbleibende Riemenvorspannung erzielt werden soll, so groß sein, dar der Riemen während seiner gesamten Lebensdauer nicht gekürzt zu werden braucht.
  • Als brauchbare Anordnung hat sich dabei ergeben, die Schwenkachse für die Maschine im Bereich der Riemenlängung vorwiegend senkrecht unterhalb des Maschinenschwerpunktes zu legen. Die gleichbleibende Riemenspannung wird dann durch das Zusammenwirken des Generatorgewichtes und der Kraft einer Federanordnung erzielt. Bisher wurden solche Federn als Zugfedern ausgebildet, die an der Aufhängung des Generators usw. angreifen, oder der Bolzen selbst, auf dem der Generator schwenkbar gelagert ist, wurde als Feder ausgebildet.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine konstruktive Verbesserung der zuletzt genannten Federformen, die darin besteht, daß Federung und Drehbolzen zusammen als Gummitorsionsfeder ausgebildet -,werden. Beispielsweise kann der am Gehäuse feste Teil der Aufhängung aus einem Rohr 8 bestehen, dessen Bohrung durch eine anvülkanisierte Gummischicht 5 mit dem feststehenden Bolzen 2 verbunden ist (vgl. Abb.3). Die Riemenspannvorrichtung übernimmt dann gleichzeitig die Aufgabe, Maschinengeräusche und Maschinenerschütterungen vom Fundament abzudämpfen.
  • Durch die Anordnung gemäß der Erfindung wird eine außerordentliche Vergrößerung der Auslenkung der Maschine zulässig. Wenn nach bisherigen Federanordnungen eine maximale Auslenkung von i o cm erreichbar war, so ist nach der erfindungsgemäßen Anordnung eine solche Auslenku:ng der Maschine bis zu 40 cm ohne Schwierigkeit möglich.
  • Zur weiteren Erläuterung sei auf Abb. i mit i die angetriebene (oder treibende) Maschine dargestellt, die um den Bolzen 2 schwenkbar befestigt ist und über die Scheibe 3 durch den Riemen 4. getrieben wird, dessen Vorspannung über einen möglichst großen Verlängerungsbereich gleichbleibend gehalten werden soll. In Abb.2 sind über dem Winkelausschlag der Maschine, von der senkrechten Lage ausgehend, die Drehmomente, die um den Bolzen 2 wirksam werden, aufgetragen. Die Kurve G zeige die durch das Gewicht der Maschine hervorgerufenen Drehmomente. In der Lage a-b der Maschinenaufhängung (Abb. i) wird durch das Gewicht kein Drehmoment um den Bolzen 2 hervorgerufen, während die Lage c-d der Maschine dadurch gkennzeichnet ist, daß in dieser Stellung das Eigengewicht der Maschine ausreicht, das zur Riemenvorspannung notwendige Drehmoment zu erzeugen.
  • F ist die natürliche Kennlinie der Gummitorsionsfeder gemäß der Erfindung, die in Punkt 2 angreift. Die Lage der Federkennlinie ist dadurch bestimmt, daß in der Stellung a-b der Maschine das-volle zur Riemen-Spannung erforderliche Drehmoment von d:r --Feder aufgebracht wird, während in der Lage e=d die Feder kein Moment ausüben darf.
  • Die Geradlinigkeit der Kennlinie F der Gummifeder ist ein wesentliches Element für das Zustandekommen des technischen Fortschrittes gemäß der Erfindung. Bei den bisherigen Federanordnungen, die beispielsweise eine seitlich angebrachte, auf Zug beanspruchte Feder verwenden, wird durch die jeweilige Änderung der Länge des Hebelarmes die Geradlinigkeit der Kennlinie einer solchen Feder ständig unterbrochen. Infolge der Geradlinigkeit der Kennline F verläuft nun auch die Resultierende R in dem von uns nach Abb. 2 beanspruchten Arbeitsbereich praktisch geradlinig.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung für an Fahrzeugen befestigte umlaufende Maschinen, die von der Achse des Fahrzeuges aus über Riemen angetrieben werden, z. B. für Zugbeleuchtungsgeneratoren, und bei denen eine gleichbleibende Riemenspannung durch das Zusammenwirken des Generatorgewichtes und der Kraft einer Federanordnung erzielt wird, wobei die Schwenkachse für die Maschine sich im Bereich der Riemenlängung vorwiegend senkrecht unterhalb des Maschinenschwerpunktes befindet, dadurch gekennzeichnet, daß die Federanordnung aus einem jede Lagerreibung vermeidenden, allein die Maschine tragenden und nur auf Verdrehung beanspruchten Gummikörper (5) besteht, der den Bolzen (2) zylindrisch umgibt und auf diesen Bolzen und die Innenseite der Bohrung eines den festen Teil der Aufhängung bildenden Rohres (8.) aufvulkanisiert ist.
DEP77087D 1938-04-03 1938-04-03 Anordnung zur Erzielung einer gleichbleibenden Riemenspannkraft fuer riemengetriebene Maschinen Expired DE736407C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE904843C (de) * 1949-05-14 1954-02-22 Heinrich Desch Fa Spannrollenanordnung
DE1196923B (de) * 1964-03-13 1965-07-15 Himmelwerke Ag Riementrieb mit unter der Wirkung des Reaktionsdrehmoments schwenkbaren treibenden Teilen, insbesondere fuer Haushaltsmaschinen
DE1283069B (de) * 1966-09-09 1968-11-14 Licentia Gmbh Riemenantrieb

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE904843C (de) * 1949-05-14 1954-02-22 Heinrich Desch Fa Spannrollenanordnung
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