DE3310941C2 - - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A27/00—Gun mountings permitting traversing or elevating movement, e.g. gun carriages
- F41A27/06—Mechanical systems
- F41A27/08—Bearings, e.g. trunnions; Brakes or blocking arrangements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
- Length Measuring Devices With Unspecified Measuring Means (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Über
tragung der Drehbewegung des Schildzapfens einer Waffe
auf eine Winkelmeßvorrichtung, insbesondere an einem
Kampffahrzeug.
Bei einer derartigen Einrichtung ist das Problem zu
lösen, daß Bewegungen, die durch Spiel oder Schwingungen
in einer Lagerstelle, beispielsweise dem Schildzapfenla
ger, auftreten sowie Längenänderungen durch Temperatur
einflüsse nicht in eine Winkelbewegung umgewandelt
werden und auf die Winkelmeßvorrichtung übertragen
werden dürfen. Aus diesem Grunde ist es schwierig, eine
Übertragung mit mechanischen Gestängen, die im allgemei
nen mit Kugelgelenken und mehreren Lagerstellen versehen
sind, vorzunehmen.
Es ist auch bekannt (DE-OS 25 52 009), eine Winkelüber
tragungsvorrichtung in einer Axialbohrung des Schild
zapfens koaxial zur Schildzapfenachse anzuordnen. Aber
auch eine derartige Einrichtung besitzt die obenerwähn
ten Nachteile. Außerdem ist die Justierung einer solchen
Einrichtung schwierig, da die in den Schildzapfen einge
baute Winkelmeßvorrichtung schlecht zugänglich ist.
Schließlich muß bei dieser bekannten Einrichtung auch
eine Schwächung des Schildzapfens durch die Axialbohrung
in Kauf genommen werden.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe bestand
darin, eine Einrichtung der eingangs erwähnten Art zu
schaffen, mit der eine Übertragung der Drehbewegung des
Schildzapfens auf eine Winkelmeßvorrichtung möglich ist,
ohne daß Bewegungen des Schildzapfens in Querrichtung
oder Temperatureinflüsse eine Verfälschung der Winkel
meßung bewirken können. Weiterhin sollte ein hohes Maß
an Übertragungsgenauigkeit, Wartungsfreiheit und Ver
schleißfestigkeit erreicht werden und die Winkelmeßvor
richtung sollte zu Justierzwecken leicht zugänglich
sein.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit
den Merkmalen aus dem kennzeichnenden Teil des Patentan
spruchs 1.
Vorteilhafte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen
Einrichtung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
So wird vorzugsweise als Übertragungsband ein vorge
spanntes Stahlband verwendet. Die erfindungsgemäße
Einrichtung hat den großen Vorteil, daß, wie weiter
unten anhand eines Ausführungsbeispiels genauer erläu
tert, Höhenbewegungen der Schildzapfenachse auch bei
größerem Lagerspiel nicht in eine Winkelbewegung an der
Winkelmeßvorrichtung umgewandelt werden können, da eine
solche Bewegung lediglich ein Abrollen des Übertragungs
bandes auf den Rollen bewirkt. Durch Temperatureinflüsse
bestehende Längenänderungen des Übertragungsbandes
werden durch die Vorspannung ausgeglichen.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Einrichtung
besteht darin, daß auftretende Kräfte, die durch
dynamische Fahrbeschleunigungen entstehen und beispiels
weise bei mechanischen Übertragungsgestängen zu zusätz
lichen Störungen führen, durch die Vorspannung des Über
tragungsbandes ausgeglichen werden.
Im folgenden wird anhand der Zeichnungen ein Aus
führungsbeispiel für die erfindungsgemäße Einrichtung
näher erläutert.
In den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Ansicht einer
Einrichtung zur Übertragung der Drehbewegung
des Schildzapfens von oben;
Fig. 2 eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer
Einrichtung nach Fig. 1.
Bei der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Einrichtung
zur Übertragung der Drehbewegung bzw. Winkelbewegung des
Schildzapfens einer Waffe auf eine Winkelmeßvorrichtung
sind nur die für die Erfindung wesentlichen Teile in den
Figuren dargestellt.
Fig. 1 zeigt ein Ende eines Schildzapfens 16, der an
einer nicht dargestellten Waffe, beispielsweise eines
Kampfpanzers angeordnet sein kann.
Der Schildzapfen 16 ist in einem Lager 2 gelagert, das
in einem Lagergehäuse 17 angeordnet ist. Am Schildzapfen
16 ist koaxial zu dessen Achse 1 eine Abtriebsrolle 4
angeordnet.
Auf einer mit dem Lagergehäuse 17 verbundenen Konsole 11
ist eine Grundplatte 12 befestigt, an der Führungsstan
gen 10 angeordnet sind, an denen Führungselemente 18
geführt sind, die mit einem Gehäuse 9 verbunden sind,
in dem eine Winkelmeßvorrichtung 8 angeordnet ist, die
aus verschiedenen, im einzelnen nicht näher dargestell
ten Teilen aufgebaut ist und z. B. eine Stelleinheit
sowie einen Winkelgeber enthalten kann.
Die Winkelmeßvorrichtung 8 ist über Verbindungsglieder,
beispielsweise Kupplungen 7, mit der Antriebswelle 6
verbunden, auf der eine Antriebsrolle 5 angeordnet ist.
Das Gehäuse 9 der Winkelmeßvorrichtung 8 ist in der oben
beschriebenen Führung in Pfeilrichtung V verschiebbar.
Zwischen einem mit der Grundplatte 12 verbundenen Wider
lager 19 und einem mit dem Gehäuse 9 verbundenen Wider
lager 20 ist eine Druckfeder 13, bestehend aus einem
Federpaket angeordnet, durch welche auf das Gehäuse 19
eine in Pfeilrichtung V nach außen wirkende Kraft ausge
übt wird. Die Vorspannung der Feder 13 ist über eine
Spannschraube 14 einstellbar veränderbar.
Die Schildzapfenachse 1 sowie die Achse der Antriebs
welle 6 liegen parallel zueinander in einer im darge
stellten Ausführungsbeispiel horizontalen Ebene E. Die
Abtriebsrolle 4 am Schildzapfen 16 und die Antriebsrolle
5 der Winkelmeßvorrichtung 8 besitzen gleichen Durch
messer. Um die Abtriebsrolle 4 und die Antriebsrolle 5
ist ein endloses umlaufendes Stahlband 3 geführt zur
Übertragung der Drehbewegung des Schildzapfens 16 auf
die Winkelmeßvorrichtung 8. Dabei ist das Stahlband 3
durch Öffnungen 21 im Gehäuse 17 hindurchgeführt.
Die Feinjustierung der Winkelmeßvorrichtung 8 erfolgt
über eine eigene, an sich bekannte und nicht genauer
dargestellte Justiervorrichtung 15.
Die Funktionsweise der dargestellten Einrichtung ist
folgende:
Dreht sich der Schildzapfen 16 um einen vorgegebenen
Winkel, so überträgt sich diese Drehbewegung über die
Abtriebsrolle 4, das Stahlband 3 und die Abtriebsrolle 5
auf die Winkelmeßvorrichtung 8 im Verhältnis 1 : 1. Eine
Querbewegung des Schildzapfens 16, beispielsweise senk
recht zur Ebene E infolge von Lagerspiel, kann an der
Winkelmeßvorrichtung 8 keine Drehbewegung bewirken, weil
in einem solchen Fall das Stahlband 3 lediglich auf den
Rollen 4 und 5 abrollt ohne daß ein Drehmoment auf
tritt. Durch die Druckfeder 13 erhält das Stahlband 3
die nötige Vorspannung. Durch Temperatureinflüsse ent
stehende Längenänderungen des Stahlbandes 3 werden durch
die mittels der Druckfeder 13 am Gehäuse 9 der Winkel
meßvorrichtung 8 erzeugten Vorspannung ausgeglichen.
Ebenso werden durch diese Vorspannung, etwa durch dyna
mische Fahrbeschleunigungen auftretende Kräfte ausge
glichen.
Claims (4)
1. Einrichtung zur Übertragung der Drehbewegung des Schild
zapfens einer Waffe auf eine Winkelmeßvorrichtung,
insbesondere an einem Kraftfahrzeug, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Winkelmeßvorrichtung (8) außerhalb des
Schildzapfens (16) auf einer mit dem Lagergehäuse für
den Schildzapfen (16) verbundenen Konsole (11) so
angeordnet ist, daß die Schildzapfenachse (1) und die
Achse (6) der Antriebswelle der Winkelmeßvorrichtung (8)
parallel verlaufen und ein endloses Übertragungsband (3)
unter Vorspannung über eine mit dem Schildzapfen (16)
verbundene Abtriebsrolle (4) und eine mit der Antriebs
welle der Winkelmeßvorrichtung (8) verbundene Antriebs
rolle (5) geführt ist, wobei Abtriebsrolle (4) und
Antriebsrolle (5) gleiche Durchmesser aufweisen.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß als Übertragungsband (3) ein Stahlband dient.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Winkelmeßvorrichtung (8) in einer
die Schildzapfenachse (1) sowie die Achse (6) der An
triebswelle enthaltenden Ebene (E) in Richtung (V) senk
recht zu diesen Achsen verschiebbar angeordnet ist und
die Vorspannung durch eine zwischen der Winkelmeßvor
richtung (8) und dem Lagergehäuse (17) für den Schild
zapfen (16) angeordnete Druckfeder (13) mit einstell
barer Vorspannung erzeugt wird.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Winkelmeßvorrichtung (8) eine Grundplatte (12)
aufweist, an der Führungsstangen (10) angeordnet sind,
an denen mit dem Gehäuse (9) der Winkelmeßvorrichtung
(8) verbundene Führungselemente (18) geführt sind und
zwischen einem an der Grundplatte (12) angeordneten
Widerlager (19) und einem am Gehäuse (9) der Winkelmeß
vorrichtung (8) angeordneten Widerlager (20) eine Druck
feder (13) angeordnet ist, deren Vorspannung über eine
Spannschraube (14) einstellbar veränderbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833310941 DE3310941A1 (de) | 1983-03-25 | 1983-03-25 | Einrichtung zur uebertragung der drehbewegung des schildzapfens einer waffe auf eine winkelmessvorrichtung, insbesondere an einem kampffahrzeug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833310941 DE3310941A1 (de) | 1983-03-25 | 1983-03-25 | Einrichtung zur uebertragung der drehbewegung des schildzapfens einer waffe auf eine winkelmessvorrichtung, insbesondere an einem kampffahrzeug |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3310941A1 DE3310941A1 (de) | 1984-09-27 |
| DE3310941C2 true DE3310941C2 (de) | 1989-04-27 |
Family
ID=6194670
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833310941 Granted DE3310941A1 (de) | 1983-03-25 | 1983-03-25 | Einrichtung zur uebertragung der drehbewegung des schildzapfens einer waffe auf eine winkelmessvorrichtung, insbesondere an einem kampffahrzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3310941A1 (de) |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2552009A1 (de) * | 1975-11-20 | 1982-07-15 | Wegmann & Co, 3500 Kassel | Schildzapfenlagerung in gepanzerten gehaeusen |
-
1983
- 1983-03-25 DE DE19833310941 patent/DE3310941A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3310941A1 (de) | 1984-09-27 |
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Legal Events
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