AT130850B - Elektrode für therapeutische Zwecke. - Google Patents

Elektrode für therapeutische Zwecke.

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AT130850B
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Jacques Herbert Spitz
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Jacques Herbert Spitz
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  Elektrode für therapeutische Zwecke. 



   An Elektroden für elektrotherapeutische Zwecke wird bekanntlich die Anforderung gestellt, dass sie sich der Form des Körperteiles, auf welchen sie aufgelegt werden, vollkommen anschmiegen bzw. die vom elektrischen Strom zur Heilbehandlung zu durehfliessende Körperstelle innig umschliessen. 



  Zu diesem Zweck werden bereits Elektroden, z. B. aus Blei und Zink in Form von Folien oder Kupfer, Bronze, Messing u. dgl., in Form von leonischen Gespinsten oder Geweben verwendet, bei welchen also die Sehmiegsamkeit teils durch die Eigenschaft des Materials selbst, teils durch entsprechende Formgebung der Elektroden zu erzielen gesucht wird, jedoch nur in unzureiehendem Ausmass tatsächlich erreicht wird. Es wurden daher auch schon Elektroden aus   Schwammgummiplatten   in Vorschlag gebracht, die mit Metallfolien oder Metallgeweben belegt oder überzogen sind, wobei dieser metallische Belag oder Überzug meist an der zusammendrückbaren   Schwammgummiunterlage   angenäht ist.

   Derartige Elektroden haben den Nachteil, dass der nur   örtlich   an der Unterlage befestigte Metallüberzug nach kurzer Zeit schadhaft und damit die ganz9 Elektrode unverwendbar wird. Auch können solche Elektroden bei der therapeutischen Verwendung nicht genügend genau den zu behandelnden Körperteilen und den sich jeweils ändernden Behandlungserfordernissen angepasst werden. 



   Gegenstand der Erfindung ist nun eine Elektrode, insbesondere für elektrotherapeutische Zwecke, 
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 aus, dass der Metallüberzug, der durch Spritzen, Aufkleben, Aufpressen oder auf elektrogalvanischem Wege aufgebracht werden kann, allseits mit seiner Unterlage in inniger Berührung und fester Verbindung steht und eine Einheit bildet, und ferner dadurch, dass sie eine bisher nicht erreichte Schmiegsamkeit besitzt, der, wie bereits erwähnt, im Falle der Verwendung der Elektrode in der Elektrotherapie erhöhte Bedeutung zukommt. 



   Als Unterlage für die metallische Schicht, die z. B. aus reinem Blei, Zinn oder Kupfer bestehen kann, können die verschiedenartigsten Materialien Verwendung finden. So können Gewebe, wie z. B. 



  Leinwand oder Gaze oder nach bekannten Verfahren einseitig geglättete Filzplatten oder Flanelle, in der erforderlichen Dicke als Material für die Unterlage verwendet werden und z. B. mit einem der angeführten Metalle nach bekanntem Verfahren bespritzt oder mit Folien aus diesen Metallen, die etwa aufgeklebt oder aufgepresst werden, festhaftend belegt werden. Die vorstehend genannten Materialien können natürlieh auch galvanotechnisch metallisiert werden. 



   Ferner können auch alle Arten von Gummi als Träger für die metallische Schicht verwendet werden und mit dieser auf die eine oder andere angeführte Art überzogen werden. Bei Verwendung. von Schwammgummi ist es dabei gleichgültig, ob dieser bereits mit geschlossener Haut hergestellt und dann metallisiert wird oder ob vor dem Metallisieren an der zu metallisierenden Fläche die Poren gefüllt oder überdeckt werden. 



   Die vorstehend angeführten Materialien können auch auf die Form von Hohlkörpern gebracht werden, so zwar, dass sie schon vor dem Metallisieren diejenige Form aufweisen, die eine innige und vollkommene Umhüllung des vom elektrischen Strom zu Heil-oder andern Zwecken zu   durchfliessenden   Körpers von der fertigen Elektrode gewährleistet. 



   Statt Geweben können auch gewirkte oder gestrickte Hohlkörper in Röhren-, Kalotten-oder sonstiger zweckentsprechender Form verwendet und an der Innenseite metallisiert werden. Hiebei ist es   gleichgültig,   ob die gewirkten oder gestriekten Hohlkörper dehnbar sind oder nicht. 

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   Die Erfindung ist auf die vorstehend angeführten Ausführungsbeispiele nicht beschränkt. So wäre es natürlich auch möglich, als Unterlage für die Metallschicht Leder zu verwenden. Ferner ist es im gegebenen Falle auch denkbar, die Metallschicht nicht unmittelbar auf die Unterlage, sondern auf eine nichtmetallische Zwischenschicht aufzubringen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrode, insbesondere für elektrotherapeutische Zwecke, gekennzeichnet durch eine schmiegsame oder elastische oder schmiegsam-elastische Unterlage, die mit einer metallischen Schicht fest und mechanisch untrennbar verbunden ist.

Claims (1)

  1. 2. Elektrode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der z. B. aus Blei, Zinn oder Kupfer bestehende metallische Überzug auf die Unterlage aufgespritzt oder in Form von Folien aufgeklebt oder aufgepresst oder auf elektrogalvanischem Wege aufgebracht wird.
    3. Elektrode nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger für die Metallschiebt aus Geweben, wie z. B. Leinwand oder Gaze, besteht.
    4. Elektrode nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterlage für die Metallschicht aus zweckmässig einseitig geglätteten Filzplatten oder Flanellstoff besteht.
    5. Elektrode nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterlage aus Gummi irgendwelcher Art, z. B. auch Schwamm- oder Moosgummi, besteht.
    6. Elektrode nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterlage von einem gewirkten oder gestrickten Hohlkörper von Röhren-, Kalotten-oder sonstiger zweckmässiger Form gebildet wird.
    7. Elektrode nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallschicht auf einer niehtmetallisehen auf der Unterlage befestigten Zwischenschicht aufgetragen ist.
AT130850D 1932-01-29 1932-01-29 Elektrode für therapeutische Zwecke. AT130850B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2018239A1 (de) * 1969-04-25 1970-11-19 Matburn (Holdings) Ltd., London Plattenelektrode

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2018239A1 (de) * 1969-04-25 1970-11-19 Matburn (Holdings) Ltd., London Plattenelektrode

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