DE447078C - Verfahren zur Herstellung von Druck- und Praegestoecken durch Einpraegen eines reliefartigen Stempels in eine Zellhornschicht und Platte dazu - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Druck- und Praegestoecken durch Einpraegen eines reliefartigen Stempels in eine Zellhornschicht und Platte dazu

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DE447078C
DE447078C DEM94753D DEM0094753D DE447078C DE 447078 C DE447078 C DE 447078C DE M94753 D DEM94753 D DE M94753D DE M0094753 D DEM0094753 D DE M0094753D DE 447078 C DE447078 C DE 447078C
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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41CPROCESSES FOR THE MANUFACTURE OR REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES
    • B41C1/00Forme preparation
    • B41C1/08Forme preparation by embossing, e.g. with a typewriter

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Manufacture Or Reproduction Of Printing Formes (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Druck- und Prägestöcken durch Einprägen eines reliefartigen Stempels in eine Zellhornschicht und Platte dazu. Es ist bekannt, Druckstöcke durch Eindrücken von Stempeln oder Prägestöcken in durch Erhitzung erweichtes Zellhorn oder ähnliche Masse herzustellen. In dieser Weise werden insbesondere von gerasteten Zinkätzungen auf dem Umwege über einen Prägestock, welcher Licht und Schatten vertauscht zeigt, Druckstöcke oder richtiger biegsame Druckplatten hergestellt, die durch stereotypischen Abguß die eigentliche Druckform liefern. Diese Zellhornstöcke, wie sie in der Folge der Kürze wegen heißen mögen, bestanden bisher aus vergleichsweise dicken, durch und durch aus Zellhorn bestehenden, allenfalls eine verfestigende Metallgewebeeinlage enthaltenden Platten.
  • Erfindungsgemäß werden solche Zellhornstöcke, die entweder die zum stereotypischen Abklatsch und Abguß bestimmten Druckplatren oder aber Prägestöcke (Prägeplatten) zur Erzeugung von Gegenstücken sein können, mit wesentlich geringerem Aufwand an Zellhorn (oder ähnlicher Masse) und folglich mit wesentlich geringeren Kosten erhalten, indem die Zellhorn- (oder sonstige) Schicht zur Aufnahme der Reliefprägung erfindungsgemäß als eine ganz dünne Schicht, deren Stärke nur nach wenigen Zehnteln eines Millimeters bemessen zu sein braucht, von einer harten, doch unelastisch zusammendrückbaren Unterlage getragen wird. Als solche Unterlage soll insbesondere Preßspan dienen, doch wird auch ein nicht zu hartes und nicht zu weiches Metall (Zink) geeignet sein. Die Unterlage braucht ihrerseits auch nur von geringer Stärke zu sein.
  • Man hat nun, wie es in einer älteren Patentschrift heißt, bereits vorgeschlagen, bei der Klischeeherstellung das Celluloid als Oberflächenmaterial in dünner Schicht zu benutzen, während die notwendige Vertiefung der Druckformen aus einer mit der dünnen Celluloidoberschicht verklebten Unterlage aus Preßspan herausgearbeitet wird. Die bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zu verwendende Platte ist also bekannt, aber nicht im Zusammenhange des erfindungsgemäßen Verfahrens, bei welchem das druckfähige Bild oder der Prägestock durch Einprägen eines Stempels in die durch Hitze erweichte Zellhornschicht geschieht. Es handelt sich vielmehr in der älteren Patentschrift und auch bei der darin erwähnten Klischeeherstellung in Zellhorn auf Preßspanunterlage um ein holzschnittartiges Gravurverfahren, wie aus der Patentschrift mit Bezug auf ihren eigentlichen Gegenstand und insbesondere auch aus der oben wiedergegebenen Stelle mit Bezug auf die Platte aus dünnem Zellhorn auf Preßspanunterlage hervorgeht. Die Patentschrift spricht mit Bezug auf die patentierte Linoleuinunterlage von einer schneidbaren Unterlage, und die mitgeteilte Stelle spricht von dem Herausarbeiten der notwendigen Vertiefung der Druckformen aus der Preßspanunterlage. Gerade aber das vorliegende Verfahren,. bei dem es sich um die Erzeugung des druckfähigen Reliefbildes (oder eines weiteren Prägestockes) durch Einprägen in die erweichte Zellhornhaut handelt (also nicht um ein materialwegnehmendes Einschneiden oder Eingravieren), bietet die Verwendung der'äh sich bekannten Platte besondere Vorteile. Es werden nicht bloß die Gestehüngs-k6steri verringert, sondern es hat sich gezeigf,. daß in dieser Weise Zellhornstöcke mit besonders scharfer und klarer Ausbildung des Reliefbildes und von großer Standhaftigkeit. zu- er-. zielen sind. Es, scheint, daß die' Aunähme der stärksten Druckstufen (welche den höchsten und am meisten geschlossenen Stellen des prägenden -Stempels entsprechen.) durch. die viel stärker -widersteIiende°=Unterla2@-dervollkommenen Ausprägung der zarteren Bildteile an den Stellen minderen Druckes zugute kommt. Daß die Unterlage- eich- nicht neutral (wie etwa eine harte Stahlplatte) verhält, geht daraus hervor, -daß- auf der -Rückseite des Preßspanes ein -in Licht- und -Schatten umgekehrtes Bild sichtbar wird; ihre passive Beteiligung an dem -Prägevorgang bewirkt aber, daß dieser sich nicht lediglich. in einer sich dem Breizustande annähernden Schicht auskirkt: _ Eine besondere Ausführungsförm der- Erfindung besteht darin,' daß - dies -bisher besprQchene. Schicht aus 'einer vergleichsweise stark erweichbaren Masse besteht, welche. mit einem ganz =dünnen- Häufchen -'-aus --einem unter-den gleichen Uznstäriden sich'.rveniger stark erweichenden oder überhaupt nicht eriveic$baren., jedenfalls _ aber - hinreichend schm,iegsauten -.Stoff" besteht.- Als solcher Stoff koxrixnt insbesondere -Cellophan in 'Betracht, weint die Schicht selbst aus Zellhörn besteht. Dann besteht also der Körper aus der Unterlage von Preßspan, die etwa i mm stark sein mag, aus einer Zellhornschicht von etwa (leckenden bis o,2 mm Stärke und aus einem deckenden Cellophanblatt von etwa o,2 mm Stärke. Die Cellophandecke setzt, auf der vergleichsweise stark erweichten Schicht liegend; dein -gestaltenden Stempeldruck so gut wie keinen-Widerstand entgegen und wird von dem ih-der weichen Schicht auftretenden quasihydvostatis,#lhen, Druck allen Feinheiten des Reliefbildes im Stempel angepaßt, ohne doch ihrerseits zu »fließen«. Sp mag es kommen, _daß in der hier beschriebenen Weise _hergestellte_Zellhornstücke die allerschärfste Ausprägung auch des zartesten Reliefs oder Rastere zeigen,- .Dabei ist.-die Oberfläche so hart,-_daß-kriftiges- Übertahreiz xnit dem -Fingernägel keine merkliche Spur hinterläßt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Druck- und Prägestöcken durch Einprägen eines reliefartigen- Stempels in eine Zellhornschicht, dadurch gekennzeichnet, daß dieses - Einprägen in eine Platte geschieht, welche in an sich bekannter Weise aus einer dünnen Schicht von Zellhorn ö. dgl: auf-'einer-harten;: aber -unelastisch _ eindrückbaren _ Unterlage, insbesondere Preßspan; besteht' a. Plätte .zur Ausübung des VErfährens nach. Anspruch' r; .dadurch-gekennzeichnet, daß-die' aus-Zellfiörn_oder überhaupt aus einem sieh in dei-. Wärme vergleichsweise °stark -erweichenden Stoff- '-bestehende Schicht mit einer- dünnen Haut aus einem minder-leicht_ oder überhaupt nicht erweichenden Stoff, insbesondere Cellöphan, bedeckt ist:
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