AT129700B - Kombinationsschloß. - Google Patents

Kombinationsschloß.

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AT129700B
AT129700B AT129700DA AT129700B AT 129700 B AT129700 B AT 129700B AT 129700D A AT129700D A AT 129700DA AT 129700 B AT129700 B AT 129700B
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slide
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lock
combination
locking
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Inventor
Maurice Zuili
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Maurice Zuili
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 ab, die mit ihrem andern Ende gegen die Innenwand des Gehäuses 1 ansteht. Der Boden des Schiebers 6 ist mit zwei Schlitzen 6b versehen, von denen jeder einen in gleicher Weise gerichteten runden und einen eingeschnürten Abschnitt aufweist. Jede Längswand des Schiebers 6 ist mit einer Anzahl   Schliesslöcher   6e versehen, die der Anzahl der Knöpfe entspricht, wobei diese Schliesslöcher so bemessen sind, dass sie den Riegeln 4 freien Durchgang gewähren. 



   Auf den Teil B als Tasche od. dgl. ist eine Schliessplatte 9 befestigt, die mittels Klauen 9a an demselben verankert ist und zwei Sperrnasen 10 trägt, deren Abstand genau dem Abstand der eingeschnürten, sowie der runden Abschnitte der Schlitze 6b entspricht. Jede Sperrnase weist einen in eine Spitze auslaufenden Knopf 10a auf. 



   Zur vollständigen Einschliessung des Schiebers im Gehäuse und für eine leichte Herausnahme des Schiebers aus dem Gehäuse zwecks Einstellung der Stellknöpfe ist zwischen der die Sperrnasen 10 tragenden   Schliessplatte   und des Schiebers 6 ein   Plättchen   11 mit zwei kreisförmigen Löchern 11 a (Fig. 5) eingefügt. Diese Löcher entsprechen den grösseren runden Abschnitten der Schlitze   6b.   Das   Plättchen   11 ist so beschaffen, dass es abnehmbar auf dem Boden des Schiebers 6 befestigt ist. Die abnehmbare Befestigung kann auf jede bekannte Art geschehen, beispielsweise durch Verschiebung mittels einer Umfangsrinne im   Plättchen   11. 



   Die in Fig. 8 dargestellte Ausführungsform ist jener nach Fig. 1 ziemlich gleich. Ein Unterschied besteht darin, dass das Aussengehäuse 1 durch eine Haube 12 verdeckt ist, in welcher Öffnungen für den Durchgang der Knöpfe 3 vorgesehen sind. Die Haube verhindert die Beobachtung der Spuren 
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  Die Haube besitzt einen Flansch   12a,   der am Bördel    des Aussengehäuses   befestigt ist. Die Sperrnasen 10 sind im Bügel 9 vorgesehen, der mittels Scharnier 13 an der Haube 12 befestigt ist. 



   Die Wirkungsweise dieses Schlosses ist folgende :
Wenn alle Knöpfe 3 in einer Reihe stehen (Stellung Fig. 3), sind diejenigen Riegel   4,   welche den Schlüssel der Kombination bilden, d. h. im vorliegenden Fall der dritte und vierte Riegel von links (Fig. 1). in die entsprechenden   Schliesslöcher   6e eingeschoben. Der Schieber 6 ist demnach in dem Gehäuse 1 festgelegt ;   auch werden dadurch die KnöpfejM a der Sperrnasen in den eingeschnürten Enden der Schlitze 6b   festgehalten. Zum Öffnen des Schlosses genügt es, dass die mit der Kombination vertraute Person den dritten und vierten Knopf 3 verschiebt, so dass ihre Riegel 4 aus ihren   Schliesslöchern   austreten.

   Die Feder 8 drückt dann den Schieber 6 zurück, so dass die Knöpfe 10a der Sperrnasen 10 sich in die erweiterten Ausschnitte der Schlitze 6b einstellen und der zu öffnende Teil vom festen Teil B abgezogen werden kann. 



   Zum   Wiederschliessen   des Schlosses wird in umgekehrter Weise verfahren, indem der Drücker 7 dazu verwendet wird, die Feder 8 zusammenzupressen, in dem Masse, welches dem Übereinanderkommen der Riegel 4 und der   Schliesslocher   6c entspricht. 



   Um die Kombination zu verändern, genügt es, den Schieber 6 vom   Aussengehäuse     1   zu entfernen, nachdem das   Plättehen   11 abgenommen wurde und durch einfaches Abschrauben der Schrauben 5 diejenigen Riegel zu wechseln, welche die Kombination bilden. Dieser Handgriff erfordert ungefähr eine halbe Minute. 



   Die Erfindung lässt sich übrigens auch bei Vorhängeschlössern anwenden, wie in Fig. 9 gezeigt ist. Das Aussengehäuse 1, welches die (nicht gezeichneten) Betätigungsknöpfe trägt, wird hier durch das Sehlossgehäuse selbst gebildet. Was den Schieber 6 anbelangt, so weist derselbe im wesentlichen den gleichen Aufbau auf wie in Fig. 1 ; er wird jedoch zwischen zwei Leisten 14 gehalten, die an der Innenwand des Gehäuses bzw. des Kastens des Vorhängeschlosses 1 befestigt sind. Der   Drücker   7 ist hiebei halbkreisförmig verlängert, um den Bügel des Vorhängeschlosses zu bilden. Eine am Gehäuse abgestützte Feder 8 dient bei   zurückgezogenen   Sperrstiften zur   Rückführung   des Bügels in seine offene Lage. 



   Unter Bezugnahme auf Fig. 10 ist nun ersichtlich, dass diese weitere Ausführungsform einen Schieber 6 in T-Form verwendet, der im Gehäuse 1 geführt ist. Jeder   Knopf") besitzt   hier zwei parallele Fortsätze   3b,   von denen jeder mit einem Querloch 3d versehen ist. In diesem ist mittels einer Schraube 5 ein Stift 4 befestigt, der einen Riegel bildet, genau wie in der Konstruktion gemäss Fig. 1. Der Mittelsteg des T-förmigen Schiebers 6 ist mit einer Lochreihe versehen, die den Doppelriegeln 4 entspricht. Die Sohle des Schiebers 6 ist beiderseits des Steges mit zwei Schlitzpaaren versehen, in welche die Köpfe   10a   von zwei Sperrnasenpaaren eintreten können. Die Wirkungsweise ist im wesentlichen die gleiche wie die bei der ersten Konstruktion beschriebene. 



   Selbstverständlich   beschränkt   sich die Erfindung nicht bloss auf die beschriebenen Ausführungsformen, sondern sie umfasst auch alle Konstruktionen, die unter Anwendung der gleichen Sperrarten mechanisch gleichwertig sind. So könnten die ineinandergreifenden Profilelemente jede passende Form haben, und die Verschiebung der Riegel gegenüber den entsprechend geformten   Sehliesslöehern   könnte durch irgendeine geeignete Bewegung der Knöpfe verwirklicht werden, u. zw. nicht bloss durch eine Querverschiebung, sondern auch durch eine Druck-, Dreh-oder sonstige Bewegung. Die Erfindung eignet sich solcherart zur Herstellung von Verschlüssen, Riegeln, Schliessplatten, Schiebriegeln aller Art, welche sämtliche unter dem   Allgemeinbegriff Schloss"verstanden   werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Kombinationsschloss, bestehend aus einem, mit einstellbaren Knöpfen versehenen Schlossgehäuse und einem darin angeordneten, Sperrnasen festhaltenden Schieber, dadurch gekennzeichnet, dass die querverschieblichen Knopfe einstellbare Stifte (4) und der Schieber (6) eine Anzahl Sehliesslöeher (6c) besitzen, die der Anzahl der Knöpfe entspricht, wobei der Schieber unter Wirkung einer ihn in die Offen- lage drängenden Feder (8) steht, so dass bei geöffnetem Schlosse zwecks Sehliessens des Schlosses der Schieber in jene Lage verschoben werden muss, in welcher die Stifte (4)
    mit den zugehörigen Löchern (6c) in Übereinstimmung liegen, worauf die zur Kombination gehörigen Knöpfe zur Bildung einer Flucht EMI3.1 eingreifen.
    2. Kombinationsschloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stifte (4) der Knöpfe nach beiden Seiten quer zum Schieber vorstellen und der Schieber U-Form besitzt, an dessen beiden EMI3.2
AT129700D 1931-01-23 1931-01-23 Kombinationsschloß. AT129700B (de)

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AT129700T 1931-01-23

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AT129700B true AT129700B (de) 1932-09-10

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ID=3636180

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