AT129519B - Hilfswagen für Sägegatter. - Google Patents

Hilfswagen für Sägegatter.

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AT129519B
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  Hilfswagen für Sägegatter. 



   Bei Gattersägen wird bekanntlich das eine Ende des Baumstammes od. dgl. in einem   Einspann-   wagen festgelegt. Das dem Sägegatter zugekehrte andere Ende des Stammes ruht auf einem Hilfswagen so lange, bis es zwischen die Vorschubwalzen des Sägegatters eingeführt und von ihnen erfasst ist. Wesent- lich ist, dass der Hilfswagen, der die Holzauflage für den Stamm trägt, dem Vorschub des Stammes nicht hinderlich ist, nachdem die untere Gattereinzugswalze den Stamm gefasst hat. Weist der Stamm grosse
Unebenheiten auf, so trifft er mit diesen auf die Auflage des Hilfswagens, wodurch sich Unzuträglichkeiten ergeben. 



   Um diesen Übelstand zu vermeiden, ist bereits vorgeschlagen worden, die Holzauflage im Hilfswagen lotrecht verschiebbar zu lagern und mit Hilfe von Exzenterscheiben, die durch Handhebel gedreht werden, zu heben und zu senken. Es ist auch schon vorgeschlagen worden, die lotrecht verschiebbare Holzauflage durch ein Kniegelenk in ihrer obersten Lage zu halten und das Kniegelenk durch einen an einen Anschlag anstossenden Hebel so zum   Ausschwingen   zu bringen, dass die Holzauflage unter Eigengewichtswirkung nach unten gehen kann. Diese Anordnung ist aber ziemlich verwickelt. 



   Demgegenüber ist erfindungsgemäss die in bekannter Weise lotrecht verschiebbare Holzauflage durch einen als Hubscheibe oder Keil ausgebildeten Träger abgestützt, bei dessen durch Auftreffen auf das Sägegatter stattfindender Verdrehung bzw. Verschiebung die Holzauflage unter Eigengewichtswirkung sich senkt. Zweckmässig wird der Träger durch eine in der Vorschubrichtung über den Hilfswagen vorragende, auf das Sägegatter auftreffende Stange verstellt. 



   Der Hilfswagen ist in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt. Die Fig. 1 und 5 sind Ansichten von vorn, die Fig. 2 und 6 Ansichten von der Seite, die Fig. 3 und 7 Ansichten von oben. Die Fig. 4 und 8 sind Ansichten von der Seite bei anderer Stellung der Teile. 



   Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig.   1-4   ist am   Wagengestell. ! die Werkstückauflage   2 lotrecht verschiebbar angeordnet. An Lagerböckchen 2'der Auflage vorgesehene Rollen 3 liegen auf zwei Kurvenscheiben 4 auf. Diese sitzen auf der im Wagengestell gelagerten Welle 5 fest, die seitlich mit einer Handkurbel 6 versehen ist. Auf einer Querstange 7, die die beiden Kurvenscheiben 4 miteinander verbindet, ist die Stossstange 8 drehbar gelagert. Trifft beim Heranrücken des Wagens an das Sägegatter der Puffer 8'der Stange 8 gegen das Gatter, so werden die Kurvenscheiben 4 in die aus Fig. 4 ersichtliche Stellung geschwenkt. Hiedurch kann die Auflage 2 ihrem Gewicht folgen und nach unten sinken, so dass sie aus dem Bereich der aus der Stammoberfläche vorragenden Unebenheiten gerückt ist.

   Wird, nachdem der Stamm durch das Sägegatter gegangen ist, der Einspannwagen samt dem Hilfswagen durch den bekannten Seilzug zurückgezogen, so wird mittels eines auf dem Fahrweg des Hilfswagens aufgestellten Anschlages 9, gegen den die Handkurbel 6 trifft, diese wieder in die aus Fig. 2 ersichtliche Stellung geschwenkt, also die Auflage 2 nach oben verschoben. Das letzte Stück 4'der Kurvenscheiben 4 ist konzentrisch zur Drehachse 5 ausgebildet, so dass durch den auf der Auflage aufliegenden schweren Baumstamm ein Verdrehen der Kurvenscheiben nicht erfolgen kann. 



   Bei dem in den Fig. 5-8 gezeigten Ausführungsbeispiel wirken die Rollen 10'mit Keilen 11 zusammen, die auf einem am   Wagengestell J ? verschiebbaren   Rahmen 12 befestigt sind. An diesem ist die Stange 13 befestigt, die mit ihrem Puffer   13'auf   das Sägegatter auftrifft und den Rahmen 12 samt den Keilen 11   zurückschiebt,   so dass die Auflage 10 ihrem Gewicht folgen kann und nach unten in die 

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 aus Fig. 8 ersichtliche Stellung geht. Beim Zurückziehen des   Hilfswagens   in die Anfangsstellung trifft der am Rahmen 12 vorgesehene Vorsprung 12'gegen einen auf der Führungsbahn des Hilfswagens vorgesehenen Anschlag   14,   wodurch die Rückverschiebung des Rahmens in die aus Fig. 6 ersichtliche Stellung erfolgt, also die Auflage 10 wieder gehoben'wird.

   Die Keile 11 sind mit zu ihrer Verschiebungsebene parallelen Flächen   11'versehen,   auf welche sich in der in Fig. 6 gezeigten Endstellung die Rollen   10'   aufsetzen, so dass verhindert wird, dass durch den auf der Auflage 10 ruhenden schweren Stamm der Rahmen und die Keile zurückgeschoben werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Hilfswagen für Sägegatter, dessen lotrecht verschiebbare Holzauflage beim Auftreffen des Wagens auf das Sägegatter aus dem Bereich des Stammes   selbsttätig entfernt   wird, dadurch   gekenn-   zeichnet, dass-die Holzauflage auf einem als Hubscheibe oder Keil ausgebildeten   Träger   aufsitzt, bei dessen durch Auftreffen auf das Sägegatter stattfindender Verdrehung bzw. Verschiebung die Holzauflage unter Eigengewichtswirkung sich senkt.

Claims (1)

  1. 2. Hilfswagen nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine in der Vorschubrichtung über den Hilfswagen vorragende Stossstange (8 bzw. 13), durch deren durch Auftreffen auf das Sägegatter erfolgende EMI2.1 3. Hilfswagen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass im hubscheibeförmigen Träger (4) eine Stange (7) exzentrisch gelagert ist, an welcher die Stossstange (8) angreift. EMI2.2 Träger (11) auf einem waagrecht verschiebbaren Rahmen (12) befestigt ist, an welchem die Stossstange (13) angreift.
    5. Hilfswagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der hubscheibenförmige Träger (4) einen konzentrisch zu seiner Drehachse ausgebildeten Kurventeil (4') aufweist.
    6. Hilfswagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der keilförmige Träger (11) am einen Ende eine zu seiner Verschiebul1gsebene parallele Fläche (11') aufweist. EMI2.3
AT129519D 1929-12-11 1930-12-11 Hilfswagen für Sägegatter. AT129519B (de)

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