DE348241C - Transportable Vorrichtung zum Faellen und Ablaengen von Baeumen - Google Patents

Transportable Vorrichtung zum Faellen und Ablaengen von Baeumen

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DE348241C
DE348241C DE1920348241D DE348241DD DE348241C DE 348241 C DE348241 C DE 348241C DE 1920348241 D DE1920348241 D DE 1920348241D DE 348241D D DE348241D D DE 348241DD DE 348241 C DE348241 C DE 348241C
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DE
Germany
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felling
cutting
carriage
saw
transportable device
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Expired
Application number
DE1920348241D
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PAUL SENGER
Original Assignee
PAUL SENGER
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B17/00Chain saws; Equipment therefor
    • B27B17/0091Wheeled chain saws; Chain saws mounted on or driven by vehicles, e.g. for sawing trees in situ

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

  • Transportable Vorrichtung, zum Fällen und Ablängen von Bäumen. Bekannt sind bereits Sägen zum Fällen und Ablängen von Baumstämmen, bei welchen der Antrieb durch motorische Kraft unter Benutzung von Kegelrädern erfolgt, und die mittels besonderer Haltevorrichtungen an dem Baumstamm befestigt werden. Bei diesen Einrichtungen ist jedoch die Verstellung der Sägeeinrichtung für das Fällen bzw. für das Ablängen eines Baumstammes sehr umständlich und bereitet das Befestigen der Vorrichtung an dem Stamm beim Fällen desselben große Schwierigkeiten, da das ganze Sägegestell frei hängend an dem Baumstamm angebracht wird.
  • Die Erfindung zeigt nun die besondere Anordnung einer derartigen Vorrichtung, bei welcher der Sägerahmen auf einem Wagen sich befindet und mit Leichtigkeit in die senkrechte oder wagerechte Stellung gebracht werden kann, wobei keine besondere Befestigung an dem Baumstamm erforderlich wird und das Halten lediglich durch den Transportwagen erfolgt. @ Ein wer entlicher Vorteil bei üieser Einrichtung besteht noch darin, daß die Spannvorrichtung für die Kettensäge unter Einwirkung einer Feder steht, welche alle Stöße und Erschütterungen auffängt.
  • In der Zeichnung ist die Vorrichtung veranschaulicht; es zeigt: Abb. i eine Draufsicht und Abb. 2 eine Seitenansicht,. die Säge in Stellung zum Fällen eines Baumstammes.
  • Abb. 3 die Vorrichtung in« Stellung zum Ablängen eines Baumstammes, Auf der Plattform i des Wagens ist die Gestellführung 2 aufschwenkbar gelagert. Auf dieser Gestellführung, welche aus geeignetem Profileisen bestehen kann, ruht verschiebbar der Schlitten 3 mit den vorstehenden und seitlich verstrebten Armen q.. Der Schlitten dient zur Aufnahme der .Kettensäge 5 ; diese läuft über die Antriebsrolle 6 und die Führungsrollen 7 und B. In der Platte des Schlittens 3 ist ein Gleitstück g gelagert, welches die Antriebsrolle 6 trägt. Das-- Gleitstück dient zum Spannen der Säge; dies erfolgt durch eine auf der Spindel io angebrachte Feder 1i. Ein besonderes Verstellen der Rolle 6, das hauptsächlich nach Kürzen des Sägeblattes erforderlich wird, erfolgt durch die Schraubspindel io, welche in eine Bohrung des Gleitstückes g eingreift, derart, daß zwischen Spindel und Ende der Bohrung ein Zwischenraum verbleibt, so daß Stöße und Erschütterungen durch die Feder aufgefangen werden und nur diese einen Druck gegen das Gleitstück ausübt. Der Antrieb der Säge 5 erfolgt durch einen auf dem Wagen i gelagerten Motor, dessen Antriebswelle 12 ein Kegelrad 13 trägt, das die drehende Bewegung auf das auf dem Wagen senkrecht gelagerte Kegelrad 1q. überträgt. Letzteres ist als Doppelrad ausgebildet und greift auch in das Kegelrad 15 ein, welches sich lose auf der Achse 16 dreht, die ihrerseits fest an dem Gestelle 2 gelagert ist. Das Kegelrad 15 greift in das auf der Welle 18 fest angebrachte Kegelrad 17 ein. Auf der Welle 18 befindet sich verschiebbar noch das Kegelrad 19, welches mit dem Kegelrad 2o in Eingriff steht. Das Kegelrad 2o ist durch die in dem Gleitstück g gelagerte Achse 21 mit der Antriebsrolle 6 verbunden. Die Welle 18 ist einerseits an dem Querstück 22 des Gestelles 2, anderseits an der Achse 16 gelagert. Beim Schneiden von Baumstämmen wird die gesamte Sägeführung auf dem Gestell 2 vorgeschoben, wobei durch eine unter dem Schlitten angebrachte Klaue das Kegelrad 1g mit dem Rad 2o in Eingriff gehalten wird. Die Achse 16 ruht drehbar in den auf der Plattform des Wagens angebrachten Lagerböcken 23, um ein Aufschwenken des Gestelles zu ermöglichen. An der Stirnwand des Wagens ist ein Bogenstück 24 umklappbar angebracht, dessen Zähne in an sich bekannter Weise in den Baumstamm eingreifen und ein seitliches Verschieben des Wagens beim Schneiden verhindern.
  • Beim Fällen von Baumstämmen, also bei wagerechtem Schnitt, wird der Wagen vor den Baumstamm geschoben und verbleibt die Sägeführung 2 in wagerechter Lage.
  • Soll dagegen ein liegender Baumstamm zersägt werden, so wird die Gestenführung in die in Abb. 3 gezeichnete Stellung gebracht und durch eine geeignete Vorrichtung festgestellt, so daß die Säge einen vertikalen Schnitt ausführen kann. Hierbei wird das Bogenstück 24 nach unten umgeklappt und festgestellt, so daß nunmehr die Zähne von oben in den Baumstamm eingreifen. Der Wagen kann entsprechend der Baumstärke in seiner Höhenlage verstellt werden. Zu diesem Zweck sind die beiden seitlichen Räder 25 an doppelarmigen Hebeln 26 angebracht, welche um Zapfen 27 drehbar sind. Die Hebel sind mit einer Anzahl Löcher für die Zapfen 27 versehen und werden entsprechend der erforderlichen Höhenlage des Wagens auf die Zapfen gesteckt und in senkrechte Stellung gebracht. In dieser Lage werden sie an den Bogenstücken 28 befestigt, während die Feststellung in wagerechter Lage an der Wagenwand erfolgt. Um ein seitliches Verschieben des Wagens an dem hinteren Ende zu verhüten, ist hier unter der Plattform ein mit Zähnen versehenes Bogenstück 3o angebracht. Der Wagen liegt hierbei auf dem Baumstamm und wird gegen Kippen durch die auf dem Boden stehenden Räder 25 gesichert. Das hintere Rad 29 ist zwecks besserer Verschiebung des Wagens in bekannter Weise lenkbar angebracht und kann abgenommen oder umgelegt werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Transportable Vorrichtung zum Fällen und Ablängen von Baumstämmen mit auf einem verschiebbaren Tisch geführter Kettensäge und in wagerechte oder senkrechte Stellung zu bringendem Sägerahmen, dadurch gekennzeichnet, daß die Gestellführung (2) für die Kettensäge und den verschiebbaren Schlitten auf der Plattform (i) eines Wagens aufschwenkbar angebracht ist.
  2. 2. Transportable Vorrichtung zum Fällen und Ablängen von Baumstämmen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung des die Kettensäge tragenden Gleitstückes zwecks Spannens der Säge durch eine lese in das Gleitstück (g) fassende Schraubspindel (ro) erfolgt, derart, daß der Druck gegen das Gleitstück nur durch eine auf der Spindel angeordnete Feder (ii) erfolgt und letztere alle Stöße und Erschütterungen auffängt.
  3. 3. Transportable Vorrichtung zum Fällen und Ablängen von Baumstämmen nach Anspruch i, bei welcher die Säge durch einen Motor unter Benutzung von Kegelrädern angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der die Kettensäge führenden Rolle (6) durch Vermittlung des Kegelrades (2o) und des verschiebbar auf der Welle (i8) angebrachten Kegelrades (1g) erfolgt, das durch entsprechende Räderübersetzung bekannter Art von der Antriebswelle (i2) in Drehung versetzt wird, wobei die Kegelräder (zg und 2o) durch eine unter dem Schlitten (3) vorgesehene Klaue beim Vorschieben des ersteren in Eingriff miteinander gehalten werden.
  4. 4. Transportable Vorrichtung zum Fällen und Ablängen von Baumstämmen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beim Ablängen von Baumstämmen die Gestellführung (2) um die auf der Plattform des Wagens gelagerten Achse (16) geschwenkt, in senkrechte Stellung gebracht und festgestellt wird, wobei das Bogenstück (24) nach unten umgelegt wird und so von oben auf den Baumstamm faßt, während der Wagen am hinteren Ende gegen seitliches Verschieben durch ein unter der Plattform befindliches mit Zähnen versehenes Bogenstück (3o) gesichert wird.
  5. 5. Transportable Vorrichtung zum Fällen und Ablängen von Baumstämmen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenräder (25) des Wagens entsprechend der Stärke des Baumstammes in ihrer Höhenlage verstellbar und in zwei Punkten feststellbar sind, derart, daß sie auf dem Boden stehen bleiben und den Wagen am seitlichen Kippen verhindern, während das hintere Rad (2g) umlegbar bzw. abnehmbar angeordnet ist.
DE1920348241D 1920-06-03 1920-06-03 Transportable Vorrichtung zum Faellen und Ablaengen von Baeumen Expired DE348241C (de)

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DE (1) DE348241C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4944342A (en) * 1986-12-22 1990-07-31 Lauener Engineering Ag Process and device for cooling rollers

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4944342A (en) * 1986-12-22 1990-07-31 Lauener Engineering Ag Process and device for cooling rollers

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