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Papier- (Seh ('ck-) streifen-Fördervorrichtung fiir Registrierkassen, Bnchungs-oder Rechenmaschinen.
Es ist bekannt, das Arbeiten einer Registrierkasse, Buchungs-oder Rechenmaschine von dem Vorhandensein eines Scheckstreifens abhängig zu machen. Bekannte Einrichtungen dieser Art sind so ausgebildet, dass durch Entfernen der mit der Papierförderwalze zusammenarbeitenden Gegendruckrolle die Maschine gesperrt wird. Es kann nun vorkommen, dass in betrügerischer Absicht die Gegendruckrolle nur um einen ganz geringen Betrag von der Förderwalze abgehoben wird, der zwar ausreicht, um die Scheckausgaba zu unterbrechen, aber nicht gross genug ist, um die Sperreinrichtung wirksam zu machen.
Um ein unter allen Umständen einwandfreies abhängiges Verhältnis zwischen der Scheckausgabe und dem Maschinenantrieb zu schaffen, kann gemäss der Erfindung die mit der Papierförderwalze zusammenarbeitende Gegendruckrolle sowohl formschlüssig als auch kraftschlüssig in ihrer wirksamen Lage gehalten werden, jedoch wird das Druckwerk der Maschine schon durch Aufheben der Formschlüssigkeit gesperrt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, u. zw. zeigt : Fig. 1 eine von links gesehene Seitenansicht dieses Ausführungsbeispieles, Fig. 2 eine Teilansicht der Freigabewelle der Maschine und einige damit in Zusammenhang stehende Teile, Fig. 3 eine zu Fig. 1 gehörige Oberansicht und Fig. 4 eine teilweise im Schnitt gehaltene Teilansicht zu Fig. 1.
Das Triebwerk der in Frage stehenden Maschine wird in an sich bekannter und daher nicht näher beschriebenen Weise durch die Drehung einer Freigabewelle 33 (Fig. 2) im Gegenzeigersinne ausgelöst bzw., wenn es sich um Handantrieb handelt, zur Bewegung freigegeben. Sobald der Masehinengang vollendet ist oder auch schon während des Maschinenganges geht diese Welle 33 rückläufig in ihre Ausgangsstellung unter der Wirkung einer Feder zurück. Nachdem der Abdruck des in den nicht dargestellten Typenrädern des Druckwerkes der Maschine eingestellten Betrages auf den Kontrollstreifen 80 (Fig. 1) erfolgt ist, wird dieser durch eine in bekannter Weise bewirkte Drehung einer Förderrolle 81 im Gegenzeigersinne (Fig.
1 und 3), welche auf einer in einem Druckwerksrahmen 31 und einem Nebenrahmen 32 sitzenden Stange 82 gelagert ist, in nicht näher dargestellter Weise durch eine geeignete Öffnung des Gehäuses 83 nach aussen (vgl. Fig. 1) befördert, wo er durch den Bedienenden ergriffen und beispielsweise als Scheck unter Benutzung eines festen Messers 84 in bekannter Weise abgerissen werden kann.
Um der Förderrolle 81 bei ihrer Drehung die Förderung des Papierstreifens 80 zu ermöglichen, ist es erforderlich, dass eine Andruckrolle 85 (Fig. 1 und 4) den Papierstreifen nachgiebig gegen die Umfläche der Förderrolle 81 drückt.
Die Andruckrolle 85 ist drehbar auf einer Stange 86 gelagert, welche von den freien Enden zweier Arme 87 (Fig. 4), von denen nur einer dargestellt ist und die um einen an dem Druckwerksrahmen 31 sitzenden Bolzen 88 schwingen, getragen wird. Eine den Bolzen 88 umgebende Röhre 89 verbindet die Arme 81 miteinander und bildet mitsamt der Stange 86 einen um den Bolzen 88 schwingbaren Rahmen für die Andruckrolle 85. Eine um die Röhre 89 gewickelte Feder 90 greift mit dem einen Ende an einen Stift eines der Arme 81 an und legt sich mit dem andern Ende gegen die Unterseite eines breiten flachen Bügels 91, welcher einen auf dem Bolzen 88 gelagerten Arm 92 (Fig. 3 und 4) und einen ebenfalls auf dem Bolzen 88 gelagerten Arm 93 (Fig. 1) miteinander verbindet.
Durch die Feder 90 wird der Rahmen der Andruckrolle im Uhrzeigersinne (Fig. 1, 4) zu drehen versucht, wobei sich die Andruckrolle 5J gegen
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gestattet. Der Bügel 91 bildet gleichzeitig eine Auflage oder Führung für den Papierstreifen 80 auf seinem Wege hinter der Förderrolle und durch die Austrittsöffnung des Masehinengehäuses 83. Werden die Arme 92 und 93 und der Bügel 91 im Gegenzeigersinne ausgeschwungen, so nimmt der Bügel 91 die Arme 87 des Andruckrollenrahmens mit sich und bringt die Andruckrolle 85 ausser Berührung mit der Förderrolle 81, wodurch der Bedienende unbehindert das Ende einer neuen Papierrolle zwischen die Rollen 81 und 85 einführen kann.
Bevor aber die Arme 92 und 93 im Gegenzeigersinne ausgeschwungen werden können, ist es erforderlich, einen Haken 94 (Fig. 1) an dem unteren Ende eines Armes 95 eines auf der Stange 82 gelagerten Riegelhebels 96 aus der Stellung unterhalb eines Vorsprunges 99 des Armes 93 wegzubewegen.
Dies erfolgt in der Weise, dass der Bedienende einen geriffelten Knopf 100 einer Ausrichtseheibe 101, welche mit dem Riegelhebel 96 fest verbunden ist, ergreift und diese Scheibe mitsamt dem Hebel 96 im Gegenzeigersinne in eine solche Stellung bringt, in der es dem Haken 94 nicht möglich ist, die Arme 92 und 93 zurückzuhalten. Ein federbeeinflusster Ausrichtstift 102, der von einem auf einem Zapfen 104 des Nebenrahmens 32 gelagerten Arme 103 getragen wird, arbeitet mit voneinander in einem gewissen Abstand in der Umfläche der Richtscheibe 101 angeordneten Einschnitten zusammen, um den Spearhebel 96 in der durch die Hand eingestellten Stellung zu halten.
Nachdem der Riegelhebel 96 im Gegenzeigersinne geschwenkt worden ist, um den Vorsprung 99 auszuhaken, können die Arme 92 und 93 für eine Lösung der Andruckrolle 85 von der Förderrolle 81 frei im Gegenzeigersinne gedreht werden. Dies kann auf zweierlei Weise geschehen. Einmal, indem ein Ohr 110, welches seitwärts von dem Arm 93 vorspringt, gedrückt wird, in welchem Falle der Bedienende das Ohr 110 während des Einführens des Endes des neuen Papierstreifens zwischen die Rollen 81 und 85 gedrückt halten muss, da eine Feder 111, welche an einem auf dem Bolzen 88 gelagerten Arm 112, der durch eine Büchse 113 (Fig. 3) mit dem Arm 92 verbunden ist, ständig den Arm 112, die Büchse 1J.
3 und die Arme 92 und 93 im Uhrzeigersinne zu drehen und dabei die Andruckrolle 85 gegen die Förder- rolle 82 zu drücken versucht. Sobald der Bedienende den Druck auf das Ohr HO aufhebt, tritt die Feder 222 in Wirkung und schwenkt den Arm 112, die Büchse 113 und die Arme 92 und 93 im Uhrzeigersinne, so dass die Rolle 85 wieder in Berührung mit der Umfläche der Förderrolle 81 gebracht wird.
Die zweite Art des Abschwenken der Andruckrolle 85 von der Förderrolle 81 erfolgt durch einen Ausschalthebel IM (Fig. l, 3), welcher auf einem an dem Druckwerksrahmen 31 sitzenden Zapfen 225 gelagert ist und mit einem ebenfalls auf dem Zapfen 115 gelagerten Winkelhebel 226 durch eine zwischen diesem Winkelhebel und dem Hebel 114 gespannte Feder 117 verbunden ist. Ein Stift 119 des Hebels 224 greift in einen konzentrischen Schlitz 120 des andern Armes 121 des Winkelhebels 116. Der Ausschalthebel 114 reicht mit einem Handgriff durch eine passende Öffnung des Maschinengehäuses 83 und kann mit demselben von dem Bedienenden ergriffen und aus der in Fig. 1 dargestellten Einschaltstellung im
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Andruckrolle 85 ausser Berührung mit der Förderrolle 81.
Die Sehubkurve des Armes 121 (Fig. 1) ist mit zwei Vertiefungen oder Einschnitten versehen, in welche die Rolle 122 unter dem Einfluss der Feder 111 eintreten kann, um den Arm 121 in der jeweiligen Stellung, in welche er bewegt worden ist, nachgiebig zu halten. Der untere Einschnitt hat radial gemessen einen grösseren Abstand von dem Drehpunkt 115 des Winkelhebels 116 als der obere Einschnitt, so dass, wenn der Winkelhebel 116 im Gegenzeigersinne aus der Stellung der Fig.
l herausgedreht wird und die Rolle 122 in den unteren, in der Nähe des Hebels 114 liegenden Einschnitt eintritt, der Arm 112, die Arme 92 und 93 in ihren entsprechenden neuen Stellungen gehalten bleiben, wo sie die Andruckrolle 85 ausser Berührung mit der Förderrolle 81 halten und somit die Papierstreifenfördervorriehtung solange unwirksam machen, als der Hebel 114 und der Winkelhebel 116 in ihrer eingestellten Lage verbleiben.
Solange der Ausschalthebell14 und der Winkelhebel116 in ihrer oberen oder im Gegenzeigersinne ausgesehwungenen Stellung verbleiben, wird also die Andruckrolle 85 von der Förderrolle 81 entfernt gehalten und in dieser Stellung der Arme 92 und 93 befindet sich der Vorsprung 99 in der Bahn des Hakens 94, so dass eine Bewegung des Riegelhebels 96 im Uhrzeigersinne in seine Ruhestellung verhindert wird.
Um die Berührung der Andruckrolle 85 mit der Förderrolle 81 wieder herzustellen, dreht der Bedienende den Hebel 114 im Uhrzeigersinne in die in Fig. 1 gezeigte Stellung, bei welcher Bewegung der Hebel 114 infolge der Stift- und Schlitzverbindung 119, 120 den Arm 121 schiebend im Uhrzeigersinne dreht.
Die Feder 111 schwingt dabei die Arme 112, 92 und 9 : 3 im Uhrzeigersinne aus und diese bringen vermöge der Feder 90 (Fig. 4) die Andruckrolle 85 in Berührung mit der Förderrolle 81, wobei die Arme 112, 92 und 93 und der Bügel 91 sich um ein kleines zusätzliches Stuck weiter bewegen als die Rolle 85, um der Feder 90 eine grössere Spannung zwecks festerer Anpressung der Andruckrolle 85
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der Bedienende gewaltsam diesen Hebel im Gegenzeigersinne zu drehen versucht, während der Haken 94 noch die Bewegung im Gegenzeigersinne der Arme 92,93 und 112 verhindert, indem lediglich die Feder 117 gespannt wird, die den Hebel 114 in die Ausgangsstellung beim Loslassen zurückführt. Sobald der Arm 93 angehoben und der Vorsprung 99 in eine Lage über dem Haken 94 gebracht ist,
kann der Bedienende mit Hilfe des geriffelten Knopfes 100 den Riegelhebel 96 im Uhrzeigersinne drehen, um den Haken 94 unter den Vorsprung 99 zu bewegen und die Andruckrolle in ihrer wirksamen Stellung zu sperren, bis der Hebel 96 erneut im Gegenzeigersinne ausgeschwungen wird.
Der Zweck der beschriebenen Einrichtung besteht darin, den Andruck der Andruckrolle 85 und der Förderrolle 81 wieder herzustellen, bevor die Maschine bedient werden kann. Es ist aber auch wünschens- wert, dass der Geschäftsherr die Möglichkeit hat, die Maschine ohne Rücksicht auf die Wirksamkeit oder Unwirksamkeit der Andruckrolle zu bedienen. Eine diesen Forderungen gerecht werdende Verblockung zwischen dem Andruckrollenschaltmechanismus und der Freigabevorrichtung der Maschine ist nachfolgend beschrieben.
Ein von einem Arm 97 (Fig. 1, 3) getragenes Sperrstück 98 wird bei der Aussehwingung des Hebels 96 zwecks Freimachung des Hakens 94 von dem Vorsprung 99 und Entriegelung des Andruckrollenmechanismus in den Weg und auf die linke Seite eines Ohres 130 gebracht, welches rechtwinklig von dem rechten Ende eines Gliedes 737 abgebogen ist. Letzteres ist in der Nähe seines rechten Endes auf einem von dem Nebenrahmen 32 getragenen Stift 132 gelagert und sein linkes Ende ist gelenkig mit einem Kupplungszapfen 133 eines Lenkers 1. 34 verbunden, welcher auf einer Exzenterscheibe 1. 35 einer Schlossnuss 136 sitzt, die einen Teil eines auf dem Nebenrahmen 32 angebrachten Schlosses 137 bildet.
Durch Einführen eines Schlüssels 138 (Fig. 3) in die Sehlossnuss 1. 36 und Drehung der Nuss um 180 wird das Glied 134 durch die Exzenterscheibe 135 in die in der Fig. 1 durch strichpunktierte Linien dargestellte Stellung gehoben, um den Kupplungszapfen 133 in eine auf der unteren Schmalseite eines Nachbargliedes 140 angebrachte Nut 1. 39 eintreten zu lassen. Das linke Ende des Gliedes 140 ist verschiebbar auf einem an dem Nebenrahmen 32 sitzenden Zapfen 141 gelagert, während das rechte Ende, wie
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rahmen 32 gelagerten Welle 148 befestigt ist.
Ein Stift 144 (Fig. 2) eines Armes 145, welch letzterer an dem dem Arme 142 gegenüberliegenden Ende der Welle 143 befestigt ist, reicht durch eine Öffnung 146 (Fig. 1 und 3) des Druckwerksrahmens 31 und wird umgabelt von einem senkrechten Schlitz 147 (Fig. 2) an der unteren Schmalseite eines Sperrschiebers 148, welcher waagrecht auf an dem Druckwerksrahmen 31 sitzenden Zapfen 149 verschiebbar gelagert ist. Ein Zapfen 150 (Fig. 1, 2 und 3), welcher seitlich von einem auf der genannten Freigabewelle 33 befestigten Arm 151 vorspringt, ruht normalerweise in der Mündung eines offenen Kurvenschlitzes 1, 52 (Fig. 2), der in der oberen Schmalseite und in der Nähe des linken Endes des Sperrschiebers 148 angeordnet ist.
Wenn die Freigabewelle in der oben angedeuteten Weise in bezug auf die Fig. 2 zwecks Auslösung des Maschinenganges im Gegenzeigersinne ausgeschwungen wird, tritt der Zapfen 150 in den Kurvensehlitz 152 ein, wobei der Schieber 148 in seiner Längsrichtung nach links bewegt wird. Die Linksbewegung des Schiebers 148 (Fig. 2) verursacht infolge der Stift-und Schlitzverbindung 144, 147 die Ausschwenkung des Armes 145 der Welle 143 und des Armes 142 (Fig. 1 und 3) im Uhrzeigersinne, wobei das Glied 140 (Fig. 1) in seiner Längsrichtung nach links verschoben wird.
Wenn der Schlüssel 138 (Fig. 3) in der oben beschriebenen Weise in die Schlossnuss 136 eingeführt worden ist und dieser Nuss eine halbe Umdrehung erteilt worden ist, um den Kupplungszapfen 133
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links gerichteten Bewegung mit, vorausgesetzt, dass der Riegelhebel 96 die in der Fig. 1 dargestellte Lage einnimmt. Wenn dagegen, wie oben beschrieben, der Bedienende den Hebel 96 im Gegenzeigersinne aussehwingt, um den Haken 94 aus der Stellung unterhalb des Vorsprunges 99 zwecks Entriegelung der Andruckrolle 85 für die Einführung eines neuen Papierstreifens wegzubewegen, so wird bei dieser Bewegung des Hebels 96 im Gegenzeigersinne das Sperrstück 98 in die Bahn des Ohres 130 des Gliedes 131 gebracht, wobei das Glied gegen eine Linksbewegung gesperrt wird.
Durch den in der Nut 139 des Gliedes 140 befindlichen Kupplungszapfen 133 wird auch die Linksbewegung dieses Gliedes gesperrt und durch den Arm 142, die Welle 148 und den Arm 145 (Fig. 2) ist ferner der Sperrschieber 148 gegen eine Linksbewegung verblockt. Wenn aber der Schieber 148 an einer Linksbewegung gehindert ist, so wird der Zapfen 150, sobald die Welle 33 unter dem Einfluss einer nicht dargestellten Feder ihre im Gegenzeigersinne (Fig. 2) erfolgende Auslösebewegung zu vollführen versucht, durch eine Schulter 153 des Kurvenschlitzes 152 angehalten, so dass die Auslösebewegung der Welle 33 nicht vor sich gehen kann und damit ein Antrieb der Maschine verhindert wird.
Sobald die neue Papierrolle in das Druckwerk eingefügt und der Papierstreifen zwischen die Rollen 81 und 85 (Fig. 1) eingeführt ist, kann der Bedienende die Andruckrolle 85 in der oben beschriebenen Weise wieder in Berührung mit der Förderrolle 81 bringen, wonach der Riegelhebel 96 frei für eine Schwenkung im Uhrzeigersinne ist, bei welcher der Haken 94 des nach unten gerichteten Armes 95 unter den Vorsprung 99 bewegt wird. Hiebei wird die Andruckrolle 85 in fester Berührung mit der Förder-
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Es tritt häufig der Fall ein, dass der Geschäftsherr oder Revisor die Maschine zum Addieren einer Reihe von Beträgen zu benutzen verlangt, welche keine Verkäufe bilden und für welche daher die Ausgabe von Quittungen nicht erwünscht ist. In diesem Falle werden die Verblockungseinriehtungen in der folgenden Weise bedient : Zunächst schwingt der Bedienende den Riegelhebel 96 (Fig. 1) im Gegenzeigersinne, um den Haken 94 aus der Stellung unterhalb des Vorsprunges 99 wegzubewegen, so dass der Andruekrollenmeehanismus durch eine Drehung des Ausschalthebels IM im Gegenzeigersinne frei beeinflusst werden kann. Jedoch befindet sich, wie oben beschrieben, das Sperrstück 98 zu dieser Zeit hinter dem Ohr 130 des Gliedes m und verhindert eine Linksbewegung dieses Gliedes.
Um diesem Umstande Rechnung zu tragen, führt der Geschäftsherr seinen Schlüssel in die Schlossnuss 136 ein und dreht das Schloss um 180". um den Lenker 134 zu senken. Dabei wird der Kupplungszapfen 133, der die Glieder H und 140 miteinander verbindet, aus der Nut 139 das Gliedes 140 herausbewegt, so dass der Zapfen 150 zur Bewegung in dem Kurvenschlitz 152 freigegeben ist und bei Ausführung dieser Be-
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im Uhrzeigersinne ausgeschwungen und das Glied 140 nach links bewegt werden, letzteres unabhängig von dem Glied 131, welches durch das Sperrstück 98 gesperrt bleibt.
Es ist ferner wünschenswert, dass die Entfernung der Andruckrolle 85 von der Förderrolle 81 (Fig. 1) verhindert wird, nachdem die Maschine für einen Maschinengang ausgelöst ist. Es sei daran erinnert, dass der Kupplungszapfen 133 sich in seiner Normalstellung in der Nut 139 des Gliedes 140 befindet, in welcher Stellung das Glied 140 und das Glied 131 wie eine Einheit in jedem Falle nach links bewegt werden, wenn die Maschine für einen Maschinengang ausgelöst wird.
Durch diese Bewegung wird das Ohr 130 unter das Sperrstück 98 des Armes 97 eingestellt, so dass eine Drehung des Riegelhebels 96 im Gegenzeigersinne zwecks Wegbewegung des Hakens 94 von dem Vorsprung 99 verhindert wird und auf diese Weise eine Sicherheit geschaffen ist, dass der Bedienende, nachdem die Maschine einmal für den Maschinengang ausgelöst ist, den Andruckrollenmechanismus nicht mehr beeinflussen kann, um etwa die Andruckrolle zu lösen und den Papierstreifenfördermechanismus unwirksam zu machen.
Wenn bei Beendigung des Masehinenganges die Freigabewelle 33 im Uhrzeigersinne (Fig. 2) zurück-
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und der Arm 142 (Fig. 1) im Gegenzeigersinne ausgesehwungen werden und das Glied 140 und durch Vermittlung des Kupplungszapfens 133 auch das Glied 131 nach rechts (Fig. 1) bewegt werden, so dass das Ohr 130 wieder rechts von der Bahn des Kurvenstückes 98 zu stehen kommt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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Lage gehalten werden kann und durch Aufheben der Fonnsohlüssigkeit (Drehknopf 100) das Triebwerk (Freigabewelle 33) der Maschine gesperrt wird.