AT128909B - Zigarrenwickelverdichter. - Google Patents

Zigarrenwickelverdichter.

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AT128909B
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  Zigarrenwiekelverdichter. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Maschinen zum Herstellen von   Zigarrenwickeln,   insbesondere auf solche, bei welchen die Zigarrenwickel in Verdichtern gebildet werden, wobei die Wickel in Hohlräumen ihre Verdichtung erfahren. 



   Beim Auswerfen der Wickel aus   den Hohlräumen haben sich erhebliche Schwierigkeiten   herausgestellt, insofern nämlich, als die Wickel wegen des beim Verdichten   ausgequetschten   Tabakklebstoffs in den Hohlräumen haften. Erfindungsgemäss wird   dieser Übelstand dadurch   vermieden, dass man einen   Zerstäuber   und Reiniger zum Ausspritzen der Hohlräume vor dem Einlegen eines Wickels vorsieht, um nicht nur die Wickel vor dem Festhaften zu bewahren, wodurch die   Wickelkopfe   der Gefahr des Brechens oder Platzens ausgesetzt sind, sondern auch eine Reinigung de Hohlräume von staub- oder Tabakteilchcn zu erzielen, wie sie von den vorausgehenden Wickeln zurückgeblieben sein können. 



   Die Erfindung umfasst einen an eine Blasluftleitung angeschlossenen Zerstäuber, welcher derart gelegen ist, dass er auf dem Boden der Hohlräume nahe den Kopfenden einen feinen   Wasserspruhstrahl   schleudert, wenn die Räume beim Lauf der Maschine nacheinander in den Bereich des Zerstäubers gelangen. An dem Zerstäuber sind zur Regelung der Feinheit des   Spruhstrahles SteIImittel   vorgesehen. Der Luftstrom wird durch einen   Stosshebel   gesteuert, der ein Ventil in der Luftleitung bedient.

   Der Stossliebel seinerseits wird derart durch einen mit der Maschinentreibwellc umlaufenden Nocken bedient, 
 EMI1.1 
   Einzelschnitt   durch einen   Hohlraum   in der Säule des Wickelverdichters zur Darstellung der Art, wie der Sprüh angesetzt werden muss, in   grossciem   Massstabe. Bei der Durchführung der Erfindung verwendet man einen Zigarrenwickelverdichter mit absatzweise umlaufender Säule, die eine Anzahl von   Hohlräumcn aufweist,   worin die Wickel verdichtet werden, ferner eine Einrichtung zum Einspritzen von Flüssigkeit in die Hohlräume, wodurch sie gesäubert und befeuchtet werden, so dass sich die Wickel leicht daraus entfernen lassen.

   Bei der bevorzugten Ausführungsform umfasst die Vorrichtung zum Einspritzen einen Zerstäuber, eine daran angeschlossene Düse und eine Blasluftleitung für den Zerstäuber, die mit einem nockenbedienten Ventil ausgestattet ist. 



   Diese versehiedeneh Mittel und Teile lassen sich baulich in weiten Grenzen abändern, ohnc dass der Bereich der Erfindung verlassen wird, denn die besondere, zur   Veranschaulichung   der Erfindung gewählte Maschine ist nur eine ihrer möglichen   Verkörperungen.   Die Erfindung   beschränkt sich   also nicht auf die besondere Bauweise, wie sie gezeichnet und beschrieben ist. 



   Der Zerstäuber und Reiniger umfasst eine Blasluftleitung 5, die über ein Regclventil 6 und ein Rohr 7 an einen Luftkompressor oder eine   BIasluftanhgc   anges (hlossen ist. Die Leitung 5 enthält ein Regelventil 8, das durch einen   Stosshebzl 9   bedient wird ; Hebel 9 schwingt um einen am Maschinenrahmen befestigten Bolzen 10 und trägt eine Rolle 11, die von einem Nocken 12 einer   umlaufenden   Trommel 13 auf der   Maschinentreibwelle 14 getroffen   wird.

   Der Hebel 9 ist mit einer Stellschraube 15 ausgerüstet, 
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Oben ist an das Rohr 5 ein   Gummisc. hlauch 18 angeschlossen,   der das Rohr mit einem Rohr 19 des in üblicher Art gebauten Zerstäubers 20 verbindet ; der Zerstäuber sitzt an einer Stütze 21 auf einem Bolzen 22 des Maschinenrahmens. Das   Zerstäuberrohr   19 trägt am unteren Ende eine Düse   23,   am oberen Ende Stellmuttern 24, durch die es möglich ist, den aus der Düse 23 austretenden   Sprühstrahl     S   zu regeln. Die Luftleitung 5 besitzt ferner noch ein Sicherheitsventil   25,   das sich vermöge seiner Einstellung öffnet, sobald der Luftdruck in der Leitung eine gewisse Grenze überschreitet. 



   Die herzustellenden Zigarrenwickel werden in   Hohlräume   eingelegt, die in üblicher Weise an einer auf Welle 28 umlaufenden Säule 27 ausgebildet sind. Nach dem Verdichten werden die Wickel durch Stifte 29 an einer Gleitstange 30 ausgeworfen, wobei die Stifte jeweils in einen Hohlraum eindringen, wenn er sich in Abgabelage befindet. Die Säule 27 läuft schrittweise um, und während des Anhaltens beim Auswerfen eines Wickels wird jeder Hohlraum durch den Zerstäuber und Reiniger, der im richtigen Augenblick durch den Nocken 12 in Tätigkeit kommt, selbsttätig ausgespritzt und gereinigt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Zigarrenwickelverdichter, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zum Einspritzen von Flüssigkeit in die Verdichterhohlräume, zum Säubern und Befeuchten der Räume, damit die Zigarrenwickel nicht daran haften.

Claims (1)

  1. 2. Verdichter nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine einzige, absatzweise arbeitende Spritzvorrichtung, die Flüssigkeit in die Verdichterhohlräume spritzt, wenn die Hohlräume nacheinander an eine bestimmte Arbeitsstelle des Verdichters gelangen.
    3. Verdichter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Spritzvorrichtung einen Flüssig- keitszerstäuber mit einer Düse von solcher Lage aufweist, dass sie die zerstäubte Flüssigkeit in die Hohlräume richtet, ferner eine Blasluftleitung mit einem durch Nocken absatzweise bedienten Ventil. EMI2.1
AT128909D 1931-06-11 1931-06-11 Zigarrenwickelverdichter. AT128909B (de)

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