AT142699B - Spülapparat. - Google Patents

Spülapparat.

Info

Publication number
AT142699B
AT142699B AT142699DA AT142699B AT 142699 B AT142699 B AT 142699B AT 142699D A AT142699D A AT 142699DA AT 142699 B AT142699 B AT 142699B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
jacket
wall
liquid
openings
channels
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Per Gustaf Hoernell
Original Assignee
Per Gustaf Hoernell
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Per Gustaf Hoernell filed Critical Per Gustaf Hoernell
Application granted granted Critical
Publication of AT142699B publication Critical patent/AT142699B/de

Links

Landscapes

  • Nozzles (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Spülappajat.   



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum oberflächlichen Spülen der Höhlen des menschlichen Unterleibes und besonders eine Vorrichtung mit einem oben und unten offenen Mantel, der an den zu spülenden Teil des menschlichen Körpers angesetzt werden kann, wobei die Vorrichtung mit einem Zufuhrkörper zwecks Zufuhr der Spülflüssigkeit und mit Organen versehen ist, die dazu dienen, einen oder mehrere Flüssigkeitsstrahlen von dem   Zufuhrkörper   in dem vom Mantel umschlossenen Raum schräg zur geometrischen Achse des Mantels zu richten, so dass die Flüssigkeit unmittelbar oder mittelbar gegen die von dem oberen Rande des Mantels umschlossene   Fläche geschleudert wird.   



   Es sind Vorrichtungen zum Duschen der Körperhöhlen des menschlichen Unterleibes bekannt, bei denen der Mantel am   Zufuhrkörper   unter Einschaltung einer aus Gummi oder anderm geeignetem Material bestehenden Packung abnehmbar befestigt ist und Bohrungen für den Durchgang der Spülflüssigkeit in der Stirnwand des Zufuhrkörpers vorgesehen sind und der dem Zufuhrkörper gegenüberliegende Teil des Mantels durch kleine Öffnungen durchbrochen ist, die schräg gegen die vom oberen Rand des Mantels umschlossene Fläche gerichtet sind. Bei dieser bekannten Vorrichtung hat die Beauf-   schlagung   eines Ventils zur Folge, dass Flüssigkeit durch die Bohrungen in der Stirnwand des Zufuhrkörpers in einen Raum zwischen dem genannten Körper und der Mantelwandung hineingelangt.

   Hier sammelt sich die Flüssigkeit unter Druck und wird schliesslich durch die Öffnungen in der Mantelwandung als Strahlen freigegeben, die auf den zu bespülenden Körperteil auftreffen, u. zw. entweder unmittelbar oder nach Anprallen gegen einen Teil der Mantelwandung und nachfolgendem   Zurückwerfen.   



   Es hat sich herausgestellt, dass diese Konstruktion gewisse Unvollkommenheiten sowohl bezüglich der Herstellung als auch der Benutzung aufweist. Einerseits ist es nämlich wünschenswert, dass die Dusche, wenn sie die   Körperfläehe   direkt trifft, eine verhältnismässig grosse Breite hat, anderseits sollte derjenige Teil des Mantels, der mit dem aus einem   Zufahrkörper gelangenden Spülflüssigkeitsstrom,   z. B. Wasserstrom, in Berührung kommt, so klein wie möglich gehalten werden, damit die Aussenseite des Mantels möglichst wenig benetzt wird. Aus diesen Gründen erwies es sich unzweckmässig, sämtlichen die Mantelwandung durchziehenden Kanälen dieselbe Richtung zu geben.

   Sollen die Längsachsen der Kanäle verschieden, etwa kegelförmig, im Verhältnis zueinander gerichtet werden, so wird dadurch die Herstellung erschwert und verteuert. Falls dagegen die Zerstreuung der Dusehe durch Anprall des Strahles oder der Strahlen gegen einen Teil der Mantelwandung und   Rückschleudern gegen   die fraglich   Körperfläehe   erfolgte, wurde die   Spülkraft   des Wassers erheblich vermindert.

   Es kommt noch hiezu, dass das Vorhandensein eines grösseren Wasserdruckes an der Aussenseite der Mantelwandung eine wasserdichte Verbindung zwischen der   durchloehten   Mantelwandung und dem Auslass der   Flüssigkeitszufuhrrichtuhg   zu konstruktiven Schwierigkeiten Anlass gibt und ausserdem mit dem Nachteil verbunden war, dass ein erheblicher Teil der   Aussenfläche   des Mantels benetzt wurde. 



   Diese Nachteile werden gemäss der Erfindung dadurch behoben, dass die Spülflüssigkeit durch eine oder mehrere Öffnungen, die in dem   Zufuhrkörper   und ausserhalb des Mantels vorgesehen sind, in der Form eines oder mehrerer freier Strahlen ausgeschleudert wird, welche durch einen oder mehrere Durchlässe der Mantelwandungen in dessen Inneres gelangen. 



   Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind eine oder mehrere   Prallfläche   oder   ähnliche   ablenkende Organe entweder in den   Durchlässen   der Mantelwandung oder an dem Zufuhrkörper vorgesehen, wobei die   Prallfläche   od. dgl. dazu dienen, die Strahlen zu zerstreuen oder deren Form zu verändern. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann die Spülvorrichtung derart abgeändert sein, dass die Strahlen, anstatt die Durchlässe im Mantel zu passieren, unter Umgehung des unteren Mantelrandes, z. B. nach Umlenken nach oben mittels einer oder mehrerer Prallflächen od. dgl., ins Innere des Mantels derart eingeführt werden, dass sie auf die vom oberen   Mantelrande   umschlossene Fläche auftreffen. 



   Mit dem Ausdruck"Zerstreuen"wird hier die Zerlegung eines zusammenhängenden Strahles in kleine Tröpfchen verstanden, während der   Ausdruck "Prallfläche" eine   in der Bahn des Strahles angeordnete, geneigte Fläche bedeutet. Die Form der   Prallfläche   beeinflusst die Art oder Form der Dusche. Die geneigten Flächen (die   Prallfläche)   können auch dazu dienen, die Strahlen in die gewünschte Richtung abzulenken und ferner die Form der Dusche als Ganzes zu ändern. Somit kann z. B. die Dusche in ihrer Gesamtheit die Form eines mehr oder weniger regelmässigen Kegels, einer Pyramide oder eines Fächers aufweisen, wobei im letzteren Falle die Spülflüssigkeit entweder horizontal oder vertikal verbreitet werden kann. 



   Andere kennzeichnende Merkmale werden in der folgenden Beschreibung einiger   Ausführungs-   formen der Erfindung an Hand der beigefügten Zeichnungen angegeben. 



   Fig. 1 ist eine Seitenansicht einer Ausführungsform der Erfindung ; Fig. 2 stellt einen entsprechenden teilweisen Schnitt dar ; Fig. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie III-III in Fig. 2 ; Fig. 4 zeigt eine Draufsicht auf diejenige Fläche des Mantels, mit welcher er gegen den Auslass des in Fig. 2 dargestellten Fliissigkeitszufuhrkörpers angebracht wird ; Fig. 5 zeigt den Mantel, von unten gesehen ; Fig. 6 ist eine Draufsicht auf das Auslassende des Zufuhrkörpers, an welchem der Mantel angebracht wird ; Fig. 7 zeigt ein Bruchstück des in Fig. 6 dargestellten Endes, von oben gesehen ; Fig. 8 stellt schematisch einen vertikalen Längsschnitt einer andern Ausführungsform dar ; Fig. 9 zeigt schematisch eine weitere Ausführungsform in vertikalem Längsschnitt. 



   In den Zeichnungen ist mit 1 ein hohles zylindrisches Mantelrohr bezeichnet, das beweglich auf dem zylindrischen Teil 2 angeordnet ist. Das Mantelrohr ist mit einer Bohrung versehen, durch welche das abgebogene Ende 3 b des L-förmigen Teiles 3 geführt ist. Der eine Schenkel dieses   Teiles li   weist einen Handgriff 4 auf. Das abgebogene   Ende 3 b   ist in eine Aussparung 3 c des Teiles 2 eingepasst. Wie in Fig. 2 dargestellt, ist die vordere Fläche des abgebogenen Endes 3 b derart gekrümmt, dass sie in eine entsprechend gekrümmte Fläche der Aussparung eingreift. Am Ende des   Teiles.'3 b   befindet sich ein
Vorsprung J, welcher gegen eine entsprechend geformte Fläche der Aussparung anliegt. Eine Verschluss- vorrichtung, bestehend aus einem Knopf 6, ist in das hintere Ende des Teiles 2 geschraubt.

   Zwischen dem Vorsprung 5 und der inneren Stirnfläche des   Verschlussteiles   6 ist eine Feder 7 angeordnet. Gegen eine Schulter im Inneren des Mantelrohres 1 liegt eine mit zentralem Loch versehene Scheibe   8,   z. B. aus
Messing, an. Auf diese Scheibe wirkt eine Druckfeder 9, die zwischen der Scheibe 8 und einem ring- förmigen   Flansch 10   des Teiles 6 eingespannt ist und auf die Scheibe und somit auch auf das Mantelrohr einen Druck ausübt, so dass das Mantelrohr 1 bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform nach links gedrückt wird und die einzelnen Teile die in dieser Figur dargestellte Lage einnehmen. In der linken
Hälfte des Teiles 2 ist eine Längsbohrung 11 vorgesehen, in der sich eine Ventilspindel 12 mit einer kreis- förmigen Ventilscheibe 1. 3 befindet.

   Diese Scheibe 13 liegt, wenn die Vorrichtung nicht benutzt wird, gegen eine Packung 14 an, die zwischen dem Teil 2 und einem mit diesem Teile zusammengeschraubten zylindrischen Teile 15 vorgesehen ist (s. Fig. 2). In der Normallage ist die Wasserzufuhr von den in der linken Stirnwand (Fig. 2) des Mantelrohres 1 vorgesehenen Bohrungen 16 abgesperrt. Eine die Spindel   12   umgebende Feder 17 drückt nämlich die Scheibe 13 gegen die Packung 14, so dass die in dieser befindliche zentrale Öffnung geschlossen wird. Der im Innern des Teiles 2 herrschende   Flüssigkeitsdruck   sowie auch der Druck der Federn 9 und 17 tragen dazu bei, die Ventilscheibe in   Verschlusslage   zu halten. 18 bezeichnet eine Packung, etwa aus Gummi. Das linke Ende (vgl.

   Fig. 2 und 3) des Mantelrohres 1 weist eine unterschnitten Aussparung 20 auf (Fig. 6 und 7), wobei die Kanten der Aussparung, wie in Fig. 6 in Draufsicht gezeigt, nach unten konvergieren. Innerhalb dieser Aussparung münden die Auslassöffnungen 16 (Fig. 6). An diesem Ende ist der die ausgespritzte Flüssigkeit umgebende Mantel 19 losnehmbar angeschlossen, u. zw. in der Weise, dass ein entsprechend der unterschnittenen Aussparung 20 ausgebildeter Ansatz 21 der rechten Mantelwandung (Fig. 2) in der Aussparung 20 eingeschoben ist. Der Ansatz 21 ist von zwei Kanälen geeigneten Querschnittes durchzogen, durch die aus den Öffnungen 16 ausgeschleudert Flüssigkeit ins Innere des Mantelraumes eingeführt wird. 



   Das Innere des das Ventil enthaltenden Körpers steht durch eine Einlassöffnung   23,   an welche das eine Ende eines biegsamen armierten Rohres in geeigneter Weise angeschlossen werden kann, mit einer Wasserzufuhrvorrichtung, z. B. einem gewöhnlichen Wasserversorgungssystem, in Verbindung. 



   Beim Gebrauch wird die Vorrichtung mit der Hand gefasst und der obere Rand des Mantels 19 an die zu waschende   Körperstelle   angelegt. 



   Wie aus Fig. 1, 2 und 3 ersichtlich, genügt eine Relativbewegung zwischen dem Handgriff 4 und dem rechten Teil 4   a des Flüssigkeitszufuhrkörpers,   um ein Verschieben des Mantelrohres 1 nach der rechten Seite hin (Fig. 2) zu bewirken ; u. zw. führt man diese Bewegung am besten derart aus, dass man den Handgriff 4 mit dem Handteller erfasst und den Teil 4   a   mit einem Finger, beispielsweise dem Zeigefinger, ergreift und sodann beide Teile einander nähert. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Beim Verschieben des Mantelrohres 1 mit dem daran zwangsläufig befestigten Mantel 19 nach der rechten Seite (Fig. 2) hin wird die   Ventilspindel. M durch   einen Vorsprung 23 a der durchlochten Stirnwand des Mantelrohres 1 gleichfalls nach rechts entgegen dem Flüssigkeitsdruck und der Wirkung der Federn 9 und 17 gedrückt, wobei die   Ventilscheibe-M   von deren Sitz abgehoben und eine Verbindung zwischen dem Inneren der Vorrichtung (Bohrung   11)   und den Öffnungen 16 hergestellt wird. Es wird dann durch letztere Spülflüssigkeit ausgepresst, die zufolge der ihr somit schon ausserhalb des Mantels beigebrachten kinetischen Energie durch die Kanäle 22 der Mantelwandung geschleudert wird.

   Wie aus Fig. 2 ersichtlich, treffen die aus den Öffnungen 16 ausgepressten Flüssigkeitsstrahlen in den Kanälen 22 vorgesehene Prallflächen. Durch den Anprall wird die Flüssigkeit in Form einer schräg nach aufwärts gegen die vom oberen Rande des Mantels begrenzte Fläche gerichteten Dusche zerstreut. Die Kanäle 22 sind derart ausgebildet, dass eine erhebliche Ausbreitung der Spülflüssigkeit innerhalb des Mantels er- zielt wird. 



   Wird nach vollendeter Waschung der Druck, mit welchem die Teile 4 und 4 a gegeneinandergedrückt wurden, unterbrochen, so kehren die Teile unter Wirkung der Federn 9 und 17 in ihre ursprungliehe, in Fig. 2 dargestellte Lage zurück, wodurch die Ventilscheibe sieh wieder an ihren Sitz legt und die Verbindung zwischen dem Inneren des Flüssigkeitszufuhrkörpers und den Löchern 16 absperrt. 



  Die Federn 7 und 9 bewirken gleichzeitig, dass der Handgriff 4 mit Bezug auf die übrigen Teile der Vorrichtung festgelegt bleibt. Es ist offensichtlich, dass die durch den Handgriff 4 und die benachbarten Teile erzeugte Hebelwirkung durch jedes System erzeugt werden kann, das einen Handgriff, das Mantel- 
 EMI3.1 
 dass die Wasserzufuhr innerhalb der Mantelwandung auch dadurch hervorgerufen werden kann, dass man den Mantel kräftig gegen einen Körperteil drückt, welcher sich in der Nähe der zu reinigenden Stelle befindet, und dass dann der Handgriff in bezug auf den hohlen Teil 1, 2 gekrümmt oder verdreht wird, wie in Fig. 1 durch den Pfeil angedeutet. In diesem Falle braucht der Teil   4 a nicht bedient zu   werden. 



   Wenn die Teile der Vorrichtung in ihre Ausgangslage zurückkehren, entfernt sich der durch- löcherte Boden des Mantelrohres 1, von dem demselben zugekehrten Ende des zylinderförmigen Kör- pers 15. Hiedureh entsteht ein Unterdruck im Inneren des Teiles 2. Um vorzubeugen, dass in den Ka- nälen 22 etwa noch vorhandene gebrauchte Spülflüssigkeit zufolge des Unterdruckes wieder durch die Öffnungen 16 in die Bohrung 11 eingesaugt wird, um sodann bei einer nachfolgenden Spülung zusammen mit neuen Wassermengen gegen die zu reinigende Körperstelle geschleudert zu werden-was ja offen sichtlich sehr unhygienisch sein würde-, sind in der Fuge zwischen dem   Flüssigkeitszufuhrkörper   und der diesem zugekehrten Mantelwand mit dem Spülflüssigkeitsauslass in Verbindung stehende Luftkanäle, beispielsweise schlitzartige Aussparungen 24, in dem   :

   M : antelansatz 21   vorgesehen. Bei einem gegebenen- falls entstehenden Unterdruck innerhalb des   Flüssigkeitszufuhrkörpers   wird durch diese Luftkanäle
Luft durch die Öffnungen 16 zum Ausgleichen des Unterdruckes eingesaugt. Es entsteht somit durch die Aussparungen 24 ein kleiner Abstand zwischen den Öffnungen 16 und den Kanälen 22. Bei geeigneter Ausbildung der betreffenden Öffnungen und Kanäle, z. B. hinsichtlich Form und Grösse, erzielt man einerseits, dass die ganze aus den Öffnungen 16 ausgepresste Flüssigkeitsmenge durch die Kanäle   22 ein-   geführt wird, anderseits, dass eine Durchströmung des gebrauchten Spülwassers nach der Aussenseite des Mantels hin nicht eintritt.

   Da in der Fuge 20-24 kein Wasserdruck vorkommt, sondern vielmehr eine Luftverdünnung (etwa Injektorwirkung) zwischen den Teilen 20 und 21 herbeigeführt wird, braucht man keine Abdichtungen zwischen dem abnehmbaren Mantel und der   Flüssigkeitszufuhrvorrichtung.   



   In Fig. 8 wird schematisch ein vertikaler Längsschnitt des Auslassendes nebst Mantel einer andern Ausführungsform der Vorrichtung gemäss der Erfindung dargestellt. Es bezeichnet hier 25 den Innenraum (etwa der Bohrung 11 in Fig. 2 entsprechend) eines Hohlkörpers, in welchen bei Betätigung einer beliebigen, nicht gezeigten Auslösungsvorrichtung, Wasser unter Druck eintritt. 26 ist ein am Teile 25 mittels nicht gezeigter Vorrichtungen auswechselbar befestigter Mantel, 27 bezeichnet eine ausserhalb und unterhalb der äusseren Mantelwandung liegende Auslassöffnung. Bei Betätigung der Auslösevorrichtung für das Spülwasser tritt dieses unter Druck in den Raum 25 hinein und wird durch die Öffnung 27 als kräftiger Strahl ausgeschleudert. 28 ist eine der Öffnung 27 gegenüberliegende Prallfläehe, die den auffallenden Strahl derart beeinflusst (z.

   B. zerstreut), dass er in eine schräg aufwärts gegen die vom oberen Rande des Mantels begrenzte Fläche gerichtete Dusche übergeht. Die Form der Prallscheibe 28 ist zweckmässig derart zu wählen, dass die Dusche genügend breit wird. 



   Die Form des Teiles 28 kann schwanken. Es ist auch möglich, durch entsprechende Ausbildung und Verlegung der   Prallfläehe   die Eigenschaften der Dusche zu beeinflussen, z. B. sie genügend zu zerstreuen oder ihr eine kegelförmige oder keilförmige Ausbildung zu verleihen. Es ist keineswegs notwendig, dass die Öffnung 27 unterhalb des unteren Mantelrandes verlegt ist (wie in Fig. 8 gezeigt). Sie kann nämlich gemäss einer nicht dargestellten abgeänderten Ausführungsform auch genau am Mantelrande oder etwas höher angeordnet sein, in welchem Falle die Mantelwandung an einer entsprechenden Stelle entweder einen vom unteren Mantelrande ein Stück nach oben sieh erstreckenden Schlitz oder aber eine Bohrung aufweist.

   Als Alternative kann die Prallfläche 28 fortgelassen werden, wobei ihre verschiedenen Funktionen von der entsprechend ausgebildeten Öffnung 27 übernommen werden. 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 überstehenden Teil der Innenwandung des Mantels anprallt und sich ohne Hilfe einer besonderen Scheibe 28 in eine Dusche zerstreut. Jedenfalls wird aber hiedurch die   Spülkraft   vermindert, und es kann eine derartige Anordnung nur da empfohlen werden, wo ein   grosser Wasserdruck vorhanden   ist. 



   Erfahrungsgemäss besteht bei der in Fig. 8 dargestellten Ausführungsform die-wenn auch geringe-Möglichkeit, dass nach beendeter Spülung gebrauchtes Spülwasser vom Mantel auf die Scheibe 28 abtropft oder-falls keine Scheibe vorhanden ist-mit der Wandung   der Öffnung 27 in   Berührung kommt. Da es aus hygienischen Gesichtspunkten erwünscht ist, dass jeder Mantel nur von einer Person gebraucht werden sollte und dass das schon einmal benutzte Spülwasser weder mit einem neuen Mantel noch mit andern Teilen der Vorrichtung in Berührung kommt, ist der an Hand der Fig. 1-7 beschriebenen Ausführungsform in genannter Beziehung der Vorzug zu geben. 



   Fig. 9 zeigt schematisch eine weitere Ausführungsform des Auslassendes nebst Mantel einer andern Ausführungsform der Vorrichtung gemäss der Erfindung. Es bezeichnet hier   25'den   Innenraum (etwa der Bohrung 11 in Fig. 2 entsprechend) eines Hohlkörpers, in welchen bei Betätigung einer beliebigen, nicht gezeigten   Auslösungsvorrichtung   Wasser unter Druck eintritt. 26'ist ein am Teil 25'mittels nicht gezeigter Vorrichtungen auswechselbar befestigter Mantel. 27'bezeichnet eine ausserhalb und am oberen Rande des Mantels   liegende Auslassöffnung.   Bei Betätigung der   Auslösungsvorriehtung   für das Spülwasser tritt dieses unter Druck in den Raum 25'ein und wird durch die Öffnung 27'als kräftiger Strahl ausgeschleudert.

     28'ist   eine der Öffnung 27' gegenüberliegende Prallfläche, die den auffallenden Strahl derart beeinflusst (z. B. zerstreut), dass er in eine   schräg aufwärts   gegen die vom oberen Rande des Mantels begrenzte Fläche gerichtete Dusche übergeht. 



   Anstatt der   bei den Öffnungen 16,   Fig. 2, kann eine grössere Anzahl von Öffnungen oder nur eine einzige Öffnung vorgesehen sein. Voraussetzung ist dabei, dass die Anzahl der Kanäle   22   dementsprechend 
 EMI4.2 
 entsprechend der Lage und der Anzahl der   Auslassöffnungen @   16. 



   Beispielsweise kann man eine Mehrzahl von Öffnungen im Zufuhrkörper vorsehen, die derart angeordnet sind, dass sie eine Anzahl von Strahlen durch einen einzigen Schlitz der Mantelwandung in das Innere des Mantels hineinschleudern. 



   Bei der in Fig. 1-7 dargestellten Vorrichtung geschieht die Umwandlung der Flüssigkeitsstrahlen in eine Dusche durch Anprall der Strahlen gegen die   Bodenflächen   der in der Mantelwandung angeordneten   Kanäle, 22,   wobei die   Flächen   als Prallflächen dienen. 



   Es ist aber nicht wesentlich, dass die Kanäle 22 mit Prallflächen versehen sind, da das   Zerstreuen   der durch die Öffnungen 16 hinaustretenden Strahlen durch einen oder mehrere Vorsprünge des Zufuhrkörpers, die als   Prallflächen   dienen, herbeigeführt werden könnte. 



   Bei solchen Ausführungsformen, wo die Flüssigkeit durch einen oder mehrere den Mantel durchziehende Kanäle ins Mantelinnere eingeführt wird, empfiehlt es sich in gewissen Fällen, den Querschnitt des oder der Kanäle oder mindestens eines Teiles von ihnen in Richtung gegen die   Innenwandung   des   Mantels   zunehmen zu lassen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :  
1. Vorrichtung zur Reinhaltung der Körperhöhlen des menschlichen Unterleibes, bestehend aus einem mit Brause und Handgriff versehenen, oben und unten offenen Mantel, wobei die Brause seitlich der geometrischen Achse des Mantels liegt, dadurch gekennzeichnet, dass die Spülflüssigkeit von einer oder mehreren in einem Flüssigkeitszufuhrkörper   (2)   vorgesehenen und ausserhalb des Mantels (19, 26) angeordneten Öffnungen   (16, 27)   als freier Strahl oder Strahlen heraustritt, die in einen oder mehrere   Durchlässe   (22, 27) in der Mantelwandung eingeführt werden und durch die Durchlässe   (22     21)   ins Innere des Mantels hineingelangen.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere Prallf1äehen EMI4.3 die dazu dienen, die Strahlen zu zerstreuen oder deren Form zu ändern.
    3. Abänderung der in Anspruch 1 angegebenen Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die EMI4.4 durch Ablenken nach oben mittels einer oder mehrerer Prallflächen 28), so dass die Dusche auf die von dem oberen Mantelrande umschlossene Fläche auftritt.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Prallfläche von einem oder mehreren Vorsprüngen (28) des Zufuhrkörpers gebildet werden.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des oder der den Mantel (19) durchziehenden Kanäle (2. 2) oder wenigstens ein Teil von ihnen in Richtung gegen die Innenwandung des Mantels zunimmt.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (16) des Zufuhrkörpers (2) in einiger Entfernung von den Durchlässen (72) in der Mantelwandung liegen.
    7. Vorrichtung nach irgendeinem der Ansprüche l bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in der Fuge zwischen dem Flüssigkeitszufuhrkörper (2) und der diesem zugekehrten Mantelwand mit den Spül- <Desc/Clms Page number 5> EMI5.1 EMI5.2
AT142699D 1932-08-26 1933-08-21 Spülapparat. AT142699B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE142699T 1932-08-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT142699B true AT142699B (de) 1935-08-26

Family

ID=34257486

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT142699D AT142699B (de) 1932-08-26 1933-08-21 Spülapparat.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT142699B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE9219160U1 (de) Einrichtung zur Brandbekämpfung
DE1573805A1 (de) Vorrichtung zur Ultraschallkontrolle insbesondere von Verbindungsschweissungen bei Blechen
DE2228000B2 (de) Naßentstauber fur Gase
DE112019004251T5 (de) Wasserauslassdüse und Wasserstrahleinrichtung mit derselben
DE202017101577U1 (de) Ein massierender, Wassertröpfchen versprühender Wasserauslassmechanismus
DE202018101404U1 (de) Drehwinddüsenstruktur
DE3018889A1 (de) Einrichtung zum waschen eines verunreinigten gases
DE2555772C3 (de) Einspülvorrichtung für Waschmaschinen
DE1792528B1 (de) Vorrichtung zur Siebreinigung in Zellstoffkochern od.dgl.
AT142699B (de) Spülapparat.
DE2203037A1 (de) Haarwaschvorrichtung
DE2453670A1 (de) Einrichtung zum verteilen von gasen in fluessigkeiten
DE1927632A1 (de) Mundstueck fuer Stroemungsmittelausflussvorrichtungen
DE4005094C2 (de) Schäumvorrichtung
DE662549C (de) Vorrichtung zum Duschen der Koerperhoehlen des menschlichen Unterleibes
DE2355961A1 (de) Zerstaeubungsvorrichtung an einem zahnaerztlichen handbohrgeraet
DE655322C (de) Strangpresse, insbesondere Bleikabelpresse
DE707808C (de) Regelbarer Zylinderringschieber zum Abschluss von ins Freie muendenden Rohrleitungen,insbesondere Grundablaessen
DE909919C (de) Brausekopf, insbesondere fuer sanitaere Zwecke
DE2923654C2 (de) Luftsprudelmatte zur Grob- und Feinbesprudelung
AT210560B (de) Vorrichtung zur Zerstäubung von flüssigen oder staubförmigen Stoffen, insbesondere für Inhaliergeräte
EP1247911A2 (de) Reinigungsvorrichtung
DE542461C (de) Feldberegnungsanlage
DE102006033084A1 (de) Reinigungsvorrichtung
DE3146729A1 (de) Munddusche