AT128666B - Bogenabnahmevorrichtung. - Google Patents
Bogenabnahmevorrichtung.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Bogenabnahmevorrichtung. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abnehmen des untersten Bogens, Kartonblattes od. dgl. von einem in einem Behälter befindlichen Stapel mittels eines unterhalb des Stapels hin-und herbewegten Nadelträgers. Die Förderung des untersten Blattes mittels in dasselbe eingestochener Nadeln hat gegenüber mit Reibung arbeitenden Mitnehmern den Vorteil einer sicheren bzw zwangsläufigen Bogenabnahme. Es besteht jedoch die Schwierigkeit, den Nadelträger so zu steuern, dass kein Zerkratzen der unteren Bogenflläche durch die Nadeln eintritt. Diese Schwierigkeit wird gemäss der Erfindung dadurch behoben, dass der Nadelträger von dem ihm zur Anlage an den Bogen anhebenden Organ schon vor dem Ende des Förderhubes freigegeben wird. Hierauf wird der Bogen durch schneller als der Nadelträger bewegte Förderwalzen von den in der Förderrichtung nach vorne geneigten Nadeln abgezogen und der nicht mehr unterstützte Nadelträger fällt herab, ohne dass die Nadeln den Bogen beschädigen. Diese Wirkung wird gemäss der Erfindung noch dadurch unterstützt, dass der Nadelträger vermöge einer geeigneten Lagerung nach Abziehen des Bogens von den Nadeln nicht lotrecht, sondern schräg in Richtung der Förderbewegung herabfällt. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im lotrechten Schnitt dargestellt. Die Papierbögen oder Kartonblätter 1 sind im Behälter 2 gelagert, an dessen Stirnseite eine Feder 3 angeordnet ist. Die Platte 4, über welche die Werkstücke hinweggeführt werden, weist eine nach beiden Richtungen konvexe Oberfläche auf, welche die Zuführung der Werk- stücke erleichtert, falls dieselben gebogen sein sollten. Der Nadelträger 5 wird von einer Stange 6 unterstützt, die durch ein Paar von parallelen Lenkern 7 mit einem Schlitten 8 zu einem Gelenkparallelogramm verbunden ist. Der Schlitten 8 ist an einem Hebel 10 angelenkt, der um den Zapfen 11 schwingt und durch einen Lenker 12 betätigt wird, der durch eine Kurbelscheibe 13 angetrieben wird, auf deren Umfang ein Nocken 14 angeordnet ist. Der eine Lenker 7 ist mit einem Fortsatz 15 versehen, der auf der Oberfläche der Kurbelscheibe 13 läuft. Zufolge der Drehung derselben bewegt sich der Schlitten 8 mit der den Nadelträger tragenden Stange hin und her, und sobald die Anlauffläche des Nockens 14 mit dem Fortsatz 15 in Berührung gelangt, wird der Nadelträger aufwärts bewegt, die Nadeln greifen in den untersten Bogen und führen diesen aus dem Behälter 2 heraus. Nachdem sich die Nadelträgerstange 6 um eine gewisse Strecke vorwärtsbewegt hat, entfernt sich der Fortsatz 15 des vorderen Lenkers von der Nockenoberfläche, doch verbleiben die Nadeln noch in dem Materialbogen und führen diesen weiter nach vorne. In dem Augenblick, als die Walzen 16 den Bogen erfassen, ziehen sie denselben schneller nach vorne, als er durch den Nadelträger fortbewegt wird. Da die parallelen Lenker nach vorne geneigt sind, klappt das Nadelträgersystem nach vorne und abwärts zusammen und der Bogen wird von den Nadeln abgezogen. Der Nadelträger vollführt dann die Rückbewegung in einer tieferen Lage, worauf sich der Vorgang wiederholt.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Bogenabnahmevorrichtung zum Abnehmen des untersten Bogens od. dgl. eines Stapels mittels eines hin-und hergehenden Nadelträgers, dadurch gekennzeichnet, dass der Nadelträger von denselben anhebenden Organ vor Ende des Förderhubes freigegeben wird, worauf der unterste Bogen durch Förderwalzen von den Nadeln abgezogen wird und der Nadelträger nach abwärts fällt.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Nadelträger derart gelagert ist, dass er bei dem durch die Förderwalzen-bewirkten Abziehen des Bogens von den Nadeln schräg in Richtung der Förderbewegung nach abwärts fällt.3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Nadelträger vermittels eines in der Förderrichtung nach vorne geneigten Gelenkparallelogramms mit den hin-und hergehenden Schlitten verbunden ist.4 :, Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Anheben des Nadelträgers durch Verdrehen des Gelenkparallelogramms entgegen der Förderrichtung, vorzugsweise mittels eines durch einen Nocken (14) betätigten, am Schlitten (8) drehbar gelagerten Fortsatzes (15) erfolgt.5. Vorrichtung nach Anspruch 4,'dadurch gekennzeichnet, dass der Nocken (14) zum Anheben des Nadelträgers am Umfange der hin-und hergehenden Schlitten antreibenden Kurbel-oder Exzenterscheibe angeordnet ist. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB128666X | 1929-11-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT128666B true AT128666B (de) | 1932-06-10 |
Family
ID=10012579
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT128666D AT128666B (de) | 1929-11-23 | 1930-11-04 | Bogenabnahmevorrichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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-
1930
- 1930-11-04 AT AT128666D patent/AT128666B/de active
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