AT128436B - Schienenstoßverbindung, insbesondere für Ausgleichsvorrichtungen. - Google Patents

Schienenstoßverbindung, insbesondere für Ausgleichsvorrichtungen.

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AT128436B
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rail
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rail joint
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Dezso Von Dipl Ing Csillery
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Dezso Von Dipl Ing Csillery
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Sehienenstossverbindung,   insbesondere für Ausgleichsvorrichtungen. 
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 Schienenkopfes verlegt wird, indem die in Querrichtung gemessene Breite dieser Stossfuge, welche in der Mitte des Sehienenkopfes, wo die Belastung am grössten ist, null beträgt, gegen die   Seitenflächen   
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 nur am Rand des Sehienenkopfes an der tiefsten Stelle erreicht. 



   Blattstossverbindungen mit kreisbogenförmig geschweiften Blättern sind an sich bekannt, jedoch ist bei Anwendung einer kreisbogenförmigen Abrundung, d. h. einer gekrümmten Fläche mit unver- änderlichem Krümmungshalbmesser die obige Aufgabe nicht gelöst, denn dabei ergibt sich entweder 
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 erreicht werden kann. 



   Ausserdem wird diese Leitkurve am Schienenkopf vorteilhaft bis zum unteren Teil deren Seiten- 
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 verlaufen die Begrenzungslinien der   Stossflächen   in diesem Falle auch an den Seitenwänden des Schienenkopfes schräg, derart, dass selbst bei der grössten Fugenöffnung der Radspurkranz mit den beiden Seitenwänden der anstossenden Schienen stets in Berührung bleibt und daher auch hier die offene Stossfuge stossfrei überbrückt wird. 



   Auf der Zeichnung zeigt Fig. 1 den wie beschrieben ausgebildeten Blattstoss in Draufsicht, Fig. 2 in waagrechtem Schnitt, Fig. 3 in Seitenansicht und Fig. 4 in Mittelquerschnitt. 



   1 und 2 bezeichnen die anstossenden Schienenenden, deren Stossflächen oder Blätter 3 und 4, wie ersichtlich, von der lotrechten Mittelebene der Schienen ausgehende, gegen die Seitenränder des   Schienenkopfes gesehweifte Krümmungsflächen   darstellen. Im Steg und im   Schienenfuss   kann die Schnitt-   fläche,   wie dargestellt, auch unter rechtem Winkel zu den Rändern auslaufen. 



   Am Sehienenkopf aber ist die Begrenzungslinie der Stossflächen bis zum unteren Rand der Seiten-   flächen   des Kopfes geführt, so dass sieh die Fugenöffnung bis zu dieser Stelle h erweitert. Wie aus der Draufsicht der Fig. 1 erhellt, ist die Querfuge h' an den Stellen der grössten Belastung des Schienenkopfes auch bei maximaler Öffnung (es wurde ein Öffnen von   h   = 20 mm angenommen) verschwindend gering. 



   Die Sehienenenden werden durch die üblichen Laschen   5   und 6 zusammengehalten, welche jedoch, mit je einem Schienenende fest verbunden, vorteilhaft   zusammengeschweisst   sind, wodurch die durch   Z,   eiteilung des Schienensteges sonst eintretende Schwächung ausgeglichen werden kann.

   Zur Aufnahme der die Lasehen verbindenden Schrauben 7 sind die über die Sehienenspitzen vorragenden Enden oder Laschen mit   länglichen   Ausschnitten 8 versehen, welche die   Längsverschiebung   der Schienen zulassen ; demnach ist der Schienensteg nur mit runden Bohrungen zu versehen und wird seine in Betracht kommende Schwächung vermieden. 

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Die gekrümmten Teile der Stossflächen des Schienenkopfes werden, wie erwähnt, um eine längere und gelindere Schweifung der Stossflächen ohne allzuspitze Schienenenden zu erhalten, schrauben- 
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 ersichtlich ; diese Gestaltung ergibt sich übrigens auch schon daraus, dass die   Stossflächen   bis zum Unterteil des Schienenkopfes geführt sind. 



   Um planmässig vorgehen zu können, wurde für die Bestimmung der   Krümmung eine   Leitkurve gewählt, welche in der Ebene eine Parabel dritter Ordnung darstellt. Wird nun diese Kurve der   Umfläche   des Schienenkopfes angeschmiegt, d. h. um den Schienenkopf gelegt, so erhält man die gewünschte äussere Begrenzungslinie der Stossfläche. 



   Die Länge der Krümmungsfläche ist stets nach der Grösse der zulässigen Fugenöffnung zu bestimmen, u. zw. derart, dass der Anforderung einer stossfreien Führung der   Radumfläche   auf der ganzen Länge des Stosses genüge getan wird. Dies wird dann erreicht, wenn das Rad, sowie auch dessen Spurkranz in jedem Abschnitt des Überganges über die Stossfuge mit den beiden Schienenenden in Berührung bleibt, d. h. die Querfuge auch am Ende der   Krümmungsflächen     überbrückt   wird, was derart befinierbar ist, dass 
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 Schienenenden noch gemeinsame lotrechte Tangenten t aufweisen (Fig. 3), d. h. dass solche lotrechte Tangenten stets in. der Ebene der   Seitenflächen   beider Schienenenden liegen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schienenstoss mit bogenförmig   auslaufenden Überplattungsstossflächen,   insbesondere für Ausgleichsvorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, dass die Schweifung der   Stossfläehen   derart mit ver- änderlichem Krümmungsradius verläuft, dass die offene Stossfuge aus der Fahrbahn praktisch weggeschafft und nach der unteren Seite des Schienenkopfes verlegt ist.

Claims (1)

  1. 2. Schienenstoss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stossflächen von der lotrechten Sehienenmittelebene ausgehende, beiderseits nach je einer bis zum unteren Teil des Schienenkopfes geführten Leitkurve, von ansteigender Krümmung geschweifte und dadurch schraubenflächenförmig gestaltete Flächen darstellen.
    3. Schienenstoss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stossflächen nach parabolischen Leitkurven geschweift sind.
    4. Schienenstoss nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Krümmung der geschweiften Teile der Stossfläche so gewählt ist, dass die anstossenden Schienenenden an den Seitenflächen des Schienenkopfes auch bei der noch zulässigen grössten Erweiterung der Fugenöffnung noch gemeinsame lotrechte Tangenten aufweisen.
AT128436D 1930-03-07 1930-03-07 Schienenstoßverbindung, insbesondere für Ausgleichsvorrichtungen. AT128436B (de)

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