DE650361C - Schienenstossbruecke mit Auflagerung der Schienenenden auf einer in Schienenlaengsrichtung angeordneten Bruecke mit elastischer Eigenschaft - Google Patents
Schienenstossbruecke mit Auflagerung der Schienenenden auf einer in Schienenlaengsrichtung angeordneten Bruecke mit elastischer EigenschaftInfo
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- DE650361C DE650361C DET45418D DET0045418D DE650361C DE 650361 C DE650361 C DE 650361C DE T45418 D DET45418 D DE T45418D DE T0045418 D DET0045418 D DE T0045418D DE 650361 C DE650361 C DE 650361C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B11/00—Rail joints
- E01B11/56—Special arrangements for supporting rail ends
- E01B11/62—Bridge chairs
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Description
- Schienenstoßbrücke mit Auflagerung der Schienenenden auf einer in Schienenlängsrichtung angeordneten Brücke mit elastischer Eigenschaft Die Erfindung betrifft eine Schienenstoßbrücke, bei welcher die Schienenenden einer in Schienenlängsrichtung angeordneten elastischen Brücke aufliegen: Es ist bereits eine Schienenstoßbrücke bekannt, bei welcher die elastische Brücke von einer auf den beiden Stoßschwellen befestig,-ten Stahlplatte gebildet ist, die den Zwischenraum zwischen den Stoßschwellen bogenförmig, überspannt. Nachteilig ist bei dieser bekannten Stoßbrücke, daß die Schienienenden nur an der Stoßstelle der Brücke aufliegen und die Btücke, wenn überhaupt, nur in der Mitte zwischen den Stoßschwellen mit Ab- biegungen bis auf die Biettung reicht. Eine solche Stoßbrücke ist daher nicht geeignet, die Bewegung der beiden Schienenenden gege-neinander in senkrechter Richtung zu verhindern, und entspricht auch in den sonstigen Einzelheiten nicht den heutigen oberbautechnischen Grundsätzen.
- Es ist ferner bereits eine Scl-iienexistoßbrücke bekannt, bei welcher die Schienenenden auf einer über die Stoßschwellen reichenden Brückenplatte befestigt sind, die unterhalb der Stoßfuge nach unten faltenartig herabgezogen ist, um Längenänderungen der Schienen, ohne die Schienenbefestigung auf deij Stoßschwellen ungünstig zu beanspruchen, zuzulassen. Diese bekannte Stoßbrück-- erfordert eine Verlegung der Stioßschwellen in geringem Abstand und hat außerdein zur Folge, daß durch das faltenartige Herabziehen der Brückenplatk eine durchgehende Auflagerung der Schlenenenden verlorengeht und die SchIenenenden gerade an ,der Stoßstelle keinerlei Unterstützung aufweisen.
- Von diesen bekannten Ausführungen unterscheidet sich die dien Gegenstand der Erfindung bildende Stoßbrücke erfkilungsgemäß dadurch, daß die in Schienenlangsrichtung angeordnete Brücke ein nach unten offenes, trogförmiges bzw. Wähnliches Profil besitzt, dessen Decke eine durchgehende Auflagerung der Schienenenden bildet und dessen Füße der Bettung aufliegen. Eine derart ausgebildet-- Stoßbrückie bietet den Vorteil, daß einerseits die Schienenenden sich nicht gegeneinander in senkrechter Richtung bewegen können, die Schienenenden auf ihrer ganzen Länge zwischen den Stoßschwellen eine durchgehende Auflagerung haben, und andererseits die Brücke sich gegen die Rettung abistützt, und zwar vorteilhaft auf den gesamten, zwischen den Stoßschwellm biefindlichen Zwischenraum abstützt und somit ein besonders sicheres Auflager für die Schienenenden bildet, gleichzeitig aber auch hei aller Widerstandsfähigkeit die gewünschte Elastizität besitzt. Zur Erzielung dieser Wirkungen ist es nicht erforderlich, die Stoßschwelleii in ihrem Abstand oder in ihrer Ausbildun',-.# zu ändern, die Stoßsch:wellen. können vielm##rden normalen Abstand aufweisen und in licher Weise ausgebildet sein.
- Weitere Besonderheiten der neuen Schienenstoßbrücke gehen aus der Zeichnung hervor, welche Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht.
- Abb. i zeigt die Stoßbrücke im Querschnitt. Abb. 2 ist eine Seitenansicht zu Abb. i. Abb. 3 veranschaulicht zwei Stoßbrücken gemäß der Erfindung im Grundriß.
- Abb. 4 ist ein Teilquerschnitt durch eine etwas andere Ausführung der Stoßbrücke in größerem Maßstabe.
- Bei den dargestellten Ausführungsheisplelen sind die Querschwellen als Stahlschwellen, ausgebildet. Selbstverständlich ist die Erfindung ohne weiteres aber auch für Hiolzschwellen anwendbar.
- Die zwischen den Stoßscliwellen io endenden Schienen. 12, welche in üblicher Weise durch Laschen i_3 und Schrauben 14 miteinander verbunden sind, liegen einer Brücke 15 auf, welche aus einem nach unten offenen, trogförmigen Walzpiiofil besteht, dessen Füae i i, 2,-> sich gegen die Bettung B abstützen. Die Füße 111 22 des Brückenprofils sind an den Endteilen der Brücke derart ausgieschnitten, daß die Brücke nur mit der Profildecke 15 über die Stoßschwellen i o reicht. Die Befestigung der Decke 15 der Brücke auf den Stoßschwellen. -, io kann in beliebiger Weise ausgeführt sein. Die Brückenplatte trägt die Befestigungsmittel für die Schienen, und die Profildecke 15 ist aus diesem Grunde zw-eckmäßig wie eine Rippenplatte ausgebildet. Die Decke des Brückenprofils kann auch wie bei Rippenplatten geneigt sein und weist an den beiden Seiten die Rippeni6 auf, in welche Schlitze17 zum Einsetzen von Befestigungsbolzen 18 während der Herstellung g des Brückenprofils jode-r nachträglich eingearbeitet .sind. Durch die Bolzen 18 werden Klemmplatten ig mit einer Leiste, 2o gegen den Schienenfuß und mit einer Leiste 2 1 gegen die Rippe 16 gedrückt, wie dies bei der Rippenplattenbefestigung im Eisenbahnoberbau an sich üblich ist.
- Zur Verstärkung, zur Verbesserung der Elastizität und zur Heranziehung eines möglichst großen Teiles der Bettung als Auflage haben die FÜße 22 des Brückenprofils Flansche, 24 und sind an den übergangsstelIgn zur Profildecke 15 wie auch an den übergangsstellen zu den Flanschen 24 mit Verstärkungen23 bZW. 25 versehen. Dk Enden 26 der Flansche 24 sind nach,unten. gebogen, so daß sie eine. durchgehende Kralle bilden. Auch die Inäenkanten 27, die eigentlichen Stützkanten der Füße z2, sind spitz ausgezogen, so daß sie nicht nur bestonders sicher in .die Bettung eindringen, sondern die Stoßver-'bindung auch gegen Querhewegungen hesonders weitgehend sichern.
- Bei der Ausbildung der Stoßbrücke gemäß Abb. 4 können die Rippen bzw. Dämme 16 zunächst als durchgehende Rippen16' ausgewalzt und ihr oberer Rand nachträglich ab-,gebogen werden. Durch. Zurücksetzen der Rippen ähnlich Abb. 4 entstehen Schultern 30, auf denen sich die Leisten 29 der Kleininplatten2i' abstützen. In die, durch die abgebogenen Ränder28 der Rippeni6' gebildeten Rinnen werden die Köpfe von Bolzen 18 eingelegt. Es ist daller nur ein einfaches Schlitzen der Abbiegungen28 zum Einsetzen der Bolzen 18 erforderlich. Die Klemmplatten verhindern den Verlust der Bolzen 18.
- Bei beiden Ausführtingsbeispielen sind die Rippen16 bzw. 16' und die Klemmplatte1121 bzw. 21' derart ausgebildet und angeordnet, daß diese. sich in der Zone der Br4cL-enfüf#e 22 auf der Decke der Brücke, abstützen und damit die Beanspruchungen, von dem Schienenfuß aus in die Füße22 der Brücke übertragen wird.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schienenstoßbrücke mit Auflagerung der Schienenenden auf einer in Schienenlängsrichtung angeordneten Brücke mit elastischer Eigenschaft, -,dadurch gekennzeichnet, daß die Brücke aus einem nach unten offenen, trogförmigen (oder U-ähnlichen Profil biesticht, dessen Decke (15 j eine durchgehende Auflagerung der Schienenenden bildet und -dessen Füße (z2) der Bettung aufliegen.
- 2. Schienenstoßbrücke. nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Füße (22) der Brücke an deren Endteilen derart ausgeschnitten sind, daß die Decke (15) des Profils über die Stoßscliwellen (io) ragt und die Füße der Bettung in dem gesamten Zwischenraum zwischen den Stoßschvoellen aufliegen. 3. Schlenenstoßbrücke nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet". daß die Brüclze Fußflansche (24) besitzt. 4. Schlenenstoßbrücke. nach Anspruch 3, da,durch gekennzeichnet, daß die Fußflansche (--4) an der Außenkante (26) und zweckmäßig auch an der Innenkante (27) angeschärft sind. 5. Schlenenstoßbrücke nach Anspruch4, dadurch gekennzeichnet, daß die Brücke an den Übergangsstellen der FÜße (22) in die Decke (15) und zweclunäßig- auch in die Fußflansche (24) verstärkt ist. 6. Schienenstoßbrücke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ausbildung der Decke ( 15) des Brückenprofils nach Art von kippjenplatwen die in Schi-enenlängsrichtung verlaufenden Rippen (16, 16') derart ausgebildet und angeordnet sind, daß die zur Befestigung der Schienen dienenden Klemmplatten sich in der Zone der Füße (22) auf der Decke (15) des Brückenprofils abstützen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET45418D DE650361C (de) | 1935-06-14 | 1935-06-14 | Schienenstossbruecke mit Auflagerung der Schienenenden auf einer in Schienenlaengsrichtung angeordneten Bruecke mit elastischer Eigenschaft |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE650361C true DE650361C (de) | 1937-09-21 |
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ID=7562035
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DET45418D Expired DE650361C (de) | 1935-06-14 | 1935-06-14 | Schienenstossbruecke mit Auflagerung der Schienenenden auf einer in Schienenlaengsrichtung angeordneten Bruecke mit elastischer Eigenschaft |
Country Status (1)
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1935
- 1935-06-14 DE DET45418D patent/DE650361C/de not_active Expired
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