AT128282B - Zuführungsvorrichtung für Stanzen bzw. Zichpressen zur Herstellung von Stanzbildreihen aus längs- und querschaltbaren Blechtafeln od. dgl. - Google Patents

Zuführungsvorrichtung für Stanzen bzw. Zichpressen zur Herstellung von Stanzbildreihen aus längs- und querschaltbaren Blechtafeln od. dgl.

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AT128282B
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Karl Dr Stern
Blume Stern-Pachtinger
Moses Josef Stern
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Karl Dr Stern
Blume Stern-Pachtinger
Moses Josef Stern
Emma Stern
Osias Lutwak
Fanny Lutwak
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  Zuführungsvorrichtung für Stanzen bzw. Ziehpressen zur Herstellung von   Stanzbildreiben   aus längs- und querschaltbaren Blechtafeln od. dgl. 



   Die bekannten Ziehpressen zum Ausstanzen und Ziehen von Dosenteilen od. (l. dgl. von runder, eckiger oder sonstiger Form in Reihen aus genau eingeteilten und gegebenenfalls bedruckten Tafeln aus Blech, Karton, Pappe od. dgl. von bestimmten   Grossen   sind sogenannte Spezialziehpressen (z. B. die sogenannte Zickzackpresse) und ermöglichen diese Arbeit nur nach einigen der im nachfolgenden angegebenen   Austeilllngell   der Stanzhilder auf der Tafel. 



   In Fig. 1 der Zeichnung liegen die als Beispiel   gewählt rn Stanzkreise a   vom Durchmesser b auf der Blechtafel c in der Reihe d ohne Zwischenraum nebeneinander, und die Stanzkreise der zweiten und folgenden Reihe e liegen mit jenen der Reihe   d   unter gegenseitiger Berührung in Linien f. In Fig.   2   ist die Reihe e gegen die Reihe d und jede 
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  Dadurch wird die Entfernung der Reihen d und e, die in Fig. 1   1 9 = b   ist, nunmehr gleich g1, welches Mass kleiner als   9   ist. Dadurch ist es in vielen Fällen bei einer gegebenen Blechgrösse und einem gegebenen Stanzdurchmesser b möglich. um eine oder mehrere Reihen mehr auszustanzen. 



   Für eine wirklich wirtschaftliche, weitgehende Ausnutzung der Blechtafeln, d. h. für die Ausstanzung möglichst vieler Dosenteile od. dgl. bei gegebener   Grösse   der Blechtafeln und der Stanz- bzw. Ziehstücke, dienen noch andere Austeilungen. Fig. 3 zeigt ein Beispiel einer solchen. Die Stanzbildreihe d entspricht den Reihen d in den Fig. 1 und 2. Die 
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 Durchmessern b möglich, in der versetzten Reihe e. d. h. in jeder zweiten, vierten, sechsten usw. Reihe, um einen Stanzkreis   (il   mehr unterzubringen als in Fig. 2. Die gegenüber g1 grössere Dimension 92 kommt aber deshalb nicht in Betracht, weil sie meistens nur den Effekt hat, 
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 Berührung der Kreise der Reihe e mit jener der Reihe cl wird die Entfernung g3 der Reihen   d   und e voneinander kleiner als   91   in Fig. 2.

   Dies ermöglicht unter gegebenen Umständen die Hinzufügung einer oder mehrerer weiterer Reihen am unteren Blechrand, wodurch die Anzahl der Reihen vermehrt wird. Das Mass der Entfernung k kann so sein, dass entweder die 
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 ist oder   aber dass   ein eventueller Verlust von etwa einem Stück in jeder Reihe oder nur in jeder zweiten Reihe in der   Stückanzahl   geringer ist als der durch die Hinzufügung von ein 

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 Entfernung    &    zwischen den Reihen   d,   e   usf.   und schliesslich auch die Anordnung einer solchen Entfernung in beiden Richtungen für die Unterbringung einer grösseren Anzahl Stanzstücke auf einer gegebenen Blechtafel von Vorteil sein.

   Es kann ferner. wie Fig. 5 zeigt. für die Erzielung einer grösseren Anzahl Stanzstücke von Vorteil sein, an eine beliebige Anzahl beliebig zueinander versetzter Reihen d, e, in eine beliebige Anzahl zueinander nicht versetzter   Reihen n, 0   usw. anzuschliessen. Diese Anordnung bietet dann Vorteile, wenn die versetzte Reihe e eine geringere Anzahl Stanzstücke als die nicht versetzten Reihen ergibt, was öfter der Fall ist. 



   Wie wichtig vom ökonomischen Standpunkt die Austeilung gemäss der Erfindung ist, ergibt sich aus der Tatsache, dass schon ein Unterschied von 1/10 mm in der Dimension g,   gl,   g2,   gs   (Entfernung der Reihen voneinander) eine grössere Anzahl Stanzstücke im besonderen Fall ergibt. Auf diese Weise kann eine Mehranzahl von Stanzstücken bis zu   16%   pro Blechtafel z. B. bei der üblichen Grosse von 760 : 530   mrn   erzielt werden. Damit ist eine oft sehr wesentliche Ersparuug   a 'Blechtafeln, Druckarbeit,   Farbe und Stanzarbeit verbunden. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet nun eine Stanze oder Ziehpresse bzw. eine an jeder gewöhnlichen Stanze bzw. Ziehpresse anbringbare oder an diese heranrückbare Vorrichtung, die das Ausstanzen bzw. das Schalten der Blechtafeln od. dgl. nach irgendeiner der beschriebenen Austeilungen und Grössenverhältnisse ermöglicht, was mit den bisher bekanntgewordenen Spezialmaschinen nicht möglich ist. Zum Zwecke der Versetzung der aufeinanderfolgenden Stanzbildreihen gegeneinander um ein beliebiges Mass ist eine Anschlagschiene (Längsschiene) für einen von der Maschine gesteuerten Anschlag um dieses jeweils veränderliche Mass in beiden Längsrichtungen verschiebbar angeordnet. Zur Berücksichtigung der Dimensionen b der Stanzbilder und ihrer Entfernung b oder b +   7c   in der Reihe ist diese Anschlagschiene auswechselbar.

   Zur   Berücksichtigung   der Entfernung   g2,      usw.   der Reihen voneinander sind Querschaltschienen erforderlich, die zur erstgenannten Schiene senkrecht stehen und auswechselbar angeordnet sind. Die   Berücksichtigung   aller dieser Änderungen kann auch ohne Auswechslung der Schienen durch Anordnung verstellbarer Anschläge an den Schienen erfolgen. 



   Die Zeichnung zeigt in Fig. 6 ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung in der Draufsicht ; Fig. 7 ist ein Schnitt   nach-A-B   der Fig. 6, Fig. 8 eine Seitenansicht zu Fig. 6 und Fig. 9 eine Ansicht zu Fig. 6, in der Pfeilrichtung. E gesehen. Die Fig. 10 und 11 zeigen Einzelheiten. 



   Die Vorrichtung weist eine von Trägern   1,   1 getragene Tischplatte 2 auf. Die Träger werden entweder von der Maschine selbst getragen oder ruhen auf eigenen Füssen oder Ständern auf. Die Träger   1,   1 tragen zu beiden Seiten mittels der Winkel 3,3 je eine Führungsstange 4 für je einen Schlitten 5. Die beiden Schlitten 5,5 sind durch zwei Stangen 6, 6 miteinander verbunden, die zur Führung eines Schlittens 7 dienen. Dieser trägt auf einer Schiene 8 zwei federnde und durch Stange 9 gemeinsam zu betätigende Klemmvorrichtungen 10, 11 für das auszustanzende Blech 12. Die vom Standpunkt des   Arheiters bei F   in beiden   Seitenrichtungen 13, 14 notwendige   Bewegung des Schlittens 7 kann entweder von Hand aus oder selbsttätig, z.

   B. durch Gewichte, erfolgen, von denen je eines an einem Seil 15 bzw. 16 hängt, das   über eine an   den Seitenschlitten 5,5 gelagerte Rolle 17 bzw. 18 geführt ist. Dabei wird das jeweils nicht erforderliche Gewicht in der tiefsten Stellung durch Aushaken des betreffenden Seiles abgeschaltet. Vor dem Schlitten 7 ist in den Schlitten 5 eine Längsschiene 19 geführt, z. B. mittels der Schlitze 20 (Fig. 9). 



  Diese Längsschiene ermöglicht die Schaltung des Schlittens 7 und damit der auszustanzenden Blechtafel 12 in den Pfeilrichtungen 13, 14. Zu diesem Zwecke ist die Schiene mit Gegenanschlägen für einen von der Maschine gesteuerten Anschlag versehen. Der Anschlag besteht z. B. aus einem Stift   21,   der in einer vom Schlitten 7 getragenen Hülse 22 lotrecht geführt ist und einerseits unter der Wirkung einer ihn nach aussen drückenden Feder 23 und anderseits eines ihn zurückziehenden Bowdenkabels 24 steht, das zu dem Ende eines um 25 drehbaren Hebelarmes 26 führt. Eine Rolle 27 dieses Hebels wird von der Nocke 28 einer Maschinenwelle 29 gesteuert. Die mit dem Anschlag 21 zusammenwirkenden Gegenanschläge an der Schiene 19 sind z. B. zu Kerben 30 ausgebildet, deren Abstand z.

   B. gleich b in Fig. 3, d. i. der Abstand der Mittel zweier sich berührender Nachbarstanzbilder in der gleichen Reihe, oder gleich b + k in Fig. 4 ist. Bei Benutzung von Kerben kann deren Abstand voneinander natürlich nur einem bestimmten Mass, z. B. b, entsprechen ; es muss daher bei einem andern Abstand, z. B. b + k, die Schiene 19 gegen eine diesen   Kerbenabstand   aufweisende Schiene ausgetauscht werden. Um gemäss den Fig. 3 und 4 die Versetzung der Reihe   e   zur Reihe d, z. B. um den Betrag   li   bzw.   I,   bewerkstelligen zu können, ist die Schiene 19 in beiden Pfeilrichtungen 13 bzw. 14 um das jeweils einstellbare Mass 31 verschiebbar angeordnet.

   Diese Verschiebbarkeit wird am besten durch Stellschrauben 32 

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 begrenzt. die in an den Schlitten 5 befestigten Winkeln 33 angeordnet sind und auf das jeweilig erforderliche Mass genau einstellbar sind. Zur Schaltung der Blechtafel 12 von der Reihe   cl   zur Reihe e usf. um das jeweilig erforderliche Mass. z. B.   g2   (Fig. 3) oder   g3   (Fig. 4), dienen zwei seitlich des Tisches 2 in den Winkeln 3 einstellbar und feststellbar angeordnete Querschaltstangen 34 (Fig. 6 und 8), die z. B. als eine Art Zahnstange ausgebildet sind. Längs dieser Stangen sind die Schlitten 5,5 verstellbar und an deren Zähnen feststellbar. Mit den Zähnen wirken zwei federnde Klinken 35 zusammen, die. um 36 verschwenkbar, durch eine Querstange 37 verbunden und mittels der Handgriffe 38 gemeinsam verschwenkbar sind.

   Beim Verschwenken eines der Griffe 38 in der Pfeilrichtung in Fig. 8 werden die Klinken 35 aus den Zähnen der Stangen 34 ausgehoben und die Schlitten 5, 5 samt Schaltstange 19, Schlitten 7 und Blechtafel 12 in Fig. 6 und 8 um eine Zahnentfernung nach links verschoben. Diese Verschiebung wird entweder durch eine schräge Anordnung der ganzen Einrichtung bewirkt, oder es sind Zuggewichte vorgesehen, deren Zugorgane 39 an den Schlitten 5,5 angreifen und über z. B. an den hinteren Winkeln 3 gelagerten Rollen 40 laufen. Federn 41 bewirken nach Loslassen des Handgriffes 38 das Einfallen der Klinken 35 in einen Zahn der Stangen 34. Die Entfernung der Zähne der Zahnstangen 34 entspricht einem bestimmten Abstand der Reihen   d   und e voneinander, z. B. g2 oder g3.

   Bei einem andern Abstand müssen die Stangen 34 gegen andere diesen Zahnabstand aufweisende Stangen ausgetauscht werden. 



   Die beschriebene Vorrichtung ist zur eigentlichen Stanze, die zweckmässig eine gewöhnliche Stanze oder Ziehpresse ist, so angeordnet, dass das zur Arbeit bereite Untergesenk   42 ungefähr   in der Tischfläche 2 liegt und darüber das Obergesenk 43 vorgesehen ist (Fig. 6 und 7). 



  Die im wesentlichen aus dem Tisch 2 und den Stangen 19 und 34 zur Schaltung des Schlittens 7 samt Blechtafel 12 bestehende Vorrichtung kann entweder mit einer gewöhnlichen Stanze oder Ziehpresse bleibend oder aber lösbar, gegebenenfalls verstellbar. in Verbindung gebracht werden oder für sich gebaut und sodann an die Stanze bzw. Ziehpresse angefahren werden. In den beiden letzteren Fällen kann die Stanze oder Ziehpresse nach Entfernung der Vorrichtung in gewöhnlicher Weise benutzt werden ; im letztgenannten Fall ist die Vorrichtung überdies von den Erschütterungen der Maschine ziemlich unabhängig. Die Maschine wird aber auch von der Länge und Breite des Bleches unabhängig, wenn die Vorrichtung entsprechend dimensioniert ist. 



   Die Wirkungsweise ist folgende : Unter Annahme des in Fig. 3 dargestellten Austeilungsfalles wird eine Stange 19 mit einer Kerbenentfernung gleich b eingesetzt. Ferner werden die Anschlagschrauben 32 für eine seitliche Verschiebung der Schiene 19 um das Mass   A   eingestellt. Weiters werden Zahnstangen 34 mit einer   Zahnentfernung gleich ya eingesetzt.   



  Wenn die erste Reihe in der Pfeilrichtung 13 ausgestanzt werden soll, wird die Blechtafel 12 so in die   Klemmen 10, 11   eingespannt, dass das erste Stanzbild der ersten Reihe mit dem Untergesenk 42 in Deckung kommt, was bei bestimmter Grösse der Blechtafel durch einen seitlichen Anschlag für diese genau bestimmt werden kann. Ferner werden in die Zugorgane 15 und 39,39 die Gewichte eingehängt. Der Anschlag 21 sitzt in einer Kerbe 30 der Schiene   19.   und letztere liegt am linken Anschlag 32 (von dem vor dem Tisch stehenden Arbeiter aus gesehen) an. Wird nun die Maschine in Tätigkeit gesetzt, dann wird das erste Bild gestanzt. Bei hochgehendem Obergesenk 43 wird   der Anschlag.

   M aus   der Kerbe 30 ausgehoben, der Schlitten 7 samt Blechtafel 12 durch den Gewichtszug 15 nach links geschaltet und der sofort nach Aushebung sich selbst überlassen Anschlag 21 durch die Wirkung der Feder 23 mit der Schiene 19 in Berührung gebracht, so dass er in die   nächste   Kerbe 30 einfallen kann. worauf das zweite Bild der gleichen Reihe gestanzt wird usf. Nach Beendigung der Reihe cl (Fig. 3) erfolgt durch Lösen der Klinken 35 die Schaltung des Schlittens 7 samt Blechtafel 12 um das Mass   g2   zur zweiten Reihe e. Durch Ausschalten des Zuges 15 und Einschalten des Zuges 16 verschiebt sich die Schiene 19 bei 31 um das eingestellte Mass h, und nunmehr kann diese Reihe fertiggestanzt werden.

   Anstatt die Gewichtszüge 15 und 16 zu benutzen, kann der Schlitten 7 samt Blechtafel 12 von Hand aus in ein und derselben Stanzreihe geschaltet werden, wobei gleichfalls das Einfallen des Anschlages 21 in die nächste Kerbe 30 der Stange 19 selbsttätig erfolgt. Der Anschlag 21 kann durch Verschwenken eines Nockens mittels eines Handgriffes 44 (Fig. 9) angehoben und in dieser Stellung festgehalten werden, um eine beliebige Verschiebung des Schlittens 7 zu ermöglichen. 



   Die Stangen 19 und 34,34 können so ausgestaltet werden, dass sie ohne Auswechslung zur Einstellung auf beliebige diesbezügliche   Abstände.   u. zw. die Stange 19 auf beliebige Abstände b (Fig.   3)   oder b +   Je   (Fig. 4) und die Stangen 34, 34 auf beliebige Ab- 
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   Es ist bei Stanzen für längs und quer schaltbare Blechtafeln bekannt, zur Schaltung in der Querrichtung eine Anzahl paralleler und zueinander einstellbarer   Längsschienen   anzuordnen und seitlich am Schlitten zwei kurze Querschraubenspindeln zu lagern. längs welcher je zwei Muttern verstellbar sind, die sich beim Querschalten des Schlittens als   Schaltanschläge   abwechselnd an die Längsschienen anlegen. Die Verstellung der Muttern längs 
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 der Stanzreihen   cl   und e voneinander und überdies nicht allein, sondern nur in Verbindung mit den Längsschienen. Zur Schaltung der Blechtafel in der Längsrichtung ist eine grosse Anzahl paralleler und   zueinander. einstellbarer Querschienen   vorgesehen, die einem von der Maschine gesteuerten Organ als Anschlag dienen.

   Bei dieser bekannten Vorrichtung ist zwar eine Auswechslung von Schienen nicht nötig, doch ist sowohl ihre Konstruktion als auch ihre Handhabung bei Abänderung der Abstände sehr kompliziert, weil mindestens so viele Schienen notwendig sind, als Schnitte auf einer Tafel hergestellt werden sollen. 



   Es ist ferner bekannt, bei Maschinen, die zum Ausstanzen einer einzigen Längsreihe an einem langen schmalen oder auch breiten, aber immer nur in einer Richtung schaltbaren Werkstück dienen, die   Schaltanschläge   auf einer oder zwei parallelen Schienen, z. B. als Schraubenmuttern, beliebig zu verstellen. 



   Der Erfindung gemäss wird die Herstellung beliebiger mehrreihiger Stanzbilder ohne die Notwendigkeit der Auswechslung von Schienen dadurch bewirkt, dass unter Benutzung nur sehr weniger Schienen, nämlich der Längsschiene 19 und der Querschaltschienen 34, diese mit in ihrer Längsrichtung beliebig verstellbaren Schaltanschlägen versehen sind. 



   Bei der in den Fig. 10 und 11 dargestellten Ausführungsform werden die Stangen 19 und 34, 34 von   Schraubenspindeln     19'   (Fig. 10) bzw.   34'   (Fig. 11) mit kleiner Ganghöhe gebildet, längs welchen Schraubenmuttern 45 beliebig verstellbar sind, die durch Gegenmuttern 46 in der jeweiligen Lage festgestellt werden können. Muttern und Gegenmutter haben zweckmässig eine kleine Höhe, um bei kleinen Abständen deren weitgehende Annährung zu ermöglichen. In Fig. 10 dient die zweckmässig abgeschrägte Doppelmutter dem gesteuerten Anschlag 21 als Gegenanschlag in beiden Richtungen, und die Schraubenspindel   19'   ist wie früher um ein Mass 31 seitlich verschiebbar.

   In Fig. 11 dient die Doppelmutter der Klinke 35 als Anschlag ; zweckmässig ist die eine Mutter 45 abgerundet, um ein leichtes Darübergleiten beim   Zurückführen   des Schlittens 7 zu ermöglichen. Die genaue Einstellung der Muttern kann an Hand von Lehren leicht erfolgen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Zuführungsvorrichtung für Stanzen bzw. Ziehpressen zur Herstellung von Stanzbildreihen aus längs-und querschaltbaren Blechtafeln od.   dgl.,   dadurch gekennzeichnet, dass zum Zwecke der Versetzung der   Stanzbildreihen   gegeneinander um ein beliebiges Mass eine Längsschiene   (19),   die den Schaltweg des   Werkstückes in   der Reihe (cl, e...) bestimmt und einem von der Maschine gesteuerten Organ   (21)   als Anschlag dient, um ein beliebig einstellbares Mass (31) in beiden
Längsrichtungen verschiebbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Zuführungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Längs- schiene (19) und Querschaltschienen (34) an einem Tisch (2) vereinigt sind, der in einem eigenen beweglichen, zweckmässig fahrbaren Ständer gelagert ist und daher an eine gewöhnliche Stanze bzw. Ziehpresse herangerückt und von ihr entfernt werden kann, um die Stanze oder Ziehpresse auch ohne die Schaltvorrichtung benutzen zu können.
    3. Zuführungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl EMI4.2
AT128282D 1930-07-21 1930-07-21 Zuführungsvorrichtung für Stanzen bzw. Zichpressen zur Herstellung von Stanzbildreihen aus längs- und querschaltbaren Blechtafeln od. dgl. AT128282B (de)

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