AT127814B - Acetylenanlage. - Google Patents

Acetylenanlage.

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AT127814B
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Wilhelm Holzwarth
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Wilhelm Holzwarth
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  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Acetylenanlage.   



   Bei Errichtung einer Acetylenanlage ist es in vielen Fällen nicht möglich, einen dem Verbrauch entsprechend grossen Acetylenapparat aufzustellen, da den strengen Bedingungen der Acetylenverordnung oft nicht entsprochen werden kann. Infolgedessen sind fast alle Benutzer von Acetylen gezwungen, kleine Anlagen aufzustellen, deren Inbetriebsetzung und Haltung an weniger schwere Bedingungen   geknüpft   ist. Die hiedurch stark verminderte Leistungsfähigkeit, die hauptsächlich durch die oftmalige Beschickung mit Carbid verursacht wird, machen den Betrieb mit solch kleinen Apparaten unrentabel. Auch AcetylenDissousgas kann infolge seines erheblich höheren Preises nicht immer als Ersatz für Apparategas herangezogen werden.

   Ausserdem birgt die Benutzung von Dissousgas, wenn das Gas wie bisher direkt der Flasche entnommen wird, grosse Gefahren in sich, wie einige in letzter Zeit erfolgte Explosionen beweisen. 



   Um nun auch mit einem kleinen   Acetylenapparat   grosse Leistungen zu erreichen und um anderseits die hohen Kosten und die Gefahren des Acetylendissousgases zu umgehen, wird vorgeschlagen, einen Acetylenentwickler mit einer   Dissousgasflasche   derart zu koppeln, dass nur während des Aussetzens der Carbidvergasung automatisch der   Dissousgasflasche   Gas entnommen wird. 



   Ist der Apparat wieder frisch mit Carbid beschickt, dann wird die Flasche mit dem Dissousgas automatisch wieder abgesperrt. Bei einem Acetylenentwickler mit beweglicher Gasglocke wird dies dadurch leicht zu erreichen sein, dass die Gasglocke, wenn sie einen gewissen Tiefstand erreicht hat, die Dissousgasflasche oder ein dazwischen geschaltetes Druckminderventil oder ein anderes Absperrorgan öffnet. Für die Zeit, während der Entwickler zu wenig oder kein Acetylen entwickelt, liefert somit die Dissousgasflasche das erforderliche Gas. Das auf diese Art der Verbrauchsstelle zugeführte Dissousgas geht durch die Gasglocke des   Acetylenapparates   und wird hiebei derart entspannt, dass es vor der Verbrennung so wie das Apparateacetylengas durch eine Sicherheitswasservorlage geleitet werden kann, wodurch dem Dissousgas seine Gefährlichkeit genommen wird. 



   Eine beispielsweise Ausführungsform ist aus beiliegender Skizze zu ersehen. An der Gasglocke a ist ein winkelförmig gebogener Arm b derart befestigt, dass derselbe, wenn die Glocke einen gewissen Tiefstand erreicht hat, den Hahnschlüssel c des   Durchgangshahnes   d nach abwärts drückt. Dadurch wird dieser Hahn geöffnet und das mittels des Druckminderventils e entspannte Dissousgas kann durch den   Verbindungsschlauch f, Durchgangshahn d   und   Verbindungssehlaueh fi   in die Gasglocke gelangen. 



  Ist der Acetylenentwickler wieder frisch mit Carbid beschickt und setzt die Gasentwicklung aufs neue ein, so steigt die Glocke durch den Auftrieb des entwickelten Acetylengases, wobei der Winkelarm den Hahnschlüssel wieder freigibt. Nun tritt die Zugfeder q in Wirksamkeit und zieht den Hahnsehlüssel nach aufwärts. Hiebei schliesst sich allmählich der Durchgangshahn. Der Zustrom von Dissousgas in die Gasglocke wird dabei zuerst gedrosselt und   schliesslich   ganz unterbrochen. 



   Falls statt des Acetylenapparates mit beweglicher Gasglocke ein solcher mit feststehender Gasglocke und mit beweglichem Wasserstand in Verwendung tritt, kann mit Zuhilfenahme eines Schwimmers das Ein-und Abstellen der Dissousgasflasehe in gleicher Weise bewerkstelligt werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : l. Acetylenanlage, dadurch gekennzeichnet, dass ein Acetylenentwickler mit einem Dissousgasbehälter derart gekoppelt ist, dass die auf-und absteigende Gasglocke oder der auf-und absteigende <Desc/Clms Page number 2> Wasserspiegel einen Dissousgasbehälter direkt oder ein dazwischen geschaltetes Absperrorgan oder ein Druckminderventil automatisch öffnet oder schliesst.
    2. Aeetylenanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gas des Dissousgasbehälters durch eine Wasservorlage strömt. EMI2.1
AT127814D 1930-12-06 1930-12-06 Acetylenanlage. AT127814B (de)

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