DE343066C - Wasserventil fuer Gasfeuerungen - Google Patents
Wasserventil fuer GasfeuerungenInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23L—SUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
- F23L15/00—Heating of air supplied for combustion
- F23L15/02—Arrangements of regenerators
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02E—REDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
- Y02E20/00—Combustion technologies with mitigation potential
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Description
- Wasserventil für Gasfeuerungen. Auf dem Gebiete der Gasfeuerungen sind Einrichtungen, die bei Ventilen oder ähnlichen Vorrichtungen mit Wasserabschluß den Wasserstand in der zum Betriebe erforderlichen Höhe halten, bekannt.
- Sie bestehen aus einem U-förmig gebogenem Rohr (sog. Syphon), dessen eines Ende in Höhe des Wasserspiegels der betreffenden Vorrichtung angeschlossen ist, dessen anderes Ende in der gleichen Höhe -endigt, woselbst das abzuleitende Wasser überläuft. Die Länge der Rohrschenkel richtet sich nach der Höhe des Druckes in der Vorrichtung.
- Bei Vorrichtungen aber, .die durch steigendes Wasser abschließen, kann die oben beschriebene Einrichtung nicht verwandt werden.
- In der Zeichnung sind eine Vorrichtung, die mit steigendem und fallendem Wasser arbeitet, sowie der neue Überlauf dargestellt, In Abb. z ist die Einrichtung bei o cm Druck und in Abb. a, bei Druck dargestellt. Der Wasserstand ist bei jedem Druck verschieden hoch. Es kann sich bei dieser Vorrichtung nach einiger Zeit soviel Wasser ansammeln, bei Gasen, die viel Feuchtigkeit enthalten, daß ein Absperren der Leitung erfolgt, ohne daß der Gasdruck nachläßt.
- Die Arbeitsweise des dargestellten Ventils ist folgende: Durch Rohr ca tritt das Gas in das Ventil ein und verläßt dasselbe durch Rohr b. In den Behältern c und d befindet sich Wasser. Diese beiden Behälter sind miteinander verbunden. Bei o cm Druck steht (las Wasser \vie in Ahb. r dargestellt. Bei Druck fällt das Wasser in c und steigt in d (Abh. a). Behälter d steht mit der Außenluft in Verbindung.
- Sammelt sich nun infolge Niederschlagens der Gasfeuchtigkeit noch mehr Wasser in c an; so steigt dasselbe in c und d allmählich so weit, daß das Rohr b in das Wasser eintaucht und keinen Durchtritt des Gases mehr zuläßt. Ein Überlauf, wie derselbe oben beschrieben ist, kann für ein solches Ventil nicht verwandt werden, da kein stets gleich hochstehender Wasserspiegel erzielt werden soll, sondern es soll stets dieselbe Menge Wasser, bei wechselndem Wasserspiegel, erreicht werden.
- Dieses wird mit der nachstehend beschriebenen neuen Einrichtung erreicht.
- An dem Behälter d ist mittels des Rohres e das Gefäß f so verbunden, daß das Wasser im Behälter d mit demjenigen im Gefäß f kommuniziert. In dem Gefäß f befindet sich ein Schwimmer- g, der ein Saugheberohr h trägt, welches mit einem Ende in das Wasser des Gefäßes f eintaucht.
- Fällt oder steigt das Wasser in dem Behälter d, so geschieht dasselbe in dem Gefäß f. Infolgedessen hebt und senkt sich auch der Schwimmer g mit dem Saugheberohr h in der gleichen Weise.
- Ferner ist das Gaszuleitungsrohr a durch Rohr i mit dem Gefäß k verbunden. Das Gefäß k steht mit Gefäß l in Verbindung.
- Diese beiden Gefäße haben die gleichen Ouerschnittsverhältnisse, aber in kleinerem Maßstabe, wie die Behälter c und d.
- Das sich in den Gefäßen k und l befindende Wasser steht bei o cm Druck gleich hoch demjenigen in den Behältern c und d. Das Wasser in k und l wird genau gleich demjenigen in c und d fallen und steigen, da die Querschnittsverhältnisse dieselben sind und beide Einrichtungen denselben Gasdruck bekommen.
- In dem Gefäß l befindet sich noch ein Schwimmer in, der einen mit Wasser gefüllten Kasten n trägt. In das Wasser des Kastens n taucht das freie Ende des Saugheberohres h ein, das auch mit Wasser gefüllt ist.
- Die ganze Vorrichtung muß so eingestellt werden, daß bei o cm Druck der Wasserspiegel im Wasserkasten n gleich hoch demjenigen im Gefäß f ist.
- Die Arbeitsweise dieser Einrichtung ist folgende: Bei Gasdruck steigt der Wasserspiegel in d und f und hebt den Schwimmer g mit dem Saugheberohr h an. Es steigt aber auch der Wasserspiegel in l genau gleichviel, wie diejenigen in d und f. Es wird daher auch der Schwimmerin mit dem Wasserkastenn gleichviel gehoben, so daß der Wasserspiegel in n gleich hoch demjenigen in g @eibt. Es geschieht weiter nichts.
- Sammelt sich jedoch infolge Niederschlagens der Gasfeuchtigkeit mehr Wasser in c, d und f an, so wird der Wasserspiegel in f gehoben und damit auch der Schwimmer g mit dein Saugheberohr k. Da sich aber in dem Gefäße k kein Wasser niederschlägt, denn es bleibt stets dasselbe Gas in der Rohrleitung i, so wird der Wasserspiegel in L nicht gehoben. Der Wasserkasten n wird daher mit dein Wasserspiegel nicht höher stehen. Da jetzt der Wasserspiegel in f höher steht, als im Wasserkasten n, so wird das höher stehende Wasser, durch das Saugheberohr h, nach dem niedriger stehenden Wasserspiegel, in n überfließen. Der Wasserkasten ia ist aber bis zum Überlaufen mit Wasser gefüllt. Das von f zufließende Wasser muß daher gleich ablaufen. Dieses geschieht solange, bis die Wasserspiegel in f und n wieder gleich hoch stehen. Nunmehr ist der richtige- Wasserstand wieder vorhanden.
- Bei trockenen Gasen, die Wasser absorbieren und daher das in dem Ventil vorhandene Wasser aufbrauchen, wird das Ventil an eine Wasserleitung angeschlossen und dauernd Wasser zugelassen. Zweckmäßig wird soviel Wasser zugelassen, daß der Überlauf andauernd tropft. Man hat dann die Gewißheit, daß immer die richtige Wassermenge in dem Ventil vorhanden ist. Man kann auch das Wasser in den Wasserkasten n einlaufen lassen. Das Saugheberohr arbeitet dann umgekehrt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung, die in Wasserventilen für Gasfeuerungen, Windleitungen oder ähnliche Einrichtungen, welche mit steigendem und fallendem Wasser arbeiten, eine stets gleich große Wassermenge hält, dadurch gekennzeichnet, daß mit einem Behälter für das bei Druck steigende Wasser eines Behälters (d) oder ähnlicher Einrichtung, ein kommunizierendes Gefäß (f) verbunden ist, in welchem sich ein Schwimmer (g) mit daran befestigtem Saugheberohr (h) befindet, dessen eines Ende in das Wasser des kommunizierenden Gefäßes (f) eintaucht und daß ferner zwei Gefäße (k und l), die die gleichen Querschnittsverhältnisse, aber in kleinerem Maßstabe haben, wie die beiden Wasserbehälter (c und d) des Ventils oder der ähnlichen Einrichtung, mit dem Gaszuleitungsrohr (a) durch ein Rohr (i) verbunden sind, wobei in dem einen Gefäß (l) sich ein Schwirrmer (m) mit darauf befindlichem Wasserkasten (n) befindet, in dessen Wasser das freie Ende des wassergefüllten Saugheberohres (h) eintaucht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE343066T | 1920-10-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE343066C true DE343066C (de) | 1921-10-27 |
Family
ID=6243507
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920343066D Expired DE343066C (de) | 1920-10-23 | 1920-10-23 | Wasserventil fuer Gasfeuerungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE343066C (de) |
-
1920
- 1920-10-23 DE DE1920343066D patent/DE343066C/de not_active Expired
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