DE548618C - OElfeuerung, bei welcher der Brennstoff aus einem Vorratsbehaelter der in gleicher Hoehe oder tiefer liegenden Verbrauchsstelle mittels einer Pumpe zugeleitet wird - Google Patents
OElfeuerung, bei welcher der Brennstoff aus einem Vorratsbehaelter der in gleicher Hoehe oder tiefer liegenden Verbrauchsstelle mittels einer Pumpe zugeleitet wirdInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23K—FEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
- F23K5/00—Feeding or distributing other fuel to combustion apparatus
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Description
- Ölfeuerung, bei welcher der Brennstoff aus einem Vorratsbehälter der in gleicher Höhe oder tiefer liegenden Verbrauchsstelle mittels einer Pumpe zugeleitet wird Die Erfindung erstreckt sich auf Ülfeuerungsanlagen, bei welchen der Brennstoff aus einem Vorratsgefäß der in gleicher Höhe oder tiefer liegenden Verbrauchsstelle mittels einer Pumpe zugeführt wird. Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art ist im allgemeinen zwischen Pumpe und Brenner ein Abschlußorgan angeordnet, das entsprechend dem Wärmebedarf der Feuerungsanlage mehr oder weniger geöffnet und bei Abschaltung der Wärmezufuhr geschlossen wird, wobei das von der Pumpe geförderte Überschußöl durch eine Rückleitung zum Vorratsbehälter zurückfließt. Wird nun ein dichter Abschluß des Absperrorgans, beispielsweise durch Ablagerungen und Verunreinigungen oder andere Störungen, nach Abstellen des Brenners verhindert, so ergibt sich der Nachteil, daß infolge des höheren Brennstoffspiegels im Vofratsbehälter trotz Abschaltung der Förderpumpe 01 ungehindert durch das Abschlußorgan fließt und die Brennerkammer überflutet.
- Man hat deshalb schon vorgeschlagen, den Brennstoff aus dem Vorratsbehälter der Verbrauchsstelle mittels der Förderpumpe durch einen über den Flüssigkeitsspiegel emporgeführten Rohrbogen zuzuleiten und zu diesem Zweck einen Hochbehälter in die Ölzuführungsleitung einzubauen, der nach hinreichender Entleerung die Heberwirkung der Ölleitung unterbricht. Eine rasche Abstellung der Olzufuhr läßt sich aber, da die Entleerung des Hochbehälters eine gewisse Zeit beansprucht, auf diesem Wege nicht erreichen, so daß auch hierdurch die gefährlichen Überflutungen der Brennerkammer nicht vollkommen verhindert werden können.
- Dieser Nachteil wird nun erfindungsgemäß dadurch behoben, daß der Scheitel des in die O11eitung eingeschalteten und über den Flüssigkeitsspiegel emporgeführten Rohrbogens durch eine Rücklaufleitung mit dem Luftraum des Vorratsbehälters verbunden und somit die Heberwirkung des Rohrbogens bei Abstellung der Brenneranlage augenblicklich unterbrochen wird. Bei Undichtigkeiten des Absperrorgans kann dann lediglich das in der Falleitung des Rohrbogens befindliche 01 in den Brennraum ausfließen, während der in der Steigleitung befindliche Brennstoff in den Vorratsbehälter zurückfließt.
- In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in Abb. i schematisch dargestellt, während die Abb. a bis q. den mit der Rücklaufleitung versehenen Rohrbogenscheitel in größerem Maßstabe und in verschiedenen Ausführungsformen zeigen.
- Aus dem Vorratsbehälter a gelangt das Öl durch eine Leitung b zu einer Förderpumpe c, die es einem dem Brenner vorgeschalteten Absperrventil e durch einen Rohrbogen g, na, 1a zudrückt. Der Scheitel m des Rohrbogens liegt hierbei oberhalb des Brennstoffspiegels o des Vorratsbehälters und ist mit dem Luftraum dieses Behälters durch eine Rücklaufleitung d verbunden. Dabei können die Steigleitung g und die Falleitung h des Rohrbogens, wie in Abb.2 darkestellt, mit gleichem Querschnitt und die Rückleitung d mit größerem Querschnitt ausgeführt werden.
- Es ist jedoch vorteilhaft, den Querschnitt der Rohrbogenfalleitung h entsprechend der Darstellung in Abb. 3 größer zu bemessen als den Querschnitt der Steigleitung g, und zwar aus folgenden Gründen: Wird das Brennstoffventil e während des üblichen Betriebes geschlossen, so bleibt das Fallrohr lt zunächst bis zur Oberkante gefüllt. Das im Steigrohr g befindliche Öl ginkt aber so weit ab, bis sein Spiegel sich in gleicher Höhe mit dem Spiegel o im Vori atsbehälter d befindet. Wird nun der Brenner wieder angelassen, so wird zunächst das im Fallrohr h befindliche öl verbraucht, wodurch der ölspiegel in diesem Rohr rasch fällt. Gleichzeitig fängt zwar die Zahnradpumpe an zu arbeiten; es bedarf aber einiger Zeit, bis das 01 im Rohr g wieder so weit gestiegen ist, daß es über die Verbindung m. in das Fallrohr übertreten kann. Es bleibt daher eine gewisse Luftmenge eingeschlossen, die mitgenommen wird, bis ihr Auftrieb groß genug ist, daß sie nach oben entweicht. Es kann aber vorkommen, daß die Luft ein zweites und drittes Mal nach unten mitgenommen wird und hierdurch ein Pendeln in der Ölzufuhr eintritt. Wird das Fallrohr h dagegen gemaß Abb. 3 mit größerem Querschnitt ausgebildet als die Steigleitung g, so fällt der Spiegel im Fallrohr h langsamer, als der Spiegel im Steigrohr g ansteigt. Infolge der verschiedenen Querschnitte füllt auch das aus dem Steigrohr g bzw. der Verbindungsleitung m kommende 01 beim Eintritt in das Fallrohr h dessen Querschnitt nicht ganz aus, sondern es läuft an der Wandung herab. Dadurch wird für das Entweichen der Luft aus dem Fallrohr Platz geschaffen.
- Die eben geschilderte Wirkung kann noch mit größerer Sicherheit erreicht werden, wenn am oberen Ende der Falleitung h, wie in Abb. q. dargestellt ist, ein Ausgleichsgefäß L angeordnet wird, dessen Querschnitt größer ist als der Querschnitt der Steigleitung oder der Falleitung. Die Rückleitung4d wird in diesem Falle an das Ausgleichsgefäß angeschlossen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Ölfeuerung, bei welcher der Brennstoff aus einem Vorratsbehälter der in gleicher Höhe oder tiefer liegenden Verbrauchsstelle mittels einer Pumpe durch einen über den Flüssigkeitsspiegel empörgeführten Rohrbogen zugeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Scheitel (in) des Rohrbogens durch eine Rücklaufleitung (d) mit dem Luftraum des Vorratsbehälters (d) in Verbindung steht.
- 2. Ölfeuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Falleitung (h) des Rohrbogens einen größeren Querschnitt als die Steigleitung (g) besitzt.
- 3. Ölfeuerung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Rohrbogen an der Einmündungsstelle- der Rücklaufleitung (d) ein Ausgleichgefäß (l@ größeren Durchmessers angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE548618T | 1930-10-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE548618C true DE548618C (de) | 1932-04-22 |
Family
ID=6561993
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930548618D Expired DE548618C (de) | 1930-10-29 | 1930-10-29 | OElfeuerung, bei welcher der Brennstoff aus einem Vorratsbehaelter der in gleicher Hoehe oder tiefer liegenden Verbrauchsstelle mittels einer Pumpe zugeleitet wird |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE548618C (de) |
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1930
- 1930-10-29 DE DE1930548618D patent/DE548618C/de not_active Expired
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