DE350269C - Vorrichtung zum Entwickeln von Azetylengas - Google Patents

Vorrichtung zum Entwickeln von Azetylengas

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DE350269C
DE350269C DE1920350269D DE350269DD DE350269C DE 350269 C DE350269 C DE 350269C DE 1920350269 D DE1920350269 D DE 1920350269D DE 350269D D DE350269D D DE 350269DD DE 350269 C DE350269 C DE 350269C
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Germany
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pressure
oxygen
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acetylene
acetylene gas
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DE1920350269D
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Kuentzel & Haustadt
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10HPRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
    • C10H9/00Acetylene gas generators according to Dobereiner's principle with fixed carbide bell

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Float Valves (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Entwickeln von Azetylengas. Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Entwickeln von Azetylengas zum unmittelbaren Verbrauch in Brennern, bei der der Druck des für die Verbrennung notwendigen Sauerstoffes die Entwicklung des Azetylengases regelt. Brenngas und Sauerstoff werden also stets im richtigen Verhältnis dem Brenner zugeführt. Der Apparat ist im großen und ganzen nach dem Döbereinerschen Prinzip ausgeführt, mit dem Unterschied jedoch, daß auf dem sonst mit der Atmosphäre in Verbindung stehenden äußeren Wasserspiegel'der Druck des benutzten Sauerstoffes lastet.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der neuen Vorrichtung im senkrechten Schnitt dargestellt.
  • Das Entwicklungsgefäß i, in dem oben ein Korb 2 mit Karbid hängt und das teilweise mit Wasser gefüllt ist, steht durch Schlitze 3 mit einem Ringraum 4 in Verbindung. Zwischen den Schlitzen steht eine Wand 5, so daß ein heberartig wirkender Zwischenraum 6 gebildet wird, der oben durch eine Wand 7 verschlossen ist, über der ein mit- Wasser gefüllter Ringraum 8 sich befindet. -Von dem Raum 6 führt ein Rohr g ins Freie, das durch ein Schwimmerventil io verschlossen wird. Eine Ausflußöffnung des Raumes 8 wird durch ein mittels Schwimmer ii betätigtes Ventil 12 abgesperrt. Der Schwimmer wird in der Verschlußlage des Ventils durch eine Stange 13 verriegelt, die in der Verriegelungsstellung durch den geschlossenen Deckel 14 des Gefäßes i gehalten und nach dessen Öffnen durch eine Feder 1g zur Freigabe des Schwimmers angehoben wird. Auf dem Ringraum 4. befindet sich ein Druckminderventil 16, durch das der entsprechend gedrosselte Sauerstoff hi den Ringraum und von diesem durch das Rohr 17, in das eine Reguliervorrichtung eingeschaltet werden kann, zur Verbrauchsstelle strömt. Das Azetylengas fließt durch das Rohr 18, durch Reiniger und eventuell Wasservorlage gleichfalls zur Verbrauchsstelle.
  • Der reduzierte Druck des Sauerstoffes im Raum 4. drückt das Wasser im Gefäß i in die Höhe, so daß das Karbid im Korb :z benetzt und Azetylengas entwickelt wird, das ebenso wie der Sauerstoff zur Verbrauchsstelle strömt. Abgesehen von dem geringen Flüssigkeitsüberdruck durch den höheren Wasserspiegel im Gefäß i müssen sich die Drücke des Azetylens und Sauerstoffs das Gleichgewicht halten, so daß sie sich an der Verbrauchsstelle ohne weiteres mischen. Sinkt der Sauerstoffdruck, dann fällt auch der Azetylendruck, weil dieser den Wasserdruck im Korb 2 so weit niederdrückt, bis nur noch die der Entnahme bei diesem niedrigen Druck entsprechende Gasmenge entwickelt wird.
  • Beim Öffnen des Deckels 14 zum Füllen des Korbes 2 wird der Schwimmer ii freigegeben, so daß er sich dem, Wasserspiegel entsprechend einstellen kann und dabei gegebenenfalls das Ventil 12 öffnet, damit Wasser aus dem Raum 8 in das Gefäß i nachfließen kann.
  • Wenn der Deckel 14 geöffnet werden soll, muß zunächst die Verriegelung i9 umgelegt werden. Dabei wird mittels eines Dreiweghahnes die Sauerstoffleitung geschlossen und der Ringraum 4 mit der Außenluft verbunden, wodurch der Druck im Raum 4 abgelassen wird. Der Wasserspiegel im Gefäß i fällt also zunächst unter den Karbidkorb.
  • Wenn das Karbid entgast ist, verschwindet der Azetylendruck, und der Sauerstoff drückt das Wasser im Gefäß i bis zum Deckel 14. Dann ist das Wasser aus dem Ringraum 4 und dem äußeren Raum 6 verdrängt, so daß der Schwimmer io sinkt und die Öffnung des Rohres g freigibt. Es kann also der Sauerstoff durch das Rohr g ins Freie entweichen. Erfolgt umgekehrt die Vergasung so heftig, daß der Azetylendruck das Wasser aus dem Gefäß i verdrängt, dann entweicht das Gas in gleicher Weise durch das vom sinkenden Schwimmer io geöffnete Rohr g ins Freie.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Entwickeln von Azetylengas nach dem Döbereinerschen Prinzip zum unmittelbaren- Verbrauch in Brennern, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum (4.) außerhalb der Gasglocke (i) abgeschlossen und mit einer Zu- und einer Ableitung (i6, 17) für den zum Brennerbetrieb benötigten Sauerstoff ausgestattet ist, so daß der Druck des Sauerstoffes die Entwicklung des Azetylengases regelt.
  2. 2. Vorrichtung nach Ansprucb i, gekennzeichnet durch einen besonderen Wasservorratsraum (8) mit Schwimmerventil (i2), aus welchem das verbrauchte Entwicklungswasser sich selbsttätig ergänzt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch das Auslaßrohr (g), das bei normalem Druck durch den angehobenen Schwimmer (io) verschlossen gehalten wird, bei zu starkem Azetylen- oder Sauerstoffdruck aber infolge Sinkens des Schwimmers sich öffnet und den Überdruck entläßt.
DE1920350269D 1920-03-25 1920-03-25 Vorrichtung zum Entwickeln von Azetylengas Expired DE350269C (de)

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