AT127706B - Kurzschlußläufermotor mit blanken, in offene Läufernuten radial eingeführten Kurzschlußstäben. - Google Patents

Kurzschlußläufermotor mit blanken, in offene Läufernuten radial eingeführten Kurzschlußstäben.

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AT127706B
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    Kurzschlussläufermotor   mit blanken, in offene   Läufernuten radial eingeführten Kurzselussstäben.   



   Die Kurzschlussstäbe des Läufers einer elektrischen Maschine werden meist in geschlossene Läufernuten axial eingeführt und seitlich durch die metallischen Kurzschlussringe zusammengehalten. Diese Art der Einführung bereitet mitunter Schwierigkeiten, beispielsweise wenn die Nuten schräg zur Läuferachse, also schraubenförmig, verlaufen. In solchen Fällen empfiehlt es sich, offene Nuten zu wählen und die Stäbe radial einzuführen. Das Zusammenhalten der Stäbe kann wieder durch die seitlichen Kurzschlussringe besorgt werden. Bei langen Maschinen und vor allem bei hohen Umfangsgeschwindigkeiten laufen jedoch die Kurzschlussstäbe Gefahr, sich wegen der Fliehkraft in der Mitte auszubauchen oder die Kurzschlussringe zu stark zu beanspruchen. 



   Es ist auch bereits eine Einrichtung zum Befestigen von isolierten Formspulen in den offenen Nuten des Läufers oder Ständers einer elektrischen Maschine bekannt, wobei zum Festhalten der Spulen besondere Sicherungsorgane verwendet sind. Diese Organe sollen entweder Drahtstücke sein, oder es soll eine Drahtumwicklung verwendet werden. Wollte man diese Organe sinngemäss bei Kurzschlussläufermotoren benutzen, so würden diese Motoren unnötig verteuert werden. Sie würden ausserdem breitere und tiefere Nuten erfordern, da sie ja zusammen mit der Wicklung in den Nuten liegen müssten, was zu den Motoren kleiner Leistung führen würde. 



   Die Erfindung bezieht sich auf einen Kurzschlussläufermotor mit blanken, in offene Läufernuten radial eingeführten Kurschlussstäben. Sie besteht darin, dass mindestens einzelne Stellen des im Nutenkopf liegenden Stabkopfes in Aussparungen benachbarter Zahnköpfe gedrückt sind. 



  Auf diese Weise werden die genannten Nachteile der bekannten Befestigungsarten für Nutenläuferstäbe vermieden. 



   In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt, u. zw. zeigen die Fig.   1- 3   je einen Kurzschlussstab samt der zugehörigen Läufernut im Querschnitt. Die übrigen Teile des Läufers sind der Einfachheit wegen fortgelassen. In allen 
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 köpfe, f Aussparungen oder Kerben an den Zahnköpfen und g ein Werkzeug. 



   Bei der Ausführung nach Fig. 1 ist der Kopf h des Stabes a längs des Nutenkopfes c abwechselnd nach der einen oder andern Seite in die Kerben f hineindrückt, u. zw. mit Hilfe des Stemmeisens g, das zwischen den Kopf des Zahnes und des Stabes eingeführt wird. Unter Umständen genügt es, wenn der Stabkopf h nur einseitig in die Kerbe f gestemmt wird. Bei der Ausführung nach Fig. 2 ist der Stabkopf h durch einen Stemmeisel g gespalten und beiderseits in die Kerben f gedrückt, wodurch auch hier der Stab a links und rechts durch die Zahnköpfe d gehalten wird. Dasselbe erreicht man durch Verwendung eines in Fig. 3 dargestellten Stabes   a,   dessen Kopf h längsgeschlitzt ist, da die Schlitzstellen links und rechts ausweichen und sich an die Wände der Kerben f schmiegen können, wenn das Stemmeisen g in den Schlitz i getrieben wird.

   Bei allen drei Ausführungen braucht der Stabkopf h nicht unbedingt auf der ganzen Länge des Nutenkopfes c verstemmt zu sein, vielfach genügt dies stellenweise, z. B. bloss in der Mitte der Ankermantelfläche.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Kuzschlussläufermotor mit blanken, in offene Läufernuten radial eingeführten Kurzschlussstäben, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einzelne Stellen des im Nutenkopf liegenden Stabkopfes in Aussparungen benachbarter Zahnkopf gedrückt sind.
    2. Kurzschlussläufermotor nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabköpfe teils nach der einen, teils nach der andern Seite, vorzugsweise abwechselnd nach der einen und der andern Seite in die Aussparungen der'benachbarten Zahnköpfe gedrückt sind.
    3. Kurzschlussläufermotor nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabköpfe derart gespalten sind, dass sie von den Zahnköpfen beiderseits gehalten werden.
    4. Kurzschlussläufermotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabköpfe längsgeschlitzt und die Schlitzstellen-in die Aussparungen der benachbarten Zahnköpfe gestemmt sind. EMI2.1
AT127706D 1930-10-14 1930-10-14 Kurzschlußläufermotor mit blanken, in offene Läufernuten radial eingeführten Kurzschlußstäben. AT127706B (de)

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