AT127620B - Transportabler Fernsprechapparat. - Google Patents

Transportabler Fernsprechapparat.

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AT127620B
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Kapsch Telephon Telegraph
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  • Battery Mounting, Suspending (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description


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  Transportabler Fernsprechapparat. 



   Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein   kompendiös   zusammengestellter, transportabler Fernsprechapparat, der sowohl für Induktor-und Batteriebetrieb als auch für Summer-   hetrieb   eingerichtet ist und an Fernsprechanlagen der verschiedensten Systeme (Ortsbatterie-,   Zentralhatterie-, Selbstanschlussanlagen)   angeschlossen werden kann. 



   In der Zeichnung ist in Fig. 1 die Ansicht des Apparates in der aufgeschnittenen Metallkassette 1 von vorne, in Fig. 2 von   rückwärts   dargestellt. Die Basis der Apparatur bilden der Induktor 3 und das Metallgehäuse 2 der Batterie, welche durch einen Querträger 4 und eine Deckplatte 5   zusammengehalten   werden. Auf dem Z-förmigen Querträger 4 sitzt einerseits der   Weaker 6,   anderseits der Kondensator 7'. Die Induktionsspule 8 ist am   Schellenständer   des Weckers, der Federnsatz 9 für den Induktor bzw. der Federsatz 10 für die Umschaltung am   Rückenschild   des Induktors befestigt.

   Auf der   U-formigen Deckplatte a   sind die auf einer horizontalen Achse festgenieteten Aufleggabeln 11 für das Mikrotelephon 12 und unter diesem mit Steckern der   Summer-M und   eine Taste 13 für Summertelegraphie befestigt. Auf der Deckplatte befinden sich weiters ein Drehschalter 15 zur Umschaltung auf phonischen Betrieh, die beiden als Steckerhülsen ausgebildeten Anschlussschrauben   16 für   die Leitung und die Kabeleinführung 17 für das Mikrotelephon. Der Federsatz 18 für den Automaten sitzt in waagrechter Lage unter der Deckplatte 5 und ist am Batteriegehäuse 2 festgemacht, das Klemmen-   brett 19   am Induktor 3.

   Durch diese Anordnung wird erreicht, dass die ganze Apparatur ein-   schliesslich   Batterie vollkommen gebrauchsfertig aus dem Gehäuse genommen und auf der breiten Basis des Batteriekasten und des Induktors standfest aufgestellt werden kann, wobei alle zwischen diesen beiden Teilen befindlichen Bestandteile bequem zugänglich bleiben. 



   Die um eine horizontale Achse   beweglichen Aufleggabeln- sind   derart sternförmig geformt, dass nach Fig. 4 eine Zinke auf der Deckplatte 5 aufliegt und die ihr gegenüberliegende Zinke beim Ausschwenken der Gabeln um   1800 auf   der Vorderwand der Kassette 1   anschlägt.   



  Hiebei ist zufolge der Sternform in beiden Lagen eine gleichartige, sichere Auflage für das Mikrotelephon gewahrt. Das Mikrotelephon liegt somit entweder bei geöffnetem Deckel ober der Deckplatte 5 oder aber nach Fig.   5   bei geschlossenem Deckel an der Vorderfront der Kassette. 



  Zur Ermöglichung dieser Umstellung ist nach Fig. 3 und 4 auf der Automatenachse 19 eine Nocke   20 aufgesetzt. welche   in den beiden Endstellungen der   Auflegegabeln   auf das Ende der Feder 21   drückt,   die ihrerseits wieder den   Automatenfedernsatz 18 beeinflusst.   Um einen dichten Abschluss zu erzielen, ist auf der Deckplatte 5 ein Blechschild 22 befestigt, an das sich die Auflegegabeln beim Umlegen anschliessen. 



   An der Vorderseite der Kassette 1 sind zwei Öffnungen 23 vorgesehen, welche den Schall des Weckers 6 verlässlich wahrnehmbar machen und im Innern der Kassette nach Fig. 7 durch ein Schutzblech 24 gegen das Eindringen von Spritzwasser geschützt sind. Für den Austritt des   Mikroteleplionkabels.   eines Kabels für einen etwa notwendigen zweiten Hörer und der Leitungsanschlussschnur bzw. der   Verbindungsschnur   zum Wahlscheibenkästchen ist an der Schmalseite der Kassette eine Öffnung 39 vorgesehen. die durch einen Schieber 40 verschlossen werden kann. 



   Beim Anschluss des Fernsprechers an ein Selbstanschlusssystem wird ein wasserdichtes Wahlscheibenkästchen 25 auf den Deckel der Kassette aufgesetzt. Dieses   Kästchen   (Fig. 8) trägt 

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 oben eine Auttaste 26 und seitlich drei   Klemmmen   27,   28,,   29 zum Anschluss der Leitung und der Erde. Die   Zuführungsleitungen   zur   Wahlscheibe werden   durch die Kabelausführung 30 in ein Kabel 31 geführt, das mit Hilfe des.   Doppelsteckers 32 an   die   Leitungsklemmenss an   der Deckplatte 5 angeschlossen wird.

   Der Wasserdichte Abschluss des Kästchens nach unten wird nach Fig. 9 und 10 durch ein tellerförmiges Abdeckblech 36 erzielt, das mit der Kastenwand vernietet ist und die Schraubenöffnungen 35, in welche die am Kassettendeckel befestigten Schrauben 33, 34 eingreifen, nach innen abschliesst. 



   Die Befestigung der Apparatur in der Kassette 1 erfolgt durch eine einzige Schraube 37, welche an der Deckplatte 5 unverlierbar befestigt ist und an einem an der Rückwand der Kassette sitzenden Mutterstück 38 festgezogen wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Transportabler Fernsprechapparat, dadurch gekennzeichnet, dass der Induktor (3) und das Batteriegehäuse (2), welche durch einen Querträger (4) und die Deckplatte (5) miteinander starr verbunden sind, die Basis für die in eine Metallkassette einschiebbare Apparatur bilden derart, dass das ganze System nach Lösung einer einzigen Schraube (37) aus der Kassette herausgenommen und einschliesslich der Batterie standfest aufgestellt werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Transportabler Fernsprechapparat nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, dass in EMI2.1 sind, wobei der Querträger (4) als hauptsächliche Befestigungsbasis dient.
    3. Transportabler Fernsprechapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufleggabeln (11) derart sternförmig ausgebildet sind, dass das Mikrotelephon in beiden um 180 verschobenen Endstellungen eine verlä2liche Auflage findet und die Hubbegrenzung durch unmittelbaren Anschlag je einer Zinke des Sternes auf die Deckplatte (5) bzw. auf die Vorderwand der Kassette (1) erfolgt.
    4. Transportabler Fernsprechapparat nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass beim Anschluss des Apparates an ein Selbstanschlusssystem ein Wahlscheibenkästchen (25) auf den Deckel der Kassette aufgesetzt wird, welches ausser der Auttaste (26) drei Klemmen (27, 28, 29) zum Anschluss der Leitungen und der Erde und ein Kabel (31) trägt, welches durch Einstecken eines Doppelsteckers (32) in die Anschlussklemmen (16) die gebrauchsfertige Verbindung mit der Apparatur herstellt.
    5. Transportabler Fernsprechapparat nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenöffnungen (35) des Wahlscheibenkästchens durch tellerförmige Schutzbleche (36) gegen das Eindringen von Feuchtigkeit geschützt sind.
    6. Transportabler Fernsprechapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schallaustrittsöffnungen (23) der Kassette (1) durch ein im Innern der Kassette aufwärts ge- EMI2.2
AT127620D 1930-10-01 1930-10-01 Transportabler Fernsprechapparat. AT127620B (de)

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