AT127516B - Orientierungseinrichtung für Straßenbenützer, z. B. Automobilfahrer. - Google Patents

Orientierungseinrichtung für Straßenbenützer, z. B. Automobilfahrer.

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AT127516B
AT127516B AT127516DA AT127516B AT 127516 B AT127516 B AT 127516B AT 127516D A AT127516D A AT 127516DA AT 127516 B AT127516 B AT 127516B
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Martin Heine
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    Orientierungseinrichtung filr Strassenbenlitzer, z. B. Automobilfahrer.   
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 des Schildes ist. Hiebei kann in weiterer Ausbildung der Erfindung die Sichtbarkeit der einzelnen Schilder   erhöht   werden, wenn die Weiser an ihrem der Stütze zugewandten Ende oder in dessen Nähe eine Verbreiterung quer zur Zeigerebene aufweisen, die die Sichtbarkeit des Zeigerprofils erhöht und die gegebenenfalls übersichtsweise das den Zeiger kennzeichnende Zeichen wiedergibt. 



   Gemäss einer weiteren konstruktiven Ausgestaltung der Weisersäulen gemäss der Erfindung sind die die Weiserschilder tragenden, vorzugsweise als   profilierte Träger ausgeführten   Arme je für sich um ihre Längsachse verdrehbar und der Höhe nach einstellbar angeordnet. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung in einer Reihe von Beispielen veranschaulicht. 



   In der Zeichnung bedeutet Fig. 1 einen Teil eines Verkehrsplanes gemäss der Erfindung, Fig. 2 eine Einzelheit der Fig. 1 im vergrösserten Massstabe und schaubildlicher Darstellung. 



  Fig. 3-21 Wegweiserpfeile mit Beispielen von Endformen und Andeutungen verschiedener Farben, Fig. 22 ein anderes Beispiel eines Verkehrsplanes, Fig. 23 schaubildlich in Vorderansicht den Kopf einer   Verkehrssäule   mit gemäss der Erfindung angeordneten Weiserenden, Fig. 24 ein Weiserende mit Hilfszeiger zur Erhöhung der Sichtbarkeit, Fig. 25 teilweise in Seitenansicht, teilweise im Aufriss den Kopf einer Verkehrssäule, Fig. 26 und 27 Einzelheiten des Verkehrswegweiserkopfes im Grundriss gemäss den Schnitten   26-26, 27-27   der Fig. 25, Fig. 28 ein anderes Beispiel einer Wegweisersäule, teils im Längsschnitt, teils in Seitenansicht. 



    Fig.'29-31   Einzelheiten der Anordnung nach Fig. 28, Fig. 32 die Anordnung einer Verkehrssäule, die die Ecke eines Hauses umgreift, Fig. 33 einen Querschnitt längs der Linie 33-33 der Fig. 32. 



   In Fig. 1 ist schematisch eine Landkarte gemäss der Erfindung gezeichnet. Einige Ver-   kehrshauptpunkte-Streckenendziele-, wie   beispielsweise grosse Städte eines Landes, sind mit Doppeldreiecken und Buchstaben A, B, C, D, E, F bezeichnet.   G, H, T, K   sind beispielsweise Städte kleinerer Bedeutung, die mit einfachen Dreiecken bezeichnet sind. Durch die   Doppel-bzw. Einfachdreiecke   ist angedeutet, dass sich in jenen Städten   Verkehrs säulen 15   befinden, wie eine bei F gezeichnet ist. 



   Fig. 2 zeigt einen Verkehrspunkt G in vergrössertem Massstabe mit seiner Säule 15. 



   Der Erfindung gemäss besitzen nunmehr bei Landkarten die Strassendarstellungen und bei Wegweisern die Zeiger je nach einem Streckenendziel hinweisende Zeichen, wobei alle auf ein gleiches Ziel hinweisenden Zeichen der Landkarten und Wegweiser je gleichartig sind und sich unterscheiden von auf andere Ziele hinweisenden Zeichen.

   So sind in den Fig. 1 und 2 beispielsweise die auf A führenden Strassen im Sinne nach A hin mit punktierte Linien angedeutet, die nach B hin führenden Strassen im Sinne nach B hin mit ausgezogenen Linien, die nach C hin führenden Strassen mit strichpunktierten Linien, die nach D hin führenden Strassen mit einfach durchkreuzten Stricheln, die nach E hin führenden Strassen mit zweifach durchkreuzten Stricheln, während schliesslich die nach F hin führenden Strassen in der Richtung nach F hin gestrichelt dargestellt sind, so dass in der Regel auf der Landkarte, immer in der Zielrichtung gesehen, das auf der Fahrseite für Deutschland z. B., also rechts liegende Markierungszeichen zu diesem Ziel führt.

   Dementsprechend zeigt beispielsweise der Wegweiser bei F mit seinem Schild 13, das in die Richtung des Verkehrshauptpunktes   A   zeigt, das Zeichen jener Richtung, nämlich Punkte, während der Weiser   12,   der nach B zeigt, das Zeichen jenes Punktes, also ausgezogene Linien, zeigt, während der Weiser 11 in Richtung nach dem Verkehrshauptpunkt D Kreuze zeigt, der Weiser 14 in Richtung nach dem 
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 der Fig. 2 jene Zeichen, die für die Fahrtrichtung von der Verkehrssäule weg für die einzelnen Strassen massgebend sind ;

   so zeigt beispielsweise der Weiser 21 die Bezeichnung 321 des in der Zeichnung nach rechts führenden Weges, der Weiser   22   das Zeichen 322 des nach hinten führenden Weges, der Weiser 23 das Zeichen 323 des nach links führenden Weges, der Weiser 20 das Zeichen 320 des nach vorn führenden Weges, während der Weiser 24 angibt, dass der nach rechts führende Weg auch das Zeichen 324 zeigt, dass also jener Weg sowohl nach dem Verkehrshauptpunkt B als auch nach dem   Verkehrshauptpunkt.   F führt. Sucht also beispielsweise ein Kraftfahrer die nach dem   Streckenendziel F hinführenden   Strassen, so hat er lediglich die gestrichelten Linienzüge zu beobachten, die ihn von einem beliebigen Ausgangspunkte aus nach F hin führen, während die übrigen Zeichen für ihn bedeutungslos sein können.

   Der Bewegungssinn kann auf der Karte mit Pfeilen oder durch Federung einzelner Zeichen angedeutet sein. Bewegt sich jedoch der Fahrer auf einer der nach F führenden Strassen nunmehr   von F weg,   beispielsweise von F nach A, so ist für ihn nicht mehr das frühere nach F hin führende Zeichen massgebend, sondern jenes Zeichen, das dem Streckenendziel A zugeordnet ist, also die punktierte Linie. 



   Allgemein genügt es, wenn die Strasse zwischen zwei Streckenendzielen, z. B. B und F, die beiden den Streckenendzielen Bund F zugeordneten Zeichen aufweist ; führt aber die 

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 Strecke über ein Streckenendziel hinaus nach einem ändern   Streckenendziel, 80   kann sie auch die Zeichen jenes weiteren Streckenendzieles aufweisen, wie es beispielsweise auf der Strecke   C-   veranschaulicht ist, die im Sinne nach C hin das diesem Verkehrsendziel zugeordnete Zeichen führt, im Sinne nach   B   hin das Zeichen für das Streckenendziel B, als auch, da die Strasse 
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   Werden nun die Landstrassen mit Wegweisern versehen, derart, dass die Zeiger des Wegweisers jeweils das Zeichen tragen, das dem der von dem Zeiger angegebenen Richtung liegenden Streckenendziel zugeordnet ist, so zeigen die Wegweiser alle auf das betreffende Streckenendziel führenden Strassen nach diesem Endziel hin. Man wird dann die Zeiger mit gleichen Zeichen versehen, wie sie auf der Landkarte angeordnet sind, so dass also ein Fahrer, der das Zeichen des Streckenendzieles kennt, sich zunächst auf der Karte über den einzuschlagenden Weg schlüssig werden kann, den Weg aber auch ohne Verwendung irgendwelcher Karte findet, da das gleiche Zeichen, dessen Richtungssinn gleichartig auch auf den Wegweisern angegeben ist, mit Sicherheit nach einem und demselben Streckenendziel führt.

   Führt die Strecke im gleichen Richtungssinn auf mehrere Streckenendziele, so steht nichts im Wege, die Zeiger entsprechend auszuführen. 



   Man kann so der Erfindung gemäss den grossen Städten eines Landes oder auch mehrerer benachbarter Länder, wie beispielsweise das europäische Festland, also Berlin, Hamburg, rüssel, Amsterdam, Paris, Madrid, Bern. Rom, Prag, Wien, Budapest. Belgrad, gegebenenfalls auch beispielsweise die durch Wasser getrennten   Anschlusswege   nach London, Kopenhagen, Stockholm usw., bestimmte Farben den Wegweisern und dementsprechend auf der Karte gemäss der Erfindung zuordnen, so dass also beispielsweise alle nach Berlin führenden Strecken rot bezeichnet sind, die nach Paris führenden Strecken grün, die nach Bern führenden Strecken gelb usw. Eine Strecke von Berlin-Paris würde also nach Paris hin grün bezeichnet sein, in der Richtung von Paris nach Berlin hin rot. 



   Die Wegweiser können die Angabe der   Hauptverkehrspunkte   tragen, auch die Angabe benachbarter Orte mit Entfernungsangabe. Es können aber dem Streckenendziel nicht nur bestimmte Farben zugeordnet werden, sondern darüber hinaus kann die Sicherheit der Wegangabe beträchtlich gesteigert werden, wenn in weiterer Ausbildung der Erfindung den Streckenendzielen gleichartig mehrere Zeichen verschiedener Systeme zugeordnet werden. So können beispielsweise Farben mit bestimmten Raumformen zusammenwirken, es können bestimmte Farbkombinationen oder geometrische Figuren zusammen mit Farben oder Raumformen verwendet werden. Dies ist in den Fig.   3 - 21   angedeutet. Die Weiser weisen verschiedenartig gestaltete Enden, auch Ausschnitte od. dgl. auf.

   Durch verschiedenartige Schraffur oder Bezeichnung der Fläche soll angedeutet werden, dass jeder Form des Weisers eine andere Farbe oder Farbkombination entsprechen soll. Man kann auch Zeiger bestimmter äusserer Form mit Ausschnitten anderer Form kombinieren, wie dies die Fig. 11 und 12 beispielsweise zeigen, so dass einer grossen Anzahl von Farben eine grosse Zahl abweichender Raumformen zugeordnet werden kann. 



   Durch die Anordnung gemäss der Erfindung wird der grosse Vorteil erreicht, dass die Sicherheit des Ablesens weitgehend gesteigert wird, da auch bei geschwächter Wahrnehmbarkeit der Zeichen, sei es durch die äusseren Verhältnisse, wie Nebel, Dämmerung, Dunkelheit, oder physiologischen oder psychologische Verhältnisse, wie Farbuntüchtigkeit, durch die Kombination von Zeichen verschiedenen Wesens die Erkennbarkeit mindestens des Zeichens des einen Wesens mit grosser Sicherheit erhalten bleibt. So lassen sich die Zeichen bestimmter Raumform beispielsweise in völliger Dunkelheit abtasten, so dass eine besondere Beleuchtung der Wegweiser nicht erforderlich ist, anderseits können die Richtungsanzeiger auch beleuchtet oder mit Leuchtfarben versehen werden.

   Werden auf den Wegweisern als unterscheidbare Zeichensysteme Farben verschiedenen Farbwertes verwendet, so kann man stark kontrastierende Farben anwenden, indem man das Schild oder besondere Zeichen auf dem Schilde mit der einen Farbe versieht, die Beschriftung oder den Grund des Schildes mit einer kontrastierenden andern Farbe. 



  Als psychotechnisch stark kontrastierende Farben haben sich beispielsweise hellrot und grün erwiesen, ferner grünblau und hellviolett, chromgelb und hellviolett,   orange-dunkelgrau,     weiss-dunkelgrün, grau-dunkelblau.   Auch kann man als kontrastierende Tönungswerte solche voneinander stark abweichender Leuchtkraft verwenden, so dass sich eine Wirkung höchster Leuchtkraft ergibt. Man wählt zwischen Grund und Beschriftung oder auf dem Grunde aufgebrachten Zeichen starke Unterschiede in den Tontiefen, gegebenenfalls innerhalb der gleichen Farbe oder auch in verschiedenen Farben, indem beispielsweise die Tontiefen einander kontrastierend nach der Farbenleiter bestimmt werden. 



   Die Sichtbarkeit und Auffassbarkeit des Zeichens kann ferner wesentlich gesteigert werden, wenn man die Weiserenden, z. B. bei 30 in den Fig.   14-21,   derart aus-oder abschneidet, dass sie eine Endform aufweisen, die einen charakteristischen Bestandteil eines für die Weiser- 

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 angaben, z. B. Inschrift oder Farbe, wesentlichen Buchstabens wiedergibt. Z. B. ist beim Weiserende der Fig. 19 oder dem Zeiger 23 der Fig. 2 ersichtlich, dass für den Zeiger der Buchstabe R wesentlich ist, beispielsweise in deutscher Sprache als Anfangsbuchstabe der Farbe rot, in englischer Sprache red oder im Französischen rouge.

   Für den Zeiger der Fig. 20 ist der Buchstabe Z wesentlich, während für den der Fig. 21 der Buchstabe 0, für den der Fig. 17 oder den Zeiger 20 der Fig. 2 B, für jenen der Fig. 18 schliesslich der Buchstabe G wesentlich ist usw. Um das Buchstabenprofil auch bei Nacht sichtbar werden zu lassen, kann es mit Leuchtemail od. dgl. ausgeführt sein, oder die Profillinie kann auch eine auffallendes Licht reflektierende Fläche aufweisen, wie dies durch die Doppellinie 30 an den Weiserenden aus den Fig. 14-30, ebenso auch an den Weiserenden der Fig. 2 und 28 und 32 ersichtlich ist. 



   Die Anordnung gemäss der Erfindung, wonach den Hauptverkehrsorten oder Streckenendzielen im Sinne der auf sie zu führenden Strecken gleichartige Zeichen zugeordnet sind, lässt sich weiter ausgestalten, indem Städte oder starke Verkehrszentren u. dgl. umgehende Kurven, gemäss der Erfindung für jeden Bewegungssinn getrennt (Einfahrtring, Ausfahrtring), je mit gleichartigen Zeichen versehen sind. Dementsprechend werden sowohl auf Landkarten derartige Umgehungskurven oder Verkehrsringe angeordnet, ebenso auf Strassen, die geeignet sind, als Umgehungsstrassen für Städte, Verkehrszentren usw. zu dienen, Wegweiser mit der Kennzeichnung des Verkehrsringes einschliesslich seines Bewegungssinnes angegeben.

   Diese Strassen können sowohl auf der Karte wie auf den auf der Strasse aufgestellten Wegweisern, wie vorher beschrieben, jene Bezeichnungen führen, die jenen Streckenendzielen zugeordnet sind, auf die die Strassen führen. Es können aber auch besondere Zeichensysteme angewendet werden, wie dies an Hand von Fig. 22 im folgenden beschrieben ist. a ist ein Verkehrszentrum oder eine Stadt, um die Umgehungsringe angeordnet sind. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel sind zwei Umgehungsringe 45, 46 dargestellt.

   Beide Ringe weisen je nach dem Sinn, in dem sie umfahren werden, zwei   Zeichensysteme   auf, wobei das eine, das jeweils Innere, durch Doppelpunkte und Doppelstriche veranschaulicht im Uhrzeigersinne durchfahren wird und als Ausfahrtring dient, während das andere Zeichensystem, das mit Stricheln und Kreisen bezeichnet ist und entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn umfahren wird, als Einfahrtring dient. 



  Befindet sich beispielsweise ein Fahrer am Punkte   i   und will nach dem durch punktierte Linien angedeuteten Streckenendziel A gelangen, so wird er an dem an der Stelle i aufgestellten Wegweiser die Entfernungsangaben nach den verschiedenen Streckenendzielen sowie die diesen zugeordneten Zeichen entnehmen. Er liest ab, dass, falls er sich auf dem Ringe im Einfahrtsinne bewegt, er nach A gelangen kann, ohne das Innere der Stadt zu berühren. 



  Gleichzeitig kann er auf dem für den Ausfahrtring bestimmten Wegweiser entnehmen, dass der Weg im Sinne des Ausfahrtringes nach A der grössere ist. Will er aber nach   E   gelangen, so wird er sich im Ausfahrtsinne auf dem Umgehungsring bewegen, da in diesem Sinne der Weg nach E der kürzere ist. Ausser der Entfernung in Kilometer von Punkt   i   bis A, der Ausfahrtmöglichkeit aus dem Ringe nach A, kann der Fahrer auch an der Säule feststellen, dass, wenn er im Sinne des Ausfahrtringes den weiteren Weg wählt, er den Ring an der fünften Säule vom Punkt i gerechnet verlassen und er dort die von ihm gewünschte Pfeilrichtung   vorfindet, während,   wenn er den kürzeren Einfahrtring wählt, er schon an der zweiten Säule den Ring zu verlassen hat.

   Er braucht sich nur die Anzahl der Säulen zu merken, an denen er vorbeizufahren hat. Beabsichtigt er nach dem Streckenendziel C zu fahren, so kann er auch hier den Angaben entnehmen, ob er sich auf dem äusseren oder inneren Ring bewegt oder ob er durch das Stadtinnere fahren will, und schliesslich kann er auch den Angaben entnehmen, wie er nach dem Stadtinnem a hingelangt. Zugleich enthalten die Wegweiser zweckmässig die Ortsangaben, in grösseren Städten auch die Bezeichnung des betreffenden Vorortes oder sonstige dem Fahrer wünschenswerte Angaben. 



   Um nun bei Verkehrssäulen, Wegweisern u. dgl., die eine Mehrzahl von Richtung anzeigenden Weisern tragen, die Übersichtlichkeit auch der vom Wege abzeigenden Weiser oder der in der Blickrichtung hintereinanderliegenden Weiser zu steigern, werden bei   Verkehrssäulen,   Verkehrsanzeigern, Wegweisern   u.   dgl. die an einer Säule oder Stütze gemeinsam befestigten Weiser mit ihrem der Stütze zugewandten Ende im Abstand von der Stütze bzw. der Achse der Stütze oberhalb der Stütze angeordnet, derart, dass der Raum oberhalb der Stütze und zwischen den Enden der Weiser dem Durchblick freigegeben ist.

   Es ist somit möglich, bei 
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 angeordnete Zeiger trägt, auch bei der. hohen Fahrtgeschwindigkeit, wie sie bei Kraftfahrzeugen in Frage kommt, mit einem Blick zu übersehen, dass sich hinter diesen Weisern in der 
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Einige Ausführungsbeispiele sind in den Fig.   23-31   veranschaulicht. In Fig. 23 bedeutet 70 die Dachspitze einer Verkehrssäule, wie sie beispielsweise in den Fig. 1   und   2 

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 dargestellt ist.   Über die Dachspitze   der Verkehrssäule ragt die Stütze 68, auf der beispielsweise mittels ringförmiger Ösen 62, 63, 64, 65 mittels der Schrauhkappe 69 die die einzelnen Weiser   32, 33, 34, 35   tragenden Arme   52, 53,   54,55 befestigt sind.

   Diese Weiser sind mit ihrem den Stützen zugewandten Ende im Abstand von der Stütze 68 bzw. der Befestigungsstelle oberhalb dieser angeordnet, so dass, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, der Raum oberhalb der Stütze und zwischen den Enden der Weiser frei bleibt. Durch diese Lücke können nahezu von allen Seiten her die Weiserenden erblickt werden, im besonderen dann, wenn ihre Sichtbarkeit wie in dem in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungbeispiel dadurch erhöht ist, dass die Weiser an ihrem der Stütze zugewandten Ende eine schildartige Verbreiterung   42,   43, 44, 45 des Profils aufweisen.

   Diese Verbreiterung des Profils, die die Sichtbarkeit der schmalen Halter und Schildprofile erhöht, kann die Übersichtlichkeit und schnelle Auffassbarkeit des Zeichens dadurch erheblich steigern, dass diese Verbreiterungen des Profils als Hilfszeiger dienen, die das den Hauptzeiger kennzeichnende Zeichen oder dessen Beschriftung übersichtsweise wiedergeben. 



   Diese Anordnung der Hilfszeiger ist auch für   andere Wegweiser. Strassenbezeichnungen,     Strassenschilder   verwendbar. Im allgemeinen lassen sich bei schneller Fahrt nur jene Strassenbezeichnungen lesen, ohne den Fahrer allzusehr in Anspruch zu nehmen, die senkrecht zur Fahrtrichtung angebracht sind. also jene Wegbezeichnungen, die von der Strasse, auf der sich der Fahrer befindet, abführen. Die Bezeichnung der Strasse jedoch, auf der sich der Fahrer befindet, ist nur im Augenblick des Vorbeifahrens sichtbar und gerade zu jenem Zeitpunkte, an dem der Fahrer die grösste Winkelgeschwindigkeit zur   Strassenbezeiehnung   hat, so dass er also während der Fahrt den Kopf wenden muss, wenn nicht gar die Bezeichnung durch die die   Strassenkreuzung   angebenden Schilder verdeckt ist. 



   Dieser Nachteil wird der Erfindung gemäss dadurch behoben, dass bei derartigen Zeigern senkrecht zur Erstreckung des Zeigers ein in seiner Form von der des Zeigers abweichender Hilfszeiger angeordnet ist, der das den Zeiger kennzeichnende Zeichen wiedergibt. Bei der Bezeichnungsanordnung gemäss der Erfindung ist dann ein Fahrer auch bei schnellem Tempo immer in der Lage zu kontrollieren, ob er sich auf der richtigen Strasse befindet, ohne dass es für ihn erforderlich wäre, seine Aufmerksamkeit auf ein sich parallel zur Strasse erstreckendes, an ihm mit grosser Winkelgeschwindigkeit vorbeieilendes Zeichen zu richten. Dieser Hilfszeiger kann als kleines Schild senkrecht zu dem sich in der Strassenrichtung erstreckenden Hauptzeiger angeordnet sein, er kann auch mit dem Hauptzeiger oder dessen Träger aus einem   Stück bestehen,   wie dies Fig. 24 zeigt.

   Eine Büchse   73,   die mittels Ansatzstück 71 den Zeiger 75 trägt, ist auf der dem Zeiger abgewandten Seite 82 verbreitert, so dass eine Schaufläche entsteht. Dieser Schaufäche kann die Farbe des Schildes oder ein sonstiges Kennzeichen des Schildes, wie beispielsweise die Wiedergabe der Form, gegeben werden. Ist das Schild mit farbiger Aufschrift versehen, so kann auf der   Schauf1äche   eine die Farbe der Aufschrift wiedergebend Schaulinie 83 angeordnet sein. Auch kann die   Schaufläche   die Bezeich-   nun-des nächsten Ortes,   des Streckenhauptortes oder des Streckenendzieles, wie sie beispielsweise in Fig. 24 mit B bezeichnet ist, wiedergeben. 



   Die Fig. 25-31 zeigen weitere vorteilhafte Konstruktionen, die es gestatten, die Verkehrsäulen sowohl als auch die Weiserschilder wie auch jene die Schilder tragenden Arme in Massenfabrikation nach einheitlichen Gesichtspunkten herzustellen und die Montagearbeit am Aufstellungsort des Wegweisers oder der Verkehrssäulen soweit als möglich zu verringern, gleichzeitig aber auch einen sicheren Sitz der Schilder wie der sie tragenden Arme gewährleisten und unbefugte Eingriffe von aussen erschweren. 



   Wie bei dem in Fig. 23 veranschaulichten Beispiel werden die Weiserschilder so angeordnet, dass ihre Hinterkanten bzw. die sie tragenden Arme von der Achse der die Weiser gemeinsam tragenden Säule oder Stütze in einem Abstand liegen, so dass der Raum zwischen den die Weiser tragenden Armen durchblickfrei ist. Der Erfindung gemäss werden die die Weiserschilder tragenden, vorzugsweise als profilierte Träger ausgeführten Arme je für sich um ihre Längsachse verdrehbar und der Höhe nach einstellbar angeordnet. Im besonderen werden horizontale Scheiben oder Kränze oder Sterne od. dgl. angeordnet. durch welche die die Weiser tragenden Arme treten und welche die Einstellvorrichtungen und die Befestigungsmittel der Arme tragen. 



   In Fig. 25 ist. eine Verkehrssäule veranschaulicht, die eine Anzahl profilierter Trägerarme 120 trägt, an denen die Weiser, wie dies Fig. 28 zeigt, befestigt sind, so dass z. B. als Arme U-Profile dienen, in deren Rinnen die Weiserschilder sitzen. Bei diesem Beispiel sind zwei horizontale Scheiben 1. 25, 126 (Fig. 25-27) in einem Abstand voneinander angeordnet, die beispielsweise runde Öffnungen   127, 128 aufweisen.   durch die die als U-Profile ausgeführten, die Weiserschilder tragenden Arme treten. Die Arme   1. 20   werden um ihre Längsachse verdrehbar und der Höhe nach einstellbar von diesen horizontal angeordneten Platten   125) 126   

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 getragen. Zur räumlichen Einstellung der Weiserrichtung bzw.

   Orientierung der die Weiserschilder tragenden Arme dienen die Öffnungen 127 oder 128 oder beide übergreifende Platten 130. Diese Platten sind am Arm zu befestigen, oder aber sie weisen dem Trägerprofil 133 angepasste Ausschnitte 134 auf, die mit den Armen verdrehbar, jedoch in ihrer Orientierung mit den sie tragenden Scheiben verriegelt werden können. Bei diesem Ausführungsbeispiel weisen die Platten, die die Orientierung der Arme sichern, an ihrem Umfang Verzahnungen 137 auf, in die beispielsweise an der Unterseite der Platte 125 befestigte Riegel 138 greifen. Die die Durchtrittsöffnungen der Arme übergreifenden verdrehbaren Platten können auch an der Oberseite der horizontalen Scheiben angeordnet sein, sie können an der oberen oder unteren Platte oder an beiden Platten zugleich verdrehbar sitzen.

   Durch diese Anordnung ist es ohne weiteres möglich, zunächst die Arme in der   Fabrikationsstätte   mit Weiserschilder zu versehen, sie an Ort und Stelle in die   Öffnungen'der   horizontalen Scheiben einzuführen und durch Verdrehen und Einsetzen der Verzahnung in den Riegel die Weiserschilder auszurichten. Es ist daher ohne weiteres möglich, an einer Verkehrssäule eine grosse Zahl von Weiserschildern in wenigen Minuten einzusetzen und in die richtige Lage auszurichten. 



   Um nun das gegenseitige Verdecken der Weiserschilder auszuschliessen, sind in weiterer Ausgestaltung der Erfindung die die Weiser tragenden Arme auch in ihrer Höhenlage verstellbar, so dass die Schilder in der vertikalen Richtung ebenfalls beliebig gegeneinander versetzt werden können. Die   Befestigungs-und Sicherungsmittel   zur Höhenverstellung der Arme 120 können ebenfalls auf einer oder auf beiden Scheiben 125, 126 angeordnet sein. Die Basis des Profils oder auch die beiden Flansche können mit Öffnungen 140, 141 (Fig. 25) versehen werden. durch die beispielsweise seitlich ein hakenförmiger auf einer der Scheiben, z. B. 126, aufruhender Bolzen 142 treten kann. Je nach der Höhe, die das Weiserschild annehmen soll. wird der Bolzen in eine dieser Öffnungen 140 bzw. 141 eingeführt und auf die zunächst liegende Platte gesenkt.

   Hiemit ist die Bewegung der Arme nach unten hin beschränkt, während sie gegen die Bewegung nach oben hin durch den hakenförmigen, über den Rand der Scheibe tretenden Ansatz 143 gesichert sind. An Stelle der Bolzen oder Haken kann auch eine beliebige Keilkonstruktion oder eine beliebige sonstige Befestigungseinrichtung treten. 



   Eine weitere zweckmässige Ausführungsform zur Sicherung der Arme 120 in ihrer Höhenlage ist in den Fig. 28 und 31 veranschaulicht. Hier dienen zur Verriegelung der Träger vorzugsweise mit Spitzen versehene Stifte   172,   die in Büchsen 173 geführt sind, die ihrerseits auf den Platten 125 sitzen oder mit ihnen aus einem Stück bestehen. Diese Stifte greifen in Vertiefungen 176 ein, die beispielsweise mittels eines geeigneten Werkzeuges in die die Weiser tragenden Arme gepresst oder sonst angeordnet werden. Durch die Verwendung mehrerer Scheiben   1. 35, 156 können   auch die Arme 120 lotrecht ausgerichtet werden.

   Diese Ausrichtung kann auch beispielsweise   dadurch   erfolgen, dass, wie Fig. 25 ebenfalls zeigt, eine der Scheiben, beispielsweise die obere   Abdeckplatte 125, stutzenförmige Ansätze   146 aufweist, durch die die Arme 120 treten. Die beiden Enden der stutzenförmigen Ansätze sind durch Scheiben 130 bzw. 148   überdeckt   oder verschlossen. Diese Scheiben dienen zur Sicherung der Armorientierung und gegebenenfalls der   Armhöhenlage.   Sie weisen in der oben beschriebenen Weise dem Trägerprofil angepasste Ausschnitte 133 auf. Beide Scheiben können abnehmbar angeordnet sein, in dem sie beispielsweise mit Hilfe eines Spannbolzens 150 gegeneinander und gegen die beiden Enden des stutzenförmigen Ansatzes gepresst werden.

   Ist eine Verdrehbarkeit des Armes, nachdem er in die Durchtrittsöffnungen der Scheiben od. dgl. eingeführt ist, nicht erforderlich. so kann auch die obere   Abdeckung 148   mit der Scheibe aus einem   Stück   bestehen, indem beispielsweise in einem Arbeitsgang der Stutzen aus der Scheibe ausgepresst und in die Wandung 148 des Stutzens die Profilöffnung für den durchtretenden Arm 120 ausgestanzt wird. Die vorzugsweise als obere Abdeckplatte der   Verkehrssäule   dienende Scheibe 125 wird zweckmässig zum   Regenabfluss   nach aussen hin abfallend gewölbt. Um äussere Eingriffe zu ver- meiden, können die beiden Scheiben von einem Gehäuse 155 umgeben sein, das zugleich zur Aufnahme von Reklameschildern dienen kann.

   Die beiden Scheiben können, wie das Ausführungbeispiel der Fig. 25 zeigt, von einer mittleren Säule 156 getragen werden, die innerhalb des
Gehäuses, das sich bis zum Boden erstrecken kann, gegen atmosphärische Einflüsse und auch gegen Verunreinigung durch Tiere u. dgl. vollkommen geschützt ist, so dass sich auch ohne
Verwendung hochwertiger Anstriche eine lange Lebensdauer ergibt. Das die Säule umgebende
Gehäuse 155 kann aus einem Gitterwerk, z. B. 154, 158, bestehen, dessen Stäbe vorzugsweise
Hohlkanten   159   zur Aufnahme der Kanten von Reklameschildern aufweisen können. Hiedurch ist es möglich, die an den Rändern der Emailschilder auftretenden, die Email gefährdenden
Spannungen herabzusetzen oder zu vermeiden. 



   Die Anwendung der Erfindung ist nicht auf die dargestellte Anordnung der Scheiben   125 :  
126   beschränkt.   Eine einfache Anordnung ergibt sich auch, wenn an Stelle der Scheiben beispielsweise ein Kranz aus U-Profil tritt, dessen beide Flansche dem Armprofil angepasste 

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   Ausschnilte zum Durchlritt   der Arme   aufweisen. Dieser'Kranz kann h) geeigneter Weise. z. ! !.   mittels Arme oder Streben,. an der mittleren   Tragsäule oder. Stutze befestigt sein.   Die die Arme tragenden und   ausrichtenden   Scheiben oder   Kränze können rund oder von einer beliebigen   regelmässigen oder unregelmässigen Vieleckform sein. 



   Ein weiteres Ausführungsbeispiel einer zur Aufnahme von Reklameschildern geeigneten Wegweisersäule ist in den   Fig. 28-31 veranschaulicht.   Hier besteht die Säule aus einem Rahmengehäuse, das aus senkrechten, beispielsweise eine Dreiecksform der Säule oder des Gehäuses bildenden Eckstreben 195 und geeigneten Querstreben oder Trägern   190   besteht. 



  Im Kopf 180 der Säule sind die beiden Tragplatten 160, 165 angeordnet. Die Tragplatte 160 bildet zugleich die obere Begrenzungsfläche der Säule. Sie ist mit Ausschnitten zum Durchtritt der Weiserarme versehen. Die   Durchtrittsöffnungen-,   werden in geeigneter Weise, beispielsweise mittels Flansches   ss   verschlossen und versteift. Zum Regenablauf ist das Dach bei 168 in geeigneter Form nach unten geführt. Die untere Tragplatte ist mittels der in den Ecken der Säule angeordneten Verstrebungen   166. 167   gehalten. Sie trägt die zur Orientierung der Weiserarme dienenden, bereits oben beschriebenen Platten   125,   die mit Zähnen 137 versehen sind, in deren Lücken Verriegelungseinrichtungen, beispielsweise Bolzen 138, eintreten.

   Diese Figuren veranschaulichen zugleich eine weitere Ausbildung der Anordnung, die es ermöglicht, die Seitenwände der Säule mit Reklameschildern zu besetzen, wobei die Befestigung dieser Reklameschilder ohne jegliche Verschraubung erfolgen kann. Zu diesem Zweck weisen die Eckstreben 195 des Rahmengehäuses, wie dies Fig.   29   im Querschnitt, Fig. 30 im Aufriss zeigen, nach innen gerichtete Winkelprofile 193, 194 auf, in die sich die vertikalen Kanten der Reklameschilder einlegen. Die horizontalen Kanten der Reklameschilder legen sich gegen das   Winkelprofil 190   der Querträger, gegebenenfalls können sie unten mit Ansätzen 198 versehen sein, die verhindern, dass Regen oder Feuchtigkeit in das Innere des Gehäuses tritt.

   Die Schilder können aus beliebigem Material bestehen, mit Farbe oder Email überzogenem Blech aus beliebigem Metall, es können aber auch Glasschilder verwendet werden. Um die Schilder in ihrer Lage zu verriegeln, weisen die nach dem Säuleninneren vorstehenden   Schenkel 193   der   Winkel   194 Einschnitte 196 auf, die vorzugsweise oben angeordnet sind und schräg nach vorn unten gerichtet sind. Diese Einschnitte liegen hinter den Reklametafeln 191 und nehmen paarweise, beispielsweise mit Köpfen 197 versehene   Verriegelungsholzen   192 (Fig. 28, 29) auf. Da diese Schenkel 193 zu beiden Seiten der Reklameschilder liegen und die Einschnitte zu beiden Seiten schräg nach der Platte hin verlaufen, wirken die Bolzen 192 keilartig auf die Schilder und sitzen daher ausserordentlich fest.

   Anderseits aber können sie sehr leicht angehoben und aus den Schlitzen entfernt werden, so dass das Schild zum Herausnehmen völlig frei ist. Zweckmässig werden zwei oder mehr übereinander liegende Schildfelder einer Säulenseite als Tür ausgebildet, so dass das Säuleninnere bequem zugänglich ist. Die Schilder können dann von völlig ungeschultem Personal in wenigen Minuten eingesetzt oder ausgewechselt werden, die Verriegelung der Schilder ist von aussen vollkommen unzugänglich, während sie vom Inneren her zuverlässig ist, zugleich aber auch derart, dass ungünstige Beanspruchungen der Schilder ausgeschlossen werden. Es sind also auch trotz Aufstellung an öffentlichen Verkehrswegen ohne weiteres gegen Beanspruchungen empfindliche Schilder, wie Emailschilder und Glasschilder, verwendbar.

   Die ihr Innenprofil dem Innenraum des Gehäuses zuwendenden Winkel   193, 194   werden vorzugsweise mit den Eckstreben 195 aus einem Stück gestaltet, wie dies Fig. 29 im Querschnitt erkennen lässt. Hiedurch ergibt sich eine ausserordentlich billige Herstellung der Anordnung, wie sich auch alle übrigen Teile der Säule in Serienfabrikation billig und unter Verwendung genormter gleichartiger Teile herstellen lassen. Die Montagearbeit ist ausserordentlich einfach und kann in kürzester Zeit auch ohne besonders geschultes Personal an Ort und Stelle vorgenommen werden. Die Säulen weisen vorzugsweise dreieckige Querschnittform auf ; sie können aber auch beliebig andere Querschnittformen aufweisen. Sie können an Strassenkreuzungen, Plätzen und beliebigen Stellen aufgestellt werden. 



   Die Bezeichnungen, Schilder gemäss der Erfindung brauchen nicht auf besonderen Säulen angeordnet zu sein, so können die üblichen Strassenschilder, die die Namen der Strassen oder 
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 nach ihnen zugeordneten Streckenendzielen angeben. 



   Handelt es sich um Städte mit engen Strassen, bei welchen eine freie Aufstellung auf den Strassendämmen oder den Bürgersteigen nicht wünschenswert ist, so kann man die Säulen auch an Ecken von Häusern, Gebäuden und Mauern u. dgl. anfügen, indem man beispielsweise die Säulen mit einer von oben nach unten laufenden Einkerbung versieht, in die die Ecke des Gebäudes. der Mauer od. dgl. eintritt. Ein Ausführungsbeispiel zeigt Fig. 32. Die Säule ist mit   Reklameschildern   200 und beispielsweise zwei   Wegweisern, 13, 14,   versehen. Das   Säulengehäuse weist   in seiner Form eine Einkerbung oder einen nach innen springenden 
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    Die Erfinduug'ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsformen beschränke auch andere   Konstruktionen und Abänderungen   können   noch getroffen werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Orientierungseinrichtung   für Strassenbenützer, z. B. Automobilfahrer, dadurch gekennzeichnet, dass bei Landkarten die   Strassendarstellungen   und bei Wegweisern die Zeiger je nach einem Streckenendziel hinweisende Zeichen besitzen, wobei alle auf ein gleiches Ziel hinweisenden Zeichen der Landkarten und Wegweiser je gleichartig sind und sich unterscheiden von auf andere Ziele hinweisenden Zeichen.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Städte, Verkehrszentren u. dgl. umgehende Kurven für jeden Bewegungssinn getrennt (Einfahrtring, Ausfahrtring) je mit gleichartigen Zeichen versehen sind.
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass Umgehungskurven für Städte, Verkehrszentren u. dgl. für jeden Umlaufsinn getrennt (Einfahrtring, Ausfahrtring) gleichartige, für beide Umlaufsinne jedoch voneinander abweichende Zeichen tragen.
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Zeigerenden der Wegweiser in einer Form aus-oder abgeschnitten sind, die einen charakte- ristischen Bestandteil eines für die Weiserangaben (z. B. Inschrift oder Farbe od. dgl. ) wesent- lichen Buchstabens wiedergibt.
    5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass von den Zeigern des Wegweisers jeder einzelne oder mehrere in die gleiche Richtung weisende Zeiger je an einer besonderen Stütze sitzen, so dass der Raum oberhalb der Stütze und zwischen den Enden der Zeiger zum Durchblick frei ist.
    6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass senkrecht zur Erstreckung des Zeigers ein von der Zeigerform abweichender Hilfszeiger angeordnet ist, der das den Zeiger kennzeichnende Zeichen wiedergibt.
    7. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeiger an ihrem der Stütze zugewandten Ende oder in dessen Nähe (z. B. schildartige) Verbreiterungen des Profils quer zur Zeigerebene aufweisen, die die Sichtbarkeit des Profils erhöhen.
    8. Einrichtung für Verkehrssäulen, Verkehrsanzeiger, Wegweiser u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die die Weiserschilder tragenden, vorzugsweise als profilierte Träger ausgeführten Arme je für sich um ihre Längsachse verdrehbar und der Höhe nach einstellbar angeordnet sind.
    9. Einrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch horizontal angeordnete Scheiben, Kränze od. dgl., durch die die Zeigerarme treten und die die Einstellvorrichtung und die Befestigungsmittel der Arme tragen.
    10. Einrichtung nach den Ansprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass Aussparungen, z. B. die der oberen Tragscheibe, in denen die lotrechten Arme der Zeiger drehbar sind, durch drehbare und gegen Verdrehung sicherbare Einstellplatten mit dem Profil der lotrechten Tragarme angepassten Ausschnitten abgedeckt sind.
    11. Einrichtung nach den Ansprüchen 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die die Arme orientierenden Einstellplatten gegen die Tragscheiben od. dgl., z. B. durch Verzahnungen, verriegelt sind.
    12. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verriegelung der die Weiser tragenden Arme in ihrer Höhenlage zu den Einstellscheiben, an diesen sitzende, vorzugsweise mit Spitzen versehene Stifte dienen, die in Vertiefungen der Arme eingreifen.
    13. Einrichtung nach den Ansprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Scheiben, z. B. die obere Abdeckplatte des Gehäuses, Stutzen aufweist, durch die die Arme treten und die auf beiden Enden die Öffnung der Stutzen übergreifende oder abdeckende Platten zur Sicherung der Armorientierung und gegebenenfalls der Armhöhenlage tragen.
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