AT127392B - Verfahren und Vorrichtung zur Druck-Wärmespaltung von Kohlenwasserstoffen. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Druck-Wärmespaltung von Kohlenwasserstoffen.Info
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- Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren und Vorrichtung zur Druck-Wärmespaltung von Kohlenwasserstoffen. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> Die Arbeitsweise der Anlage gestaltet sich sehr einfach. Das zu spaltende Öl oder der zu spaltende Teer, z. B. Braunkohlenteer, wird mittels einer geeigneten Pumpenanlage gemäss Fig. 3 durch ein Rohrsystem 5 hindurch in vorgewärmtem Zustande in das Innere des Autoklaven 1 gedrückt und tritt nahe am Boden aus dem unteren Ende des Autoklavenrohres 5a in einem verhältnismässig dicken Strahl aus und in die flüssige Metallschmelze Mi ein. Das Öl od. dgl. sammelt sich in der untersten Pfanne 2, die EMI2.1 dauernd aufhalten müssen. Wenn also 2000l je Stunde gepumpt werden, so ist sämtliches Öl gezwungen, sich etwa sechs Minuten lang in der Schmelze aufzuhalten, bevor es in die Glocke 7 des Autoklaven 1 eintritt. In dieser Zeit hat es aber nicht nur die Kracktemperatur angenommen, sondern auch eine weitgehende Zersetzung durchgemacht. Das sich in jedem Teller bildende Benzin ist bei der Temperatur der Schmelze nur noch als Gas vorhanden. Das im Autoklaven 1 in der beschriebenen Weise vorzerlegte Material wird durch die Rohrleitung 9,9a in das Innere des gemäss Fig. 3, gegebenenfalls auch noch durch zusätzliche Heizbrenner, beheizten zweiten Autoklaven-M gedrückt, dessen z. B. aus Aluminiumblech bestehender Einsatz 14 zweckmässig mit seinem oberen Rande druckdicht am Autoklavendeckel. M befestigt ist. Die Ableitung des Krackgutes aus dem Autoklaven-M in die von den Abgasen beheizte Spritzblase 20 erfolgt über ein Druckentlastungsventil. 29 und aus der Spritzblase 2 (} gelangt das Gut durch ein Rohr 21 zwecks fraktio- EMI2.2 Zwischen der äusseren Wandung des Einsatzes 14 und der inneren Wandungsfläche des Autoklaven 13 (Fig. 2) befindet sich eine als Wärmemittler und gleichzeitig zur Übertragung des auf dem Einsatz 14 lastenden Druckes auf die Autoklavenwandungen, z. B. aus Blei, Zinn od. dgl., bestehende flüssige Metallschicht M 2, in welche unten der mit einer Öffnung 17 versehene Bodenteil des Einsatzes 14 hineinragt. Die allseitige Bildung der flüssigen Metallschicht um die Einsatzwandungen herum kann z. B. derart erfolgen, dass eine gewisse im geschlossenen Autoklaven 13 im unteren Teil desselben vorhandene Menge verflüssigten Metalls unter dem Druck des bei 9a zuströmenden Öldampfgemisches, z. B. in einer geeigneten Anzahl von mit dem Einsatz 14 verbundenen Rohren 18, von denen beispielsweise nur eines gezeichnet ist, bis zur gewünschten Höhe, ebenso wie auch durch die Bodenöffnung 17 des Einsatzes hindurch in dem Zwischenraum zwischen Einsatz-und Autoklavenwandungen gedrückt wird. Es können z. B. zwei, drei und mehr Rohre 18 vorhanden sein, die zweckmässig auch zur Behinderung des Koksansatzes aus Aluminium, Aluminiumlegierungen od. dgl. Metallen bestehen, bzw. damit überzogen sind. An die Stelle einzelner Rohre 18 könnte auch eine doppelwandige Ausführung des Einsatzes 14 treten, wobei dann der Metall- und Ölaufstieg zwischen den Wandungen dieses doppelwandigen Einsatzes erfolgen würde. Für eine geeignete Druckversteifung der Einsatzwandungen gegeneinander könnte dabei gesorgt werden. Der verhältnismässig leichte Einsatz kann zwecks Reinigung leicht nach Öffnen des Autoklavendeckels oder, wie gezeichnet, bei Befestigung daran mit demselben herausgehoben werden. Die flüssige Metallschicht zwischen Einsatz-und Autoklavenwandungen gemäss Fig. 2 wird zweckmässig in jedem Falle erst nach Einbringen des Einsatzes in den Autoklaven gebildet. Dies kann z. B. auch in der Weise geschehen, dass das flüssige Metall, z. B. flüssiges Blei, Zinn oder geeignete Metallegierungen, aus einem beheizten Nebenbehälter oder Rohrsystem in den mit dem auswechselbaren Einsatz ausgerüsteten Autoklaven gegebenenfalls unter Druck oder durch Ansaugen eingefüllt werden. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Druckwärmespaltung von Kohlenwasserstoffen (Teeren und Ölen) unter Verwendung von Metallschmelzen als Heizmittel, dadurch gekennzeichnet, dass die Spaltung stufenweise in einer Mehrzahl von Verzögerungskammern, die in der beheizten Metallschmelze, z. B. kolonnenartig, eingebaut sind, durchgeführt wird.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zu spaltenden Rohstoffe aus einer Verzögerungskammer in die nächste Verzögerungskammer der Kolonne durch eine Zwischenkammer hindurchgeführt werden.3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das aus der letzten Kammer des Druckbehälters austretende zersetzte Öldampfgemisch beim Austritt aus der Schmelze von einer Glocke aufgefangen wird.4. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Verzögerungskammern mit Ventilen versehen sind, die mittels eines Gestänges von aussen her gleichzeitig betätigt werden können, um die Entleerung der Kammern bei beliebigem Druck im Druckbehälter zu bewirken.5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das vorzersetzte Gut einem zweiten Autoklaven oder Autoklavensatz unter Druck zugeführt wird, wobei dieser zweite Autoklav einen auswechselbaren Einsatz mit Abstand von den beheizten Autoklavenwandungen enthält und der so gebildete Zwischenraum zur Aufnahme von geschmolzenen Metallen dient. <Desc/Clms Page number 3>6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Bildung der flüssigen Metallschicht zwischen Einsatz-und Autoklavenwandungen unter der Druckwirkung des Öldampfgemisches erfolgt.7. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz einen oben druckdicht geschlossenen Druckbehälter bildet, in den oben das Oleinführungsrohr mündet, während der untere Abschluss durch die flüssige Metallschicht erfolgt.8. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Einsatz verbundene Steigrohre vorgesehen sind, in denen die flüssige Metallschmelze unter der Wirkung des Öldrucks aufsteigen kann und der Öldurchsatz erfolgt. EMI3.1
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