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Vorrichtung zur kontinuierlichen Spaltung von schweren Kohlenwasserstoffen.
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nicht nur eineMindestschädigung des aus dem Besehickungsrückstand zurückgewonnenen, in denProzess wieder eingeführten Kohlenwasserstoffes, sondern auch ein möglichst geringes Entstehen permanenter Gase.
Zur Erzielung der gewünschten Schnelligkeit und Gleichmässigkeit des Umlaufs wird gemäss der Erfindung ein Propeller in Anwendung gebracht, der mit einem schweren, als Schwungmasse dienenden Kranz versehen ist. Durch diese Ausbildung wird gegenüber den bekannten Propellertypen eine vollkommen gleichmässige Drehung derselben unter Vermeidung von Erschütterungen erzielt, so dass der Verschleiss der Lager für die Propellerwelle, die Zahl und Dauer der Reparaturen und somit der Betriebs- stillstände auf ein Mindestmass herabgesetzt werden.
Ein derartiger Propeller ist ferner geeignet, eine vorteilhafte kräftige Wirbelbewegung des Öles in dem Rohrstutzen, in dem der Propeller angeordnet ist, zu bewirken, welche Bewegung sich sodann in einen gleichgerichteten Vortrieb in den übrigen Röhren des Kreislaufes verwandelt. Ein weiterer Vorteil des neuartigen Propellers gegenüber einem solchen ohne Kranz liegt darin, dass er eine Verringerung der Drehzahl und seines Durchmessers bei gleichzeitiger Erreichung einer höheren Umlaufgeschwindigkeit des Öles ermöglicht.
Knapp oberhalb des Propellers wird vorteilhaft ein koniseher Strömungslenkkörper vorgesehen, um den Propellerschlupf zu verringern und das Einströmen der Flüssigkeit in den Propeller zu erleichtern sowie um die Flüssigkeitsreibung herabzusetzen, woraus sich eine wertvolle Steigerung der Wirksamkeit des Propellers ergibt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung dargestellt. Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch die Anlage, Fig. 2 zeigt einen Grundriss des Propellers, Fig. 3 einen vergrösserten Längsschnitt durch den im hinteren Verbindungsstutzen angebrachten Propeller, Fig. 4 einen Teilschnitt durch eine andere Ausführungsform des Propellers.
Das zu behandelnde schwere Öl wird durch die Pumpe 4 fortgesetzt in das Speiserohr 1, in dem ein Rückschlagventil 2 und ein Absperrventil 3 angeordnet sind, und zum Verteilerknie 5 im oberen Teil des mit Prellplatten 6'versehenen Turmes 6, gedrückt, in dem das Öl auf dem Wege nach abwärts im Gegenstrom den aufsteigenden heissen Benzindämpfen begegnet, die am Boden des Prellplattenturmes durch die Leitung 7 aus der Destilliervorrichtung 8 eintreten. Das leichtere, teilweise dephlegmierte Benzin tritt oben aus dem Turm durch die Leitung 9 und das einstellbare Druckventil 10 zwecks weiterer Reinigung aus ; der Rücklauf des Prellplattenturmes kehrt durch die Rückleitung H zur Destilliervorrichtung zurück.
Die Destilliervorrichtung 8 besteht aus einem oberen Längskessel, der über einem Rohrbündel. H gelagert ist, das in einen vorderen und in einen rückwärtigen Querkessel mündet, die mit dem Oberkessel durch einen vorderen und einen rückwärtigen Stutzen 16 bzw. 17 verbunden sind. Das Rohrbündel wird durch eine Feuerung 18 beheizt, wobei sich die Temperatur und der Druck nach der gewünschten Ausbeute und Zusammensetzung des zu gewinnenden Produktes richten. Übermässiger Druck wird durch das Sicherheitsventil 19 verhindert.
Das Öl wird in der Destilliervorrichtung auf einer Spiegelhöhe20, die durch die Anzeigevorrichtung21 ersichtlich gemacht ist, erhalten und läuft fortgesetzt aus der Vorrichtung durch das Absperrventil 22 und die Ablaufleitung 23 mit einer Geschwindigkeit ab, die von der Beschaffenheit des erzeugten Benzins, dem Rücklauf des Turmes und der Zuströmgeschwindigkeit abhängt. Diese Geschwindigkeit ist im wesentlichen ein konstanter Bruchteil der Zufuhrgeschwindigkeit des frischen Einsatzes und die ausfliessende Menge wird später in andern Vorrichtungen bei niedrigem Druck verdampft, um ihre wertvollen Bestandteile abzugeben, bevor sie endgültig als Schwerölrückstand aus dem Prozess ausgeschieden wird.
Zugleich mit den oben beschriebenen fortgesetzten Vorgängen wird die ganze Einsatzmenge der Destilliervorrichtung durch den Propeller 24 in dauerndem Umlauf erhalten ; dieser sitzt auf der Welle 25, die durch die Stopfbüchse 26 tritt und durch den Motor 27 angetrieben wird.
Fig. 2 zeigt die Zusammensetzung des Propellers aus den beiden Hälften 28 und 28' ; die geteilte Nabe 29, die Flügel 30, der Kranz 31 und die Nietverbindungen 32 und 32'sind ersichtlich. In Fig. 3 ist der Propeller auf der Welle 25, die einen Konussitz 33 aufweist, durch den Keil 34 befestigt. An den unteren und oberen Stirnflächen der Nabe 29 sind die obere und untere Doppelmutter 35 und 36 mit entgegengesetztem Gewinde angeschraubt. Die Nabe 29 ist durch die Flügel 30 mit dem Schwungkranz 31 verbunden. Unmittelbar über dem Schwungkranz 31 und über demselben vorragend, ist der konische Strömungslenkkörper 37 angeordnet, der zur Verringerung der Flüssigkeitsreibung und des Propellerschlupfes dient.
Fig. 4 zeigt einen teilweisen Schnitt durch eine Form des Propellers bei dem die Seiten- flächen des Kranzes abgeschrägt sind, wodurch der Strömungslenkkörper entbehrlich wird.
Die Welle wird in ihrer Achsenrichtung im Stutzen 17 durch das Lager 38 gehalten, der bei der Rotation auftretende Axialschub wird durch das obere Drucklager 39 (Fig. 1) aufgenommen. Die Destilliervorrichtung besitzt Mannlöcher 40, durch die der zweckmässig in zwei Teile zerlegte Propeller in dieselbe eingebracht wird.
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