AT109725B - Mit ungleichmäßiger Antriebskraft zu betätigende Fliehkraftscheidevorrichtung für zusammengesetzte Flüssigkeiten. - Google Patents

Mit ungleichmäßiger Antriebskraft zu betätigende Fliehkraftscheidevorrichtung für zusammengesetzte Flüssigkeiten.

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AT109725B
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operated
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turbine
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centrifugal
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Stephan Karpinsky
James Stewart Anderson
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Stephan Karpinsky
James Stewart Anderson
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    Mit ungleichmässiger   Antriebskraft zu betätigende Fliehkraftscheidevorrichtung für   zusammengesetzte Fliissigkeiten.   



   Der Gegenstand der Erfindung betrifft eine mit   ungleichmässiger   Antriebskraft zu betätigende Fliehkraftseheidevorriehtung für zusammengesetzte Flüssigkeiten mit Antrieb der Schleudertrommel durch eine Turbine, die von der zu behandelnden Flüssigkeit selbst beaufschlagt wird. Die Erfindung besteht darin, dass die Turbine, in die diese Flüssigkeit mit der ungleichmässigen Kraft gedrückt wird, unmittelbar mit der Schleudertrommel gekuppelt ist, wobei die aus der Turbine abfliessende Flüssigkeit in den unteren Teil der Trommel eingeführt wird.

   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine insbesondere für Bauernhöfe, die nur über Menschen-oder Tierkraft verfügen, geeignete, auf der Wirkung der Fliehkraft beruhende Scheidevorriehtung zur Trennung beispielsweise von Milch und Rahm zu schaffen, die, obwohl sie durch eine somit   veränderliche   Antriebskraft betätigt wird, dennoch mit nahezu gleichbleibender Scheidewirkung arbeitet. 



   Durch das Zusammenwirken der Turbine, deren Antriebsflüssigkeit durch die ungleichmässige Antriebskraft unter Druck gesetzt wird, mit der mit ihr auf einer Welle sitzenden Schleudertrommel wird erreicht, dass die Menge der zu behandelnden Flüssigkeit und die Geschwindigkeit der Trommel von der Antriebskraft abhängen, so dass also bei Änderungen der Antriebskraft, wie solche bei Hand-oder tierischem Antrieb unvermeidlich sind, sowohl die Menge der zu behandelnden Flüssigkeit als auch gleichzeitig damit die Geschwindigkeit der Trommel eine Veränderung im gleichen Sinne erfahren. 



   Es ist bereits eine   Seheidevorrichtung vorgesehlagen   worden, bei welcher die Drehung der Schleudertrommel nicht durch eine veränderliche Kraft, sondern durch eine fast gleichbleibende Kraft erzielt wird, welche Kraft durch einen Hochbehälter erzeugt wird, wobei der Druck durch eine beschwert Glocke hergestellt wird und die Druckflüssigkeit eine Turbine antreibt, welche mit der Schleudertrommel durch ein Zahnradvorgelege verbunden ist. Es liegt auf der Hand, dass der durch diese Glocke erzeugte Druck selbst bei Überlastung nicht über einige Gramm auf den Quadratzentimeter hinausgehen kann, was dem Höhenunterschied im Innern und auf der Aussenseite der Glocke entspricht.

   Es versteht sich'ebenfalls von selbst, dass ein derartig geringer Druck nicht genügen kann, um die Schleudertrommel durch Vermittlung der Turbine und eines Zahnradvorgeleges zu betätigen. Wie klein auch die Reibungen in den verschiedenen Teilen der Vorrichtung sein mögen, wie gross auch der Wirkungsgrad der Turbine sein mag, so wird die durch das Herabgehen der Glocke erzeugte Kraft viel zu klein sein, um die rasche Drehung der Schleudertrommel und die Entrahmung der Milch zu erzielen. 



   Der Zweck der Erfindung besteht darin, die   Scheidewirkung   unabhängig von den Änderungen der Antriebskraft zu gestalten, welche Kraft unvermeidlich sich ändert, falls die Vorrichtung von Hand angetrieben wird, was gewöhnlich in Bauernhöfen der Fall ist. Die Erzielung dieser Wirkung erfordert gleichzeitig, dass die zu behandelnde Flüssigkeit mit einem genügenden Druck verdrängt wird, um eine Turbine in rasche Umdrehung versetzen zu können, und dass die Turbine die Schleudertrommel unmittelbar antreibt, welche die Milch am Austritt der Turbine auffängt. 



   Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform einer Scheidevorrichtung gemäss der Er- 
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 der Turbine sitzen auf einer gemeinsamen Welle 6, welche oben durch ein Lager 8 geführt und gehalten ist, das auf dem   Deckel 7 des Gefässes ruht.   Die Speisemündung, welche sich am Boden der Trommel befindet, ist in einem elastischen Lager zentriert, dessen besondere Beschaffenheit nicht in den Rahmen der Erfindung gehört.

   Die beispielsweise durch eine Handpumpe unter Druck gesetzte Milch gelangt durch eine abnehmbare Leitung   9, 10   und 11 in eine Düse. 12, welche den Strahl tangential gegen das 
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 gelangt auf diese Weise von unten in die Schleudertrommel, welche innerlich beliebig beschaffen sein kann. 17, 18, 19 bezeichnen übereinanderliegende Fangvorrichtungen, welche die schon getrennten Bestandteile der Milch auffangen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Mit ungleichmässiger Antriebskraft zu betätigende Fliehkraftseheidevol'ichtung für zusammengesetzte Flüssigkeiten mit Antrieb der Schleudertrommel durch eine Turbine, die von der zu behandelnden EMI2.3 mit der ungleichmässigen Kraft gedrückt wird, unmittelbar mit der Schleudertrommel gekuppelt ist, wobei die aus der Turbine abfliessende Flüssigkeit in den unteren Teil der Trommel eingeführt wird. EMI2.4
AT109725D 1923-04-16 1924-03-26 Mit ungleichmäßiger Antriebskraft zu betätigende Fliehkraftscheidevorrichtung für zusammengesetzte Flüssigkeiten. AT109725B (de)

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