AT126824B - Regulier- und Abstellvorrichtung an Kreuzspulmaschinen mit gewichtsbelastetem Fadenführerrahmen zum Anfertigen weicher Kreuzspulen. - Google Patents

Regulier- und Abstellvorrichtung an Kreuzspulmaschinen mit gewichtsbelastetem Fadenführerrahmen zum Anfertigen weicher Kreuzspulen.

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AT126824B
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Schweiter Ag Maschf
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    Regulier- und Abstellvorrichtung   an Kreuzspulmasehinen mit gewichtsbelastetem Fadenführer- rahmen zum Anfertigen weicher Kreuzspulen. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine   Regulier-und Abstellvorrichtung   an Kreuzspulmaschinen mit gewichtbelastetem Fadenführerrahmen zum Anfertigen von Kreuzspulen in ganz weicher Wicklung, z. B. für Färbereizwecke. 



   Die Zeichnung veranschaulicht ein   Ausführungsbeispiel   des Erfindungsgegenstandes durch Fig. 1 im teilweisen Aufriss und durch Fig. 2 im teilweisen Seitenriss. Fig. 3 zeigt eine Einzelheit. 



   1 bezeichnet den längs der Spule 2 verschiebbaren Fadenführer mit trichterförmiger, geschlossener Bohrung   3,   welche das Einfädeln wesentlich erleichtert und ein Herausspringen des Fadens während des Spulens verhindert. 



   4 ist der um die Exzenterwelle 5   schwingbare Fadenführerrahmen,   der nebst dem Fadenführer   1   einen sich an die Spule 2 anliegenden Stab 6 trägt. Um nun den Druck dieses Stabes an die Spule regulieren zu können, ist folgende Vorrichtung vorgesehen : Auf einem Gewindebolzen 7 ist ein Gewicht 8 verstellbar angebracht. Der Bolzen 7 ist in einem Block 9 befestigt, welcher um einen vom unteren Teil des Fadenführerrahmens 4 getragenen Bolzen 10 einstellbar und durch ihn in der gewünschten Stellung feststellbar ist. An einer am Rahmen 4 angebrachten Skala 11 kann die Winkelstellung des Gegengewichtes 8 abgelesen werden. 



  Der   Auflagedruek   des Stabes kann somit genau eingestellt bzw. ausbalanciert werden, wobei jede Eigenrückwärtsbewegung des Stabes 6 beim   Grösserwerden   der Spule durch einen an sich bekannten, im Fadenführerrahmen 4 um die Achse 12 drehber gelagerten Sperrstift 13 verhindert wird. Das Segment 25 besitzt eine   Nut 13c,   in der der Sperrstift 13 bei zunehmendem Spulendurchmesser gleitet, während bei einer Bewegung in entgegengesetzter Richtung eine Klemmwirkung zwischen 13 und 25 stattfindet, so dass eine Sperrung erfolgt. 



  Durch die auf den   Hebelarm-   des Sperrstiftes 13 wirkende Flachfeder 13a wird der Stift 13 in seiner Sperrstellung gehalten, die aber infolge der gegenseitigen Stellung der Teile 13 und 25 bei Zunahme der Spule ein Ausschwenken des Fadenführers nach rechts gestattet. Um die Sperrung zu lösen, genügt es, mit der Hand auf den   Hebel-   einen Druck nach links auszuüben, wodurch sich der Sperrstift 13 aus der Nut   13C löst.   Man kann also dann den Fadenführerrahmen 4 beliebig nach rechts oder links verschwenken. Sobald der Druck auf den 
 EMI1.1 
 rück und die Sperrung nach links ist wieder hergestellt. 



   Vom Fadenführerarm 4 ragt ein Vorsprung 14 nach vorn. der einen querdurchbohrten Stift 15 trägt, in welchem ein dünnerer   Schwingstift 16 verschiebbar   geführt ist. Dieser Schwingstift ist um einen im Maschinengestell befestigten Stift 17 drehbar und durch eine Schraube 18 mit einem Reguliersegment 19 mit Bogenschlitz 19a und Skala 19b verbunden. 



  Das Segment 19 sowie der Schwingstift 16 sind durch einen auf dem Stift 17 befestigigten 
 EMI1.2 
 welcher bestimmt ist, die Spitze des Abstelldrahtes 22 der um die Achse 23 drehbaren Fadenbruchabstellvorrichtung 24 in den Bereich des sich mit der Exzenterwelle in bekannter Weise drehenden, am Fadenführerrahmen gelagerten, geriffelten Abstellknopfes 241 zu bringen. Das 

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   Segment 19 ist   um den Stift 17 entsprechend   den] gowüuseliten Spulendurchmesser einstellbar   und durch die Schraube 18 feststellbar. 



   25 ist ein um die Achse 26 drehbares Segment zur   Ausrückung   der Antriebskupplung. 



  Sobald das Segment 25 durch die beschriebene Ausrückvorrichtung um die Achse 26 in der Pfeilrichtung Pi (Fig.   2)   geschwenkt wird, so gibt der Hebelarm   25"   des Segments 25 den Anlasshebel 25b frei. Letzterer, der unter dem Druck der nicht gezeichneten Kupplungsfeder steht, wird durch diese Feder um seine Achse geschwenkt, was die an sich bekannte   Ausrückung   der Kupplung bewirkt. 



   Die Fadenbruchabstellvorrichtung 24 besitzt eine seitliche   Abkröpfung     27,   welche bestimmt ist, den Abstelldraht   22, ähnlich wie   es bei vollgewickelter Spule der Fall ist, in den Bereich des geriffelten Abstellknopfes   241   zu bringen. 28 ist eine Führung für den Abstelldraht. 29, 30 und 31 bezeichnen auf die automatische Fadendämmung bezügliche Organe. 



   Die beschriebene   Regulier-und Abstellvorrichtung   wirkt in folgender Weise :
Durch Verschiebung des Gegengewichtes 8 auf dem Gewindebolzen   7 und   durch Winkeleinstellung des den Bolzen 7 samt dem Gegengewicht 8 tragenden Blockes 9 in bezug auf den Fadenführerrahmen 4 ist eine zweifache Regulierung der Wirkung des Auflegestabes 6 auf die Spule 2 möglich. Bei wachsendem Durchmesser der Spule 2 wird der Fadenführerrahmen samt dem Schwingstift 16 nach rechts und der Stossstift 21 des Segments 19 nach links geschwenkt, u. zw. so lange, bis der Stossstift 21 den Abstelldraht 22 der Fadenbruchabstellvorrichtung 24 in den Bereich des sich mit der Exzenterwelle drehenden Abstellknopfes 241 kommt.

   In diesem Moment wird die Spitze des Abstelldrahtes 22 von der Piffelung des Knopfes.   241   erfasst und das Segment 25   zwecks Ausrückung   der Antriebskupplung plötzlich ausgeschwenkt. Der Moment dieser Ausrückung und damit die Grösse der Spule kann durch entsprechende Einstellung des Segments 19 fein reguliert werden. 



   Bei Fadenbruch wird die Abstellvorrichtung 24 frei und schwingt im Sinne des Pfeiles P, wobei die Abkröpfung 27 den Abstelldraht 22 in ähnlicher Weise, wie mit Bezug auf die Abstellung bei voller Bewicklung beschrieben, ausschwingt und die Antriebskupplung ausrückt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Regulier-und   Abstellvorrichtung an Kreuzspulmaschinen mit gewichtsbelastetem Fadenführungsrahmen zum Anfertigen weicher Kreuzspulen, dadurch gekennzeichnet, dass am Fadenführerrahmen (4) ein Gewicht (8) um eine horizontale Achse (10) schwenkbar und feststellbar sowie zu dieser Achse   (10)   radial einstellbar angeordnet ist und dass der Fadenführerrahmen   (4)   mit einem Schwingstift   (16)   beweglich verbunden ist, welcher mit einem um die Drehachse (17) dieses Schwingstiftes (16) einstellbaren, mit einem   Stoss stift (21)   versehenen Segment   (19)   in einstellbarer Verbindung steht, derart, dass der durch den Fadenführerrahmen   (4)   mitgedrehte Schwingstift   (16)

     nach Massgabe der Einstellung des Segments (19) samt Stossstift (21) die Abstellung der Spulmaschine einleitet.

Claims (1)

  1. 2. Regulier-und Abstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das EMI2.1 Rand dieses Schlitzes eine Skala (19b) besitzt und dass eine diesen Schlitz (19a) durchziehende Kopfschraube (18) das Segment (19) mit dem Schwingstift (3-1) verbindet.
    3. Regulier-und Abstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die unter dem Einfluss der Fadenspannung stehende Abstellvorrichtung auf die vom Fadenführerrahmen (4) und vom Stossstift (21) des einstellbaren Segments (19) beherrschte Abstellvorrichtung einzuwirken vermag.
AT126824D 1929-03-02 1930-02-08 Regulier- und Abstellvorrichtung an Kreuzspulmaschinen mit gewichtsbelastetem Fadenführerrahmen zum Anfertigen weicher Kreuzspulen. AT126824B (de)

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