AT126756B - Badeschuh. - Google Patents
Badeschuh.Info
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Description
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Badeschuh.
Die bisher gebräuchlichen Badeschuhe bestehen entweder aus einem wasseraufnehmenden, wasserdurchlässigen Material, z. B. Leinwand, Stroh u. dgl. oder aus einem wasserundurchlässigen, z. B. aus
Gummi, Kautschuk. Der wasserdurchlässige bzw. wasseraufnehmende Stoff hat den Nachteil, dass der Schuh beim Baden lappig wird, sich dehnt und beim Schwimmen wie nach dem Verlassen des Bades den Fuss beschwert und die Form verliert. Die aus Kautschuk oder Gummi bestehenden Badeschuhe verlieren ihre Form zwar nicht, weisen aber den Übelstand auf, dass sie die Füsse fest umschliessen, etwa eindringendes Wasser nicht austreten lassen, die Füsse daher beschweren und sie ausserhalb des Wassers sehr erhitzen.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Badeschuh, welcher unter Beibehaltung der durch die bekannten Stoffe erhaltenen guten Eigenschaften die geschilderten Nachteile und Übelstände beseitigt. Der Schuh besteht aus einem Wasser oder Feuchtigkeit aufnehmenden Stoff, z. B. Leinen, der an seiner Oberfläche mit einer wasserdichten oder ihn wasserdicht machenden Masse überzogen oder getränkt ist. Die wasserdichte Masse soll so aufgetragen sein, dass die Oberfläche glatt'ist, um das Wasser leicht abfliessen zu lassen und dem Schuh Glanz zu verleihen. Auch Sohle und Brandsohle wird aus solchem einseitig wasserdichtem Stoff, zweckmässig Wachsleinen, Ledertuch od., dgl., bestehen.
Durch die Verwendung eines solchen Stoffes für Badeschuh werden, sowohl vom hygienischen, sportliche, wie auch vom Standpunkt eines schnellen Trocknens nach dem Verlassen des Wassers, Vorteile geschaffen. Der Schuh wird im trockenen Zustande, da er nur aus einer dünnen Stoffschichte mit gleichartiger Sohle und Brandsohle besteht, sehr leicht, ermöglicht infolge der Wasser und Feuchtigkeit aufnehmenden Innenschicht ein Transpirieren des Fusses, hält ihn warm, ohne ihn zu erhitzen. Im Wasser nimmt der Schuh nur wenig Wasser auf, da die hiezu geeignete Schichte sehr dünn oder schwach ist.
Die Imprägnierung der Oberfläche bzw. der Überzug derselben hält den sonst dehnbaren wasseraufnehmenden Stoff zusammen und verhindert, dass einerseits durch den Stoff Wasser in den Schuh eindringt, anderseits, dass das von oben in ihn gelangende Wasser ihn nicht dehnen und der Schuh sich nur in geringem Masse mit Wasser füllen kann. Der Schuh beschwert daher den Fuss beim Schwimmen fast gar nicht. Nach dem Verlassen des Wassers wird dieses von der glatten Oberfläche abfliessen und, soweit solches an ihm noch anhaftet, trocknen. Das im Schuh befindliche Wasser wird durch an der Seite desselben angeordnete Öffnungen (Ösen) ausfliessen und nur eine geringe Menge in der wasseraufnehmenden Schicht des Oberteiles verbleiben und durch die Wärme des Fusses verdunsten.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes teilweise im Schnitt, teilweise in Ansicht dargestellt.
Der Oberteil a des Schuhes besteht aus einem wasseraufnehmenden Stoff b, der an seiner oberen oder nach aussen gekehrten Fläche c wasserdicht imprägniert oder mit einer wasserdichten Schichte e überzogen ist. Die Sohle à und Brandsohle e bestehen aus dem gleichen Stoff, wobei ebenfalls die imprägnierten oder überzogenen Seiten f, g nach aussen gekehrt sind. An den Seiten sind (Ösen) Öffnungen i angeordnet.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Badeschuh, dadurch gekennzeichnet, dass sein Oberteil aus einem einseitig wasserdicht imprägnierten oder überzogenen, sonst Wasser aufnehmenden Stoff besteht.
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Claims (1)
- 2. Badeschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die imprägnierte Seite nach aussen gekehrt ist. <Desc/Clms Page number 2>3. Badesehuh nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sohle und Brandsohle aus dem gleichen Stoff wie der Oberteil besteht.4. Badeschuh nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Brandsohle mit der imprägnierten oder überzogenen Seite nach aussen gewendet ist. EMI2.1
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