DE699278C - gen Insektenstiche - Google Patents

gen Insektenstiche

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DE699278C
DE699278C DE1939N0042910 DEN0042910D DE699278C DE 699278 C DE699278 C DE 699278C DE 1939N0042910 DE1939N0042910 DE 1939N0042910 DE N0042910 D DEN0042910 D DE N0042910D DE 699278 C DE699278 C DE 699278C
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DE
Germany
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oil
parts
textiles
insect bites
gen
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Expired
Application number
DE1939N0042910
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Inventor
Paul Nestler
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PAUL NESTLER
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PAUL NESTLER
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N65/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing material from algae, lichens, bryophyta, multi-cellular fungi or plants, or extracts thereof

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Microbiology (AREA)
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  • Wood Science & Technology (AREA)
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  • Environmental Sciences (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)

Description

  • Imprägnierungsmittel für Textilien zum Schutz gegen Insektenstiche Es ist bekannt, daß verschiedene pflanzliche Bestandteile oder Öle; chemische Riechstoffe u. d91. infolge des ihnen anhaftenden Geruches abwehrend auf Insekten wirken.
  • Die Mehrzahl dieser Stoffe ist jedoch zum Imprägnieren von Textilien nicht geeignet, da sie entweder einen unangenehm starken Geruch aufweisen oder in ihrer Wirkung von zu geringer Dauer sind. Andererseits beeinflussen manche Stoffe clke Textilien oder die Färbung derselben derart, daß das Gewebe seine Griffigkeit verliert oder z. B. die Farben ihre Leuchtkraft einbüßen bzw. diese vollkommen zerstört werden.
  • Als zum Imprägnieren von Textilien. geeignete Stoffe hat man insbesondere pflanzliche öle befunden und z. B. eine in, Wasser zu lösende Mischung von Nelkenöl, Pyrethrumextrakt und Seife als Imprägniermittel für Textslien verwendet. Aber auch diesem Mittel haftet noch ein als störend empfundener starker Geruch an, so daß dessen Anwendung nur begrenzt ist.
  • Die Erfindung betrifft nun ein, insektizid wirkendes Imprägnerungsmittel für Textilien; das eine lange Wirkungsdauer besitzt und weder durch, störenden Geruch auffällt noch die Beschaffenheit der Textilien oder deren Färbungen 'nachteilig be einflußt. Erfindungsgemäß besteht das -Im-prägnierungsmittel aus einer etwa 5 % igen wässerigen Emulsion eines Gemisches von i o Teilen Ceylon Citronellöl, Patcho:udiöl, öl von Ocilmum virile oder von Blumea lacera, 3 Teilen Latschenkieferöl, i Teil Wintergrün-öl, 76 Teilen Türkischxotöl und io Teilen- Guajakholzöl oder Kolophonium.
  • Man löst zunächst die io Teile Guajakholzöl in den 76 Teilen Türlüschrotöl unter leichtem Erwärmen und Umrühren. Bei Verwendung von Kolophonium kann man ebenso verfahren, doch sind die unlöslichen Bestandteile, die sich zu Boden setzen, hinterher zu entfernen. Ratsamer ist es, das Kolophanium zunächst in der gleichen Gewichtsimenge von Trichloräthylen unter Erwärmen zu lösen,' zu filtrieren oder, nachdem sich die 'unlöslichen Bestandteile des Kolophoniums abgesetzt haben, die darüberstehende klare Lösung abzuziehen und dem Türkischrotöl zuzugeben. Durch dieses Extrahieren des Kolophoniums erhält man Harzöle, die, wie das Guajakholzöl, der Emulsion eine große Beständigkeit gegen das spätere Waschen geben.
  • Hat man sich die Türkischrotöl-Harzöl-Lösung hergestellt, gibt man die io Teile Citronellöl, 3 Teile Latschenkieferöl und i Teil Wintergrünöl zu. Man erhält so eine hellgelbe, völlig klare Lösung von angenehmem Geruch.
  • Das Imprägnieren der Textilien erfolgt-dann in-bekannter Weise, indem man sich eine lauwarme Emulsion herstellt, die aus 95 'feilen Wasser und 5 Teilen obiger Lösung besteht. Man tränkt damit die Textilien, schleudert, ahne zu spülen, und trocknet nicht zu heiß. Natürlich kann auch noch eine höherprozentige Emulsion hergestellt werden, indem man den Anteil des Wassers verringert. Die so imprägniertenTextilien haben einen sympathischen, lange Zeit anhaltenden Geruch, erhalten :einen weichen, Griff und werden in der Faser .günstig beeinflußt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: ImprägnIerungsmittel für Textilien. zum Schutze gegen Insektenstiche, bestehend aus einer etwa 5 o/oigen wässerigen Emulsion eines Gemisches von io Teilen Ceylpn Citronellöl, Patchouliöl, Öl von Ocimum viride oder von Blumea lacera, 3 Teilen Latschenkleferöl, i Teil Wintergrünöl, 76 Teilen Türkischrotöl und io Teilen Guajakholzöl oder Kolophonium.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE954203C (de) * 1954-02-07 1956-12-13 Novum Appbau Und Vertriebs G M Mittel gegen Verschmutzung durch Hundeurin
WO2004107859A3 (en) * 2003-04-28 2005-03-24 Ganesh Natrajan Iyer Novel herbal mosquito repellent compositions

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