AT126251B - Prägeprüfer. - Google Patents
Prägeprüfer.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Prägeprüfer. EMI1.1 Münze zwischen zwei konzentrische Tastglieder eingeführt und durch Verschiebung dieser Sätze entweder über einen Rücklaufschlitz oder, wenn die Münze die richtigen Abmessungen hat, über einen Kassierschlitz geleitet wird, wobei besondere Tastglieder (Hebelpaare) vorgesehen sind. Bei Anstoss der inneren Tastglieder auf die richtige Münze werden die schwingbaren Hebelpaare ausgeschwungen und wirken hiebei auf ausserhalb der Tastglieder gelegene Sperrglieder ein, so dass diese nun eine Weiterschiebung der Sätze zwecks Einfallen der Münze in den Kassiersehlitz gestatten. Diese Prägeprüfer treten nur durch Betätigen eines Druckknopfes in Tätigkeit und sind daher von äusseren Einflüssen abhängig. Gegenstand der Erfindung ist nun ein Prägeprüfer, bei dem die Dicke der Münze an Stellen der glatten Grundfläche der Reliefprägung durch ein Spitzensystem geprüft wird, von welchem zumindest ein Teil beweglich ist, wobei das wesentliche Kennzeichen darin besteht, dass ein Anschlag vorgesehen ist, dessen Anschlagkante um den Münzdurchmesser von der Münzführung entfernt ist, so dass die Münze nach dem Einwurf zwischen die offenen Spitzen auf die Anschlagkante einseitig auffällt und um diese eine Drehbewegung ausführt, wobei sie auf einen Auslenker auftrifft. Diese Prüfung einer Münze an Stellen der glatten Grundfläche der Reliefprägung geht hiebei selbsttätig ohne Einwirkung von aussen vor sich und gewährleistet dadurch grösste Genauigkeit. Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, u. zw. stellt die Fig. 1 den Prägeprüfer in Ansicht und in teilweisem Schnitt dar, während die Fig. 2 denselben in Ansicht von links, bei abgenommener Vorderplatte, veranschaulicht. Die Fig. 3-7 zeigen Einzelheiten. Erfindungsgemäss besteht der Prägeprüfer aus einer festen Seitenplatte 1 und zwei beweglichen Platten 2 und 3. An der festen Platte 1 befindet sich eine Metallspitze 4, die etwas (eine kleine Strecke) in den Zwischenraum der beiden Platten 1 und 2 hineinragt. Gegenüber dieser Spitze 4 ist eine zweite Metallspitze 5 angeordnet, die an einem Winkelhebel 6 befestigt ist, der um die in der Ebene der Platte 2 liegende Achse 7 gedreht werden kann. In der Platte 2 ist ferner eine Achse 8 gelagert, die einen auf ihr fest angebrachten Hebel 9 mit einem, den Zwischenraum der beiden Platten 1 und 2 durchsetzenden Fortsatz 10 trägt. Dieser Fortsatz 10 kann sich in einem Schlitz 11 der beiden Platten 1 und 2 bei Drehung des Hebels 9 um seine Achse 8 frei bewegen. Auf der Achse 8 ist weiters ein Hebel 12 befestigt, der mittels einer Verbindungsstange 13 mit dem Winkelhebel 6 gekuppelt ist. Zwischen den Platten 1 und 2 befindet sich eine kreisförmig gekrümmte Rollbahn M, deren Mittelpunkt die Ecke 15 des zwischen den Platten 1 und 2 liegenden Anschlages 16 bildet. Der Radius des Kreisbogens der Rollbahn 14 entspricht dem Durchmesser einer echten Münze. Der Abstand der Spitzenachsen 4 und 5 von der Ecke 15 ist so bemessen, dass die Spitzen in die hinter dem Randwulst der Münze befindlichen tiefgeprägten Flächen treffen würden, wenn sich eine Münze gerade, u. zw. vollkommen zwischen der Ecke 15 und dem Fortsatz 10 des Hebels 9 befände. Der Hebel 9 wird durch eine Zugfeder 17 ständig in Richtung auf die Ecke 15 gezogen. Seine Endlage ist hiebei durch den Schlitz 11 derart begrenzt, dass der Fortsatz 10 innerhalb der bogenförmigen Rollbahn 14 zu stehen kommt. Der mittels der Kuppelstange 13 mit dem Hebel 12 verbundene Winkelhebel 6 befindet sich bei Normallage des Hebels 9 in einer solchen Stellung, dass die auf ihm befestigte Spitze 5 von der gegenüberliegenden Spitze 4 einen grösseren Abstand hat als die Dicke der Münze am <Desc/Clms Page number 2> Randwulst. Wird nun eine Münze M durch den in der Vorderplatte 18 befindlichen Einwurfschlitz s in den Zwischenraum der beiden Platten 1 und 2 geworfen, so rollt sie auf dem geneigten, geradlinigen Teil der kreisförmigen bzw. bogenförmigen Rollfläche gegen den Anschlag 16 und fällt dann längs dieses Anschlages 16 auf die bogenförmige Rollbahn. Hier keilt sich die Münze zwischen der Ecke 15 und dem Fortsatz 10 des Hebels 9 ein und drückt den Fortsatz 10 aus der bogenförmigen Rollbahn 14 heraus. Dadurch wird die Achse 8 im Uhrzeigersinn in Drehung versetzt und der Hebel 12 drückt mittels der Kuppelstange 13 auf den Winkelhebel 6, so dass sich die daran befestigte Spitze 5 der gegenüberliegenden Spitze 4 nähert. Hiebei befinden sich beide Spitzen 4 und 5 bereits innerhalb des Randwulstes der Münzen M. Das Übersetzungsverhältnis des Systems der Hebel 9, 12 und 6 ist so bemessen, dass der Abstand der beiden Spitzen 4 und 5 gerade der Dicke der Münze M hinter dem Randwulst entspricht, wenn der Abstand des Fortsatzes 10 des Hebels 9 von der Ecke 15 gleich dem Durchmesser der Münze M ist. In diesem Falle kann daher die echte Münze zwischen dem Fortsatz 10 und der Ecke 15 hindurchgleiten. Ist die Dicke der Münze M an der mit den Spitzen 4 und 5 gemessenen Stelle grösser als ein bestimmtes zulässiges Mass (Fig. 6), so kann der Hebel 9 bzw. sein Fortsatz 10 nicht mehr genügend ausschwingen und eine eingeklemmte falsche Münze wird zwischen der Ecke 15 und dem Fortsatz 10 festgehalten. Besitzt die Münze die einem bestimmten Mass entsprechende Dicke an der zu messenden Stelle, so gleitet sie, wie schon bemerkt, durch. Hiebei wird der Hebel 9 von der Feder 17 wieder in seine Ruhelage gezogen, wodurch die Spitze 5 aus der Vertiefung der Münze hinter dem Randwulst herausgezogen wird, worauf die Münze die restliche bogenförmige Rollbahn 14 weiterrollen kann. Um nun eine eingeklemmte falsche Münze zu befreien und den Prägeprüfer für eine nachfolgende Reihe von Münzeinwürfen wieder frei zu bekommen, ist folgende Einrichtung vorgesehen. Die Platten 2 und 3 sind um eine Achse 21 schwenkbar mit der Platte 1 verbunden (Fig. 7) und werden durch Federn 22 gegeneinander gepresst. Der genaue Abstand der Platten 2 und 3 von der Platte 1 wird durch eine Distanzschraube 23 (Fig. 2) eingestellt. die durch eine Gegenmutter feststellbar ist. Die Drückerstange b besitzt einen Keil bzw. eine Keilfläche 26, welche hinter einem Fortsatz der Platte. 3 liegt. Wird nun die Drückerstange b nach rechts verschoben, so hebt die Keilfläche 26 die Platte J ab bzw. verschwenkt sie um die Achse 21. Die Platte 3 nimmt vermittels des Teiles 24 die Platte 2 mit. Hiebei ist dieser Teil 24 so ausgebildet, dass die Platte 3 erst ein Stück angehoben werden muss, ehe sie ihre Bewegung auf den Teil 24 und damit auf die Platte 2 überträgt. Durch Rechtsverschiebung des Drückers b wurde auch die an dem Teil b'anliegende Hemmung 27, welche aus einem federnden Draht besteht und am oberen Ende an der Platte 2 befestigt ist, mitgenommen, so dass sieh der an der Hemmung 27 befestigte Vorsprung 28 an den durch die verklemmte Münze nach links ausgeschwenkten Hebel 9 anlegt. Da ein Zwischenraum zwischen der Platte 3 und dem sie überragenden Teil 24 vorgesehen ist, hat das EMI2.1 wurde. Beim weiteren Rechtsverschieben der Drückerstange b wird auch die Platte 2 angehoben, die Entfernung zwischen den Prüfspitzen 4 und 5 vergrössert sich, die verklemmte Münze M kann jedoch den Fortsatz 10 des Hebels 9 nicht weiter nach links verschieben, da diese Bewegung durch Anliegen des Vorsprunges 28 der Hemmung 27, die sich dabei durchbiegt, verhindert wird. Die Rollbahn 14 ist an der festen Platte 1, der Anschlag. M an der Platte 2 befestigt. An der festen Platte 1 ist ferner ein Abstreifer 29 angeordnet, der in der Normallage der Platte 2 in diese mit seinen den Winkelhebel 6 umgreifenden Enden eintaucht und an der Innenseite der Platte 2 nicht vorsteht. Wenn mittels der Drückerstange b die Platte 2 aufgehoben wurde, so wird die Ecke 15 des Anschlages 16 von der verklemmten Münze M abgezogen, da die Münze durch den Abstreifer 29 gehindert wird, der Bewegung der Ecke 15 zu folgen. Durch das Abziehen der Ecke 15 von der verklemmten Münze wird das eine Gegenlager von den beiden, welche die Verklemmung verursacht haben, beseitigt und die Münze kann abrollen und fällt zwischen der geöffneten Platte 2 oder 3 und der Platte 1 heraus. PATENT-ANSPRÜCHE : EMI2.2
Claims (1)
- dem Auslenker (10) die Prüfspitze (5) gegen die zweite Prüfspitze (4) bewegt und zur Berührung mit den Vertiefungen zwischen der Reliefprägung bringt.3. Prägeprüfer nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Prüfhebelsystem EMI2.3 lagerähnlichen Ausnehmungen der benachbarten Teile gelagert ist, und einem um einen Zapfen (7) drehbaren Kniehebel (6) besteht, der die Prüfspitze (5) trägt. <Desc/Clms Page number 3>4. Prägeprüfer nach den Ansprüchen 2 und 3, gekennzeichnet durch eine Feder (17) zwischen dem Befestigungsteil für die Achse (7) und dem Auslenkerhebel (9), die den letzteren ständig in der der Offenstellung der Prüfspitzen entsprechenden Lage hält, so dass der Auslenker (10) in den Bereich der Münzenbahn hineinragt.5. Prägeprüfer nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine falsche Münze, deren zwischen den Spitzen (4, 5) zu messende Dicke stärker ist, als die Stärke einer echten Münze, an der Stelle der glatten Grundfläche der Reliefprägung dadurch hängen bleibt, dass der Auslenker (10) unter Vermittlung des Hebelgestänges eine Relativdrehung der Münze um die Kante (15) verhindert, da die Spitzen (4, 5) sich nicht auf die Distanz nähern können, die einer echten Münze entspricht.6. Prägeprüfer nach den Ansprüchen 1 bis 5, bei dem die zwischen den Spitzen und dem Auslenker (10) hängengebliebene falsche Münze bei Betätigen eines Drückers (b) durch Verschwenken der einen Münzwand ( : 3) ausgeschieden wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abstreifer (29) vorgesehen ist, der die Münze hindert, der Bewegung der Kante (15) des Anschlages (16) zu folgen.7. Prägeprüfer nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine Feder (27), die mit einem Ende an der Platte (2) mit dem andern Ende am Drücker (b) befestigt ist und in den Bereich des Auslenkerhebels (9) hineinragt, um den Auslenkerhebel (9) während der Betätigung des Drückers festzuhalten.8. Prägeprüfer nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen der Wand (18) und einem Fortsatz der Wand (1) gelagerte Drücker (b) am inneren Kopfende mit einem Keil (26) versehen ist, der das Verschwenken der beweglichen Platte (3) bewirkt.9. Prägeprüfer nach den Ansprüchen 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass bei Anheben der Platte ( : 3) die Platte (2) vermittels eines Kupplungsgliedes (24) an der Platte (2) dann angehoben wird, wenn der zwischen Platte ( : 3) und Kupplungsglied (24) vorgesehene tote Gang überschritten ist.10. Prägeprüfer nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kuppelstange (13) in den uhrlagerähnlichen Ausnehmungen durch eine diese benachbarten Teile gegeneinanderziehende Feder festgehalten wird.11. Prägeprüfer nach den Ansprüchen 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Anpressen der beweglichen Platten (2, 3) an die feste Platte (1) bzw. deren Distanzierungselement (23) von mit Bolzen (48) bewehrten Federn (22) vermittelt wird, wobei die Bolzen mit ihren hakenförmigen Enden (48') in Ausnehmungen der festen Platte verankert sind, nachdem sie durch Schlitze der festen Platte (1) und der beweglichen Platten (2, 3) durchgesteckt wurden.
Applications Claiming Priority (1)
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