AT126085B - Vorrichtung zum Härten der Lagerstellen von Wellen od. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Härten der Lagerstellen von Wellen od. dgl.

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AT126085B
AT126085B AT126085DA AT126085B AT 126085 B AT126085 B AT 126085B AT 126085D A AT126085D A AT 126085DA AT 126085 B AT126085 B AT 126085B
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Friedrich Klopp
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Friedrich Klopp
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Härten der Lagerstellen von Wellen od. dgl. 



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, bei der die zu   härtenden   Gegenstände absatzweise an einer   Stichflamme   vorbeibewegt und in eine unterhalb   dieser befindliche Härte-   flüssigkeit getaucht werden. Vorrichtungen dieser Art sind bereits zum Härten der Flanken von Zahnrädern bekanntgeworden. 



   Der Gegenstand der Erfindung dient zum Härten der Lagerstellen von Wellen, der Gleitstellen von Kolbenstangen od. dgl. und zeichnet sich dadurch aus. dass die zu   härtenden   Wellen od. dgl. durch aufgesetzte Zahnräder ständig in Drehung versetzt werden, so dass die Härtung gleichmässig am ganzen Umfang der betreffenden Stelle erfolgt. Zu diesem Zweck werden die zu härtenden Wellen od. dgl. in offene Ausschnitte von Scheiben gelegt. welche absatzweise weitergeschaltet werden und eine Welle nach der ändern in den Bereich der Stichflammen bringen. Gleichachsig mit diesen Scheiben ist ein Mittelzahnrad angeordnet. in das nach Art von Planetenrädern die auf den zu härtenden Wellen aufgesetzten   Zahnräder   
 EMI1.1 
 erhalten. 



   Die Verwendung offener Lagerstellen ermöglicht ein einfaches Einlegen neuer Werkstücke während des Betriebes. Um ein vorzeitiges Herausfallen der Wellen zu verhindern. sind Führungssegmente vorgesehen, die erst hinter dem Bereich der Stichflammen endigen. wo dann die gehärteten Wellen selbsttätig herausfallen und ebenfalls während des Betriebes leicht entfernt werden können. In die leer aus der   Härteflüssigkeit   auftauchenden   offenen   Lagerstellen können dann. wie erwähnt, während des Betriebes neue   Werkstücke   eingelegt werden. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt 
 EMI1.2 
 Fig. 3 eine Einzelheit zu Fig. 2 in der Projektion von Fig. 1 zeigt. Es ist   a   ein Bottich mit der Härteflüssigkeit. In Lagerungen   b   der Seitenwandungen dieses Bottichs ist die Hauptachse c gelagert, auf der innerhalb des Bottichs zwei Stirnscheiben d mit offenen Lagerungen e 
 EMI1.3 
 in die Lagerstellen e der Stirnscheiben cl lose eingelegt. In der Zeichnung sind die Wellen mit t'bezeichnet.

   Vor dem Einlegen der Wellen f in die   Lagerungen e der Stimscheihen'/   wird auf jede Welle ein Zahnrad g fest aufgesetzt, das in ein Zahnrad h eingreift, das auf einer längsverschiebbaren Büchse i der   Achse''lose aufgesetzt ist.   In das Zahnrad h greift ein 
 EMI1.4 
 ein Exzenter n fest aufgesetzt, gegen das silt federnd eine Laufrolle /legt. die an einer in der Führung o geführten Stange p angeordnet ist. An dieser Stange p ist eine Klinke) angelenkt, die in ein auf der Achse r fest aufgesetztes Sperrad s eingreift. t, u sind die Brenner zur Erzeugung der Stichflammen. Die Brenner t sind an einer Brücke w und die Brenner u an einer   Brücke   x längsverschieblich und feststellbar angebracht,
Zum Betriebe der Vorrichtung werden die   Achsen/und   in Drehung versetzt.

   Bei Drehung der Achse I wird durch das Zahnrad k das Zahnrad h und durch dieses die Zahnräder g und hiedurch die Wellen 'gedreht. Infolge der   Drehung der Achse M ! wird gleich-   zeitig durch das Exzenter p das Sperrad s und hiemit die Hauptachse e absatzweise gedreht 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 gelangt und sich dort an Ort dreht, wobei die Lagerstellen der Wellen ringsherum gleichmässig erhitzt werden. Bei der   nächsten Drehung   der Hauptachse c fällt die Welle mit den erhitzten Lagerstellen in den Bottich a und die nächstfolgende Welle kommt in den Bereich der Brenner t,   M.

   Damit   die Wellen nicht vorzeitig aus den Lagerungen e der Strinscheiben d herausfallen, sind auf der   Brücke ; r entsprechende Haltestüeke   oder Führungssegmente f verschiebbar und feststellbar angebracht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :  
1.   Vorrichtung zum Härten   der Lagerstellen von Wellen od. dgl., bei der die   zn   härtenden   Werkstücke   absatzweise an Stichflammen vorbei in eine darunter befindliche Härte- 
 EMI2.2 
 gesetzte Zahnräder (g) in Drehung gehalten werden, die mit einem auf der Hauptachse (c) lose aufgesetzten Zahnrad   (it)   in Eingriff stehen, das seinen Antrieb unabhängig von dem der Hauptachse (von einem Antriebszahnrad   7. :)   erhält.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zu härtenden Wellen in offene Lagerungen (e) von auf der Hauptachse (e) angebrachten Stirnscheiben (d) zu liegen EMI2.3 flüssigkeit herausfallen.
    3. Vorrichtung nach Anspruch l oder 2. dadurch gekennzeichnet, dass ein vorzeitiges Herausfallen der zu härtenden Wellen aus den offenen Lagerungen (e) der Stirnscheiben durch Haltestücke oder Führungssegmente (e) verhindert wird. EMI2.4
AT126085D 1929-11-11 1929-11-11 Vorrichtung zum Härten der Lagerstellen von Wellen od. dgl. AT126085B (de)

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