AT125909B - Sterile Verbandpackung. - Google Patents

Sterile Verbandpackung.

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AT125909B
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Ernst Dr Blank
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Ernst Dr Blank
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Description


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  Sterile   Yerbandpacimng.   



   Die Erfindung betrifft eine sterile   Verbaudpackuug aus einer   in eine aufreissbare Hülle   eingefalteteti   und mit Haltemitteln versehenen Kompresse. 



   Es sind schon   Verbandpackungen bekannt. bei   denen ein Päckchen eines Verbundstoffstreifens derart in einem   Papiersäckchen untergebracht ist.   dass der Anfang des Verbandstoffstreifens in einem   verschmälertem   Halsteil des Säckchens zu liegen kommt. Beim Gebrauch dieses Verbandes muss man mittels einer sterilen Schere das Ende des Halsteils öffnen und den Anfang des Verbandstreifens mittels einer sterilen Pinzette erfassen, um den Streifen in gewünschter Länge herauszuziehen. Es sind auch Abreisspackungen bekannt, bei denen das Ende der Kompresse nach dem Abreissen eines Hüllenteiles freigelegt wird, sowie andere Packungen, bei denen die Enden der Kompresse freiliegen und die Packhülle abgestreift werden kann.

   Aber bei all diesen Packungen besteht keine   Möglichkeit :   die Kompresse beim Herausziehen derselben vor Berührung mit den Fingern zu schützen und ohne ein steriles Werkzeug zu ergreifen und anzuwenden. 



   Der Zweck der Erfindung ist, jede Anwendung von Werkzeugen beim Gebrauch der Kompresse zu erübrigen, da solche Werkzeuge steril sein müssen, sterile Werkzeuge aber nicht immer vorhanden sind und ohnehin den Gebrauch der Kompresse erschweren und umständlich machen. 



   Die Erfindung besteht darin. dass die geknoteten Enden von   Haltefäden.   mit denen die Kompresse versehen ist, in einen leeren Abreissteil der Hülle hineinragen und darin in gestreckter Lage derart eingeklemmt sind, dass mit dem abzureissenden Teil der Packhülle zugleich die Enden der Haltefäden sich ergreifen lassen oder nach dem Entfernen des Abreissteiles aus der Hülle herausragen und die Kompresse an denselben herausgezogen und aus- 
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Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ansführungsbeispiel dargestellt. u. zw. zeigt Fig. 1 das Verbandmittel in Form einer Kompresse, ausgebreitet im   Grundriss,   Fig. 2 die Kompresse halb gefaltet, Fig. 3 die Kompresse mit der Verpackung, Fig. 4. eine Stirnansicht auf die abgerissene Stelle der Packung. 



   Die Kompresse a, welche zum Auflegen einer Wunde   bestimmt   ist und aus   steriler.   nicht imprägnierter Gaze. Watte oder anderem   Verbandstoff bestellen kann.   ist mit zwei Haltefäden b versehen. Die Kompresse ist beispielsweise viermal in   der Längsrichtung gefaltet, und   die Haltefäden sind an beiden seitlichen Enden in der Längsmitte eingesetzt und   werden beim   Einpacken so gelegt, dass ihre Enden an einem Querwand   der zusammengefalteten Kompresse   vorstehen, wie es Fig. 3 zeigt.

   Die   Packhülle     c besteht aus zerreissbarem Stoff, vorzugsweise   Papier, welches nach dem Einwickeln der Kompresse an beiden Querenden gefaltet. mittels   Klammern cl   fest zugehalten und durch einen   Überzug   hermetisch verschlossen wird. Dabei wird die Hülle entsprechend grösser gewählt als die Länge der Kompresse und diese so eingelegt. dass sie an ihrer Querseite vorstehenden Haltefäden b in eine leere Stelle der Hülle   rag611.   die durch geeignete Mittel als   Abreissstück gekennzeichnet   ist. Die Hülle ist so bemessen, dass das Verbandmittel darin mit geringem Druck eingepresst liegt und sich nicht verschiebt.

   Der 

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 leere Raum, in welchen die Fäden b ragen, ist durch geschicktes Verpacken so eng   gewählt.   dass auch die Fäden darin durch die Wände der Hülle in gestreckter Lage festgehalten werden, wie Fig. 3 zeigt. 



   Wird beim Gebrauch der z. B. durch die Linie e gekennzeichnete leere Teil   f   der Hülle abgerissen, so werden die Haltefäden   b   freigelegt nnd hängen über den   Abreissrand   herab oder stehen. wenn sie steif genug sind, aus der Abreissöffnung der Hülle heraus. Fasst man die beiden Fäden an ihren zweckmässig mit Knoten versehenen Enden zwischen den Fingern einer Hand, so kann man die Kompresse herausziehen, ohne dieselbe oder auch nur den Abreissrand der Hülle berühren zu müssen. Das Nichtberühren des offenen Randes ist wichtig. weil, wenn der   offenliegende   Rand mit Keimen von den Händen infiziert wird. diese Keime auch auf die sterile Kompresse beim Herausziehen aus der Hülle übertragen werden.

   Nimmt man dann den einen Haltefaden in die andere Hand, so kann man die zusammengelegte Kompresse durch Anziehen an den beiden Fäden entfalten, wie Fig. 1, zeigt. und in dieser Haltung auf die Wunde auflegen. 



   Selbstverständlich könnte man auch je zwei Haltefäden an jeder Seite der Kompresse vorsehen und je ein Paar der Fäden über den einen und andern Querrand der Kompresse vorstehen lassen, so dass die Packhülle an beiden Enden in gleicher Weise und mit dem gleichen Erfolg abgerissen werden könnte.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Sterile Verbandpackung, aus einer in eine aufreissbare Hülle eingefalteten und mit Haltemitteln versehenen Kompresse bestehend, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Enden mit Knoten versehenen Haltemittel (b) in einen breitgedrückten, leeren Abreissteil (Cl) der Packhülle (e) in gestreckter Lage derart untergebracht und eingeklemmt sind, dass mit dem abzureissenden Teil der Packung zugleich die Enden der Haltefäden sich ergreifen lassen oder nach dem Entfernen des Abreissteiles herausragen und die Kompresse an denselben heraus- gezogen und ausgebreitet werden kann.
AT125909D 1927-10-26 1928-10-10 Sterile Verbandpackung. AT125909B (de)

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