AT139938B - Packungsverschluß. - Google Patents

Packungsverschluß.

Info

Publication number
AT139938B
AT139938B AT139938DA AT139938B AT 139938 B AT139938 B AT 139938B AT 139938D A AT139938D A AT 139938DA AT 139938 B AT139938 B AT 139938B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
box
tongue
perforation
tongues
closure
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Rico Zd Y Akc Spol
Filing date
Publication date
Application filed by Rico Zd Y Akc Spol filed Critical Rico Zd Y Akc Spol
Application granted granted Critical
Publication of AT139938B publication Critical patent/AT139938B/de

Links

Landscapes

  • Cartons (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Paekungsverschluss.   



   Zur Verpackung von Stoffen, welche klaglos und   verlässlich   gegen äussere Einflüsse isoliert werden müssen, namentlich   medizinalische   Erzeugnisse, wie Watte, Verbandstoffe od. dgl. werden allgemein gut verklebte Päckchen bzw. Schachteln verwendet, um äussere Einflüsse zu verhindern und die Sterilität des darin verwahrten Materiales zu sichern. Ein Nachteil solcher Packungen liegt jedoch darin, dass sobald daraus ein Teil des Materiales entnommen werden soll, die Hülse zerrissen werden muss. Die aufgerissene Umhüllung, ob nun aus Papier, Pappe   od,   dgl. bestehend, verschliesst sodann das zu verwahrende Material nicht in steriler Weise, so dass die Päckchen eigens   umgepackt   und verwahrt werden müssen. 



  Es wurde auch schon vorgeschlagen, Packungen, wie z. B. Umschläge mit Aufreissfäden zu versehen, jedoch hatten solche Packungen den Nachteil, dass, wenn sie einmal aufgerissen wurden, ein Verschliessen nicht mehr möglich war. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Packung bzw. ein   Packungsverschluss,   welcher die angeführten bisherigen Mängel dadurch beseitigt, dass eine oder mehrere Zungen auf ihrer ganzen Seite mit einer Perforierung zweckmässig an der Faltstelle zwischen der Seitenwand und der entsprechenden Zunge versehen sind, wobei unterhalb der Perforierung ein Aufreissmittel z. B. ein Bindfaden zweckmässig vorgesehen ist. Ein solcher Verschluss eignet sich   natürlich   für jede Art von Verpackungen, bei denen Faltschachteln verwendet werden, vorteilhaft jedoch für das eingangs erwähnte Material. 



   Soll die Schachtel geöffnet werden, so erfasst man das hervorragende Fadenende und durch Anziehen in der Richtung des Befestigungsendes des Fadens von der Schachtel weg, wird die Perforierung zerrissen. 



  Dadurch wird die Verbindung der angeklebten Deckzungen mit der Seitenwand unterbrochen und die Schachtel lässt sich leicht öffnen. Nach Entnahme des erforderlichen Materiales werden die übrigen Zungen wieder geschlossen und das Deckblatt bei einer derselben eingesehoben, so dass die Schachtel wieder verschlossen ist und sieh zur Aufbewahrung des übriggebliebenen Materiales eignet. 



   Die beiliegende Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, u. zw. in perspektivischer Darstellung in offenem Zustande. 



   In der Figur stellen a und b die Seitenzungen des Verschlusses vor, c und d stellen dann das zweite Paar der   Verschlusszunge   vor. Cl veranschaulicht das in die Schachtel einschiebbare Deckblatt der Zunge e. 



  Bei e ist eine Perforierung zwischen der Zunge   cl   und der Seitenwand der Faltschachtel vorgesehen. f stellt den Aufreissfaden, welcher   bei i   befestigt ist, vor. 



   Beim Schliessen dieses Verschlusses werden vorerst die Zungen a und b über den   Verschlussraum   der Schachtel gelegt, darüber die Zunge c und das Deckblatt Cl wird in die Schachtel eingeschoben. Daraufhin wird die Zunge c über die übrigen Zungen gelegt und auf der Zunge c z. B. mittels Klebung befestigt. 



  Die Faltschachtel ist somit verschlossen. 



   Beim Öffnen wird das herausragende Ende des   Fades erfasst   und in der Richtung   mach te   gezogen, so dass die Lochung e zerrissen und die Verbindung zwischen der Zunge   ci   und der Seitenwand der Schachtel unterbrochen wird, worauf sich die Schachtel leicht öffnen lässt indem die Zunge   c,   a und b aufgeklappt wird. Nach Entnahme der erforderlichen Materialmenge wird die Schachtel durch Zusammenklappung der Zungen a, bund c und Einschieben des   Deckblattes   Cl wieder verschlossen. 



     Natürlich   kann die Lochung auch bei mehr als einer Zunge vorgesehen werden, z. B. bei den benachbarten Zungen   a   und d. Auch muss der Faden nicht an einem Ende befestigt sein, sondern kann nur lose eingelegt oder an der Lochung angeklebt werden und seine beiden Enden können herausragen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Packungsverschluss, namentlich für Faltschachteln mit zwei oder mehreren schliessbaren Zungen, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere Zungen auf ihrer ganzen Seite mit einer Perforierung, zweckmässig an der Faltstelle zwischen der Seitenwand und der entsprechenden Zunge, versehen sind, wobei unterhalb der Perforierung ein Aufreissmittel, z. B. ein Bindfaden vorgesehen ist. EMI2.1
AT139938D 1933-04-01 Packungsverschluß. AT139938B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT139938B true AT139938B (de) 1934-12-27

Family

ID=2505

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT139938D AT139938B (de) 1933-04-01 Packungsverschluß.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT139938B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2708288A1 (de) Geraet zum aufheben und aufnehmen von gegenstaenden
AT139938B (de) Packungsverschluß.
DE815321C (de) Klammerstreifen zum Verschliessen von Verpackungsbeuteln
DE847577C (de) Verschluss fuer Kartonpackungen
DE580413C (de) Rasierklingenpackung
DE666825C (de) Rasierklingenpackung
DE577419C (de) Packung fuer zerbrechliche Gegenstaende, z. B. Eier, Gluehlampen, Flaschen o. dgl.
DE19617648A1 (de) Versandumschlag
CH414453A (de) Verpackung für Tampons
DE1931871U (de) Faltkarton aus pappe, wellpappe od. dgl.
CH527735A (de) Wiederverschliessbare, quaderförmige Faltschachtel
DE1167257B (de) Fluessigkeitsdichter Behaelter aus Papier, Karton od. dgl.
AT38547B (de) Steriler Notverband.
AT122293B (de) Papiersack mit Verstärkungseinlage, insbesondere zum Verpacken von Kohle.
CH267541A (de) Packung aus Pappe.
DE205173C (de)
AT246096B (de) Sammelmappe, insbesondere Schnellhefter, mit quer zum Mappenrücken umlegbaren Aufreihzungen für gelochtes Schriftgut
AT220537B (de) Zuschnitt zur Herstellung eines Verpackungsbehälters
AT101413B (de) Faltschachtel.
AT140331B (de) Behälter aus Papier, Karton od. dgl.
DE3315142A1 (de) Faltschachtel fuer massenartikel
DE642565C (de) Klebverschluss fuer gefuetterte Beutel
AT148566B (de) Faltschachtel mit Schauöffnung.
AT220066B (de) Kreuzbodensack
AT125909B (de) Sterile Verbandpackung.