AT125872B - Einstechnähmaschine für Schuhwerk. - Google Patents

Einstechnähmaschine für Schuhwerk.

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AT125872B
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United Shoe Machinery Corp
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   Die vorliegende Erfindung betrifft   Einsteehnähmaschinen für Sehuhwerk   und ist in der vor-   liegenden Ausführungsform   an einer Maschine veranschaulicht, die zum Vernähen des Oberleders eines gewendeten Schuhes mit der   dazugehörigen   Sohle dient. Dem Schuh wird durch die mit demselben in Berührung tretenden Teile eine beständige oder ununterbrochene Vorschubbewegung erteilt. Die mit dem Werkstück in Berührung tretenden Teile oder Werkzeuge bestehen unter anderem aus einer gebogenen   Hakennadel,   einer   Werkstückführung   oder Lehre, einem   Rissführer   und aus einer Ahle. 



   Ein wichtiges Merkmal der Erfindung besteht darin. dass die   beständige, ununterbrochene Vor-   schubbewegung des Werkstückes teilweise durch die Zusammenwirkung eines   Rissführers   und einer Nadel 
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 her bewegt. Mit Rücksicht auf diese Anordnung, wird der Rissführer erst nach erfolgtem   Zurückziehen   der Nadel zurückbewegt. Es können somit Schuhe mit schmäleren Spitzen eingestochen werden, da der Schuh um den Rissführer als Mittelpunkt   herumgeschwungen   wird, wenn der letztere seine   Zurück-   bewegung ausführt.

   Durch dieses Schwingen des Schuhes um den seine   Zurüekbewegung   ausführenden Rissführer, kann die äussere Fläche der   : Naht vorgeschoben werden.   während die innere Fläche oder die Rissfläche der Naht mit Bezug auf die Bewegungsbahn der Nadel im wesentlichen ortsfest verbleibt. 



  Die Stiche werden demgemäss genau in der beabsichtigten Weise der Naht entlang verteilt. 



   Eine der das Werkstück vorschiebenden Vorrichtungen kann durch die   Werkstückführung   
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 bewegten Hebels 22 verbunden. Das andere Ende des lose auf einer Welle 24 sitzenden Hebels 22 trägt eine Rolle 26, die in einer Kurvennut einer auf der Antriebswelle 28   S der Maschine   sitzenden Kurvenscheibe Aufnahme findet. Der Nadelträger 6 führt auch eine seitliche Bewegung aus, um der Nadel Vorschub- 
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 Ende des Lenkstiickes 20 ist gemäss der Erfindung ein Universalgelenk vorgesehen. Die seitlichen Vorschubbewegungen und   Zurüekbewegungen   der Nadel werden durch zwei, an Wellen 34 (Fig. 1) angeordnete Hebel 30, 32 herbeigeführt. Die vorderen Enden der Hebel   30.. 3 : Z   treten in Schlitze der Enden der   Muffen M.   



  18 ein. Die Hebel   Jss,     32   sind mit einem   Lenkstüek 56   verbunden. An einem rückwärtigen Fortsatz des Hebels 32 ist eine Rolle   angebracht,   die an dem Umfang einer auf der Welle 28 sitzendne Kurvenscheibe anliegt. 
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 Beziehung zu der Bewegung der Nadel zu schwingen. An der Welle 10 ist ein Zahnbogen 44 ausgebildet, der mit einer Verzahnung des vorderen Endes einer Stange 46 in Eingriff steht. Das   rückwärtige   Ende der Stange 46 ist mit einem Ende eines lose auf der Welle 24 sitzenden Winkelhebels 48 verbunden. Das andere Ende des Winkelhebels 48 trägt eine Rolle 50. die in eine   Kurvennut   einer auf der Welle 28 sitzenden Kurvenscheibe eintritt. 
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 auf der Welle 12 drehbar ist.

   Der   Träger 54   kann auf der Welle 12   Schwingbewegungen ausführen   und sich während den seitlichen   Vorsehubbewegungen   und Zurückbewegungen des Nadelträgers mit dem letzteren als Ganzes bewegen. Der Träger 54 wird während jedes Kreislaufes der Maschine geschwungen. um den Rissführer gegen das Werkstück und von dem letzteren hinweg zu bewegen, u. zw. wird dieses 
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 trägt eine Rolle   60,   die in eine Kurvennut einer auf der Welle 28 sitzenden Kurvenscheibe eintritt. An jedem Ende des Lenkstückes 58 ist ein Universalgelenk vorgesehen, damit der Träger   54   an den seitlichen   Vorsehubbewegungen   und Zurückbewegungen der Nadel teilnehmen kann. 



   Der Fadengeber 62 ist an dem unteren Ende einer   Sehwingwelle 64 befestigt,   die in dem Träger 54 des Rissführers   ? untergebracht   ist. Wenn die Welle 64 geschwungen wird. so zieht der Fadengeber 62 die zur Bildung jedes Stiches erforderliche Fadenmenge ab. An der   Welle : 24   ist ein Hebel   a6   angeordnet. dessen Rolle 68 in eine Kurvennut einer auf der Welle 28 sitzenden   Kurvenscheibe   eintritt. Ein beiderseits mit Universalgelenken versehenes Lenkstiick 70 verbindet den Hebel 66 mit einem Arm 72 des oberen Endes der Schwingwelle 64. 



   Wie bereits erwähnt, bewegt sich der   Träger 54   mit dem Nadelträger der Vorschublinie entlang. 



  Der Fadengeber   6. 3 behält   somit seine richtige Lage mit Bezug auf die der Vorsehublinie entlang hin und her bewegte Nadel bei. Die Anordnung der Sehwingwelle 64 und des Fadengebers ist derart dass der letztere sich quer über die Vorschublinie erstreckt. Die Fadenabzugbewegung des Fadengebers findet im wesentlichen in der Vorschublinie quer zu der Nadelebene und entgegengesetzt zu der Vorschubrichtung des   Werkstückes   statt. 
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 der in dem Masehinengestell verschoben wird, um der Ahle 74 und dem Anschlag 76 Vorschubbewegungen zu erteilen. Die Enden des Trägers 78 sind zu Lagerzapfen 80 ausgebildet, die in dem Maschinengesteil in der Vorschubrichtung des   Werkstückes   längsweise bewegt werden können. Der Träger 78 wird der Vorschublinie entlang durch zwei Hebel 82, 84 hin und her bewegt.

   Diese Hebel sind um kurze Wellen bewegbar, von denen eine in der Fig. 1 durch das   Bezugszeiehen   86 angedeutet ist. Die Hebel   82,   84 sind durch ein   Lenkstück   88 miteinander verbunden und bewegen sich gemeinsam. Die Enden der Hebel ?, S4 finden in   Aussparungen   der Lagerzapfen 80 Aufnahme. Einer dieser Hebel trägt eine, unter dem Einfluss einer   Kurvenscheibe   stehende Rolle. 
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 bewegt werden, ist auf die Welle 24 ein Hebel 9 lose aufgesteckt. Eine Rolle 94 des Hebels 92 findet in einer Kurvennut einer auf der   Welle.   sitzenden   Eurvenseheibe   Aufnahme. Der Hebel 92 ist mit dem Ahlenträger 78 durch ein beiderseits mit Universalgelenken versehenes   Lenkstüek   96 verbunden. 



   Die Führung 76 ist nachgiebig in einer   kurvenförmigen Führung   des Trägers 78 untergebracht und wird gewöhnlich durch eine, in einer Aussparung des Trägers 78 vorgesehene   Druekfeder   98 in vor-   gerückten   Lage gehalten. Wenn die   Mile   gegen das   Werkstück   bewegt wird, so trifft die Führung 76 nachgiebig mit dem Schuh zusammen und wird durch den Druck der Feder 98 dort gehalten, bis die Ahle wieder zurückgezogen worden ist. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Einstechnähmaschine für Sehuhwerk, bei der die mit dem Werkstück in Berührung tretende) ; Teile dem Werkstück eine beständige. ununterbrochene Vorschubbewegllng erteilen. dadurch gekenn- zeichnet, dass die beständige Vorschubbewegung des Werkstückes teilweise durch die Zusammenwirkung <Desc/Clms Page number 3> eines Rissführers (52) und einer Nadel (4) erfolgt, wobei diese Teile der Vorsehublinie entlang hin und her bewegt werden.
    2. Einstechnähmaschine nach Anspruch 1, bei welcher eine der das Werkstück vorschiebenden EMI3.1 abwechselnd mit der Nadel (4) und mit dem Rissführer (62) der Vorschublinie entlang hin und her bewegt wird.
    3. Einstechnähmaschine nach Anspruch 2, bei welcher eine der das Werkstück beständig vorschiebenden Vorrichtungen eine Ahle ist, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Aussenseite des Schuhes in das Werkstück eindringende Ahle (74) mit der Werkstiickführung (76) der Vorschublinie entlang hin und her bewegt wird.
    4. Einstechnähmaschine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkstüekführung (76) nachgiebig (98) an dem Träger (78) der Ahle (74) angeordnet ist. EMI3.2
AT125872D 1930-12-27 1930-12-27 Einstechnähmaschine für Schuhwerk. AT125872B (de)

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