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Die vorliegende Erfindung betrifft Einsteehnähmaschinen für Sehuhwerk und ist in der vor- liegenden Ausführungsform an einer Maschine veranschaulicht, die zum Vernähen des Oberleders eines gewendeten Schuhes mit der dazugehörigen Sohle dient. Dem Schuh wird durch die mit demselben in Berührung tretenden Teile eine beständige oder ununterbrochene Vorschubbewegung erteilt. Die mit dem Werkstück in Berührung tretenden Teile oder Werkzeuge bestehen unter anderem aus einer gebogenen Hakennadel, einer Werkstückführung oder Lehre, einem Rissführer und aus einer Ahle.
Ein wichtiges Merkmal der Erfindung besteht darin. dass die beständige, ununterbrochene Vor- schubbewegung des Werkstückes teilweise durch die Zusammenwirkung eines Rissführers und einer Nadel
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her bewegt. Mit Rücksicht auf diese Anordnung, wird der Rissführer erst nach erfolgtem Zurückziehen der Nadel zurückbewegt. Es können somit Schuhe mit schmäleren Spitzen eingestochen werden, da der Schuh um den Rissführer als Mittelpunkt herumgeschwungen wird, wenn der letztere seine Zurück- bewegung ausführt.
Durch dieses Schwingen des Schuhes um den seine Zurüekbewegung ausführenden Rissführer, kann die äussere Fläche der : Naht vorgeschoben werden. während die innere Fläche oder die Rissfläche der Naht mit Bezug auf die Bewegungsbahn der Nadel im wesentlichen ortsfest verbleibt.
Die Stiche werden demgemäss genau in der beabsichtigten Weise der Naht entlang verteilt.
Eine der das Werkstück vorschiebenden Vorrichtungen kann durch die Werkstückführung
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bewegten Hebels 22 verbunden. Das andere Ende des lose auf einer Welle 24 sitzenden Hebels 22 trägt eine Rolle 26, die in einer Kurvennut einer auf der Antriebswelle 28 S der Maschine sitzenden Kurvenscheibe Aufnahme findet. Der Nadelträger 6 führt auch eine seitliche Bewegung aus, um der Nadel Vorschub-
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Ende des Lenkstiickes 20 ist gemäss der Erfindung ein Universalgelenk vorgesehen. Die seitlichen Vorschubbewegungen und Zurüekbewegungen der Nadel werden durch zwei, an Wellen 34 (Fig. 1) angeordnete Hebel 30, 32 herbeigeführt. Die vorderen Enden der Hebel 30.. 3 : Z treten in Schlitze der Enden der Muffen M.
18 ein. Die Hebel Jss, 32 sind mit einem Lenkstüek 56 verbunden. An einem rückwärtigen Fortsatz des Hebels 32 ist eine Rolle angebracht, die an dem Umfang einer auf der Welle 28 sitzendne Kurvenscheibe anliegt.
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Beziehung zu der Bewegung der Nadel zu schwingen. An der Welle 10 ist ein Zahnbogen 44 ausgebildet, der mit einer Verzahnung des vorderen Endes einer Stange 46 in Eingriff steht. Das rückwärtige Ende der Stange 46 ist mit einem Ende eines lose auf der Welle 24 sitzenden Winkelhebels 48 verbunden. Das andere Ende des Winkelhebels 48 trägt eine Rolle 50. die in eine Kurvennut einer auf der Welle 28 sitzenden Kurvenscheibe eintritt.
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auf der Welle 12 drehbar ist.
Der Träger 54 kann auf der Welle 12 Schwingbewegungen ausführen und sich während den seitlichen Vorsehubbewegungen und Zurückbewegungen des Nadelträgers mit dem letzteren als Ganzes bewegen. Der Träger 54 wird während jedes Kreislaufes der Maschine geschwungen. um den Rissführer gegen das Werkstück und von dem letzteren hinweg zu bewegen, u. zw. wird dieses
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trägt eine Rolle 60, die in eine Kurvennut einer auf der Welle 28 sitzenden Kurvenscheibe eintritt. An jedem Ende des Lenkstückes 58 ist ein Universalgelenk vorgesehen, damit der Träger 54 an den seitlichen Vorsehubbewegungen und Zurückbewegungen der Nadel teilnehmen kann.
Der Fadengeber 62 ist an dem unteren Ende einer Sehwingwelle 64 befestigt, die in dem Träger 54 des Rissführers ? untergebracht ist. Wenn die Welle 64 geschwungen wird. so zieht der Fadengeber 62 die zur Bildung jedes Stiches erforderliche Fadenmenge ab. An der Welle : 24 ist ein Hebel a6 angeordnet. dessen Rolle 68 in eine Kurvennut einer auf der Welle 28 sitzenden Kurvenscheibe eintritt. Ein beiderseits mit Universalgelenken versehenes Lenkstiick 70 verbindet den Hebel 66 mit einem Arm 72 des oberen Endes der Schwingwelle 64.
Wie bereits erwähnt, bewegt sich der Träger 54 mit dem Nadelträger der Vorschublinie entlang.
Der Fadengeber 6. 3 behält somit seine richtige Lage mit Bezug auf die der Vorsehublinie entlang hin und her bewegte Nadel bei. Die Anordnung der Sehwingwelle 64 und des Fadengebers ist derart dass der letztere sich quer über die Vorschublinie erstreckt. Die Fadenabzugbewegung des Fadengebers findet im wesentlichen in der Vorschublinie quer zu der Nadelebene und entgegengesetzt zu der Vorschubrichtung des Werkstückes statt.
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der in dem Masehinengestell verschoben wird, um der Ahle 74 und dem Anschlag 76 Vorschubbewegungen zu erteilen. Die Enden des Trägers 78 sind zu Lagerzapfen 80 ausgebildet, die in dem Maschinengesteil in der Vorschubrichtung des Werkstückes längsweise bewegt werden können. Der Träger 78 wird der Vorschublinie entlang durch zwei Hebel 82, 84 hin und her bewegt.
Diese Hebel sind um kurze Wellen bewegbar, von denen eine in der Fig. 1 durch das Bezugszeiehen 86 angedeutet ist. Die Hebel 82, 84 sind durch ein Lenkstück 88 miteinander verbunden und bewegen sich gemeinsam. Die Enden der Hebel ?, S4 finden in Aussparungen der Lagerzapfen 80 Aufnahme. Einer dieser Hebel trägt eine, unter dem Einfluss einer Kurvenscheibe stehende Rolle.
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bewegt werden, ist auf die Welle 24 ein Hebel 9 lose aufgesteckt. Eine Rolle 94 des Hebels 92 findet in einer Kurvennut einer auf der Welle. sitzenden Eurvenseheibe Aufnahme. Der Hebel 92 ist mit dem Ahlenträger 78 durch ein beiderseits mit Universalgelenken versehenes Lenkstüek 96 verbunden.
Die Führung 76 ist nachgiebig in einer kurvenförmigen Führung des Trägers 78 untergebracht und wird gewöhnlich durch eine, in einer Aussparung des Trägers 78 vorgesehene Druekfeder 98 in vor- gerückten Lage gehalten. Wenn die Mile gegen das Werkstück bewegt wird, so trifft die Führung 76 nachgiebig mit dem Schuh zusammen und wird durch den Druck der Feder 98 dort gehalten, bis die Ahle wieder zurückgezogen worden ist.
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