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Absorptionskältemaschine.
Die Erfindung betrifft eine kleine, kippbare Absorptionskältemaschine und besteht darin, dass der Kocherabsorber in zwei ungleich grosse Kammern geteilt und die zu diesem Zweck im Kocherabsorber vorgesehene Zwischenwand am Rande mit einer Öffnung und nahe derselben mit einem in die grosse Kammer hinreichenden Siebrohr versehen ist. Das Verbindungsrohr mündet hiebei in die kleinere Kammer des Kocherabsorbers auf der der Öffnung gegenüberliegenden Seite und möglichst nahe der Mantelfläche und der Decke des Koeherahsorbers, wodurch die Mündung auch dann an höchster Stelle zu liegen kommt, wenn die Maschine um 900 umgelegt ist.
Durch diese Einrichtung wird im Verdampfer eine Aufspeicherung des Kältemittels erzielt, wenn nach Beendigung der Kochperiode der Kocherabsorber unter Beibehaltung seiner Lage (Kochstellung) möglichst tief abgekühlt wird, wodurch naturgemäss der Dampfdruck herabsinkt (bei NH3-Maschinen von etwa 12 Atm. Überdruck auf den Druck des gesättigten NH-Dampfes bei der jeweiligen Temperatur im Kocherabsorber, also etwa 6 Atm. Überdruck bei 20 C). So lange die Maschine nach der Kühlung in der Kochstellung belassen wird, kann keine Absorption stattfinden, weil sich auf der Flüssigkeits-
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Flüssigkeit die gas arme Lösung bedeckt und deren Berührung mit dem Dampf verhindert.
Wird die Maschine nach beliebig langer Zeit aus ihrer bisherigen Kochstellung um etwa 900 verschwenkt, so kommt der Kältemitteldampf in unmittelbare Berührung mit der gasarmen Lösung im Kocherabsorber und wird sofort absorbiert, so dass der Druck rasch sinkt und eine energische Verdampfung des flüssigen Kältemittels im Kondensatorverdampfer eintritt, wodurch die Kälteerzeugung einsetzt. Umgekehrt ist es möglich, durch Rückschwenken des Apparates aus der Kälteerzeugungslage in die Kochstellung eine Unterbrechung des Kühlprozesses herbeizuführen.
In der Zeichnung ist eine solche Maschine in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. u. zw. zeigt Fig. 1 die Maschine in Kochstellung im Längsschnitt und Fig. 2 während der Kälteerzeugung.
Der Kocherabsorber 1 ist durch eine nahe dem einen Boden eingeschweisste Zwischenwand 2 in zwei ungleich grosse Kammern la, lob geteilt ; in die obere kleinere Kammer la mündet das Verbindungsrohr J derart ein, dass sich seine Öffnung in der Kälteentwicklul1gsstellung (Fig. 2) an höchster Stelle befindet.
Dieses Rohr führt zu dem Kondensatorverdampfer !, in den es ebenfalls an höchster Stelle ausmündet.
An der Zwischenwand 2 ist unmittelbar neben der am Rand angeordneten Öffnung 2a ein in die grosse Koeherabsorberkammer lb führendes Siebrohr 5 angesetzt. Anstatt der Wandöffnung 2a könnte auch eine entsprechend grosse Öffnung os an der Unterseite des Siebrohre 5 unmittelbar bei der Wand 2 vorgesehen sein.
Vor dem Kochen wird der Kocherabsorber J in einen heizbaren Wasserbehälter 6 und der Konden- storverdampfer- in ein mit kaltem Wasser gefülltes Gefäss 7 eingehängt (Fig. 1), nachdem durch entsprechend Lage der Inhalt des Kondensatorverdampfers zum Abfliessen in den Kocherabsorber gebracht
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die obere kleine Kammer 1 (t, von dort durch Rohr-J in den gekühlten Kondensatorverdampfer 4, in dem es verflüssigt wird.
Nach Beendigung der Kochperiode wird das Heisswasser aus dem Behälter 6 abgelassen und durch Kühlwasser ersetzt. Hierauf kann die Vorrichtung bis zu ihrer Verwendung in dieser Lage belassen
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befindliche Flüssigkeit eintreten, von der sie absorbiert werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Absorptionskältemasehine mit Kocherabsorber, Kondensatorverdampfer und einem diese verbindenden Rohr, dadurch gekennzeichnet, dass der Kocherabsorber (1) durch eine Zwischenwand ('2) in zwei ungleich grosse Kammern (la, j) geteilt und die Zwischenwand am Rande mit einer Öffnung (2a,) und nahe dieser mit einem in die grössere Kammer ragenden Siebrohr (5) versehen ist.