AT125701B - Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten aus aliphatischen Aldehyden mit zwei und mehr Kohlenstoffatomen oder ihren Gemischen und α-Naphthylamin. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten aus aliphatischen Aldehyden mit zwei und mehr Kohlenstoffatomen oder ihren Gemischen und α-Naphthylamin.

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AT125701B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Die Darstellung von Kondensationsprodukten aus aliphatischen Aldehyden mit zwei oder mehr Kohlenstoffatomen   und'x-Naphthylamin   in Gegenwart von   aromatischen   Kohlenwasserstoffen unter Zusatz von Säuren ist bekannt. Allein die nach den bekannten Verfahren erhältlichen Produkte sind unter 100'schmelzende Harze, die in Alkohol   leicht löslich   sind und einen mehr oder weniger starken Geruch aufweisen. 
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 mit   -Naphthylamin   bei Gegenwart von Säuren   in wasserlöslichen Alkoholen vornimmt.   Bei dieser Reaktion fallen die neuen   Verbindungen aus dem Lösungsmittel   aus. Behandelt man sie nach Abtrennen des Lösungsmittels mit Wasser in der Hitze, so zerfallen sie zu einem äusserst fein verteilten Pulver. 



  Sie zeigen vor den bekannten   Kondensationsprodukten   aus   aliphatischen   Aldehyden   und'1. -Naphthylamin   
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 und Nebenprodukte abgetrennt werden können, während bei den bisher bekannten Verfahren die Produkte nur dadurch gewonnen werden können, dass man das   Lösungsmittel   abdestilliert, wobei   natürlich   
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  Die neuen Verbindungen sind daher   auch   geruchlos und zeigen bei der Einwirkung des Lichtes geringere Verfärbung als die   bekannten   Verbindungen. Bei den mit Wasser   nachbehandeltes   Produkten erlaubt deren äusserst feine   Verteilung eine leichte Verarbeitung,   wie Mahlen, Einwalzen usw. 



   Es ist nicht notwendig, die reinen Ausgangsstoffe zu verwenden, sondern man kann auch von Gemischen ausgehen, wie z. B. von einem technischen Gemisch aus Aldol und Acetaldehyd. Das Verfahren ist nicht auf die Verwendung melekularer Mengen von Aldehyd und Base beschränkt. Doch erhält man die besten Resultate, wenn man auf ein Mol Base mindestens ein Mol Aldehyd verwendet. 



   Beispiel 1 :   120 kg &alpha;-Naphthylamin werden   in 450 kg Alkohol gelöst, mit 2 kg   Ameisensäure   und 73 leg technischem Aldol (bestehend aus etwa   55% Aldol und   etwa 45% Acetaldehyd) versetzt. Man erhitzt etwa 6 Stunden am   Rückflusskühler     zum   Sieden. Dabei scheidet sich ein   harzartiger   Körper aus. Von diesem wird der Alkohol heiss abgezogen. Das Harz wird mit etwas Alkohol naehgewaschen. 



  Die zurückbleibende Masse wird mit Wasser   aufgekocht.   Dabei zerfällt sie in ein feines Pulver, das sich leicht filtrieren lässt. Gegebenenfalls   wäscht man   dann die Substanz   nochmals   mit heissem Alkohol 
 EMI1.5 
 das schwer löslich ist in Alkohol, aber leicht in Benzol. An Stelle des hier verwendeten Methylalkohols kann man auch weniger   wasserlösliche   höhere Alkohole, z. B. Isopropylalkohol, Butylalkohol u. a., ver- 
 EMI1.6 
 

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 73 kg Aldol (technisch) zugefügt. Man kocht 6 Stunden am   RÜckflusskÜhler   und zieht dann den Alkohol noch warm von dem ausgefallenen harzartigen Körper ab.

   Beim Verkochen mit Wasser zerfällt derselbe zu einem gelben Pulver, das zur weiteren Reinigung mit Alkohol in der Kälte oder in der   Wärme   ausgezogen werden kann. Der Schmelzpunkt liegt bei   200-210 .  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten aus aliphatischen Aldehyden mit zwei EMI2.2 wirken lässt und die in diesen sich bildenden unlöslichen Produkte zweckmässig hinterher mit Wasser behandelt.
AT125701D 1929-04-13 1930-03-13 Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten aus aliphatischen Aldehyden mit zwei und mehr Kohlenstoffatomen oder ihren Gemischen und α-Naphthylamin. AT125701B (de)

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