AT125661B - Verfahren zur Herstellung feuchtigkeitsbeständiger Gelatinefolien. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung feuchtigkeitsbeständiger Gelatinefolien.

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AT125661B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren   zur Herstellung feuchtigkeitsbeständiger Gelatinefolien.   



   Es wurde gefunden, dass man durchsichtige, biegsame, geruchlose und   feuchtigkeitsbeständige     Gelatinefolien dadurch   herstellen kann, dass man gehärtete oder ungehärtete Gelatineblätter oder-filme mit einer Schicht überzieht, welche Cellulosederivate, Wachs und gegebenenfalls Harze und Plastifiziermittel enthält. Als Cellulosederivate können Nitrocellulose, Celluloseacetat, Celluloseäther und andere verwendet werden. Als Gummiharz oder Harz kommen z. B. in Betracht : Schellack, Kolophonium, Mastix, Kopal-oder Kunstharze. Diese Harze können einzeln oder als Gemische verwendet werden. 



   Als Wachs verwendet man vorzugsweise ein Paraffinwachs von hohem Schmelzpunkt. Andere Wachsarten, wie Bienenwachs, Ceresinwachs, Karnaubawachs und   ähnliehe   oder Wachsverbindungen können auch verwendet werden. 



   Als Plastifiziermittel kann irgendeine der   Mischungen   oder Verbindungen zugesetzt werden, die einen hohen Siedepunkt haben und die als Plastifiziermittel oder Weichmachungsmittel für Cellulosederivate bekannt sind, wie z. B. Trikresylphosphat, Triphenylphosphat,   Diamyl-oder Dibutylphtalat.   



   Die genannten Stoffe können in verschiedenen Mengenverhältnissen gebraucht werden. Es wurde gefunden, dass befriedigende Resultate erzielt werden können, wenn die Stoffe in folgendem   Gewiehts-   prozentsatz verwendet werden : 
 EMI1.1 
 
<tb> 
<tb> Cellulose <SEP> derivat............ <SEP> 30-70 <SEP> %
<tb> Harz...................... <SEP> 30-60 <SEP> %
<tb> Wachs.................... <SEP> 2-6%
<tb> Plastifizierunssmittel....... <SEP> 5-30 <SEP>   <SEP> o
<tb> 
 
Die genannten Stoffe werden in geeigneten Lösungsmitteln gelöst auf die Unterlage aufgebracht, was beispielsweise durch Spritzen oder Eintauchen auf einer oder auch auf beiden Seiten der Unterlage ausgeführt werden kann.

   Dann wird das Lösungsmittel dadurch entfernt, dass man das behandelte Material einer   Trocken- oder Heissluftbehandlung unterwirft.   Dies wird am besten bei einer Temperatur ausgeführt, die etwa bei dem Schmelzpunkt des verwendeten Wachses liegt, um eine Ausscheidung des Wachses zu vermeiden. Wenn durch den Troekenvorgang die überzogenen Blätter etwas spröde werden, können sie feuchter Luft ausgesetzt werden, wodurch die Biegsamkeit des Produktes wiederhergestellt wird. Dies geschieht ebenfalls am zweckmässigsten bei einer Temperatur, die etwa bei der des Schmelzpunktes des verwendeten Wachses liegt. Man kann auch der Gelatine, aus der das Blatt oder der Film besteht, irgendeines der bekannten   Gelatineweichmachungsmittel   zusetzen.

   Das Anhaften des Überzuges an der Unterlage kann gegebenenfalls dadurch verbessert werden, dass man die Oberfläche des Gelatine- 
 EMI1.2 
   schiedene   Art ausgeführt werden. Beispielsweise kann man den Gelatinefilm etwa 1-10 Minuten mit   ? iner 1-2% igen   Essigsäurelösung bei einer Temperatur von ungefähr   50-900 behandeln.   Der Überzug hat nach dem Trocknen eine Dicke von 0,   001-0, 01 mm.   Die Dicke des Endproduktes hängt sehr von der Dicke der Gelatinebasis ab und davon, ob eine oder beide Seiten der Unterlage überzogen sind. So kann die Dicke des Endproduktes 0,   01-l mm   oder auch grösser sein. 



   Die genannten Bestandteile ergeben, wenn sie in richtigem Verhältnis und mit geeigneten   Lösung-   
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Feuchtigkeit undurchlässig, sondern auch geschmeidig ist und für die Zwecke, für die es Verwendung finden soll, die erforderliche Zugfestigkeit besitzt. 



   Das Wachs vermischt sich mit dem Cellulosederivat gewöhnlich nicht zu einem klaren Film. 



   Es ist jedoch gefunden worden, dass durch Verwendung eines geeigneten Harzes eine   vollkommene   Mischung der Harz-Waehs-Kombination mit dem   Plastifiziermittelund   dem   Cellulosederivat möglich   wird. Das Lösungsmittelgemisch wird so gewählt, dass das Gemisch von Harz, Wachs, Cellulosederivat und   Plastifiziermittel   unverändert und vollständig in Lösung gehalten wird, bis das Lösungsmittel restlos verdampft ist. Man wählt das Lösungsmittelgemisch so, dass   50%   oder noch mehr davon Lösungsmittel für das Wachs darstellen, um das Wachs in Lösung zu halten, während der Überzug getrocknet wird. Ebenso ist es empfehlenswert, verhältnismässig geringe Mengen Nitrocelluloselösungsmittel von mittlerem Siedepunkt anzuwenden.

   Dadurch, dass man von diesen Lösungsmitteln 10% oder noch weniger der ganzen Lösungsmittelmenge verwendet, vermeidet man ein zu schnelles Trocknen des Überzuges. 



   Beispiele :
1. 52 Gewiehtsteile Nitrozellulose, 35 Gewichtsteile Dammarharz, 8,7 Gewichtsteile Dibutyl- 
 EMI2.1 
 und auf eine Gelatinefolie aufgestrichen. 



   2. 50 Teile Nitrocellulose, 34 Teile Dammarharz, 12 Teile Tricresylphosphat und 4 Teile Paraffin werden in einem Lösungsmittelgemisch gelöst, das aus 570 Gewichtsteilen Äthylaeetat, 240 Gewichtsteilen Toluol, 70 Gewichtsteilen Alkohol und 18 Gewichtsteilen Butylacetat besteht und auf eine Gelatinefolie aufgestrichen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung feuchtigkeitsbeständiger Gelatinefolien, dadurch gekennzeichnet, dass EMI2.2 mit einer Schicht, welche Cellulosederivate, verhältnismässig geringe Mengen Wachs, ferner Harze und gegebenenfalls Plastifiziermittel enthält, überzieht.
AT125661D 1928-08-09 1929-07-30 Verfahren zur Herstellung feuchtigkeitsbeständiger Gelatinefolien. AT125661B (de)

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