AT125223B - Verfahren zur Darstellung alkylierter Phenole. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung alkylierter Phenole.

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  Verfahren zur Darstellung alkylierter Phenole. 



   Im   Stammpatente Nr. 117473   und erstes Zusatzpatent Nr. 122003 sind Verfahren zur Darstellung alkylierter Phenole und deren   Hydrierungsprodukten geschützt,   die darin bestehen. dass Dioxydiphenylmethanderivate in Gegenwart von Katalysatoren hei erhöhter Temperatur und erhöhtem Druck hydriert werden. 



   Die Art der   Wasserstoffanlagerung (Spaltung   oder Spaltung und Hydrierung) ist sowohl von der Zusammensetzung der zur Verwendung gelangenden Katalysatoren als auch von der 
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 es durch Wasserdampf, sei es durch ein   indifferentes   Gas, wie beispielsweise Stickstoff, eine Hydrierung des Kernes vermieden werden kann, selbst dann. wenn zur Erzielung grösserer Reaktionsgeschwindigkeiten höhere Temperaturen-'angewendet werden. Die zur   Verdünnung   erforderlichen Gase oder Dämpfe können entweder vor dem Eindrücken des Wasserstoffes in die Reaktionsgefässe eingeleitet oder aber in diesen durch den   eingepressten   Wasserstoff gebildet werden.

   Letzteres erfolgt in der Weise, dass die zur Spaltung verwendeten Nickelkatalysatoren in dem Zustande wie sie bei ihrer Herstellung erhalten werden (als Carbonate oder Hydroxyde) ohne vorhergehende Reduktion zur   Verwendung gelangen. Solche Katalysatoren   werden im Autoklaven durch den   Wasserstuti'unter   Bildung   von Wasser l'zw.   Kohlendioxyd und Wasser in ihre katalytisch wirksame Form übergeführt. Bei einer Reaktionstemperatur von   1900 bis 2000 und   einem Arbeitsdruck von 25 Atm. ist der Im Gasramm des Autoklaven befindliche Wasserstoff etwa zur Hälfte mit Wasserdampf oder   Kohlendioxyd   und Wasserdampf verdünnt. Die Hydrierung verläuft quantitativ und ohne jede   Kernhydrierung.   



   Beispiel 1 : 4. N-Dioxydiphenyldimethylmethan wird mit   3O/u seinps Gewichtcs eines   aus dem Carbonat oder Hydroxyd des Nickels bestehenden Katalysators. der gegebenenfalls auf einem Träger niedergeschlagen sein kann, bei etwa   200  mit Wasserstoff unter   einem Druck von 20-25 Atm. reduziert. Nach Aufnahme der 1 Mol. entsprechenden Wasserstoffmenge bleibt die Reaktion stehen. Durch Fraktionierung erhält man in theoretischer Ausbeute p-Isopropylphenol und Phenol. 



   Beispiel 2 : 4.4'-Dimethyl-6.6'-dioxydiphenyldimethylmethan wird mit etwa 3% seines Gewichts eines vorreduzierten Nickelkatalysators in einem Autoklaven bei etwa 200  mit Wasserstoff unter 20-25 Atm. Druck reduziert. nachdem vorher das Reaktionsgefäss zu etwa 
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   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Abänderung des Verfahrens gemäss   Stammpatent Nr. 117473   und erstes Zusatzpatent Nr. 122003. dadurch gekennzeichnet. dass zwecks Darstellung alkylierder Phenole bzw. Vermeidung einer Kernhydrierung an Stelle wismnthaltiger Nickelsdalysatoren die üblichen Nickelkalalysatoren angewendet und der zur Hydrierung verwendete Wasserstoff mit an der Reaktion nicht teilnehmenden Gasen oder Dämpfen verdünnt wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die Verdünnung des Wasserstoffes in der Weise erfolgt, dass die Katalysatoren in Form ihrer Carbonate. Hydroxyde oder Oxyde verwendet werden, so dass durch die reduzierende Wirkung des Wasserstoffs Kohlendioxyd und Wasserdampf bzw. Wasserdampf allein gebildet wird. *) Erstes Zusatzpatent Nr. 122003. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT125223D 1928-04-16 1929-03-25 Verfahren zur Darstellung alkylierter Phenole. AT125223B (de)

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