AT270679B - Verfahren zur Herstellung von Zuckeralkoholen mittels katalytischer Hydrierung - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Zuckeralkoholen mittels katalytischer Hydrierung

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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Zuckeralkoholen mittels katalytischer Hydrierung 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Zuckeralkoholen mittels katalytischer Hydrierung, wobei als Katalysator Raneynickelkatalysator verwendet wird. 



   Es ist bekannt, dass die katalytische Reduktion von Zuckern mit Hilfe hochaktiver Katalysatoren nach Raney schon bei geringen Drücken und mässig erhöhter Temperatur verläuft. Die benötigte Reaktionszeit 
 EMI1.1 
 um   höchstens 5%. Es   ist also nicht möglich, den beispielsweise für einen handelsüblichen Sorbitsirup erforderlichen Höchstgehalt von   0, lao   reduzierendem Zucker zu erreichen. Setzt man, wie dies für einen wirtschaftlichen Betrieb erforderlich ist, den gebrauchten Katalysator für eine weitere Hydrierung ein, kann der Restzuckergehalt in 24 h nicht mehr auf   100/0   reduziert werden. 



   Die Hydrierung kann aber ganz erheblich beschleunigt werden, wenn darauf geachtet wird, dass sowohl bei der Herstellung des Katalysators wie in der verwendeten Hydrierlösung keine Erdalkalimetallionen vorhanden sind. Diese wirken als ausgesprochen Katalysatorgifte, verzögern die Hydrierreaktion und verunmöglichen eine glatte vollständige Umwandlung der Zucker in Zuckeralkohole. Zur Herstellung des Raneykatalysators und der für die Hydrierung verwendeten Zuckerlösung wird gemäss der Erfindung Wasser mit einer permanenten Härte unter 40 dH, vorzugsweise aber destilliertes totalentsalztes oder   Na/K-ausgetauschtes   Wasser verwendet. 



   Der unter Ausschluss von Erdalkalimetallionen hergestellte und angewandte hochaktive Raneykatalysator neigt aber dazu, neben Zuckeralkoholen in erheblichem Masse die Bildung von Glukonsäure zu begünstigen, so dass diese im Endprodukt bis zu   20%   vorhanden sein kann. Die Entfernung solcher Mengen von Glukonsäure bei der Reindarstellung von Zuckeralkoholen erfordert demgemäss erheblichen Aufwand. 



   Die oxydativen Einflüsse bei der Hydrierung der Zucker, die die Bildung der Glukonsäure begünstigen, sind besonders bei geringen Drücken bemerkbar. Bei Hochdruckhydrierung sind diese Einflüsse wegen sehr hoher Wasserstoffkonzentration kaum bemerkbar. 



   Da die Niederdruckhydrierung schon apparativ grosse Vorteile gegenüber der Hochdruckhydrierung bietet, wurde versucht, diese oxydativen Einflüsse zu beseitigen und man hat überraschenderweise gefunden, dass man diesen Nachteil mit der Regelung der Temperatur während der ganzen Hydrierung beseitigen kann. 



     Das erfindungsgemässe Verfahren zeichnet sich   dadurch aus, dass man Wasserstoff auf wässerige Zukkerlösungen, mit einer permanenten Härte unter 40 dH einwirken lässt, indem man die Reaktion unter   500C   einleitet und die Temperatur gesteuert stufenweise oder kontinuierlich mit fortschreitender Hydrierung auf höchstens   900C erhöht.   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> stufenweise <SEP> oder <SEP> kontinuierlich <SEP> mit300C <SEP> bis <SEP> zur <SEP> Aufnahme <SEP> von <SEP> 45% <SEP> des <SEP> Wasserstoffes
<tb> 350C <SEP> bis <SEP> zur <SEP> Aufnahme <SEP> von <SEP> 50% <SEP> des <SEP> Wasserstoffes
<tb> 400C <SEP> bis <SEP> zur <SEP> Aufnahme <SEP> von <SEP> 55% <SEP> des <SEP> Wasserstoffes
<tb> 450C <SEP> bis <SEP> zur <SEP> Aufnahme <SEP> von <SEP> 60% <SEP> des <SEP> 

  Wasserstoffes
<tb> 500C <SEP> bis <SEP> zur <SEP> Aufnahme <SEP> von <SEP> 70% <SEP> des <SEP> Wasserstoffes
<tb> 550C <SEP> bis <SEP> zur <SEP> Aufnahme <SEP> von <SEP> 80% <SEP> des <SEP> Wasserstoffes
<tb> 600C <SEP> bis <SEP> zur <SEP> Aufnahme <SEP> von <SEP> 90% <SEP> des <SEP> Wasserstoffes
<tb> 650C <SEP> bis <SEP> zur <SEP> Aufnahme <SEP> von <SEP> 100% <SEP> des <SEP> Wasserstoffes.
<tb> 
 
 EMI2.3 
 

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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> Durchsetzung der Zuckerlösung mit feinsten Wasserstoffblasen ein Maximum erreicht, ohne dass ein störender Oberflächenschaum auftritt.
    5. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass man zwischen 30 bis 70 C hydriert.
AT895866A 1966-09-23 1966-09-23 Verfahren zur Herstellung von Zuckeralkoholen mittels katalytischer Hydrierung AT270679B (de)

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