AT125000B - Leeranlaufsteuervorrichtung für Arbeitmaschinen, insbesondere für Pumpen und Gebläse. - Google Patents
Leeranlaufsteuervorrichtung für Arbeitmaschinen, insbesondere für Pumpen und Gebläse.Info
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- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
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Description
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In fast allen Fällen ist der Leerlauf von Arbeitsmaschinen mit Rücksicht auf die Eigenarten ihrer
Antriebsmasehine erwünscht oder sogar erforderlich. Dieses gilt vor allem für Pumpen, Gebläse und ähnlich wirkende Maschinen. Die bisher bekannten Mittel, die in erster Linie für den Leeranlauf von
Gebläsen Verwendung finden, arbeiten entweder in Abhängigkeit von den Anlasserstellungen oder werden durch ein elektrisches Zeitrelais betätigt. Die erstere Art kann nicht in Frage kommen, wenn ein Anlasser nicht verwendet werden soll. Aber auch dann, wenn ein Anlasser vorhanden ist, ist die Anbringung einer derartigen Vorrichtung häufig unbequem und verhältnismässig teuer. Die Verwendung eines Zeitrelais nebst einer elektromagnetisch gesteuerten Leerlaufvorrichtung ist besonders für kleinere Anlagen verhältnismässig kostspielig.
Auch erfolgt die Umschaltung auf Last in reiner Abhängigkeit von der Zeit, einerlei, ob die Arbeitsmaschine angelaufen ist oder nicht.
Gemäss der Erfindung wird eine Leeranlaufsteuervorrichtung in Vorschlag gebracht, die mit im
Stillstand einstellbarer Zeitverzögerung in Abhängigkeit von einem ganz oder teilweise mit der Drehzahl der Arbeitsmaschine ansteigenden Unter-oder Überdruck auf pneumatischem oder hydraulischem Wege eine Umschaltvorrichtung betätigt, welche die leeranlaufende Arbeitsmaschine nach Erreichen der Betriebsdrehzahl mit Hilfe von bekannten Leeranlaufvorrichtungen auf Last umschaltet.
Die Steuervorrichtung besteht im wesentlichen aus einem Gehäuse, einem Zylinder, einer Kammer oder einem ähnlichen Raum, der durch einen Kolben, eine Membrane od. dgl. abgeschlossen ist, und in dem sich der Steuerdruck einstellt. Die durch den Steuerdruck erzeugte Bewegung des Verschlusskolbens oder die Durchbiegung der Membrane wird auf eine Umsehaltvorrichtung übertragen, die ihrerseits wieder aus einem entlasteten Kolben, Schieber, Ventil od. dgl. besteht. Die Kammer kann zur Dämpfung von Druckschwankungen und zur Erzielung einer zeitlichen Umschaltverzögerung in mehrere untereinander über Drosselstrecken verbundene Einzelkammern unterteilt sein.
In der Zeichnung ist in Fig. 1 als Ausführungsbeispiel der Erfindung eine pneumatische Leeranla, ufsteuervorrichtung für Gebläse, die in Abhängigkeit vom Unterdruck der Saugkammer arbeiten, dargestellt.
In der Kammer 1 ist durch den Deckel 2, der den Umsehaltzylinder 3 trägt, der Zwischenboden 4 und die Membrane 5 eingespannt, die durch ihren Mitnehmer 6 mit dem Umsehaltkolben 7 verbunden ist.
Der Zwischenboden ist so ausgebildet, dass sich die durchgebogen Membrane auf ihn abstützt, wodurch Überbeanspruchungen der Membrane vermieden werden. Die Umschaltvorrichtung ist beispielsweise als Steuerzylinder mit entlastetem Kolben ausgebildet. Durch den Stutzen 8 wird der Imsehaltvorriehtung Frischluft vom Speicher zugeführt. Die Leitung des Stutzens 9 führt zur Leeranlaufvorrichtung des
Gebläses, die in bekannter Weise aus einem Ventil bestehen kann, das während des Anlaufes zur Erzielung des Leerlaufes offen gehalten wird. Gleichzeitig kann hier, wenn erwünscht, ein Kühlwasserabsperrventil ein Ölabsperrventil od. dgl. angeschlossen werden. Im Stutzen 10 sitzt die Anschlag-und Einstellschraube 11, durch deren zentrische Bohrung die Abluft entweicht.
Die Bohrung dient gleichzeitig zur Prüfung der Umschaltvorriehtung. An den Stutzen 12 der Kammer 1 ist die Verbindungsleitung zum Saugraum des Gebläses über eine Drosselscheibe-M angeschlossen. Gleichfalls ist auch der Zwischenboden 4 mit einer Drosselbohrung bei 14 versehen.
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Fig. 2 zeigt als Anwendungsbeispiel eine Gebläseanlage mit der neuen Leeranlaufsteuervorrichtung.
An das Gebläse a ist die Leeranlaufsteuervorrichtung b unmittelbar angebaut. In der Druckleitung c liegt vor der Rüekschlagklappe cl das Leeranlaufventil t. Die Kammer der Leeranlaufsteuervorrichtung b ist durch die Leitung g mit dem Saugraum des Gebläses a verbunden. Die Leitung h führt vom Druckluftspeieher i zur Umsehaltvorrichtung der Leeranlaufsteuervorriehtung b. Die Leitung A'verbindet die Umsehaltvorrichtung mit dem Vertil f.
Zur näheren Erläuterung der Anlage sei die Arbeitsweise der Leeranlaufsteuervorrichgtung im folgenden wiedergegeben :
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den Steuerkolben des bekannten Leeranlaufventils f, wodurch dieses geöffnet wird.
Läuft das Gebläse an, so bläst es seine angesaugte Luft durch das Leeranlaufventil unverdichtet ins Freie, d. h. es läuft leer. Mit zunehmender Drehzahl wird der Unterdruck im Saugraum ansteigen,
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beliebig verzögert in der Kammer der Leeranlaufsteuervorriehtung ein, biegt die Membrane durch und verschiebt den Kolben des Umsehaltzylinders. Der Pressluftweg vom Speicher wird so abgesperrt und der Betätigungszylinder des Leeranlaufventils mit der freien Atmosphäre verbunden, wodurch sich das Ventil schliesst. Das Gebläse drückt jetzt seine Luft verdichtet in den Speicher oder das Netz. d. h. es ist auf Last geschaltet.
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auszurüsten, über das die Leeranlaufsteuervorriehtung beispielsweise während der Anlaufzeit die Umführungsleitungen an den Druckventilen bzw. die Ausgleichleitungen zwischen der Druck-und Saugseite der Pumpe öffnet. Kreiselpumpen, die gegen den geschlossenen Schieber anlaufen, sind zweckmässig mit einer hydraulischen, durch den Pumpenüberdruck betätigten Leeranlaufsteuervorrichtung auszustatten, die dann das Öffnen des beispielsweise hydraulisch angetriebenen Schiebers übernimmt.
Leeranlaufsteuervorriehtungen, die in Abhängigkeit von einem Überdruck arbeiten, sind konstruktiv der Arbeitsweise entsprechend aufgebaut. Die Membrane stützt sich unter Druck gegen den
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Höhe des Druckes bietet hiebei keine Schwierigkeit.
Der Werkstoff für die Kammer, die Verschlussmembrane oder den Verschlusskolben ist jeweils den Arbeitsbedingungen angepasst. Für Pumpen und Gebläse werden im allgemeinen Gummi-oder Stahlmembranen verwendet. Für Gebläse, Pumpen und ähnliche Maschinen der chemischen Industrie, die ätzende Gase, Laugen oder Säuren fördern, sind die Werkstoffe für die Steuervorrichtung entsprechend gewählt bzw. es werden Messgebläse und Servoaggregate verwendet.
Der wesentliche Vorteil der vorgeschlagenen Leeranlaufsteuervorrichtung liegt in der unbe- schränken Anwendbarkeit bei Gebläsen, Pumpen und ähnlichen Maschinen und in der vollkommenen Unabhängigkeit von dem Antrieb und der Antriebsmaschine. Da weder eine mechanische noch eine elektrische Abhängigkeit vom Anlasser, Antrieb oder von der Antriebsmaschine besteht, ist man durch die Forderung des Leeranlaufes bei der Wahl der Antriebsmasehinen in keiner Weise festgelegt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Leeranlaufsteuervorrichtung für Arbeitsmaschinen, insbesondere für Pumpen und Gebläse, dadurch gekennzeichnet, dass mit im Stillstand einstellbarer Zeitverzögerung in Abhängigkeit von einem ganz oder teilweise mit der Drehzahl ansteigenden Unter-oder Überdruck eine pneumatische bzw. hydrau-
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Claims (1)
- aus einer Kammer (1), einem Gehäuse, einem Zylinder od. dgl. besteht, in der sich der Steuerdruck einstellt und die durch eine Membrane (5), Kolben od. dgl. so abgeschlossen ist, dass der Steuerdruck auf die Vorrichtung zum Umschalten von Leerlauf auf Last in Form eines entlasteten Schiebers, Kolbens (7), Ventils od. dgl. einwirkt.3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuervorrichtung über ein Lippenventil (Fig. 3), Rückschlagventil od. dgl. an einen Raum der Arbeitsmaschine (a) angeschlossen ist, der den mit der Drehzahl veränderlichen Druck aufweist.4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammer (1) in mehrere Einzelkammern unterteilt ist, die durch Drosselstreeken (14) verbunden sind, welche die Druckschwankungen dämpfen und eine beliebige im Stillstand einstellbare zeitliche Verzögerung des Umsehalt- vorganges von Leerlauf auf Last ermöglichen.5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammer (1) mit der Saugleitung (g) der Arbeitsmaschine (a), mit deren Saugraum od. dgl. verbunden ist.6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammer mit der Druckleitung der Arbeitsmaschine, mit deren Druckraum od. dgl. verbunden ist.7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammer an ein besonderes Messgebläse, eine Messpumpe od. dgl. angeschlossen ist, das mit der Arbeitsmaschine verbunden ist.
Applications Claiming Priority (1)
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